Die Vorbereitung auf das Leben nach dem Tod

Ab dem fünfzigsten Lebensjahr also ab der Hälfte seines Lebens sollte der Mensch sich auf das wichtigste Ereignis seines Lebens vorbereiten, den Tod. Nach dem Tod hat der Mensch keinen Körper mehr zur Verfügung. Das heißt, die Vorbereitung besteht darin, sich auf den Zustand vorbereiten keinen Körper mehr zu haben. In diesem Zustand ist alles direkt mit dem Geist steuerbar, jedoch das muss geübt werden. Wer es nicht geübt hat, die Bewegungen des eigenen Seins mit dem Geist zu steuern, der sieht nach dem Tod alt aus, im wahrsten Sinn des Wortes...

Man sollte also spätestens ab der zweiten Hälfte des eigenen Lebens mit einer Meditationsform beginnen. So wird der Geist gestärkt und trainiert und das Bewusstsein wird entwickelt dafür dass wir nicht Körper sondern Geist sind. Wenn wir dies auf einer tiefen Ebene schon zu Lebzeiten verstehen, wird uns die Orientierung im Jenseits leicht fallen und es wird uns auch nach dem Tode gut gehen.

Ein praktisches Beispiel, wie es gemeint ist: Solange wir einen Körper haben, können wir immer den Trick anwenden, dass wir etwas essen, was uns super gut schmeckt um uns wohl und zufrieden zu fühlen. Sind wir tot und haben unseren Körper nicht mehr zur Verfügung, stehen uns solche Optionen nicht mehr offen. Dann müssen wir dieses Wohlfühlgefühl direkt mit dem eigenen Geist erzeugen, wenn wir es haben wollen. Und natürlich wird dies jemandem besser gelingen, der im Umgang mit seinem Geist geübt ist.


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Kommentare

 
1. Ela schrieb am 30.4.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
wie kommen Sie zu dieser Überlegung - Zitat:jedoch das muss geübt werden. Wer es nicht geübt hat, die Bewegungen des eigenen Seins mit dem Geist zu steuern, der sieht nach dem Tod alt aus - , um nicht zu sagen Behauptung?!
Ich denke der Körper an sich ist die Begrenzung, Begrenzung existiert nur in der jewals eigenen Realität ist quasi Illusion...
Wie passt Ihre These mit z. b. Nahtoderlebnissen zusammen.
Ich finde es doch immer wieder grotesk was manch einer - der sich wohl auch noch für ach so erleuchtet hält, für Behauptungen aufstellt. Meist nur um seiner Meinung nach die "weniger Wissenden oder Erleuteten" in irgendeiner Form zu beängstigen.
Ich denke das allein zeigt dann schon wie weit jemand ist...

Herzliche Grüße
 

 
2. Andreas schrieb am 30.4.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Ela,

Zitat:

Ich denke der Körper an sich ist die Begrenzung


Ich würde das eher so sehen - der Körper (und all seine Krankheiten) ist nur Ausdruck der Begrenzung. Die eigentliche Begrenzung ist im Geist vorhanden. Und dieser Geist ist auch nach dem Tode noch vorhanden.
Gerade weil diese Begrenzungen ja auch nach dem Tode noch vorhanden sind, suchen sich die Menschen dann ja (nahezu automatisch) gleich wieder eine Möglichkeit diese Begrenzung auszudrücken indem wieder in einen passenden Körper hineininkarniert wird.

Darum besteht die Vorbereitung auf den Tod darin, möglichst viele dieser Begrenzungen auf der geistigen Ebene loszulasen, damit der Mensch nach dem Tode möglichst wenig Begrenzungen unterworfen ist.
Wer diese Vorbereitung bewusst praktizieren will kommt kaum an Meditation vorbei. Das sind Dinge, die kann man nicht im Supermarkt kaufen.

