Zähneknirschen (Bruxismus)

Was ist die Ursache für nächtliches Zähneknirschen ?

Es sind unverarbeitete Emotionen wie Wut und Zorn, die aus Nicht-Vergebenen Situationen stammen. Es sind sozusagen Dinge, bei denen man auch im Tagesbewusstsein "die Zähne knirschen" würde. Allerdings tut man das tagsüber ja schon deswegen nicht, weil es nicht dem "guten Benehmen" entspricht. Oftmals müssen wir freundlich tun, obwohl wir innerlich uns eigentlich ärgern. Wenn diese innere Wut, die ja auch eine Energie ist, nun bereits soweit in uns hochgestiegen ist, dass sie bereits im Kiefer/Mundbereich angekommen ist und wir sie also bereits ausdrücken könnten, aber dies nicht tun, aus welchen Gründen auch immer, dann bleibt diese Wutenergie oft im Kieferbereich stecken und setzt sich hier fest. Darum ist gerade im Unterkiefer oft viel, ganz viel Wut und ähnliches abgespeichert, zum Beispiel eben nicht ausgedrückter Zorn. Das sind oft auch Speicherungen die bereits viele Leben zurückliegen und entsprechend tief in den Knochen sitzen.
Dies strahlt natürlich auch in die Aura hinein aus und kann unbewusst von anderen Menschen wahrgenommen werden. Aura- und Hellseher können dies sogar bewusst sehen. Deswegen machen viele Menschen (unbewusst) einen Trick: Sie lassen sich einen Bart wachsen. So versuchen sie ihre Wutspeicherung im Kiefer  zu verdecken. Zähneknirschen ist letztlich nur ein anderer Versuch, diese Wut loszuwerden, was aber natürlich auch nicht funktioniert.

Was kann man praktisch tun, wenn man nächtliches Zähneknirschen hat ?

Man sollte als erstes die Wut aus der näheren Vergangenheit auflösen, also diejenige Wut, die noch nicht so tief im Speicher vergraben ist. Hierzu stellt man sich einfach vor dem Einschlafen die Frage:
Worüber war ich heute so wütend, zornig oder im inneren Hader, dass ich darüber am liebsten mit den Zähnen geknirscht hätte ?
Sei einfach offen für alles, was dir innerlich als Antwort kommt. Bei manchen Dingen merken wir es schon gar nicht mehr, dass wir darüber sauer sind, weil wir uns so daran gewöhnt haben, zum Beispiel, dass wir abwertend behandelt werden oder anderes. Oft ist man auch über sich selber wütend, zb weil man es nicht gewagt hat einer Autoritätsperson zu widersprechen, also die Wut über die eigene Angst zu widersprechen, wütend über eigene Blockierungen usw.
Wenn du nun also etwas gefunden hast, so formuliere Vergebungssätze. Also Vergebungssätze zu den beteiligten Personen, dem Problem an sich vergeben (zum Beispiel, dass es in deinem Leben existiert) und vor allem dir selbst vergeben, nicht vergessen. (Dein Unterbewusstsein weiß, dass es alles miterschaffen hat, was dir begegnet, darum jeweils die Selbstvergebung nicht vergessen.) Falls du noch wenig Erfahrung mit Vergebungsarbeit hast, kannst du mal auf vergebung-online.de reinschnuppern. Gleichzeitig mit den Vergebungssätzen kannst du natürlich auch überlegen, was das Leben dir damit eigentlich für Botschaften übermitteln will, auf was es dich aufmerksam machen will, und so weiter. Wichtiger sind aber die Vergebungssätze, weil du durch die Vergebung aus der Wutenergie befreit wirst. Wenn du nun kurz vor dem Einschlafen bist, so nehme einen dieser Vergebungssätze und hülle dich sozusagen in diesen Vergebungssatz ein, so dass er dich, wie eine Bettdecke, umhüllt. Und dann schlafe ein.

Da du deinen Geist ja dadurch auf Vergebung ausrichtest, kann es sein, dass dir selbst in der Nacht plötzlich noch weitere Vergebungsthemen einfallen (je nach dem, was für ein Schlaftyp du bist). Dazu kann es ganz nützlich sein, wenn du dir neben dem Bett einen Notizblock und Schreiber parat legst, wo du dann solche Einfälle kurz notieren kannst, weil sonst hat man sie am nächsten Morgen oft wieder vergessen.

Generell also in den ersten Wochen erst mal nur das vergeben, was aus der letzten Zeit stammt, und wenn man dann mit der Vergebungsarbeit mehr vertraut ist, dann kann man immer weiter zurück gehen und die unvergebenen Dinge aus der eigenen Kindheit vergeben, und so weiter. Du wirst sehen, desto mehr du vergeben hast, desto mehr kommst du in einen echten inneren Frieden und desto weniger wird es mit dem Zähneknirschen und das tut auch deinen Zähnen gut.

Natürlich kannst du auch andere Methoden anwenden um an gespeicherte Wut-Themen in deinem Kiefer zu kommen. Du kannst zum Beispiel eine Art Innenweltreise in deinen Kiefer machen. So eine Innenreise kann in etwa so aussehen (es gibt auch viele andere Variationen):

  1. Mach es dir bequem, lass leise Entspannungsmusik laufen, Telefon/Handy abstellen, etc. Geh in Entspannung.
  2. Geh nun eine lange Treppe hinab in dein Unterbewusstsein, immer weiter hinunter und hinunter und hinunter … bis du unten eine Tür findest mit der Aufschrift "Zähneknirschen".
  3. Diese Türe öffnest du und schaust einfach mal genau, was sich hinter dieser Türe zeigt.
    Vielleicht siehst du hier direkt Wuterlebnisse aus deiner Kindheit.
    Oder vielleicht siehst du hier plötzlich deinen Kiefer, dann schau einfach weiter, steige in diesen Kiefer hinein. Dazu vergrößerst du ihn einfach in deiner Vorstellung, so dass du die abgespeicherten Bilder im Kiefer gut sehen kannst. Vielleicht erscheinen dir diese Bilder wie Höhlenbilder oder wie mit Diaprojektoren an die Kieferknochenwände innen projiziert, oder ähnliches.
  4. Jedenfalls wenn du auf diese Art Wuterlebnisse findest, so löse sie auf durch Vergebungsarbeit.

