Die Augen aus spiritueller Sicht

Es gibt ja bereits einen ausführlichen Artikel über die Augen, ich möchte hier aber etwas spezieller auf die Funktion unserer Augen eingehen.
Wir glauben ja immer unsere Augen seien dazu da damit wir Dinge sehen können. Dabei vergessen wir aber warum wir überhaupt Dinge betrachten wollen. Was ist denn der tiefere Grund warum wir etwas anschauen ? Das ist weil wir es ergründen wollen, weil wir es in seinem Sein verstehen wollen, also eigentlich weil wir uns mit dem was wir betrachten verbinden wollen !

Und genau dieses Verbinden geschieht durch unsere Augen. Das ist die eigentliche Funktion unserer Augen. Wenn wir etwas betrachten entsteht eine unsichtbare Energieverbindung zwischen uns und dem was wir betrachten. Wir können mit unseren Augen also Energie-Informationen nicht nur empfangen, sondern auch senden.

Besonders intensiv wird dieser reine Energie und Informationsaustausch über die Augen wenn man jemand anderem in die Augen sieht. Wir sind uns dann zwar sicherlich nicht aller ausgetauschten Informationen bewusst, aber unbewusst nehmen wir das durchaus wahr, dass da ein unglaublich intensiver Austausch stattfindet. (Das funktioniert übrigens nicht nur zwischen zwei Menschen, auch zwischen Tier und Mensch ergibt sich dieser intensive Informationsaustausch über die Augen.)

So ist es also offensichtlich dass dieser Energie-Informationsaustausch über die Augen die Hauptfunktion der Augen wäre, und also das einfache Betrachten oder das scharfe Sehen zunächst einfach nur die Aufgabe hat dass man sich entscheiden kann ob man mit jemand einen solchen intensiven Augenkontakt also eine solche Augenverbindung überhaupt eingehen will.

Was ergibt sich aus dieser Sichtweise nun zum Thema Heilung der Sehschärfe ?

Wenn wir also unscharf sehen und eine Brille oder Sehhilfe brauchen, dann können wir daraus folgern dass es in uns innere Anteile gibt, welche eine solche Verbindung nicht eingehen wollen. Und warum wollen diese inneren Anteile nicht dass wir eine solche intensive Augen zu Augen Verbindung eingehen ? Das ist in den allermeisten Fällen eine Angst. Diese Anteile wollen uns schützen, weil sie sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben mit solchen intensiven Blick-Kontakten. Vielleicht sind wir sogar in der Kindheit von einem Elternteil geschlagen worden, nachdem deren Blick auf uns gefallen ist oder wir haben anderes Schlimmes erlebt nach oder im Zusammenhang mit Blickkontakten.

Grundsätzlich hat der Mensch ja auch die Option Menschen die Böse sind (und also dieses Böse auch über deren Augen in Blickkontakten weitergeben) aus dem Weg zu gehen. Aber wenn es nahe Angehörige sind wie zb Elternteile, dann haben gerade Kinder oft diese Möglichkeit nicht. Wenn dann nur die Option verbleibt durch unscharfes Sehen (also dass man seine eigenen Augen einfach nicht scharf stellt) einem solchen intensiven Energie-und Informationsaustausch über die Augen zu entgehen, dann kann dies gerade für Kinder schnell zur Angewohnheit werden. Das unscharfe Sehen wird dann quasi zur Komfortzone und das Kind lernt damit zu leben.

Die Heilung von unscharfem Sehen besteht dann praktisch aus 3 Teilen:

  1. Befriedung all der Situationen aus der Kindheit, welche zu dem Muster "durch unscharfes Sehen vermeide ich Blickkontakte" geführt haben.
  2. Ablegen des alten Musters "intensive Blickkontakte zu vermeiden, bzw aus dem Wege zu gehen". Blickkontakte neu einüben
  3. Es trainieren negative Blickkontakte auszuhalten.
    Man muss also den Umgang mit Menschen die einen bösen Blick haben ganz neu einüben. Das alte Muster war ja dem Blick auszuweichen und gar nicht bzw nur unscharf hinzusehen. Das neue Muster wäre den bösen Blick aushalten / annehmen / zulassen. Das geht natürlich nur wenn wir in uns absolut im Göttlichen verankert sind, also zum Beispiel gut geerdet sind, so dass diese negativen Energien welche wir ja dann zwangsläufig aufnehmen, sofort in uns abfließen können, durch unser Wurzelchakra, oder durch unsere Füße an die Erde. Das heißt dieser dritte Punkt setzt voraus dass wir uns in uns selbst eine erdende Verbindung von unseren Augen nach unten erarbeiten. Und das ist natürlich nichts was man mal so auf die Schnelle erreichen kann, im Gegenteil das ist eine so große Veränderung in unserem Energiesystem, dass man dies schon als großen Schritt in der Weiterentwicklung bezeichnen kann !

