Wavedance

Was ist Wavedance ?

Wavedance gehört zur Gruppe des freien Tanzens. Dabei ist Wavedance immer wie eine Welle aufgebaut, zuerst ganz ruhige langsame Musikstücke, die sich dann immer mehr Steigern an Intensität, und Rhythmus, bis so etwa nach einer Stunde der Höhepunkt der Wave erreicht ist, mit wilder Musik, wo man also sozusagen tanzend total aus sich herausgeht. Und danach ebbt die Musik dann wieder ab, bis sie wieder in der Stille endet. So wird also eine Welle nachgebildet, darum nennt man es auch Wavedance.
Generell gibt es fast keine Regeln. Man kann mit anderen tanzen oder alleine, meist mit Socken oder barfuß. Während der Wave gibt es keine Anleitung oder Anweisungen, so kann jeder nach innen aus sich selbst heraus die Wave erleben. Geredet wird während der ganzen Wave nicht, damit es leichter fällt auf einer fühlenden Ebene zu verbleiben.

Was ist das Grundprinzip des Wavedance ?

Das Grundprinzip ist, dass man den eigenen Körper, sozusagen jede einzelne Körperzelle von der Musik erfassen lässt. Also sozusagen die Musik nicht mit den Ohren, sondern mit dem Körper hören. Es geht also darum, dass man fühlt, wie die Schwingungen der Musik im Körper ankommen. Der Rest geht dann wie von alleine, denn der Körper macht dann automatisch Bewegungen. Das ist wichtig zu verstehen, diese Bewegungen kommen dann aus dem Körper heraus, das ist nichts, was man lernen müsste. Jeder kann das, sobald er die Musik fühlend in seinen Körper lässt. Das kann man nicht in einer Tanzschule lernen - das ist der große Unterschied zum herkömmlichen Tanzen.

Was bringt Wavedance fürs Leben ?

Zunächst ist es also mal ein wundervolles Üben sich ganzheitlich, also den ganzen Körper von der Musik erfassen zu lassen. Schon alleine dieser Punkt macht den Wavedance zu einem mächtigen Instrument der neuen Zeit, denn gerade dieses im ganzen Körper fühlen, was ist, ist das, was in unserer Gesellschaft so sehr verloren gegangen ist. In unserer schnelllebigen Zeit lassen wir uns von dem was auf uns einströmt oft gar nicht mehr berühren, oder wir lassen Informationen und Impulse nur in unseren Verstand und bleiben dann in einem Kopfdenken gefangen. Der Wavedance ist hier eine unglaublich wertvolle Hilfe um ein ganzheitliches Fühlen wieder neu einzuüben. Wenn wir dies im Wavedance bewusst mit Musik üben, dann kann unser Bewusstsein dies problemlos auf unseren normalen Alltag übertragen, denn wie Musik besteht auch alles, was uns im Alltag begegnet letztlich nur aus Schwingung. Auf einer abstrakten Ebene ist alles was uns im Leben begegnet wie Musik. Jeder Impuls, jedes Wort, jede Situation hat ihren eigenen Klang, den wir mit unserem Körper fühlend erleben könnten. Und dies übt uns das Wavetanzen ein.
Was man beim Wavedance alles üben kann geht aber noch weit darüber hinaus. Ich zähl mal hier ein paar Übungsthemen auf, die man sich selbst ganz bewusst vornehmen kann, wenn man zu einer Wave geht:

Also, man sieht, das Potential ist riesig, was man alles bewusst üben kann - man kann aber auch einfach nur aus Freude wavedancen..