Weitere Anmerkungen zum Zähneknirschen

Oft sagen Knirscher: "Nein, ich habe keine Wut" und dass ihnen dies oder jenes, was sie erleben nichts ausmachen würde, jedoch dies glauben sie nur darum, weil sie es verdrängen und es ihnen darum nicht bewusst ist.
Manchmal trifft man auch auf die Meinung, Stress sei die Ursache vom nächtlichen Zähneknirschen (Bruxismus). Jedoch lassen Sie sich nicht täuschen. Dieser Stress ist nur die Folge der unverarbeiteten Wut. Auch der Volksmund weiß dies, wenn davon die Rede ist, aus Ärger, Wut oder Aggression die Zähne zu fletschen. Wegen ein bisschen Stress fletscht niemand die Zähne, außer er hat eben da eine Menge (in dem Fall unbewusste) Wut in sich und dann bringt eben schon ein kleines bisschen zusätzlichen Stress das Fass zum überlaufen. Wer keine verdrängte Wut in sich hat, der ruht meist in seiner Mitte und den kann dann auch kein Stress aus seiner Ruhe bringen.


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Kommentare

1. Anne schrieb am 26.11.2018:

Hallo, Ich habe eine dreijährige Tochter. Sie knirscht die Zähne wenn sie schläft. Wie kann ich ihr helfen?

2. Andreas schrieb am 26.11.2018:

Hallo Anne,
- ja, bei Kindern kann das dann eine Wutthema aus einem früheren Leben sein, welches sich die Seele für dieses Leben vorgenommen hat, zu bearbeiten.
- Oder natürlich, es kann auch etwas sein aus diesem Leben, was sie wütend macht. Ein klassisches Thema bei kleinen Kindern ist ja, wenn ein Geschwisterchen geboren wird, dass dann manche ein heftiges unbewusstes Thema damit haben, dass sie nun nicht mehr so viel Aufmerksamkeit von den Eltern bekommen.
Gerade Kinder haben oft ein sehr starkes Muster drauf dass sie lieb zu Mama und Papa sind, und darum Wutthemen auch unterdrücken.
- Oder es kann auch ein von den Eltern (fremd-)übernommenes Thema sein, was sie sich aufgeladen hat.

Also du siehst Möglichkeiten, warum Kinder unbewusst wütend sind, gibt es zuhauf :-) aber was tun ?
- Erspüren, was es ist
- den Schlaf des Kindes segnen
- einen auf inneren Frieden ausgerichteten Traumfänger aufhängen

lg von Andreas

3. ELa schrieb am 08.2.2019:

Hallo. Finde die Artikel sehr hilfreich. Arbeite auch viel mit Meditation. Heilung mit LichtEnergie, war auch zur Hypnose um Wut und angst aufzulösen (auch hilfreich).allerdings leide ich immer noch unter der von Zahnärzten genannten cmd (craniomandibuläre dysFunktion), Presse, reibe tagsüber Zähne hin und her und finde keinen idealen biss wo meine angespannten Muskeln entspannen können. Haben sie noch eine Idee was dahinter stecken könnte? Viele liebe grüße ela

4. Andreas schrieb am 06.2.2019:

Hallo Ela, mach einfach weiter mit deiner heilenden Arbeit. Das ist normal, dass es da viele Schichten geben kann. Wenn man eine Schicht (zb von Wut oder Angst) aufgelöst hat, dann kann darunter noch eine weitere sein, usw, bis dann irgendwann die erste ursächliche Spannungsursache auftaucht.

Hinter den verspannten Muskeln steckt auch eine Geistehaltung, die sich ausdrücken möchte, also von dir wahrgenommen und angenommen werden möchte.
So kannst du also in diese körpersprachliche Geisteshaltung hineingehen, indem du einfach übertreibst zu was dich diese Spannungen in den Kaumuskeln bringen wollen.

Ansonsten, die Zähne haben auch eine starke direkte Verbindung zum Wurzelchakra, weshalb auch Wurzelchakraheilung ein wichtiges Thema ist. Wäre dein Wurzelchakra in optimalem Zustand, könnten diese Spannungen in diesen Muskeln übers Wurzelchakra durch Erdung abfließen.

lg von Andreas

5. ELa schrieb am 07.2.2019:

Herzlichen Dank für die Antwort. Mit dem Wurzelchakra haut so hin.lege mich oft auf den Boden,esse WurzelGemüse, trage passende rote heilSteine oder Kleidung.aber erst im letzter zeit. Zudem lasse ich bedingungslose liebe bei der Meditation in die einzelnen chakren.

Mit der GeistHaltung übertreiben verstehe ich gerade nicht. Stehe etwas auf m Schlauch..
Scheint ja unglaublich langwierig bei mir zu sein.

6. Andreas schrieb am 08.2.2019:

Hallo Ela,
Jede Körperhaltung oder eben auch jede Körperbewegung (also auch das Zähne abreiben) spiegelt nach außen eine innere Geisteshaltung/Gedanken/Gefühle/Erinnerungen usw.. Darum gehts also: Was ist da in dir wenn du diese Körperbewegungen machst ? bzw übertreibst, damit du es besser erkennen kannst.

