Hypersensibilität und Hochsensible Personen (HSP)

Dieser Artikel soll die geistig spirituellen Ursachen der Hypersensibilität aufzeigen.

Hypersensible Personen sind Menschen, die Sinneseindrücke unserer Umwelt stärker und intensiver als andere erleben. Dabei nehmen hochsensible Personen (HSP) nicht wirklich mehr wahr als andere, es werden lediglich weniger Reize aussortiert als bei nichtsensiblen Menschen. So werden auf dem Weg ins Bewusstsein von inneren Kontrollinstanzen viele Reize nicht aussortiert, die eigentlich aussortiert, oder zumindest gedämpft werden sollten. Nicht jeder Reiz, nicht jede Wahrnehmung sollte im Bewusstsein landen, denn der Mensch ist sonst schnell mit diesen Reizüberflutungen überfordert. So wird schnell deutlich, dass Hypersensibilität ein rein geistiges Problem ist, zumindest bei all jenen HSP's, die damit massive Probleme haben. Jenes innere Kontrollprogramm, welches Reize aussortieren soll, arbeitet nicht mehr optimal. Und hier muss dann natürlich bei der Ursachensuche angesetzt werden. Wie ist beim betreffenden Mensch dieses innere Kontrollprogramm gestört ? Wie ist diese Störung verursacht ? Im Nachfolgenden sollen die häufigsten Störungen und mögliche Ursachen aufgezeigt werden, die im Einzelfall dann überprüft und durch entsprechende innere Arbeit aufgelöst werden können, denn bei jeden HSP gibt es andere Ursachen.


Generell ist bei Hochsensibilität also nicht das Hochsensibelsein das Problem, sondern, dass man Wahrnehmungen und Reize spürt, die entweder eigentlich gar nicht zu einem selbst gehören oder die man nicht schafft loszulassen. Man ist gefangen in seinen Bindungen an andere Wesenheiten oder Personen, deren Regungen man spürt. Dies hat man immer selbst verursacht, meist bereits in früheren Leben. Zufälligkeiten gibt es da nicht und wenn man den eigenen ursächlichen Anteil nicht anerkennt, kann man es natürlich auch nicht auflösen, weil nur unser eigenes können wir verändern ohne in Fremdkonflike zu geraten. Sobald wir versuchen fremdes zu verändern sind wir automatisch in unbewusste Egokämpfe verwickelt, weil wir dann in den Willen der anderen Person eingreifen. Es geht bei der Auflösungsarbeit also auch immer um den Ausstieg uralter Muster die wir uns angewöhnt haben, die wir als normal und unsere Komfortzone empfinden.

An sich ist hochsensibel zu sein, nichts Negatives. Im Gegenteil, der Sinn des Lebens ist es ja bewusster zu werden, also Gott zu erkennen, in Allem Gott zu erkennen und das fällt natürlich einem sensiblen Menschen viel leichter. Der HSPler hat nur dann Probleme, wenn er sich gegen dieses Erkennen des Göttlichen in Allem was ist, sträubt. Viele spirituelle Lehrer (Gurus) leben es vor, dass man auch als UltraHSP supergut drauf sein kann.

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Kommentare

 
1. Antje schrieb am 05.6.2012:

Sehr guter Artikel. Ich kann aus eigener Erfahrung
sprechen. Bei mir hat sich das in der Kindheit mit dem Thema Angst aufgebaut. Alles mitzukriegen empfand ich damals als eine Art Sicherheit.
A.
 

 
2. Lytiker schrieb am 08.8.2012:

HSP oder in der Fachwelt als Hypersensibilität (Erhöhte Wahrnehmung von Reizen) bekannt, wird vermutlich vererbt, da Hypersensibilität meistens auch einer der Eltern oder Großeltern hat!! Spiritualität ist ja eine schöne Sache, aber wir leben in einer dualen Welt, daher spielt auch die Biologie eine Rolle und deswegen ist die Erklärung, dass HSP, von denen es 15-20% in jeder höher entwickelten Lebensart gibt, also auch in der Tierwelt, von der Natur vorgesehen sind gar nicht so abwegig!
 

 
3. Andreas schrieb am 09.8.2012:

Hallo Lyriker,
Natürlich sucht sich eine Seele, die HSP Erfahrungen leben möchte, bevorzugt eine Familie aus, wo die entsprechenden Resonnanzen vorhanden sind. Dass die Schulmedizin dies dann Vererbung nennt, ist aber völliger Quatsch. Eine Vererbung von Krankheiten oder anderen Eigenschaften gibt es aus spiritueller Sicht nicht. Jeder Mensch verursacht durch seine Handlungen, Gefühle und Gedanken sein eigenes Sein selbst, und zwar zu 100 Prozent.
Natürlich wird er aufgrund seiner Resonanzen in ähnliche Familien hineingeboren. Darum erscheint das der Schulmedizin dann so, als sei es vererbt. Das ist es aber natürlich nicht.

Grüße von Andreas
 

 
4. Cora schrieb am 17.5.2017:

...sorry, aber ich halte das für Schwachsinn.... das gibt HSP's "die Schuld", dass sie so sind, wie sie sind, weil sie irgendein auslösendes Ereignis nicht oder huuu! spirituell ungünstig verarbeitet haben und jetzt aufgrund ihres Kontrollzwangs an anderen Wesen kleben. Den Teil, dass sie irgendein Leben von Vorfahren weiterleben ist so abstrus wie nur was.
 

 
5. Andreas schrieb am 18.5.2017:

Hallo Cora, wenn du in den Aldi gehst und kaufst dir da einen Nusszopf, und dann bist du irgendwann zuhause findest in deiner Einkaufstüte einen Nusszopf - dann bist du doch auch selber schuld, dass da ein Nusszopf drinnen ist. Das ist doch logisch, dass man das erhält was man verursacht. Bloss weil man hypersensibel ist bedeutet ja nicht dass man nicht verantwortlich für die eigenen Ursachen ist, die man gesetzt hat. Das ist ja etwas normales, das betrifft nicht nur Hypersensible, auch jemand der nicht hypersensitiv ist, wird einen Nusszopf besitzen, wenn er einen gekauft hat.
lg von Andreas
 

 
6. Gabriele schrieb am 19.6.2019:

Wie kommt man eigentlich darauf, das HSP eine Art Krankheit sei ?
Ein Defizit ?
Ich sehe das genau anders herum. HSP ist der normale Zustand eines Menschen.
Die anderen, die nur noch eine selektive Wahrnehmung haben, derb sind, empathielos, undifferenziert, ignorant, die einen Tunnelblick haben, eine Ich-Fixierung, die könnten doch die Gestörten sein. Ich empfinde solche Menschen als defizitär.
 

 
7. Andreas schrieb am 19.6.2019:

Hallo Gabriele,
ja, Hypersensibel würde aud deutsch im Prinzip aufgedrehte Sensibilität bedeuten oder Übersensibel. Zu sensibel für diese Welt. IN der Praxis sind mit HSP aber nur jene Menschen gemeint, die damit ein Problem haben - und das sind nicht wenige..
lg
 


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