Tödliche Unfälle

Wenn jemand bei einem Unfall stirbt, dann kann man daran erkennen, dass er auf jeden Fall so viel innere Spannungen in sich trägt, dass er sich keinen friedlichen Tod gönnen konnte, weil grundsätzlich strebt ja jeder Mensch beziehungsweise dessen Seele nach einem friedvollen Leben und einem friedvollen Übergang ins Jenseits. Bei einem tödlichen Unfall jedoch herrschen Chaos und Schockenergien vor, zur Teil ziemlich heftig, je nach dem wie traumatisch der Unfallverlauf war. Und da taucht natürlich dann die Frage auf, was für einen Sinn der Unfall für den Verstorbenen hatte, denn weil er ja tot ist, kann er ja aus dem Unfall nichts mehr lernen, das heißt, die höhere Botschaft des Unfalls ergibt da ja zunächst, zumindest oberflächlich betrachtet keinen Sinn mehr. Im Jenseits, nach den Tode befindet man sich auf ziemlich unpolaren Ebenen, und wo nahezu keine Polarität herrscht, da ist ja auch kaum ein Lernen oder aufarbeiten möglich. Warum dann also trotzdem ein so traumatischer Unfallverlauf ?

Die Antwort ist einfach: Der Betreffende hat trotz eines tödlichen Unfalls genügend Lebenszeit diesen Unfall zu verarbeiten, sprich zumindest unbewusst sich mit den Erfahrungen und Eindrücken des Unfallgeschehens auseinanderzusetzen, und zwar einerseits in seinem nächsten Leben, in welches er gerade diese Unfalleindrücke relativ frisch mit hinüber nimmt. Unfallverstorbene inkarnieren meist innerhalb weniger Jahre wieder, oft sogar noch schneller.
Der zweite Zeitraum, der einem Unfalltoten zur Verfügung steht um aus seinem Unfallgeschehen zu lernen, ist der Zeitraum zwischen seinem Unfall und seinem Tod. Selbst wenn er sofort stirbt, sind dies trotzdem mindestens einige Sekunden, oft aber auch noch länger. Und bis man seinen Körper wirklich verlassen hat, das dauert meist etwa drei Tage. Da ist also durchaus die Zeit und auch die quasi erzwungene Möglichkeit sich mit dem Geschehenen auseinanderzusetzen. Man kann eben gerade nach einem Unfall nicht mehr umhin als anzuerkennen, dass da etwas geschehen ist und dass damit andere Dinge ihr Ende gefunden haben. Auch in dieser Zeit hat er also die Chance in einen Frieden zu kommen mit dem Spannungsthema, welches die geistige Ursache seines Unfallgeschehen war. Gerade weil bei einem solchen Chaos wie einem Unfall plötzlich vieles andere unwichtig wurde, ist es möglich Dinge anders zu sehen, zu erkennen und sich umzuentscheiden, also aus einer Lebensanspannung auszusteigen in eine entspannte friedlichere Denk- oder Sichtweise zu wechseln. Gedanken sind schneller als Lichtgeschwindigkeit und so ist es nicht unbedingt die Dauer eines Zeitraumes die darüber entscheidet ob dies gelingt. Gerade die Umstände eines Unfalles können eine große Hilfe sein für solche inneren heilsame Prozesse, die der Mensch ja benötigt um aus einem Spannungsdenken auszusteigen. Bei einem Unfall wird dem Mensch vieles genommen, was er zuvor für wichtig hielt, so wird er reduziert auf das wirklich wichtige in seinem Leben, nämlich sein inneres Sein. All sein Besitz, sein Auto, seine Trophäen, seine Freunde, Ehe- und Lebenspartner, all das ist unwichtig. Wichtig ist lediglich ob er in sich Spannung, Kampf, Krieg oder Frieden, Freude und Licht trägt, weil nur dies nimmt er mit ins Jenseits und in sein nächsten Leben. Dies ist die Hauptbotschaft von einem jeden tödlichen Unfall. Das Universum konfrontiert hier einen jeden mit diesen universellen Fakten, mit dieser göttlichen Wahrheit.

Wer dies freiwillig anerkennt wird immer auf eine friedliche Art und Weise sterben, er wird niemals einen tödlichen Unfall erleben, ganz einfach weil er es gar nicht nötig hat dies zu lernen, dies zu erfahren.