(Gerade weil das so ist, deswegen ist es ja so wichtig dass man Körpersprache lernt, damit man verstehen kann, was andere in einem Gespräch sagen. Ansonsten kann man ja nur die Worte verstehen, was oft zu wenig ist und was natürlich auch niemals genzheitlich ist..)

lgvon Andreas

7. Anna schrieb am 09.2.2019:

Ich selbst und schon sehr lange. Eine Kieferschiene fast weg gerieben und jetzt sind sie noch sehr scharf

8. Ela schrieb am 21.6.2019:

Ich nochmal. Auch trotz dmtpppammtmg und Arbeit an der inneren Wut passiert nichts.
Mein exaktes Problem ist,das mein biss gar nicht passt.kann auf viele weißen zubeißen,kein sicherer halt. Und ich reibe tagsüber -nicht nachts-ständig Ecken von zähnen ab,auch wenn ich nur locker maximal zu beiße beim schlucken. Was soll das bedeuten? Hab schon so vieles probiert,weiß absolut nicht weiter. Der biss ist mir erstmal zweitsangig, was mir angst macht das ich ständig tagsüber Maß von Zähnen abreibe und noch nicht mal stark drücke in diesem Moment.viele liebe grüße

9. Andreas schrieb am 22.6.2019:

Hallo Ela,
ja, da hast du dir vielleicht selbst bereits ein wichtiges Stichwort gegeben:
kein sicherer halt
vielleicht steckt da das Thema.
Wie war das in deiner Kindheit mit dem sich sicher gehalten und geborgen fühlen ?
das heißt: Wie war deine Beziehung zum Vater ? Gibt es da etwas zu heilen ?
oder Gibt es andere Themen der Unsicherheit aus der Kindheit ?

Bei dir könnte das eigentliche Wutthema überdeckt von einem Unsicherheits und daraus resultierendem Angst Thema sein. Also dass du aus unbewusster Angst den Kiefer hin und herbewegst.

Du zermalmst deine eigenen Zähne, dich selber, etwas von dir selber, zb auch anstatt dich auszudrücken. Das ist ja auch ein Aspekt des Zähneknirschens, dass man die Wut nicht heraus lässt. Die Wut heraus zu lassen ist zwar nicht die heilende Lösung, aber trotzdem kann man sich immer fragen, welche Wut lasse ich da nicht aus mir heraus ? bzw Welche Wut habe ich als Kind nicht aus mir herausgelassen ?

Da es bei dir tagsüber ist, kannst zb gerade in solchen Momenten dich selber fragen, Welche Wut lasse ich gerade nicht heraus ? Welche Unsicherheit steckt da gerade in meinem Kiefer ? Was ist da gerade emotional in mir los ? (Und dann absichtlich und bewusst diese Bewegungen weiter machen, bis du in diesen State kommst der sich da eigentlich ausdrücken möchte und ihn dann erkennst und befrieden kannst.)

Wenn du nicht alleine weiter kommst, dann suche dir jemand in deiner Nähe der die notwendigen geistheilerischen Fähigkeiten hat, zb könntest du eine Familienaufstellung zu diesem Thema machen.

lg von Andreas

10. Mondlicht schrieb am 11.7.2019:

Hallo,
ich habe vor Jaheren MDMA konsumiert und dabei meine Zähne sehr weit runtergekaut.
Die Folge ist das ich jetzt nach Jahren immer noch sehr empfindliche Zähne habe und teilweise immer noch teile vom Schmels abbrechen.
Scheinbar knirsche ich immer noch nachts? obwohl dieses Phase schon Jahre her ist.

Wie loese ich dieses Knirschen *bitte* auf ? Mit Wut hat es wohl eher weniger zu tun :)

11. Andreas schrieb am 11.7.2019:

Hallo Mondlicht,
ja, lies hier den Artikel über Drogen um zu verstehen warum es bei dir die Zähne angegriffen hat. Zähne haben eine starke Anbindung ans Wurzelchakra, und dieses wird ja bei nahezu jeder Droge geschwächt. Darum greift das dann oft indirekt auch auf die Zähne über.
Wenn du dann zusätzlich nachts noch Zähneknirschen hattest, dann wundert es nicht dass die Zähne darunter extrem litten.

Zitat:

Mit Wut hat es wohl eher weniger zu tun :)


Es kann sein dass die Wut sehr verdeckt ist unter einer Traurigkeit und für dich deswegen nicht wahrnehmbar. Aber grundsätzlich körpersprachlich betrachtet, ist es immer eine Aggression die da nicht rausdarf und sich so nachts ihren Weg nach außen bahnt.

lg von Andreas

12. miri schrieb am 06.8.2019:

Hallo :)
ob ich nachts knirsche weiß ich nicht. was ich weiß ist, dass ich mich tagsüber oft dabei erwische wie ich fest den kiefer presse. ich höre natürlich auf wenn ich es merke, oft genug ist mir es aber nicht bewusst. ich weiß nicht was ich tun soll bzw wie ich die wut loswerden soll. ich spüre sie oft schon bei Kleinigkeiten.
LG

