Ein jedes fremdübernommene Programm, Muster oder Belastung die uns selbst nicht dient wirkt als Nebeneffekt auch immer freudemindernd, weil es dann wie ein Fremdkörper in unserem Energiesystem ist. Es ist uns dann immer wieder im Weg und kann so schnell sogar zu einer Blockade werden. Eine jede Blockade wirkt aber IMMER auch freudeeinschränkend, weil Freude entsteht im zweiten Chakra und ist immer an das Fließen von Energien gekoppelt.
Wenn wir aber unnötigerweise Dinge, Themen, Meinungen, Glaubenssätze oder Lasten von anderen übernehmen, so ist dies indirekt wie wenn wir uns selber die Freude einfach Selbst zu sein, nicht erlauben, ja wir vermindern uns dadurch Freude. Für das Unterbewusstsein ist das wie ein Freudeverbot, weil wir ja damit die Botschaft geben, dass uns die fremde Last wichtiger ist als in der höchsten Freude zu sein.
Vielleicht glauben wir sogar dadurch anderen eine Freude zu machen, aber zumindest unbewusst weiß der andere ja dass es für dich eine Belastung war, und so entsteht im anderen (wie gesagt zumindest unbewusst) nicht Freude sondern Schuld. Darum, es ist eine Illusion zu glauben, dass man Freude in anderen erzwingen kann. Für die Freude die in einem selbst ist, da ist man immer selber zuständig. Es obliegt einzig deiner eigenen Verantwortung ein Leben in Freude zu führen ! Und es obliegt deiner Verantwortung alle solchen freudestörenden negativen Emotionen aufzulösen weil:
Angst mindert die Freude am Abenteuer.
Wut mindert die Freude am Leben.
Trauer mindert die Freude am Loslassen.
Schuld mindert die Freude am frei sein.
Ekel mindert die Freude eine Verbindung einzugehen.
Scham mindert die Freude am sich öffnen.
All dies wirkt freudeeinschränkend oftmals sogar wie ein Freudeverbot und sollte aufgelöst werden. Doch zurück zur Frage, was ist Freude eigentlich ?
Freude ist Energie in Bewegung
Freude ist Lebensenergie die im Körper in Bewegung ist. Dabei kann sogar so viel Energie im Menschen fließen dass es ihn regelrecht schüttelt. Jemand schüttelt sich vor Lachen, das ist energetisch genau dieser Effekt dass viel Energie fließt und sich in Schüben durch die energetischen Engstellen hindurch bewegt. Das selbe erleben wir auch in der intensivsten Form der Freude, im Orgasmus, auch hierbei kommt es zu solchen Zuckungen weil der Energiefluss an der Grenze dessen ist was gerade noch durch unser Energiesystem fließen kann.
Hier wird sichtbar dass Freude nicht irgendeine Emotion ist, sondern Freude ist die Wichtigste aller Emotionen, sie ist die Basis aller positiven Emotionen. Ohne Freude ist keine positive Emotion möglich. Freude entsteht im zweiten Chakra(dem Basischakra der weiblichen Energie). Im vierten Chakra (Herzchakra) wird die Freudeenergie dann erstmals veredelt und wird zur Liebe. Und im sechsten Chakra, dem Stirnchakra wandelt sie sich dann in das Gefühl des Unendlichen (welches uns ja dann im Stirnchakra die Fähigkeit der unendlichen Wahrnehmung erschließt).
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Kommentare
1. Barbara schrieb am 28.12.2022: Hallo Andreas, ich wusste nicht, wo sonst ich meine Frage platzieren sollte als unter diesem Artikel. Es geht um meine Katze mit der ich einen Tag vor Heiligabend noch zum Tierarzt musste, weil sie blutigen Schleim erbrochen hat. Die Tierärztin hat sie geröntgt und meint, dass sie irgendwas gefressen habe - etwas kalziumhaltiges, wie ein Granulat oder so. Hast du dazu eine Idee, was hierfür die Ursache sein könnte und vllt sogar, was ich unterstützend für sie tun kann, damit sie diese "Fremdkörper" wieder ausscheiden kann? Herzlichen Dank für deine Unterstützung 🙏
2. Andreas schrieb am 27.12.2022: Hallo Barbara, Das hört sich an als hätte die Katze ihren Naturinstinkt verloren der ihr sagt was gut und was schlecht für sie ist.