Wer aber in sich Anspannungen, Streitgedanken, Kampf und Unfrieden trägt, der ist nahezu automatisch immer auch in allerlei manipulativen Spielchen mit seinen Mitmenschen verstrickt. Und gerade wegen dem Spiegelgesetz lernen wir ja auch durch solche Interaktionen mit anderen Menschen und entwickeln uns weiter. Nun kann es aber sein, dass wir so sehr in heftige manipulative Spielchen verwickelt sind, unser göttliches Sein sozusagen so sehr vergessen haben, dass aus der Sicht unserer Seele eine Höherentwicklung nicht mehr möglich ist, sondern im Gegenteil wir womöglich noch Gefahr laufen uns nur immer noch mehr negatives Karma zu erzeugen (durch negative Handlungen), ohne dass wir etwas daraus lernen können, zum Beispiel weil wir so sehr in unsichtbare Kämpfe verwickelt sind, dass anderes gar nicht mehr möglich ist. Aus Sicht der Seele kämen wir dann von alleine aus dieser Lebensrichtung nicht mehr heraus. Und genau das wäre dann so ein Punkt an dem die Seele bevorzugt einen solch heftigen Unfall mit Todesfolge erschafft. (Die alternative für die Seele wäre eine tödliche Krankheit, was auch oft geschieht). Das heftige Unfallgeschehen soll dann sozusagen einen solchen Ruck durch sein ganzes Sein erzeugen, damit er eine ganze Richtungsänderung einschlägt, weil diese ist notwendig damit sein nächstes Leben einen Sinn ergeben kann. Der Sinn des Lebens besteht ja immer sich hin zum Göttlichen weiter zu entwickeln. Und so werden durch einen tödlichen Unfall also immer alle solchen negativen Spielchen gestoppt, die in eine falsche Richtung steuern, gemeint sind also Denk-, Fühl- und Handlungsmuster die in eine innere Anspannung anstatt in einen inneren Frieden führen.

Das Leben ist ein Spiel, aber DU entscheidest was du spielst. Und ein Anteil von dir ist deine Seele. Du solltest sie also beachten, bei was immer du spielst !


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Kommentare

1. Anna schrieb am 12.9.2019:

Wieder ein sehr interessanter Artikel! Danke dafür! Wie verhält es sich dann aber, wenn jemand immer wieder FAST einen Unfalltod stirbt und danach leugnet, dass es überhaupt gefährlich war? (Fast in tödlicher Meeresströmung auf das offene Meer getrieben, an einer Stelle, wo schon viele Menschen ertrunken sind) oder böse Unfälle mit dem Rad oder vom Dach stürzen usw.
Dann scheint es ja nicht so zu sein, dass derjenige nichts mehr lernen kann ....

2. Andreas schrieb am 13.9.2019:

Hallo Anna,
das könnte zb sichtbar machen dass es in dem Betreffenden einen Anteil gibt der sterben will (Todessehnsucht) aber dass es auch andere Anteile gibt, die noch überwiegen und dadurch bewirken, dass er es überlebt. Er hat also in sich Anteile die gegeneinander arbeiten. Meist sind das Anteile die man mit Familienaufstellungen besser erkennen und auflösen kann.

lg von Andreas

3. hali schrieb am 29.4.2020:

Unfallverstorbene inkarnieren meist innerhalb weniger Jahre wieder, oft sogar noch schneller. - Woher stammt diese Info? Gibt es bestimmte Vorgaben?

Liebe Grüße

4. Andreas schrieb am 30.4.2020:

Hallo,
das hat damit zu tun, dass jemand der in diesem Leben seine Lernaufgabe bereits gut gemeistert hat, sich dann dadurch in einer inneren Harmonie befindet. Ein Unfalltod jedoch ist ein starkes Indiz dass da noch große Spannungen im Betreffenden sind, so groß, dass ihm ein friedlicher Übergang ins Jenseits offensichtlich nicht möglich war. Wenn aber noch nicht alle Lebenslernaufgaben erledigt sind, dann braucht der Betreffende auch im Jenseits nicht viel Zeit um sich neue Aufgaben zu suchen. Meist genügt eine kurze Sammelpause und er inkarniert neu für seinen nächsten Versuch.

lg von Andreas

5. Flora schrieb am 13.7.2020:

Lieber Andreas,

ein guter Bekannter ist mit Anfang 30 einen (selbst verschuldeten) Unfalltod gestorben.
Er war ein sehr herzlicher, hilfsbereiter, weitsichtiger, besonnener, vernünftiger Mensch.

Aber der Unfall ist passiert, weil er ausnahmsweise leichtsinnig und jugendlich war.

Spannungen oder eine nicht erklärbare Schwermut konnte ich tatsächlich an ihm feststellen.
Ich habe oft zu meinem Mann gesagt, dass er besser auf sich achten müsste, damit er nicht eines Tages tod umfällt.
(Er hat bis zum Umfallen gearbeitet, um seiner Familie ein Zuhause zu ermöglichen)

Allerdings kann ich deine Aussage nicht bestätigen, dass er Streitgedanken, Kampf oder Unfrieden in sich hatte.
Er war einer von den Guten.
Deshalb kann ich das nicht verstehen. Kann es auch einen anderen Grund für seinen plötzlichen Unfalltod geben?