13. Andreas schrieb am 06.8.2019:

Hallo miri,
da bist du doch schon mal einen Schritt weiter, wenn du dich tagsüber dabei beobachtest. Da kannst du ganz gezielt überlegen, was das jetzt ausgelöst haben könnte, durch was es getriggert wurde, usw. Zb was für Umstände ? - und wenn du etwas findest, dann überlege ob es irgendeine Parallele des Aktuellen zu deiner Kindheit gibt und so kannst du dann der Urwut dich nähern (die ja meist aus der Kindheit stammt)

lg von Andreas

14. Manu schrieb am 27.10.2019:

Hallo.und wofür steht dann das KieferGelenk? Besonders der DiskuSS,Also die bandScheibe im KieferGelenk? Die rutscht bei mir vor allem aufweisen linken Seite öfters raus, knackt dabei auch laut. Arthrose im Gelenk hab ich auch. Suche schon spirituelle Bedeutung KieferGelenk,aber irgendwie finde ich nichts. Viele grüße

15. Andreas schrieb am 27.10.2019:

Hallo Manu,
Das Kiefergelenk wird einerseits beim Essen benutzt aber noch viel häufiger beim Sprechen. Deswegen wäre bei Kiefergelenkproblemen immer die erste Frage nach inneren Zwiespalten in der Art, dass man seine innere Wahrheit nicht offen ausspricht. Dabei stehen Kieferbewegungen (wegen der Zähne) symbolisch für ganz grundlegende Dinge, dein tiefster Glaube, deine tiefsten Emotionen usw, also das harte faktische deines Lebens, eben deine innere Wahrheit - wagst du über diese Dinge zu reden oder gibt es einen inneren Anteil der diesbezüglich dem Kiefer den Befehl gibt: Stopp.
Das Knacken ist sozusagen der körpersprachliche Ausdruck dessen, dass da noch etwas zu sagen wäre, dies aber nicht in Worte gefasst wird von dir, sondern du nur als Knacken von dir gibst.
So wäre also deine Arbeit herauszufinden was du da alles nicht aussprichst und herauszufinden warum du das nicht tust, zb warum du dich nicht traust, zb welche Kindheitserlebnisse dies verhindern und dies alles zu befrieden. Zb, Wo in deiner Kindheit hast du dir angewöhnt lieber etwas nicht zu sagen, zb gegenüber Autoritätspersonen, ältere Brüder etc..

lg von Andreas

16. Manu schrieb am 28.10.2019:

Da werde ich in ruhe drüber nachdenken.danke für deine Antwort.
Allerdings ist das knacken nur beim essen. Auch knirschen von der Arthrose.
Klar beim reden merke ich auch ,das der Kiefer sich oft steif anfühlt. Meeres sprechen über längere Zeit anstrengend ist.

17. Andreas schrieb am 28.10.2019:

Hallo Manu,
ja, bezüglich Essen, da ist dann die Entspechung eines knirschenden oder knackenden Kiefers, dass es auch aufzeigt, dass es einem nicht so leicht fällt das eigene Leben anzunehmen, in sich aufzunehmen, was das eigene Leben einem bietet. Im übertragenen Sinne könnmte man es als ein widerwilliges Herumkauen auf dem eigenen Leben bezeichnen, was da dann das Kiefergelenk sozusagen aushalten muss. Warum öffnet man nicht zu 100% den eigenen Kiefer und sagt ein eindeutiges JA gegenüber dem Leben und anderen Menschen ? Welche Erlebnisse und Glaubensmuster und Ängste verhindern dies ?

lg von Andreas

18. Antonia schrieb am 05.12.2019:

Lieber Andreas,
ich leide seit Jahren an Zungenbrennen.
Nachts presse ich meine Zunge gegen den Gaumen oder gegen meine Zähne.
Die chronischen Schmerzen sind phasenweise sehr stark und betreffen zusätzlich das Zahnfleisch, manchmal habe ich sogar stumpfe Zähne (als hätte man Spinat gegessen). In den schlimmen Phasen tritt Mundtrockenheit auf.
Ich meine mich zu erinnern, es habe in meiner Schwangerschaft begonnen, bin aber nicht sicher.

Ausserdem leide ich an Allergien, habe eigentlich durchgehend Schnupfen, Niesanfälle morgens und abends. Seit meiner letzten starken Erkältung sind die Symptome verschwunden (was allerdings daran liegen kann dass ixh im Winter weniger Arbeite und mehr Zeit für mich, weniger Stress.

Ich habe eine chronische hepatitis b, die im Teeageralter festgestellt wurde.
Halbjährliche Blutkontrollen ergeben ein extremes Schwanken des Virus (einmal war der Virus nicht feststellbar und beim nächsten Mal extrem hoch).
Das Virus ist ein grosses Thema für mich, weil ich es geheim halten möchte, es mir unangenehm ist.

Ich freue mich sehr auf eine Antwort.
Ich gratuliere zu Deinen Beiträgen, ich bin seit Stunden ins Lesen vertieft.

19. Andreas schrieb am 05.12.2019:

Hallo Antonia,
Bei Hepatitis ist es meistens eine Wutemotion die sich angesammelt hat im Blut/Leber. Dies passt auch zu:

Zitat:

ich leide seit Jahren an Zungenbrennen.
Nachts presse ich meine Zunge gegen den Gaumen oder gegen meine Zähne.


Das würde ich körpersprachlich deuten als etwas was man nicht ausspricht oder nicht hinausschreit. Also zb eine Wut die man auf der Zunge zurückhält - und sich dadurch ansammelt - und dann auch in Hepatitis sichtbar wird.

Zitat:

..Blutkontrollen ergeben ein extremes Schwanken des Virus (einmal war der Virus nicht feststellbar und beim nächsten Mal extrem hoch


ja, einmal waren die Wutenergien mehr in der Leber und dann wieder mehr im Blut.
Die Aufgabe der Leber ist es ja giftige Emotionsenergien aus dem Blut zu entfernen, weil natürlich ist das nicht gut für den Körper wenn man Wut im Blut hat.