Grüße von Andreas
 

 
3. Manfred schrieb am 30.12.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Wir sollten uns auf den Aufstieg, auf die Befreiung vom Grobstoff, vorbereiten!
Also nicht auf das Jenseits, denn von hier aus geht es wieder in die Grobstofflichkeit (Reinkarnation)
 

 
4. Dag schrieb am 09.9.2012: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Liebe Autorin oder Autor des "Todes-Artikels", möchte Ihnen etwas schreiben, auch wenn die Gefahr besteht,dass Sie sich die Kommentare bereits nicht mehr anschauen, da bereits ein Jahr vergangen ist.
Dazu muss ich sagen, dass mir das Leben VOR dem Tode wichtiger ist als mir Gedanken zu machen, wie es mir "ergehen wird", wenn ich gestorben sein werde.
M.E. ist es für unser seelisches Wohlbefinden zuträglicher und gesünder, das Leben selbst als wichtigstes Ereignis im Leben zu betrachten, als den Tod als "highlight" des Lebens zu sehen. Da ich Ihre Gedanken jedoch gleichzeitig als konstruktiv betrachte,(denn das Wunder am Leben zu sein begreift man oft erst über Gedanken daran, dass es ja tatsächlich einmal zu Ende geht und solche Gedanken werden als Tabu angesehen), möchte ich Ihnen für die geistige Anregung danken, ohne Ihnen Kritik entgegen zu bringen.

Ich habe mir vorgenommen, "glücklich zu sterben" und bin mir sicher, dass auch Sie eines Tages ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit spüren werden, das Richtige getan zu haben und in Ihrer Vorstellung "vorbereitet" zu sein.
Seinen Geist zu trainieren, finde ich generell von Vorteil.
Bitte das jetzt nicht als Ironie auffassen!
Ich sende Ihnen lebendige Grüße
Dag

 

 
5. Jens Beermann schrieb am 01.1.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Buenos Dias"! - Alles Bado oder was...,

Dann bin ich mit 33Jahren noch zu jung mir Gedanken ueber den Tod zu machen. Sammelte jedoch schon einige Grenzerfahrungen, die, falls es sich um gedankliche Manifestation handele, einen bei der Trennung vom Koerper alt aussehen lassen duerften. (geschichtliches und raeumliches Verschwimmen)
- die Anhaftung an Koerper und Gesetzmaessigkeiten koennte schwierig werden...
Vielleicht sollte man frueh genug mit Meditationen anfangen, um ein letztliches Ziel meistern zu koennen,
- falls nicht habe man ja erneut die Chance per Inkarnation zu versuchen, die Illusion aufzuheben..., "
Viel Spass bei Euren Meditationen und Erfahrungen"

eine positivere Sicht wiederspreche nicht der Zufriedenheit";/?
- nen lieben Gruss, Jens stay inspired-
 

 
6. petra schrieb am 08.2.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Grüß Gott!

Ein Jeder wird seine eigenen Erfahrungen machen, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits oder was da noch so ist. Es heisst die Erde sei eine Lehranstalt, in der jedes Wesen das Recht hat so zu sein, wie es ist? In der jedes Wesen seine Lernaufgaben zu erledigen hat. Ob nun jedes Wesen ab seinem 50. LJ anfangen sollte zu meditieren oder nicht, das entscheidet seine Seele. Das Universum ist unendlich und wenn sich jeder darauf konzentriert nach seinem Ableben ins Licht gehen zu dürfen, so ist doch das eigentliche Ziel erreicht. Alles andere wäre anmaßend! Die Natur lebt es uns vor, wir sollten endlich hinschauen!
 

 
7. maria schrieb am 21.8.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

dazu eine andere Beschreibung in der ´Autobiographie eines Yogi` von Paramahansa Yogananda, die mich sehr überzeugt
 