- Bitte hier weiter zum Video


Die aktuelle Wavedance Situation (Sept/2019)

Ich kann hier nur für Süddeutschland reden, aber ich denke der Trend ist überall der selbe. Zunächst zur Musik - ich habe in letzter Zeit sogar wavedance Musikzusammenstellungen erlebt, wo Stücke eingebaut waren, die subliminale Satansbotschaften enthielten. So was geht aus meiner Sicht überhaupt nicht. Wer feinfühlig ist kann das wahrnehmen dass bei solcher Musik bestimmte Energien der Teilnehmer abgesaugt werden (Die Musiker welche sich dem Satanismus zugewendet haben sind ja bekannt und oft auch über die Symboliken auf ihren jeweiligen Covern zu erkennen.)
Auch sollte es immer eine Musikzusammenstellung sein mit Stücken, die alle Chakren gleichermaßen ansprechen und vor allem Musik wo Yang (Rhythmus) und Yin (das melodisch kreative) im Einklang sind und gemeinsam einen hoch schwingenden Klangteppich ergeben.
Da hat sich nun leider auch beim Wavedance ein Trend eingeschlichen zu einseitiger Yangmusik, wie zb: Trommelmusik, Techno, afrikanische Musik oder indische Musik. Dies ist zwar natürlich ein Spiegel unserer yangdominierten Gesellschaft wo ja auch das Yin unterdrückt oder gar ganz weggelassen wird, aber solche Musik hat keine Heilkraft für Menschen die sowieso schon in sich das Weibliche unterdrücken. Im Gegenteil, gerade Menschen die ihre eigenen Muster der Unterdrückung des Weiblichen nicht loslassen wollen, gefällt es deswegen zu dieser Musik zu tanzen, weil da sind sie dann in ihrer Komfortzone.

Eine andere Entwicklung der letzten Jahre ist, dass Frauen nicht mehr mit fremden Männern tanzen. Das war vor 5 Jahren noch nicht so. Das basiert auf diesem Effekt, dass Frauen vor anderen nicht als Schlampe gelten wollen und deswegen jeden tanzenden Kontakt abblocken. Dies macht deutlich wie auch in der Wavedance Bewegung Frauen diese Befreiung aus der Hippiezeit ganz und gar verloren haben und zum Opfer ihrer Ängste um ihren guten Ruf geworden sind. Es gibt da die sogenannte kritische Masse, sobald es eine gewisse Anzahl Frauen praktizieren, wird das morphogenetische Feld dieses Musters zu stark und dann machen es alle Frauen, auch diejenigen welche ansonsten eigentlich offen wären und vielleicht sogar einen Partner suchen. Dann tauchen da alle rein. Und dann entsteht eine trennende Energie die das Geschehen beherrscht.
Das führt dann oft zu so paradox anmutenden Situationen, wo fast jeder für sich alleine tanzt. Und da stellt sich dann natürlich sofort die Frage wieso die dann überhaupt zum wavedance gehen, weil dann könnte man ja alleine zuhause viel besser tanzen, da spart man sich den Eintritt und man spart sich die Anfahrt. Die Antwort ist sehr interessant, weil sie führt uns auf die energetische Ebene, nämlich der Unterschied zwischen alleine zuhause tanzen und alleine in der Tanzmenge zu tanzen ist, dass sie da dann ständig von Männern umgeben sind, welche ihnen Aufmerksamkeit (=Energie) geben. Die Aufmerksamkeitsenergie der Männer bekommen sie deswegen weil diese ja ständig versuchen abzuschätzen ob diese Frau vielleicht doch mit ihnen tanzen würde. So saugen diese Frauen dann von den teilnehmenden Männern Energie ab. Dies funktioniert deswegen weil die allermeisten Männer die Situation nicht checken dass die Frau auf gar keinen Fall mit ihnen tanzen wird. Statt offenen Kontakten und beidseitigem Energieaustausch findet dann ein einseitiger Energieraub statt. Es ist dann Yin und Yang nicht im Gleichgewicht, es gibt dann energetische Gewinner und energetische Verlierer. Es ist mittlerweile fast überall so. Wie gesagt, wer alleine tanzen will und nicht auf die Energien der Mittänzer aus wäre, der würde logischerweise gleich zuhause alleine tanzen, weil es da viel bequemer wäre.