Allergien und Erkältung zeigen dir auch dass dein Energiesystem nicht gut damit zurecht kommt, dass du diese Wut in dir nicht auflöst.


Zitat:

Das Virus ist ein grosses Thema für mich, weil ich es geheim halten möchte, es mir unangenehm ist.


Ein noch viel größeres Thema ist allerdings jenes Thema wegen dem du all diese Wut hast, weil dieses Thema hältst du ja auch geheim, es darf nicht über deine Zunge und damit du nicht ausversehen darüber sprichst, da presst du sogar noch nachts im Schlaf deine Zunge !!!

So blockierst du deine Heilung durch zweierlei Glaubenssätze im Bezug auf jenes Erlebte in der Kindheit was dich wütend machte:
1. der Glaube dass die Geheimhaltung wichtig sei
2. der Glaube dass die Wut darüber auch geheimgehalten werden müsse (deswegen hat sie sich in dir angesammelt)
Dadurch lenkst du deine gesamten geistigen Kräfte auf die Geheimhaltung und dein Unterbewusstsein hat keine Chance geistige Kräfte für die Heilung des Wutthemas bereitzustellen.

Es gilt also dieses Wut Thema zu finden und es zu befrieden.

lg von Andreas

20. Antonia schrieb am 10.12.2019:

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, alles leuchtet ein.

Wie könnte ich an mein Wutthema herankommen? Ich stehe im Dunkeln und weiss nicht, warum/worauf ich wütend bin.

Und: ich habe die Hepatitis höchstwahrscheinlich bereits bei meiner Geburt übertragen bekommen, hiesse das der Ursprung ist vielleicht bei den Ahnen, oder in vorherigen Leben zu suchen?
Und ist das Thema gefunden, wie befreie/heile ich meine Wut?


Im Moment ist das Zungenbrennen so stark, dass ich nicht schlafen kann.

Vielen Dank

21. Andreas schrieb am 10.12.2019:

Hallo Antonia,
ja, eine Ebene ist möglicherweise tatsächlich ein Geheimnis der Ahnen - da kannst du vielleicht mit einer Familienaufstellung weiter kommen.

lg von Andreas

22. Nicky schrieb am 31.12.2019:

Hallo Andreas, nun kümmere ich mich um mein Thema. Erstmal, alleine schon den Text und die Übungen zum Thema Kiefergelenk und Zähne haben viel in mir angestoßen... Während des Lesens hatte ich Zuckungen im Bein . Ja, in meinem Kiefer steckt viel Wut...unterdrückte Wut. Am meisten auf der linken Seite...Dort zieht die Spannung am meisten...Jedoch spannt sich der Hals als auch der Nacken an... Kehle. Wenn ich zur Ruhe komme ist nur druck da bis in die Stirn und solar plexus.Ich kann schon sehr viel aus deinen antworten der anderen Beiträge für mich nutzen. Thema Vater Tochter.
Ich möchte auch sagen das all deine Arbeit und Mühe auf dieser Seite großartig ist und vielen Dank dafür. Besuche sie sehr oft... Weiter so. Hast du auch ein forum zum Austausch? Gruß nicky

23. Andreas schrieb am 31.12.2019:

Hallo Nicky,
Nein, ein Forum gibt es nicht. Das ist nicht nötig.
lgvon Andreas

24. Daisy schrieb am 02.1.2020:

Hallo Andreas,

Ich lebe ein Leben, welches ich in dieser Form nicht leben möchte: stets dieselbe Routine, wenig Abenteuer, Abwechslung und Spaß. Das macht mich oft sehr traurig und wütend. Mein Unterbewusstsein weiß, dass es alles miterschaffen hat, was mir begegnet. Auf einer kürzlichen Reise mit meiner Tochter habe ich endlich das Leben erfahren können, wonach ich mich schon jahrelang so sehr sehne. Ich habe mich richtig lebendig gefühlt und einfach nur gelebt. Das fühlte sich unglaublich gut an! Eines Nachts träumte ich, dass mir mein Partner sagte, dass er nicht der richtige Mann für mich sei und er mich nicht glücklich machen könne. Das passierte, nachdem ich richtig tief zur Ruhe gekommen war und mich tagsüber mehr im Tun- als im Denken-Modus befunden hatte. Ich war am Vorabend total entspannt und sorglos zu Bett gegangen. Am zweiten Urlaubstag bemerkte ich, dass mein Backenzahn kaputtgegangen und einen Teil entweder abgebrochen war bzw. ein Loch hatte.

In vorangegangenen Gesprächen mit meinem Mann kam von ihm zum Ausdruck, dass er nichts an seinen/unseren Leben ändern wolle. Er arbeitet 90% seiner Zeit in der City und gönnt sich kaum Freizeit, währenddessen ich mich alleine um Haushalt und unsere drei Teenager kümmere. Das geht schon über viele Jahre so. Ich habe das Gefühl, daß ich in diesem eintönigen Lebensfluss (wenn man das überhaupt so nennen kann) verkümmere! Es fühlt sich an, als ob ich zugucke, wie das Leben an mir vorüberzieht, währenddessen ich - beinahe oft schon widerwillig - meine Rolle als Mutter und Haushälterin wahrnehme. Von Zeit, Interesse, Aufmerksamkeit und Enthusiasmus keine Spur. Am liebsten würde ich gleich wieder meinen Koffer packen und mich auf Reisen begeben. Neuen Leuten begegnen. Meine Komfortzone verlassen. Neue Erlebnisse und Erfahrungen sammeln. Neues über mich lernen. Allerdings möchte ich zeitgleich auch noch meine Aufgabe als Mutter gut zu Ende bringen, zumal Papa kaum daheim ist. Danach denke ich ernsthaft darüber nach, mir eine eigene Wohnung zu suchen und mir mit meiner Schöpferenergie ein neues, anderes Leben zu erschaffen.