unterstützend für sie tun kann, damit sie diese "Fremdkörper" wieder ausscheiden kann?
vielleicht ihr ein energetisch hochwertiges Wasser zum trinken geben.
lg von Andreas
3. Kora schrieb am 22.6.2023: Hallo, sobald Ich länger in einer Beziehung bin, verspüre ich nach einiger Zeit keine Lust mehr, ich empfinde Schamgefühle und Ekel. Die Ursachen könnten in meiner Kindheit liegen…aber dieses Wissen hilft mir nicht die Gefühle/ die Abneigung aufzulösen. Ich bin auch deswegen schon bei einer Familienaufstellung gewesen (da wurden fremdübernommene Ängste meiner Ahnen als die Ursache festgestellt) aber ich habe das Gefühl es hat mir nicht geholfen. Ich forsche jetzt schon etwas länger danach aber weiß nicht mehr weiter… hast du eine Idee? LG!
4. Andreas schrieb am 23.6.2023: Hallo Kora, Ich vermute das hat dieselbe Ursache wie die großen Poren im Gesicht.
ich empfinde Schamgefühle und Ekel..
Vielleicht ist es ein tiefes Muster welches du aus einem früheren Leben bereits mitgebracht hast und sich jetzt in jeder Beziehung wieder erneut manifestiert, weil es einfach dein damaliges Grundlebensmuster war. So kannst du dir überlegen was das wohl für ein Leben war wo Scham und Ekel zu deiner Komfortzone wurden, und mit deinem Fühlen so tief in jenes Leben hineingehst bis es sich (durch dein Fühlen und das damit einhergehende Annehmen) in deiner Erinnerung zu etwas Lichtvollerem wandelt.
lg von Andreas
5. Inu schrieb am 06.7.2026: Hallo Andreas,
Was genau ist denn mit Ekel im Zusammenhang mit der Freude an Beziehungen gemeint? Ich kann mir darunter eher wenig vorstellen. Meinst du den Ekel vor der Person, zu der man eine Verbindung aufbauen möchte? Oder Ekel vor sich selbst? Hast du dafür vielleicht ein konkretes Beispiel?
Ich habe zur Zeit auch ein Problem mit dem Thema Freude, aber kann es nicht direkt an den genannten Ursachen festmachen und frage mich, wie ich es lösen könnte.
Während der Hitzewelle ging es mir sehr schlecht, da meine aktuelle Wohnsituation sehr schlecht ist, ich habe fürchterlich gelitten und leide auch immer noch unter den Temperaturen und meiner Gesundheit die sich dadurch verschlechtert hat. Es ist irgendwie allgemein so, dass ich mich sehr bemühe, mein Leben in den Griff zu bekommen, aber immer wenn ich das Gefühl habe, dass es aufwärts geht und ich wieder in die Gänge komme, zieht das Leben die Handbremse an. Das sind die unterschiedlichsten und absurdesten Dinge die mir den Knüppel zwischen die Beine werfen und die Intervalle werden immer kürzer und ehrlich gesagt raubt mir das komplett die Lebenskraft. Ich muss mich ständig wieder aufrappeln, nehme mir Dinge voller Motivation und Liebe vor und ehe ich richtig in die Gänge komme, werde ich schon wieder ausgebremst.
Jetzt stelle ich fest, dass mich das ewige Ausbremsen und Leiden seelisch irgendwie gebrochen hat. Nichts macht mir mehr richtig Spaß und wenn ich versuche, etwas zu manifestieren und in das Gefühl der Freude zu gehen, kann ich keine Freude mehr fühlen. Es ist auch das Gefühl von Dankbarkeit kaum greifbar. Als wäre ich innerlich durch die viele Überbelastung der Ereignisse komplett abgestorben. Es ist als würde ich diese Gefühle gar nicht kennen. Und das obwohl ich eigentlich Jemand bin, der gewöhnlich sehr schnell über die kleinsten Dinge sehr happy sein kann. Was ist da passiert? Wie kann ich das wieder heilen? Ich habe das Gefühl, mit Gewalt in die Vorstellung von Freude und Dankbarkeit zu gehen, führt nicht ans Ziel.
