Artikel ID: 731           Kategorie: Gesundheit

Vulvodynie

Bei Vulvodynie sind es Wutspeicherungen, sehr ähnlich wie bei Scheidenpilz oder Scheidenentzündung. Es geht also um Unerlöstes, oft im Zusammenhang mit Sexualität, um alte Wut die sich hier festgesetzt hat. Trotzdem gibt es einen Unterschied, nämlich es fehlt die Pilzbotschaft weicher zu werden. So geht es bei Vulvodynie mehr darum diese unerlöste Wut direkt aufzulösen, also der Schwerpunkt liegt da nicht auf dem Annehmen, oder gar dem Aufnehmen von etwas Abgespaltenem, hier gehts einfach nur darum das was schmerzt oder juckt aufzulösen, also einfach mit dem in Frieden kommen was da war, zb eine schmerzhafte oder gar gewaltsame Berührung nachträglich zu befrieden. Oft ist es die direkte Botschaft dass die Art der Sexualität welche gelebt wird nicht gut für die Frau ist, also zb eine Sexualität ohne Erregung, eine Sexualität nur dem Partner zuliebe usw.. Weitere allgemeinere Ursachen können sein dass man sich abgeschoben fühlt, also dass man in einer lieblosen Weise behandelt wurde und frau vielleicht sogar denkt sie sei es nicht wert als sexuelles Wesen liebevoll und lustvoll behandelt zu werden. Solche Denk- und Lebensmuster ("schmerzhaft statt lustvoll") werden dann durch die Vulvodynie fühlbar und die höhere Botschaft ist natürlich hier a den psychischen Ursachen zu arbeiten und diese Muster aufzulösen.

Generell ist ein Juckreiz an den weiblichen Geschlechtsorganen auch ein Spiegel für ein zu nervöses und zu aggressives Denken das meist daher kommt dass frau sich als Opfer sieht. Sie erhält da die Botschaft dass es ihren Körper juckt aus dieser Opferrolle auszubrechen. Sie ruht dann nicht in ihrer eigenen weiblichen Ich-Kraft. Auch da gibt es dann also einiges an innerer Arbeit zu tun um auf allen Ebenen (nicht nur auf der sexuellen) aus solchen Opferrollen und Opfermustern auszusteigen. Anstatt dich durch Opferhaltungen selber zu kastrieren: Lasse also zu aller Zeit deine sexuellen Kräfte frei in dir fließen !





Kommentare


1. marielou23 schrieb am 12.4.2023
Hallo Andreas,

Ich leide seit drei Jahren an einem chronischen Brennen im Intimbereich, nun wurde mir Vulvodynie diagnostiziert. Wenn ich zurückblicke finde ich aber keinerlei sexuelle Situationen in meinem Leben, welche Wut mit sich gebracht haben. Gibt es vielleicht noch andere Ursachen ?
Viele Grüße

2. Andreas schrieb am 13.4.2023
Hallo Marielou,
Dann kannst du schauen ob es Anteile in dir gibt die sich im erweiterten Sinne als Opfer fühlen und darüber wütend sind ?

lg von Andreas

3. marielou23 schrieb am 14.4.2023
Vielen lieben Dank!
Aber wie verhalte ich mich denn wenn diese Krankheit mich sozusagen in die Opferrolle treibt?
Auf diese Krankheit bin ich schon wütend, weil sie mir sehr viel verbaut im Leben.
Aber das ist ja dann ein perfekter Teufelskreis ?

4. Andreas schrieb am 14.4.2023
Hallo Marielou,
Ja - das ist ja die Aufgabe dieser Krankheit, dir die Botschaft zu geben, dass du in deinem Denken dich in einer Opferrolle siehst (und dieses Denken dein Leben zu sehr prägt). Du machst dich/deine Entscheidungen zum Opfer deiner Wut und die Folge ist dass die Freude immer weniger wird.

lg von Andreas

5. Lila schrieb am 23.1.2024
Lieber Andreas!
Vorab möchte ich dir meinen großen Dank aussprechen, dass du so eine tolle und informative Seite anbietest. Die Inhalte haben mir schon sehr viel weitergeholfen! Meine Frage betrifft die Vulvodynie. Hierzu gibt es ja einen Eintrag, den ich schon gelesen habe. Aber was ist, wenn die Vulvodynie durch Candida ausgelöst wird? Also wenn die Vulvaschleimhaut durch chron. Candida getriggert wird und so eine ständige Entzündung besteht? Halte ich mich nun eher an den Eintrag "Vulvodynie" oder an den Eintrag "Pilzerkrankungen". Bei mir trat die Vulvodynie zum ersten Mal nach einer Blasenentzündung auf. Hat die Blase hier auch einen Einfluss? Das Eigenartige ist bei mir auch, dass ich trotz Candida nie Juckreiz habe. Es ist immer nur ein fürchterliches Brennen.
Ich danke dir sehr herzlich!
Liebe Grüße
Lila

6. Andreas schrieb am 24.1.2024
Hallo Lila,
Die wichtigste Botschaft ist immer das vorherrschende Symptom, also demnach bei dir das Brennen. So kannst du zb als Hauptfrage nehmen: Welche Opferrolle erzeugt im übertragenen Sinne eine solch große und brennende Wut in mir ?
Zuerst war ja die Blasenentzündung da und so war es wahrscheinlich so dass dein Unterbewusstsein nicht alle diese Wutthemen welche mit der Blasenentzündung zusammenhingen auflösen konnte und es darum dann zu dem Brennen als Botschaft kam dass da noch immer etwas ist was es für dich zu befrieden gilt.

lg von Andreas




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