Karma und Schuld

Oft werden Karma und Schuld miteinander verwechselt oder im selben Atemzug genannt. Dies führt zu vielen Missverständnissen, darum hier eine Klarstellung wie sich Schuld zu Karma verhält, beziehungsweise warum man diese beiden Dinge eigentlich gar nicht in einem einzigen Atemzug nennen darf.

Das hat damit zu tun dass diese beiden Begriffe aus völlig unterschiedlichen Geistesebenen entstammen. Wann immer wir den Begriff Schuld benutzen, also zum Beispiel jemand anderem an etwas die Schuld geben oder uns selber die Schuld an etwas geben, dann sind wir in einem Mindset, also in einem Denken wo gut und böse existiert. Wir benutzen Schuld nur wenn wir etwas als schlecht eingestuft haben. Schuld ist also immer gekoppelt an etwas was wir (also konkret meist unser Ego-Anteil) als schlecht oder gar böse bewertet haben.

Beim Karma ist es anders: Das Karmagesetz wirkt aus einer Ebene heraus wo es überhaupt kein wertendes Bewusstsein gibt. Man kann es darum auch als göttliches Gesetz bezeichnen. Man kann es sich wie einen Spiegel vorstellen, es spiegelt einfach alles zurück. Ob du es als schön oder hässlich, als, gut oder schlecht bewertest was du im Spiegel siehst, dem Spiegel ist das egal. Diese bewertende Ebene ist dem Spiegel oder dem Karmagesetz fremd (mehr über das Karmagesetz hier).

Du als Mensch (zb aus deinem Egobewusstsein heraus) kannst frei entscheiden ob du etwas was der Spiegel dir spiegelt als gut oder schlecht bewertest. Und wenn du etwas als schlecht bewertest bist du auch frei zu denken da ist jemand anderes schuld oder zu denken, da bin ich selber schuld.

Dem Spiegel oder dem Karmagesetz ist das egal ob du denkst du seist selber schuld oder ob du die Schuld anderen zuschiebst - das kannst und musst du selber entscheiden.

Und wenn wir nun aber bereits bei diesem Thema sind, dann dazu auch noch ein Hinweis:
Es ist immer besser die Schuld bei sich selber zu suchen, weil dieses Denken führt dich in die Eigenverantwortung und damit in deine göttliche Macht und Kraft. Während wenn du dich dem Glauben hingibst andere seien an etwas schuld was dir geschehen ist, dann begibst du dich durch exakt diesen Glauben in die Abhängigkeit von anderen. Du bist dann in deiner Vorstellung vom Wohlwollen und von den Handlungen anderer abhängig.

Also, um es zusammenzufassen:

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Kommentare

1. Fragende schrieb am 01.5.2021:

Lieber Andreas,

Immer wieder lese ich mir deine interressanten Beiträge und Erklärungen durch. Meine persönliche Frage, die mir jedoch immer und immer wieder in den Sinn kommt.. :
Wo fange ich an? Es gibt so viel, das mich betrifft, anspricht oder ich auch denke es wäre auch gut das zu klären usw.

Aber wo ist der Kern, wo beginne ich? Wo mache ich als nächstes weiter?
Es gibt so viele Themen die mich gerade im Jetzt beschäftigen und aufgearbeitet werden sollten. Es gibt so viel aus der Vergangenheit bzw. meiner Kindheit. Und es gibt so viel, was du schreibst, wobei ich mir denke, daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber es ist äußerst wichtig.

Mein Ziel bei all dem ist es so gut wie möglich mich "fertig" zu fühlen, bei den Themen, das ich fühle das ich geklärt habe und viel Balast losgelassen habe und nach Vorne sehe. Und nixhr wie jetzt.. Ich lese nur, fange aber gar nicht erst an, weil ich nicht weis wo und es ist so viel das es mir auch vergeht.

Liebe Grüße

2. Andreas schrieb am 02.5.2021:

Hallo,
ja, das ist nicht nur bei dir so, das ist bei fast allen so dass das Hauptproblem darin besteht dass so viel (zu viel) da ist, und da ist dann immer der erste Schritt einfach der dass man übt loszulassen, weil nur durch das Loslassen kann es weniger werden.
Loslassen üben geht am besten indem man es jeden Tag einige Zeit lang übt. Zb indem man sich eine Meditationsform sucht und diese jeden Tag praktiziert. Dadurch übt man dann jeden Tag das Loslassen der Gedanken, weil natürlich beginnt auch ein Loslassen auf der geistigen Ebene.

lg von Andreas


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