Und Gott sah, dass es gut war.

Dieser Satz ("Und er sah, dass es gut war") kommt mehrmals in der Bibel  vor (siehe 1.Moses 1). Wie bei vielem anderen in der Bibel ist durch die Übersetzungen nacheinander in 4 Sprachen (zuerst ins Griechische, dann ins Lateinische, dann ins Althochdeutsche) der ursprüngliche Sinn verlorengegangen, und man versteht heute nicht mehr, wie es eigentlich gemeint war. Um die ursprüngliche Aussage wieder verstehen zu können, soll die nachfolgende Darstellung dienen.

Alles, was sich im Außen, in unserer sichtbaren Welt manifestiert, formt sich zuerst auf einer geistigen Ebene aus. Darum können wir ja mit der Kraft unserer Gedanken unsere Umwelt, also die Realität, in der wir leben, verändern. Dies alles, weil wir mit unseren Gedanken, mit unserer Visualisierungskraft, diese geistige Ebene umformen können.
Genau genommen können wir mit unseren geistigen Kräften diese Ebene nicht nur umformen, nein, wir erschaffen eigentlich alles, was überhaupt auf dieser Ebene existiert, mit unseren Geisteskräften. Dabei müssen wir nicht jedes Mal die Welt neu "erfinden". Wir können so eine Art Kopierfunktionen benutzen, um uns aus dem Pool der morphogenetischen Felder, die auf der Erde herrschen, alles zu holen, was wir möchten. So denken wir an einen Computer, und schon haben wir die (unsichtbare) Verbindung zu den morphogenetischen Feldern die einen Computer und seine Funktionen und die Erfahrungen mit ihm, ausmachen. Wir brauchen ihn also nicht extra neu erfinden.

Wollen wir nun bewusst etwas ändern in unserem Leben, so besteht der erste Schritt darin, uns innerlich genau das vorzustellen, was oder wie wir es haben wollen.
Wir setzen also unsere Geisteskräfte ein, um uns aus diesem riesigen Pool aller Möglichkeiten, genau das herauszuschöpfen, was wir haben wollen. Durch die bildhafte Visualisierung in unserem Inneren bringen wir uns in die notwendige Resonanz zu den entsprechenden morphogenetischen Feldern. Dadurch bilden wir selbst so eine Art Kristallisationspunkte, in denen sich unsere Resonanzen dann in unsere Realität hineinmanifestieren können.
Nun wissen die wenigsten Menschen schon von Anfang an, genau, was sie wollen. So ist es auch ein innerer Wachstumsprozess wenn wir innerlich unser Ziel visualisieren. Wir stellen uns die Dinge vor, und denken mal in diese und mal in jene Richtung, bis wir vor unserem geistigen Auge immer klarer sehen, wie wir es wirklich wollen, also wie es wirklich gut ist.
Man könnte also zusammenfassen: Wir denken solange an oder über unser Ziel nach, bis wir die Lösung so gefunden haben, dass wir damit wirklich zufrieden sind. Das ist dann der Punkt, wenn wir innerlich unser Ziel so visualisieren können, dass es wirklich gut ist.
Und genau dies ist in der Bibel damit gemeint, wenn die Rede davon ist, dass Gott (der Schöpfergott, der du selbst bist) sah, dass es gut war. Es geht darum, dieses innere Bild solange zu bearbeiten und zu visualisieren, bis man innerlich sieht, dass es nun richtig gut ist. Solange also beispielsweise beim Denken an dein Zielbild noch störende Bilder auf-flashen oder Störgedanken aufkommen, ist dies noch nicht der Fall.

Arbeite also an deinen Zielen immer solange, bis auch du sagen kannst:
Und ich sah (innerlich), dass es gut war.