Vielen Dank für deine Einschätzung ♡ Lieben Gruß
6. Andreas schrieb am 06.7.2026: Hallo Inu,
..ist denn mit Ekel im Zusammenhang mit der Freude an Beziehungen gemeint?
Ein Ekel im Zusammenhang mit Beziehung erzeugt ein abstoßendes Gefühl. Was dann natürlich die Freude innerhalb der Beziehung mindert.
nehme mir Dinge voller Motivation und Liebe vor und ehe ich richtig in die Gänge komme, werde ich schon wieder ausgebremst
Im Grunde zeigt es dir dass da noch etwas anderes, etwas wichtigeres ZUERST gelöst werden muss. Was ist das ? Dazu betrachte jeweils die enthaltene Botschaft. Was ist die Botschaft dessen was dich da dann behindert ? Immerhin ist es ja so stark dass er dir sogar die Freude rauben kann. Also ein Anteil der keine Freude erlaubt. Demnach vermutlich ein Anteil der das Gegenteil von Freude fühlen will, was ist das für ein Anteil ? Da er so mächtig ist dass er in deine Schöpfungen eingreifen kann kommst du nun nicht umhin dich ihm zuzuwenden um ihn zu heilen.
Während der Hitzewelle ging es mir sehr schlecht
Wie eine jede Energie kann der Mensch auch Hitze durch seinen Körper nach unten ableiten und an die Erde abgeben. Vielleicht war diese Hitze einfach für dich die Aufgabe dies zu üben ? Das ist ja ohnehin eine Grundaufgabe die ein jeder Mensch hier auf der Erde hat, nämlich die Energien welche von oben kommen durch sich selbst in die Erde hinunter zu transformieren.
lg von Andreas
7. Inu schrieb am 07.7.2026: Hallo Andreas,
vielen Dank für deine Einschätzung und Gedanken dazu!
Nachdem ich deine Nachricht gelesen habe, habe ich den inneren Anteil im inneren Dialog mit mir selbst versucht, vor der Meditation und vor dem Schlafen direkt anzusprechen, und um Erkenntnis gebeten. Ich habe versucht, ihm mitzuteilen, dass ich ihn wahrnehmen möchte, ihn lieben und annehmen und integrieren und heilen möchte. Und dass er sich mir bitte in der Meditation oder im Traum zeigen soll, damit wir miteinander in Verbindung und Frieden kommen können.
In der Meditation kam erstmal nichts, Träume hatte ich jede Menge sehr seltsame, aber auch nichts was mich direkt einen inneren verdrängten Anteil ausmachen hätte lassen können.
Allerdings jetzt, so zu später Stunde vor der nächsten Nacht scheint doch einiges in mir zu arbeiten und ich frage mich, ob das nun mit dem inneren Anteil, den ich versucht habe, anzusprechen, zu tun hat.
Ich fühle mich etwas leer, ziellos, fast depressiv. Nicht im leidend depressiven Sinne, sondern eher hilflos desorientiert. Also nicht negativ, pessimistisch oder traurig, sondern eher, als würde ich die Orientierung verlieren. Als würde die Freude noch mehr entgleiten und sich eine Leere, ein Frust, eine Hoffnungslosigkeit aufbauen. Während ich selbst versuche, meine Gedanken in Worte zu fassen, merke ich, dass es sich wohl um den besagten inneren Anteil handeln wird, da diese Freudlosigkeit wohl genau der Kern des Themas ist.