    Hinzu kommt, dass dies nicht nur das Üben mit "Bösen-Blick-Menschen" betrifft, sondern die Wahrheit ist natürlich viel allgemeiner weil im Grunde strahlt ja ein jeder Mensch auch einmal Negatives über seine Augen aus. Welcher Mensch schafft es denn immer nur im Positiven zu verweilen ?

    Diese Üben negative Blicke auszuhalten beinhaltet auch dass man selber im Göttlichen verankert bleiben muss (also keine wertende oder urteilende Haltung einnehmen darf) weil ansonsten bleibt das Negative ja auch wieder in einem selbst stecken und kann nicht erdend abfließen.

    Also Sie sehen, das was man da üben und ändern muss, das ist schon ganz schön anspruchsvoll - da kann man es leicht nachvollziehen warum es so viel bequemer ist sich einfach eine Brille zu kaufen !

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Kommentare

1. Irmhild schrieb am 10.11.2019:

Vielen Dank für die Erklärungen. Ich mache mir noch Gedanken über Fernsicht und Nahsicht.wenn jemand das Kleine, Nahe ohne Sehhilfe nicht mehr sehen kann, doch in die Ferne scharf und klar.

2. Andreas schrieb am 10.11.2019:

Hallo Irmhild, dazu hier mehr. lg

3. Schröder schrieb am 10.11.2019:

Hallo, ich habe seit dem ich ein halbes Jahr alt war Augenprobleme.
Mein rechtes Auge schielt sehr stark innenwärts.
Sehr ausgeprägtes Augenzittern, Hornhautverkrümmung und starke Sehschwäche (Weitsichtigkeit) kommen hinzu
3D Sehen ist mir nicht möglich.
Mit Brille erreiche ich rechts
30% Sehkraft und links 70%
ohne mal geradw 0,5 rechts und 30% links.

Ich kenne es also gar nicht mit den Augen mehr zu sehen.

Was ich nicht sehe, das spüre ich dann eben eher.
Es ist für mich immer sehr interessant die Berichte auf diese Seite zu lesen.

Es hilft mir sehr.

Vielen Dank für die zahlreichen Informationen.

4. Andreas schrieb am 10.11.2019:

Hallo, ja, was sich schon so früh zeigt das ist immer etwas aus früheren Leben mitgebrachtes..
lg

5. Leonora schrieb am 10.11.2019:

Ich bin kurzsichtig, habe seit der Grundschule eine Brille und bis 22 oder so wurden die Augen schlechter. Inzwischen hat es sich stabilisiert bzw in den letzten Monaten, seit ich mich ein bisschen damit beschäftige, meine ich eine leichte Verbesserung zu spüren. Ich schaue meinem Gegenüber beim Sprechen sehr oft nicht in die Augen, sondern in die Ferne. Auch beim Zuhören oder wenn mich jemand intensiv anschaut, fällt es mir schwer dem Blick standzuhalten. So klingt es für mich total plausibel, was du schreibst. Allerdings erinnere ich mich nicht an derartige Momente in meiner Kindheit - wie komme ich ihnen auf die Schliche?

6. Andreas schrieb am 11.11.2019:

Hallo, ja, das kann sich evt schon als Baby entwickelt haben. Dann ist es natürlich schwierig sich zu erinnern.
lg von Andreas

7. Mimi schrieb am 13.11.2019:

Ich bin kurzsichtig und habe eine Hornhautverkrümmung. Ich habe manchmal Migräne mit Aura in den Augen. Vor allem aber habe ich oft wie aus dem Nichts eine Sehtrübung im linken Augenwinkel oben. Meine Augen sind gesund, ich habe das abgeklärt und frage mich immer wieder, was mir diese Trübung (wie ein weisser Nebel, manchmal leicht flackernd) sagen möchte. Was könnte das sein?