 
8. sascha schrieb am 16.8.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Grüß Euch alle
Die gestellte Frage nach der Vorbereitung auf den Punkt wo das Physische verlassen wird, ist an sich sehr gut und dies unabhängig vom Alter der Person (der Übergang kann ja auch Jüngere treffen). Interessant ist aber die Oberflächlichkeit der Kommentare. Die Leute sind sich nicht bewusst, dass auch die Möglichkeit des Urteilens, d.h. der Nutzung des Gehirns und der Nerven überhaupt, ohne diese Struktur ganz anders ist und dennoch nachher nicht einfach aufhört. Dass irgend etwas ganz Nichtmaterielles - so etwas wie ein reines Kraftfeld - das Physisch zu Lebzeiten zusammenhält ist schon daraus ersichtlich, dass der Übergang vom Leben sehr kurz ist zum Zustand wo nur noch die Gesetze der Physik gelten. Vorher müssen im Leib also andere Gesetze gelten - eben die des Lebens. Manche nennen dies ‚Geist‘, aber das sind nur die Namen. Was nachher ist und den Gesamtrahmen betrifft, bedarf einer sorgfältigen Betrachtung und dies mit gedanklichen Mitteln. die über das heute Übliche hinausgehen. Dies sei hier kurz erläutert.
Zum gedanklichen Umgang mit den Zusammenhängen wäre zu bemerken, dass dieser unweigerlich durch Begriffe erfolgt (durch das, was begriffen wurde und geglaubt wird, was nicht abhängig ist von Sprache). Die Begriffe sind die Werkzeuge des Mentalen: mit ihnen lassen sich Vorstellungen ordnen. Das gilt auch in der Wissenschaft, und sie hat Probleme mit der Geistigkeit, weil keiner der nun üblichen Grundbegriffe (Zeit, Raum, Stoff, Kraft, Energie, Information, Naturgesetz, Theorie, Wissen, Erkennen, Subjekt, Objekt usw.) universell anwendbar ist. Das liegt daran, dass diese Begriffe noch eine empirische Färbung haben, nicht rein auf die Gesetzmässigkeit des Begreifens ausgerichtet sind.
Es ist zu bedenken, dass alle Begriffe anhand der Erfahrung gebildet werden – während das Handeln (mit Arendt: im Gegensatz zum Tun und zum Herstellen) der bewussten begrifflichen Steuerung bedarf. Begriffe haben also die besondere Eigenart, das Ergebnis von mentaler Tätigkeit zu sein (angeregt durch Erfahrung) und zugleich das Mittel, um die mentale und dann die physische Tätigkeit zu steuern (unsere Beweggründe sind inhaltlich bestimmt, also zumindest potentiell begrifflich zugänglich), womit die Pfade für neue Erfahrungen gewählt werden.
Diese Verschränkung von Ergebnis und Mittel wird leichter verständlich, wenn Erfahrung nicht nur als das Erleben von äußerlichen Phänomenen begriffen wird, sondern das Erfahren des eigenen mentalen Tuns und Handelns mit umfasst. Unter 'Tun' soll hier das eher passive Zulassen und unter 'Handeln' die vollbewusst-klare Tätigkeit verstanden werden – etwa mit Aristoteles und Thomas von Aquin gesprochen: 'intellectus passivus' versus 'intellectus agens'. Wenn der intellectus agens nicht abirren will, muss er Bezug nehmen auf die Ebene der Eigengesetzlichkeit der Sache, oder mit Plato gesprochen ihrer Idee: in episteme (vernünftigem Erkennen) statt bloß doxa (Meinung) oder gar pistis (Glaube an Wahrgemommenes).
Wer etwa sicher sein will, dass etwas Gesehenes ein Dreieck ist, hat letztlich keine andere Wahl als es zu vergleichen mit der Eigengesetzlichkeit des Dreieckseins. Das erfordert eine bewusste Aktivität, durch bloße Erinnerung oder Wortverwaltung lässt es sich nicht bewerkstelligen. Es ist kein Zufall, dass jeder Pfad einer systematischen Absicherung von Wissen über den intellectus agens verläuft, denn der intellectus passivus kann seiner Natur gemäß nicht die Beherrschung der Materie bieten, die für eine verlässliche Absicherung erforderlich ist. Damit ist noch nicht bestimmt, wie die Aktivität verlaufen soll, um erfolgreich zu sein: die Erreichung eines inhaltlichen Gleichgewichts zwischen Gedachtem und Faktum. Die in Anschlag gebrachte kategoriale Struktur bestimmt die Erfüllbarkeit dieses Kriteriums – von sehr elegant bis überhaupt nicht.