Ich kenne den inneren Anteil aus der Kindheit, wenn ich mich sehr einsam und unbeschäftigt gefühlt habe. Meine Mutter war passiv anwesend, aber ich emotional völlig auf mich alleine gestellt. Ich frage mich, wie ich diesen inneren Anteil nun gut integrieren, annehmen, heilen.. kann. Ich nehme mir jetzt erstmal nochmals Zeit für eine Meditation und werde einfach mal nur hinein fühlen, ohne etwas verändern zu versuchen, ohne Panik, den Halt zu verlieren, sondern es einfach mal beobachten und aushalten. Denkst du, das könnte der richtige Weg sein? Wie könnte ich es besser machen? Die Wahrscheinlichkeit ist ja relativ hoch, dass ich den Anteil schon seit früheren Leben mit mir rumschleppe, da er ja bereits in der Kindheit ein belastendes Thema war?
Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich immer noch sehr unter dieser Inkarnation leide. Ich habe mich hier nie zugehörig gefühlt. In früheren Inkarnationen war ich wohl Teil eines anderen Volkes mit völlig anderer Kultur. Es ist mir schon immer sehr schwer gefallen, mein Leben hier richtig anzunehmen. Ich fühle mich wie am falschen Ort, unter den falschen Menschen. Ich fühle mich nur nicht selbst nicht zugehörig, sondern etwas in mir sträubt sich auch dagegen, sich überhaupt zugehörig fühlen zu wollen. Fernweh, die Sehnsucht nach Völkern die mir auf Seelenebene vertrauter sind, ... das quält mich schon seit ich mich erinnern kann. Ich habe natürlich trotzdem versucht, das beste aus dieser Inkarnation zu machen, mein Leben so gut es geht auf die Reihe zu kriegen (Akzeptanz), aber selbst wenn ich mich ablenke und voll in meinen Alltag eintauche und eben diese Sehnsucht nach dem Vertrauten versuche zu verdrängen, scheint das auch wohl nie auszuheilen. Aber was bleibt mir denn übrig? Ich kann meine Inkarnation ja nun nicht ändern. Ich muss es ja erstmal akzeptieren? Oder ist das ein innerer Anstoß mehr in diese ferne Kultur zu connecten? Ein Ruf der Seele, dem ich folgen MUSS? Sodass es mich sonst aufhören wird, zu quälen? Haben die beiden Themen möglicherweise eine Verbindung, da sie zeitgleich präsent sind?
Wird das "Aushalten" der Orientierungslosigkeit, Freudlosigkeit, Leere, .... die Heilung bringen? Oder braucht es da noch mehr?
Vielen Dank Andreas, lieben Gruß!
8. Andreas schrieb am 08.7.2026: Hallo Inu,
Meine Mutter war passiv anwesend, aber ich emotional völlig auf mich alleine gestellt.
Das kann durchaus sein dass da noch mehr konkrete Vergebungsarbeit notwendig ist. Also nicht nur der Mutter vergeben, sondern auch dir selbst, weil wenn du dich noch immer mit dem Volk oder Leben aus einem früheren Leben so verbunden gefühlt hast, dann hast du dir ja dadurch auch erschaffen dass anderen, zb der der Mutter der Zugang zu dir erschwert war. Und ja, das ist ja auch in universelles Muster, wenn man das Alte (dein altes Leben) nicht wirklich losgelassen hat, dann wird man das Neue schlechter erleben können. Das ist ja so selbst wenn jemand nur in den Urlaub fährt. Wie will er den Urlaub genießen wenn ein Anteil von ihm ständig Heimweh hat ??? Also du siehst, es geht darum all das in dir zu befrieden was da unfriedlich ist, zb das Loslassen des ursprünglichen Volkes aus dem du gekommen bist. Und ja, das geht im Prinzip einfach, weil das Gefühl des Getrennt Seins ist ja ohnehin nur Illusion. Es ist das Grundmuster welches in unserer Kultur gelebt wird, aber ist es Wahrheit ? Nein. Die Wahrheit ist dass alles mit allem verbunden ist und wir frei sind zu wählen ob wir diese Verbundenheit mit allem was ist fühlen oder nicht.
So gesehen ist es eine Grundaufgabe fast jeden Menschens den anderen zu vergeben dass sie ihm eingeredet habe dass man sich nicht verbunden fühlen dürfe. Und sich selbst zu vergeben dass man als Kind so dumm war das den Älteren zu glauben dass man sich getrennt fühlen müsse, dass es Trennung gäbe, usw..
lg von Andreas
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