8. Andreas schrieb am 14.11.2019:

Hallo Mimi,
Ja, Migräneschmerzen im Kopf bedeuten dass man ein Problem nicht nur nicht erden, sondern noch nicht einmal aus dem Kopf in den Bauch bekommt. Man kann es also auch nicht verdauen. Die Frage ist dann recht einfach:

Was aus deinem Leben willst du nicht verarbeiten und noch nicht einmal mehr sehen müssen ?

lg von Andreas

9. Gunnar schrieb am 07.12.2019:

Wie kommt man an die "erinnerung" ran aus einem früheren leben mitgebrachtes. Das hört sich so an als ob alles was aus früheren leben kommt ein immenser Aufwand ist um da ran zu kommen. Gibt es da eine methode für zu Hause?

10. Andreas schrieb am 07.12.2019:

Hallo Gunnar, dazu findest du hier und hier und hier etwas.
lg von Andreas

11. Lisl schrieb am 12.3.2021:

Hallo Andreas, ich habe seit 1 Jahr Mouches volantes im rechten Auge und lt. Arzt kann man nichts dagegen machen. Mich stört es enorm. Vor 1 Jahr war war in meinem Leben nichts besonderes, ganz im Gegenteil. Als corona began konnte ich im home office arbeiten. Es war herrlich. Da trat es auf und ist seitdem da. Ich habe mich in den letzten Jahr persönlich sehr weiterentwickelt und vieles bearbeitet, losgelassen, korrigiert, umgeändert, umgestellt, erkannt. Lese 2 Bücher, wie man sich von der Brille befreit. Hast du einen Hinweis für mich um klarer zu sehen :-) ? Ich bleibe dran. Lg und vielen Dank lisl

12. Andreas schrieb am 12.3.2021:

Hallo Lisl,
Mouches volantes sind ja wie etwas was sich zwischen dich und das was du sehen willst legt, sich dazwischen bewegt. Es ist also ein Symbol für eine Art innere Abwehrhaltung. So kannst du dich fragen wo du dich so hilflos, wehrlos oder gar ohnmächtig fühlst, bzw gefühlt hast, dass du etwas zwischen dich und die anderen stellst, also dass diese Abwehrhaltung entstanden ist, um den Ursachen auf die Spur zu kommen. Und ja, die Lösung ist, nicht das Äußere abzuwehren, sondern das Innere zu heilen und stark und selbstbewusst zu machen, so dass du ohne diese Abwehrhaltung durch dein Leben gehen kannst, und die Dinge auch ohne diese innere geistige Abwehrhaltung sehen kannst, das wäre das neue Muster.

lg von Andreas

13. Lisl schrieb am 26.3.2021:

Hallo Andreas
Vielen Dank für deine Antwort. Ich vermute, dass ich die Masken Pflicht abwehre. Es ist deit 3/2020 im 1. Lockdown entstanden. Wie kann ich in mir ruhen und die massnahmen nach aussen umsetzen und klar sehen??

14. Andreas schrieb am 26.3.2021:

Hallo Lisl,
ja, da kommt man raus in dem man die positiven Seiten anerkennt und wertschätzt. Das Gefühl der Ohnmacht entsteht ja nur deswegen weil du glaubst du hättest das nicht mitkreiert. Aber natürlich jeder der hier lebt war da durch sein JA beteiligt. Die Masken sind ja nur das Oberflächliche. Darunter sind solche Themen wie zb dass dadurch so vielen Menschen geholfen wird sich von ihren Eltern oder Großeltern zu distanzieren (was unbedingt notwendig ist um für sich selber eigene Wege und eigenes Denken zu kreieren). Jetzt kommt Ostern - und da sieht man ja auch wieder wieviele das noch feiern, also wie unglaublich viele Menschen das nur deswegen feiern weil sie es von ihren Eltern übernommen haben. Und so gibt es unglaublich viel, was blind übernommen ist und was es loszulassen gilt. Der Seele ist dieses Loslassen ganz offensichtlich so wichtig dass sie hier eine Form der Diktatur zulässt, weil anders gehts wohl nicht.. Solche Wahrheiten zuzulassen und anerkennen und annehmen (also Corona ganzheitlich zu sehen) anstatt alles einfach nur blind abzuwehren, darum gehts auch..

lg von Andreas


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