Du schreibst, dass die Seele noch bis 3 Tage in seinem Körper bleibt.

(Wie) kann unsere Familie noch mit ihm in Kontakt treten?

Viele Grüße Flora

6. Andreas schrieb am 13.7.2020:

Hallo Flora,
Er hat bis zum Umfallen gearbeitet, um seiner Familie ein Zuhause zu ermöglichen
Warum hat er das getan ?
Meistens sind da heftig verdrängte Schuldgefühle am Wirken, die natürlich im Unbewussten enorme Spannungen verursachen. Man fühlt sich jemandem gegenüber schuldig (und projiziert dies auf die eigene Familie) und tut dann alles für diejenigen auf die man es projiziert um seine Schuld(gefühle) sozusagen abzuarbeiten.
Man achtet sicht auf sich selbst, opfert sich selber (auch dies aus Schuldgefühlen heraus), man hat das Glaubensmuster man sei es selber gar nicht wert etwas für sich zu tun. So ein Unfall ist ja wie ein Selbstopfer.

Für Kinder sind solche Eltern natürlich furchtbar, weil die Kinder machen es dann oftmals irgendwann genau so entsprechend ihren Vorbildern, sie kennen es ja nicht anders - usw - und das führt dann dazu dass über viele viele Generationen hinweg niemand ein in sich glückliches Leben führt sondern sich immer für andere aufopfert und fremde Lasten trägt. In solchen Familienlinien geht es dann nie jemand gut.. und zu allem Überfluß wird oftmals auch noch die Entwicklung der Beteiligten gebremst, weil jemand der immer getragen wird der lernt nie das Laufen.

(Wie) kann unsere Familie noch mit ihm in Kontakt treten?
Indem man sich einfühlt, Yin, aufnahmefähig wird..

lg von Andreas

7. Runa schrieb am 14.7.2020:

Hallo, Andreas, danke für alles, was Du uns lehrst.
Wenn schon ein Kind bei einem Unfall stirbt, wie ist dies zu verstehen?
Eltern leiden da endlos.

8. Flora schrieb am 14.7.2020:

Danke lieber Andreas für deine Antwort.

Was ich nicht verstehe ist, warum die Seele sich dann so früh entscheidet dieses Leben zu beenden? Er war noch jung. Hätte er nicht genug Zeit gehabt, um sich zu entwickeln?

Und ich grübel noch über ein weiteres Thema:
Ist es der Seele denn nicht wichtig, dass es der Familie, den eigenen Kindern gut geht? Da sind jetzt Frau und zwei kleine Kinder, die erstmal nicht wissen wie es weitergeht.
Ich kann mir kaum vorstellen dass es echte Liebe ist, diese allein zurück zu lassen.
Oder ist es ganz anders und ich übersehe was?

Liebe Grüße Flora

9. Andreas schrieb am 15.7.2020:

Hallo Runa,
Bei Kindern sind es dann meist nicht Spannungen die sich erst in diesem Leben gebildet haben, sondern da sind die Spannungen bereits aus einem früheren Leben mitgebrahct worden. Oft sind die Spannungen so groß dass schon vor der Inkarnation klar ist dass es zu einem Unfalltod kommen wird, das heißt der Unfalltod ist dann Teil der Lernerfahrung dieser Inkarnation.
Eltern leiden da endlos.
ja, auch die Eltern haben da ihre Lernaufgabe, denn es hat ja Ursachen warum sie diese Erfahrung des Loslassen müssens angezogen haben. Dieser Planet ist aber sowieso voll mit Menschen die das Loslassen lernen und üben müssen.. Gerade Kinder werden gerne als Eigentum gesehen und noch schlimmeres..

lg von Andreas

10. Andreas schrieb am 15.7.2020:

Hallo Flora,
warum die Seele sich dann so früh entscheidet
Wenn die Seele sieht dass keine Weiterentwicklung stattfindet (er hätte vermutlich noch Jahrzehnte so weiter gemacht..) dann stoppt sie es um ihn mit dieser Unfallerfahrung zu zwingen sich weiter zu entwickeln. Offensichtlich hätte er es freiwillig nicht getan - und du kannst dir sicher sein dass er zuvor viele, viele Botschaften erhalten hatte, die alle ignoriert wurden. (Wenn du schon so über ihn grübelst, dann forsche nach was für Botschaften er zuvor bekommen hatte, du wirst sehen da waren einige..)

Ich kann mir kaum vorstellen dass es echte Liebe ist, diese allein zurück zu lassen.
ja, da hast du es bereits auf den Punkt gebracht... Wo solche Spannungen wirken, das geht immer zu Laster der bedingungslosen Liebe, und zwar einerseits die Liebe zu sich selbst und dann als Spiegel auch die Liebe zu anderen.

lg von Andreas


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