Lg,
Daisy

25. Andreas schrieb am 02.1.2020:

Hallo Daisy,

Zitat:

träumte ich, dass mir mein Partner sagte, dass er nicht der richtige Mann für mich sei und er mich nicht glücklich machen könne.

ich denke dies spiegelt dein derzeitiges Denken.

Und es zeigt dann aber auch, dass du in deinem Denken dein Glücklichsein vom Partner, bzw von deinem Leben abhängig machst.

Warum hast du dieses Leben ?
Vielleicht um gerade zu üben/lernen aus diesem Abhängigkeitsdenken weg zu kommen ?
du bist ja da nicht nur in Abhängigkeitsdenken vom Partner oder deinem Leben gefangen. Das dritte was du erlebt hast ist Abhängigkeit von einer Reise mit der Tochter.

Das sind alles Äußerlichkeiten.
Die Suche nach dem Glück im Außen.

Wird das funktionieren ?
Nein.
das hat noch gar nie bei irgend jemand funktioniert (höchstens kurzfristig..)

Das was es wirklich zu tun gilt ist zb innere Wut und andere innere Themen zu bearbeiten. Und dazu ist es völlig egal ob dein momentaner Partner zu dir passt oder nicht.

lg von Andreas

26. Daisy schrieb am 03.1.2020:

Und es zeigt dann aber auch, dass du in deinem Denken dein Glücklichsein vom Partner, bzw von deinem Leben abhängig machst.


Ja, Andreas, da hast Du wahrscheinlich Recht bezüglich meines derzeitigen Denkens. Glücklichsein kommt von Innen ohne Abhängigkeit von äußeren Umstände. Allerdings glaube ich schon, dass in einer Beziehung gewisse Erwartungen gerechtfertigt sind, um sich wohl zu fühlen. Bei mir sitzt leider im Innern viel Wut und Groll auf meinen Partner, weil ich mich von ihm in allen Lebenslagen mit Kind und Kegel alleingelassen und überhaupt nicht gewürdigt fühle. Wenn er einmal nach 21:00 Uhr daheim ist, möchte er nur kurz mit den Kindern rumblödeln und eine Menge Krach schlagen, bevor er sich schließlich allein in sein Zimmer zurückzieht, um YouTube zu gucken oder PlayStation zu spielen. Morgens ist mein Mann dann schon wieder vor dem Frühstück fort.

Ich dagegen würde abends gerne noch gemütlich zusammensitzen und tiefere Gespräche führen. Wir haben über diese für mich unbefriedigende Situation und unsere unterschiedlichen Erwartungen mehrfach gesprochen, aber geändert hat sich trotzdem nichts. Ich weiß, dass ich mich theoretisch nicht von meinem Mann und meinem Leben abhängig machen sollte, aber auf Dauer regt mich dieses überhaupt-nicht-auf-den-Partner-eingehen auf. Wozu bin ich dann überhaupt verheirate, wenn ich mich den lieben langen Tag sowie auch abends nur auf mich, die Kinder und den Haushalt konzentrieren soll? Ich möchte hierzu noch bemerken, dass wir ein multikulturelles Paar mit sehr unterschiedlichen Kulturen sind.

Was sind Deine Gedanken dazu, Andreas? Darf ich mich als verheiratete Frau auf romantische Abende und innige Gespräche mit meinem Liebsten freuen oder soll ich wirklich lernen, meinen Partner mit seinen ‘Macken‘ zu akzeptieren und ihm einfach seine Ruhe und seinen Freiraum zu lassen? Dadurch aber auch unserer Intimität und Sexualität au revoir zu winken? Ich habe das jetzt ein Jahr lang so laufen lassen, und mein Mann scheint damit zufrieden, kommt überhaupt nicht mehr auf mich zu. Es fällt mir schwer, mich mit dieser Situation permanent anzufreunden.

Lg,
Daisy

27. Andreas schrieb am 04.1.2020:

Hallo Daisy,

Zitat:

sitzt leider im Innern viel Wut und Groll auf meinen Partner


Das ist nur das Oberflächliche.
Darunter ist sind aber Wut und Grollschichten die überhaupt nichts mit dem Partner zu tun haben - und darum brauchst du auch den Partner überhaupt nicht dazu um diese zu bearbeiten. Er würde nur stören - und darum ist er auch nicht da, damit du in Ruhe deine Arbeit (an dir) tun kannst die es zu tun gilt.

Das betrifft nicht nur dich, das ist ein weit verbreitetes Muster:
  1. Man sucht sich einen Partner/in damit man immer gut abgelenkt ist von dem was Innen vor sich hin schwelt (verdrängte Wutanteile).
  2. Dann baut man ein Haus (=Ablenkung durch Arbeit)
  3. Dann schafft man sich Kinder an (=richtig viel Ablenkung)
  4. und dann irgendwann stoppt die Seele dieses Ablenkungs-Muster, weil die Seele erkennt dass es sonst in dieser Inkarnation wieder nichts wird mit der Auflösung all der uralten Wutanteile die man in sich trägt.

lg von Andreas

28. Sunny schrieb am 06.2.2020:

Hallo lieber Andreas,
ich habe seit einer verpfuschten Zahnarztbehandlung eine Diskusverlagerung. Davor hatte ich nie irgendwelche Probleme mit den Zähnen,Zähneknirschen oder dem Kiefer. Seit dem renne ich von einem Arzt zum anderen und keiner kann mir helfen. Habe schon viele Zahnschienen probiert, aber keine konnte den Biss wiederherstellen. Die Zähne haben sich auch durch die Schienen verschoben und ich habe nur auf 1-2 Zähnen Kontakt beim zusammenbeißen. Tragen muß ich die Schiene trotzdem, da ohne, die Nacken/Kopf und Armschmerzen unerträglich sind. Wie kann ich daran arbeiten um es aufzulösen, da es ja durch eine falsche Behandlung aufgetreten ist?
LG Sunny