 


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Kommentare

 
1. Nick schrieb am 05.6.2012: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, zuerst muss ich sagen, dass ich Ihre Artikel immer höchst interessant und sehr schön formuliert finde. Meistens verstehe ich den Inhalt Ihrer Artikel und halte ihn auch für stimmig. Jedoch hab ich noch eine Frage. Man kommt meiner Meinung nach beim visualisieren schnell auf die Idee, sich etwas extrem schönes, etwas was man sich immer gewünscht hat, zu visualisieren. Ehrlich gesagt, habe ich mir persönlich einen Audi TT gewählt, da er mich einfach begeistert. Nun habe ich ihn mir so real wie möglich (mit Farbe und Ausstattung) in meiner Garage vorgestellt und sogar eine Probefahrt gemacht. Die Gefühle waren so real und ich sah auch sozusagen, dass es gut war :) ich denke eigentlich fast täglich an dieses Auto, also ist die Häufigkeit der Gedanken meiner Meinung nach genug. Ich stelle mir sogar immer vor dass ich diesen morgen erhalten werde und räume alle Zweifel. Bis heute besitze ich keinen :) ich denke, die Wahrscheinlichkeit irgendwann einen zu besitzen ist schon sehr hoch, aber ist es nicht möglich den Zeitpunkt zu bestimmen?
Ich gehe durch Ihre Artikel davon aus, dass Sie die Realitätskreierung sehr gut beherrschen. Ist es, wenn ich fragen darf, Ihnen wirklich möglich all das zu bekommen, was Sie sich wünschen?

Danke für die Antwort und entschuldigen Sie meine Neugier :)
 

 
2. Andreas schrieb am 14.6.2012: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

dass ich diesen morgen erhalten werde


"morgen" ist nie "heute".
Wenn man es sich vorstellt, dass es morgen geschieht, dann besteht die Tendenz dass unser Unterbewusstsein das Ereignis immer in die Zukunft projiziert, und es darum nie stattfindet. (Das ist genau der gleiche Effekt, wie bei dem Weltungtergang, der nie stattfindet, weil er immer in die Zukunft hineinverschoben wird, bereits seit über 2000 Jahren..)


Zitat:

aber ist es nicht möglich den Zeitpunkt zu bestimmen?


ja - beispielsweise in vielen NLP Richtungen wird es gelehrt, man solle sogar alles genau festlegen, sogar den Preis, den du dafür bezahlen wirst.
Ich halte davon nicht so viel wegen den Nachteilen, die es mit sich bringt. Die Nachteile, die es mit sich bringt, wenn man alles bis ins kleinste Detail festlegt, sind, der enorme Energieaufwand, der damit verbunden ist. Diese Energie wird abgezogen von anderen Lebensbereichen (weil kaum ein Mensch so blockadefrei ist, dass er unendliche Energie zur Verfügung hat).
So kann es geschehen, dass man dann zwar erreicht, dass der Audi am Tag X in der Garage steht, aber weil der Energieaufwand so groß war gerade diesen Tag, diesen Preis, etc zu erreichen, dass in anderen Lebensbereichen die Energie fehlt, also gesundheitliche Nachteile oder irgend ein sonstiges Unglück oder auch Kleinigkeiten, die nicht ganz perfekt sind, sich manifestieren.

Lässt man hingegen so viel wie möglich offen, so kann sich alles viel einfacher zum Besten aller und Dir selbst entwickeln. Wenn man das Gute (Gott) selbst wirken lässt, so entfaltet sich immer alles automatisch optimal aus einer ganzheitlichen Sicht.


Zitat:

..wirklich möglich all das zu bekommen, was Sie sich wünschen?


Manches funktioniert sofort, manches dauert länger, manchmal auch ein paar Jahre, das hängt immer davon ab, wieviel andere Wünsche/Absichten zuvor da waren, die den aktuellen widersprechen. In meinem Leben ist noch nie etwas geschehen, was ich nicht so verursacht habe. Zumindest im Nach hinein habe ich das immer erkennen können.

Grüße von Andreas
 


 

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