Ich kenne ja hauptsächlich Stuttgart Botnang, da ist wenigstens immer eine gute Akustik, was ja auch nicht selbstverständlich ist für eine große Turnhalle. Positiv in Stuttgart Botnang sind auch die fließenden Musikübergänge. In Mannheim heißt es "Happy Feet" und findet in einer Halle der Waldorfschule statt. Da ist die Akustik allerdings brutal miserabel. Da geht im Dach der Halle durch vier massive Dachträgerbalkenwände ganz viel Energie aus der Musik verloren. Selbst Stücke die man eigentlich gut tanzen könnte, werden da zu einer Hörqual. Ich erwähne diese aber aus einem anderen Grund, weil sie zeigen die energetische Situation sehr deutlich: Solche massiven Balkentrennungen im Dach einer Halle bewirken in ihrer energetischen Wirkung vom Feng Shui her eine ebensolche Trennungsenergie in der gesamten Halle. Darum ist es da dann auch gar nicht verwunderlich, dass da nur solche Teilnehmer miteinander tanzen, die eine sehr feste Bindung haben, weil diese Bindungsenergie muss die in der Halle wirkende Trennungsenergie übersteigen ! So war es nicht verwunderlich dass da zu Beginn der Veranstaltung sich die Teilnehmer noch nicht einmal gemeinsam im Kreis an der Hand genommen haben (ich war da nur einmal, vermute aber dass es da immer so ist).
Wenn fremde oder neue Teilnehmer so ausgegrenzt werden das ist einfach nur ein asoziales Verhalten. Das ist zwar in unserer Gesellschaft üblich, aber mit Spiritualität hat das nichts zu tun, weil eine hohe göttliche Energie kann immer nur in der Einheit mit allem was (da) ist, erschaffen und aufgebaut werden. Ansonsten überwiegt die Trennung, das Satanische, das Ungöttliche, die Angst usw.. Das Trennende darf auch nicht zwischen den Musikstücken bestehen, weil auch da jedesmal die aufgebaute Energie wieder zusammenbricht, wenn Pausen zwischen der Musik sind. Auch da fehlen bei vielen kleineren Veranstaltungen die nahtlosen Musikübergänge.
Von den Räumlichkeiten ist es übrigens in Heilbronn im alten Theater am schönsten mit der blauen Sternenhimmeldecke.

Also zusammenfassend finde ich schade dass sich Wavedance in den Jahren seit ich es kenne gar nicht positiv weiter entwickelt hat, sondern mittlerweile fast schon in die Richtung einer Fitnessbewegung abgeglitten ist, ähnlich wie beispielsweise Yoga, dem ja auch die spirituelle Komponente fast überall verloren ging. Ich habe deswegen jetzt sogar ernsthaft überlegt, diesen gesamten Artikel über wavedance zu löschen, weil zwischen dem was ich im Artikel oben geschrieben habe und der aktuellen Situation, da klafft mittlerweile eine riesige Lücke. Ich belasse den Artikel nun aber doch online, weil ich denke irgendwann wird es wieder besser werden. Ganz offensichtlich spiegelt diese Situation auch das gesamte Niveau unserer Gesellschaft welches ja ebenfalls heftig am abnippeln ist.


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Kommentare

 
1. Pippi Klangstrumpf schrieb am 25.1.2020:

Hi Du,
Gerade komme ich aus Freiburg von einer Wave und bin wieder völlig hin und weg was die mit mir macht! Das erreiche ich im Yoga nach einer sehr achtsamen Stunde kaum, was ich Wave Dance erleben kann. Ich gehe da seit ca. 2 Jahren hin und es ist immer sehr schöne Atmosphäre, mit ganz unterschiedlich alten und jungen Menschen, relativ vielen Männern und vor allem auch mit gemeinsamen Tanzsequenzen wer will. Dabei fühle ich mich total frei, wild und so wie mich Gott geschaffen hat. Danach bin ich ganz zentriert. Liebe Grüße
aus der Nähe von Freiburg
 


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