29. Andreas schrieb am 06.2.2020:

Hallo Sunny,
die Zahnarztbehandlung war nur der letzte Tropfen der es dann letztlich ausgelöst hat, aber die hauptsächliche Energie die den Kiefer verlagert hat, das war ein ganz anderes Ereignis. Dazu finde alles Erlebisse bis in deine früheste Kindheit zurück wo du dich (unbewusst) so gefühlt hast als wäre der Kiefer verschoben. Das ist mit Worten schwierig zu beschreiben, aber es ist ein körpersprachliches Gefühl. So ähnlich wie wenn einem der Mund offen stehen bleibt von etwas was man miterlebt hat, nur eben stattdessen eine körpersprachliche Verschiebung des Kiefers. Das ist also eine Geisteshaltung die da mit dem Körpersprachlichen einhergeht. Finde also solche Ereignisse und befriede sie, damit die ursächliche Energie wieder in Ordnung kommt und Selbstheilungskräfte wirken können.

Eventuell sind auch zusätzliche Energieblockaden im Nacken oder der oberen Wirbelsäule vorhanden, auch die sollten natürlich geheilt werden, damit die (damals im Kiefer steckengebliebenen) Energien abfließen können.

lg von Andreas

30. Sabine schrieb am 05.5.2020:

Hallo Andreas!
Ich habe jetzt speziell seit der Coronazeit ziemlich Druck im Kopf und auf dem Kiefer. Nachts trage ich zwar schon länger eine Schiene, die ich im Halbschlaf aber scheinbar oft wieder rausnehme. Mir ist aufgefallen, dass ich tagsüber neuerdings auch oft den Kiefer zusammenpresse.
Ein bewusstes Wutthema habe ich derzeit eigentlich nicht. Bemerke aber, dass ich bei Dingen, die nicht so laufen, wie ich es mir vorstelle, sehr schnell in eine Genervtheit falle. Mir fehlt momentan echt die Leichtigkeit und Freude.
So richtig greifen kann ich das Thema allerdings nicht. Würde es gerne auflösen.
Hast du einen Tipp, wie ich da dem Thema näher komme oder vielleicht eine spontane Eingebung?
Lieben Gruß
Sabine

31. Andreas schrieb am 05.5.2020:

Hallo Sabine,
Du kannst immer von dem ausgehen was dir bewusst ist. In dem Fall wären das diese Momente wo du in eine Genervtheit fällst. Exakt da ansetzend kannst du dich fragen was da (an älterem) wirklich angetriggert wird. So kann man immer tiefer kommen indem man seinen Fokus in lenkt. Oft ist auch das Anlegen eines Arbeitsblattes hilfreich.

lg von Andreas

32. Chiara schrieb am 26.5.2020:

Hi, vielen Dank für die hilfreichen Infos.
Ich kirsche mit den Zähnen nachts, häufig wenn ich schlecht Träume. Meistens träume ich von das Haus meiner Kindheit und jemand verfolgt mich. Es waren keine gute Erinnerungen.
Jeden Abend massieren ich meinen Kiefer aber nicht immer hilft es mir mich zu entspannen. Was könnte man noch tun?

33. Andreas schrieb am 26.5.2020:

Hallo Chiara,
Gratulation, da hast du durch diese Träume doch bereits einen wichtigen Hinweis um was für eine Wut es sich bei deinem Zähneknirschen handelt: Es hat etwas mit der Zeit deiner Kindheit zu tun wo du in diesem Haus gewohnt hast.
So kannst du zb einfach mal ein Arbeitsblatt beginnen, wo du alles notierst, was damals geschehen ist wo eine Wut im Spiel war (auch solche Ereignisse wo du dir keine Wut erlaubt hast, aber wo vielleicht eine Wut angebracht gewesen wäre). Insbesondere notiere Umstände wo du dich im übertragenen Sinne ähnlich verfolgt wie in den Träumen gefühlt hast !
Und diese Liste arbeitest du dann durch und befriedest alle Punkte, zb durch Vergebungsarbeit usw..

lg von Andreas

34. Kris schrieb am 12.9.2020:

Hallo. Ich knirschen bzw Presse auch mit den Zähnen. Nachts verhindert dies eine Schiene aber tagsüber drücke ich din zahn reihen nur aufeinander und gegeneinander. Ein ober- und unterkieferentspannen klappt nicht (biss ist auch auf wer weiss wie viele Arten möglich). Ständig schiebe ich den Hals nach vorne (schaut so wie n Schildkröte aus ;)) und die Schultern sind nach unten und vorne gezogen. Brustwirbelsäule ist gebogen. Was sagt mir das? Wie komme ich wieder in eine entspannte Haltung? Viele grüsse

35. Andreas schrieb am 13.9.2020:

Hallo Kris,
ja, du siehst also schon selber dass du eine ganz andere Haltung in deinem Leben einnehmen musst. Die Körperhaltung ist aber immer die Entsprechung zur geistigen Haltung. So ist also eine große Veränderung angesagt. Schaue was es zu vergeben gibt. Schaue welche Wut in dir entlassen werden muss. Schaue welche Lasten du abzulegen hast, damit dir diese neue Haltung dem Leben gegenüber gelingt !