Das alles einigermassen kurz um zu sagen, dass die Natur oder das Wesen von Geistigkeit durch Geistigkeit im gedanklichen Vorgehen durchaus erreichbar ist - aber dafür muss die Ebene der alltäglichen Üblichkeit mit ihrer begrifflichen Vermischung zugunsten von vollständiger überwunden werden.
Das ist an sich bereits eine Vorbereitung auf den Tod.
Wichtig ist die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Tod als Prinzip und Sterben als Vollzug, als Vorgang. Das Prinzip des Lebens kann ohne das Prinzip des Todes nicht auskommen, weil das Lebendige sonst in seinen eigenen Erzeugnissen ersticken müsste. Es hätte keine Zukunft, da es in seiner Vergangenheit, in seinen Schlacken, gefangen bliebe. Um ein dynamisches Gleichgewicht der Erzeugnisse zu erreichen, muss alles erscheinende Lebendige zwischen Entstehen und Vergehen pendeln, durch Geburten und Tode schreitend. Als Prinzip muss der Tod keineswegs unangenehm sein. Der Tod ist als Seinsform die Dynamik der absoluten Machtlosigkeit. Das bedeutet nicht Ordnungslosigkeit. Es ist die Ordnung, in welcher sich alle Inhalte nur gemäß sich selbst in einem Bezug zueinander finden können. Diese Ordnung ist nicht nur erleidbar, sie lässt sich bei vollem Bewusstsein aufsuchen. Tod und Bewusstsein schließen sich nicht aus; sogar Selbst-Bewusstsein ist im Zustand des Todes möglich. Christen dürfen sich an Golgatha erinnert fühlen. In der Ordnung des Todes besteht totale Freiheit, totale Wahrheit, und totale Störbarkeit durch Neues (Leben).
Bedenkenswert ist, dass keine Lebensform den Tod als Prinzip fürchtet, wohl aber leidvolle Vorgänge des Sterbens. In Bezug auf das Leiden macht es einen großen Unterschied, ob der Tod durch Selbsterfüllung eintritt (durch vollständig erreichtes inneres Gleichgewicht; in der Zellbiologie bekannt als 'Apoptose' und kulturell als Erleuchtung, Initiation, usw.) oder durch einen äußeren Einfluss (vollständige Zerstörung des organischen Grundgleichgewichts; bei Zellen als 'Nekrose' bezeichnet). In vollständiger Selbsterfüllung sind die Begriffe so klar, das die denkende Instanz sich als ganze in die Machtlosigkeit (Tod) zurückziehen kann, wenn sie erkennt, dass ihr eine sinnvolle Zukunft verwehrt ist. Der Unterschied zwischen Tod und Sterben ist heuristisch hilfreich für das Begreifen, wird aber kaum je bedacht.
Besonders Vertreter der gängigen Naturwissenschaftlichkeit können sich stoßen am Auftreten von 'esoterischen' Features wie Chakras. Gewiss sind diese nicht greifbar wie viele postulieren. Skeptiker täten aber gut daran, sich zu überlegen, dass etwa auch Gesetze und Kräfte nicht physisch beobachtbar oder messbar sind – und dennoch für das klare Begreifenkönnen der Wirklichkeit gerade das begrifflich Konstitutive bilden. Entweder werden also auch Gesetze und Kräfte zum Esoterischen gezählt (aber dann muss die Ausgliederung inhaltlich bewältigt werden), oder der Gegensatz wird verlassen und der Gesamtzusammenhang einer ernsthaften Betrachtung zugeführt. In der Vorgehensweise sollte der zweite Pfad verfolgt werden, der auch den Umgang mit dem ersten zu klären hilft. Ob Wanderer auf dem zweiten Pfad einen Zugang finden zu Energieformen als Verbund von Gesetzen-mit-Kräften – wie es beispielsweise die Chakras oder das Gesamtkraftfeld einer lebendigen Entität sind – hängt von ihrer Bereitschaft ab, sich auf seriös hergeleitete universelle Grundbegrifflichkeiten einzulassen, die prinzipiell nicht der äußerlich-empirischen Beobachtung entstammen können, wenn sie die Intelligibilität verbürgen sollen. Auf solche Begriffe ist die äußerliche Empirie eigentlich ohnehin angewiesen, weil sie bekanntlich nicht immanent, d.h. mit ihren eigenen Mitteln, begründbar ist.
Wer sich für einen Ansatz interessiert, der diese Dinge klar zugänglich macht, kann ihn als Buch haben: „Systematische Ganzheitlichkeit“ (2011); es ist eine Diss an der Uni Basel, online zu finden mit der Bezeichnung edoc.unibas.ch/1421
 


 

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