lg von Andreas

36. Kris schrieb am 19.9.2020:

Ja da hast du recht. Eine neue entspannte Lebenshaltungskosten wünsche ich mir. Was mir noch aufgefallen ist: besonders wenn ich Besuch habe oder in Situationen wo andere menschen sind da reibe ich die Zähne an- und gegeneinander (oft geht auch was vom Zahnschmelz ab) und schiebe immer wieder den Unterkiefer weit nach hinten. Worauf soll das hindeuten? Wiegen ich gegen soziale Ängste vor? Herzlichen Dank für deine arbeit

37. Andreas schrieb am 19.9.2020:

Hallo Kris,
ja, an diesen Bewegungen des Kiefers siehst du dass da unbewusste Anteile wirken, zb Wutanteile ..

lg von Andreas

38. Irene schrieb am 16.11.2020:

Lieber Andreas

schon so lange suche ich nach Antworten und bin jetzt hier gelandet.
Faszination Pur!
Ich habe starke Unterkieferschmerzen, Zähne schmerzen und es fühlt sich wirklich so an, als würden sich meine Zähne bewegen.
Seid 1 Woche kommt immer mehr Druck zusammen. Das Gefühl als würden meine Ohren platzen. Teilweise schmerzen sie auch. Mein Rachen kratzt und manchmal spüre ich, als wenn ich ein Messer darin stecken hätte.

Lärm meiner drei kleinen Kinder, sie schreien so viel, Chaos Pur. Keiner hört und reagiert. Wenn mein Mann nach Hause kommt schreit er auch noch herum oder er sitzt launisch da und macht mit den Kindern gar nichts.
Alles in allem macht mich seine Anwesenheit und sein Groll aggressiv und das Verhalten der Kids genauso.
Ich komme nicht drauf wo das herkommt.

Meine Kindheit neben meiner schwer depressiven Mutter war schrecklich. Ständig redete sie wirres Zeug und wenn mein Vater da war schrie sie herum und war wie der Teufel in meinen Augen. Oft hatte ich panische Angst dass sie meinen Vater umbringt. Ich wollte deshalb immer neben meinem Papa schlafen und als er sich entschied in einem eigenen Zimmer zu schlafen, hat er dann immer zugesperrt. Da fühlte ich mich sicher. Ständig hatte ich enorme Alpträume. Entweder ich flog auf einer Wolke in einer so großen Geschwindigkeit das es sich schmerzhaft anfühlte oder ich träumte von einer großen Kugel die mich ständig überrollen wollte.

Ich wäre über jeden Tip dankbar der mich weiter bringt lieber Andreas.
Es ist nämlich nicht nur das Symptom in meinem Körper sondern auch das Verhalten der Kinder das mich schon Jahre beschäftigt.

Alles Liebe
Irene

39. Andreas schrieb am 16.11.2020:

Hallo Irene,
dieses Schreien was du im Außen erlebst ist der Spiegel deiner inneren Wut die du noch in dir trägst. Da wirst du nicht umhin kommen diese Wutschichten in dir zu bearbeiten und aufzulösen. (Und natürlich das wird nicht nur die Wut über diverses aus deiner Kindheit sein, da wird es auch allerlei aus früheren Leben geben, was du bereits mitgebracht hast, weil ohne Grund bist du sicher nicht in eine solche Familie hinein inkarniert. Auf jeden Fall kannst du mit deiner Kindheit anfangen und da mal Vergebungssätze formulieren um etwas mehr Frieden zu finden.)

Die Träume stammen zwar aus der Kindheit, aber da du dich immer noch an sie erinnst, sind sie immer noch aktuell und sollten darum auch verarbeitet/verändert werden, (siehe Traumarbeit).
..flog auf einer Wolke in einer so großen Geschwindigkeit das es sich schmerzhaft anfühlte
So kannst du zb in diese Erinnerung zurück gehen und mit der Kraft deiner Gedanken diese Wolke verlangsamen bis es dir angenehmer wird.
träumte von einer großen Kugel die mich ständig überrollen wollte.
Wie einen Verfolgungstraum kannst du auch diesen Traum verändern, zb indem du dir vorstellst dass diese Kugel sich verändert oder gar ihren eigenen Weg geht oder dir vielleicht sogar eine Kraft überträgt, usw.. Es gibt viele Möglichkeiten wie du diesen Traum verändern kannst - wichtig ist es halt ihn überhaupt zu verändern, so dass dieses Traumbild nicht mehr negativ auf dich wirkt.

lg von Andreas

40. Irene schrieb am 24.11.2020:

Danke für die rasche Antwort. Tatsächlich hatte auch ich dieses Gefühl mit der Wut.
Der starke Druck der Ohren kann ich noch nicht entziffern. Ich merke, wenn alles nur noch chaotisch läuft und es laut wird, wird mir schwindelig und ich bekomme plötzlich einen enormen Druck in den Ohren der teilweise bis in den Kopf geht.
Vielleicht kannst du mir da einen Ratschlag geben.

Die Träume habe ich bereits geändert.

Alles Liebe
Irene

41. Andreas schrieb am 24.11.2020:

Hallo Irene,
ja, da kannst du mal mit deinen Ohren arbeiten. Also zb alles vergeben was deine Ohren jemals an wirrem Zeug der Mutter anhören mussten, oder all das Geschreie usw. Vielleicht auch einfach mal alles zurück gebliebenes aus dem Bereich der Ohren löschen. ("Ich lösche alle Speicherungen von ... ").
Du kannst auch bewusst Übungen machen in denen du die Energie die du da im Kopf/Ohrenbereich fühlst, abfließen lässt bis in dein Wurzelchakra und Füße in die Erde, damit du frei davon wirst.

lg von Andreas


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