Zurückgehendes Zahnfleisch

Es gibt ja bereits einen ausführlichen Artikel zu den Zähnen, die symbolisch für das Feste in unserem Leben stehen. Das Zahnfleisch umhüllt unsere Zähne. Es symbolisiert darum all unsere weicheren Anteile, unser weicheres Sein, welches sich an den harten Fakten unseres Lebens ausrichten muss.
Wir treffen beispielsweise eine harte, also eine fundamentale Entscheidung, und danach muss sich unser gesamtes Sein den Folgen dieser Entscheidung anpassen, so wie sich unser Zahnfleisch am Zahn anpasst.
Wenn sich unser Zahnfleisch vom Zahn zurück zieht, so ist dies also körpersprachlich Ausdruck dessen, dass wir innerlich (verdrängt) nicht zu unseren Entscheidungen stehen. Es spiegelt, dass der Mensch nicht zu den Entscheidungen steht, die sein Leben erschaffen haben, dass er sich von fundamentalen grundlegenden Aspekten seines Lebens zurückziehen und abwenden möchte.

Als Heilungsimpuls für diese Unschlüssigkeit und Unfähigkeit zu den eigenen Entscheidungen zu stehen, gibt Louise Hay bei Zahnfleischproblemen folgende Affirmationen für ein neues Denken:
- Ich treffe meine Entscheidungen selbst.
- Ich halte mich an meine Entscheidungen.
- Ich unterstütze mich selbst und meine Entscheidungen durch Liebe.

Zahnfleischentzündung:
Eine unbewusste Wut oder gar Kampf tobt im Betreffenden über seine Entscheidungen oder gar über sein Leben.

Zahnfleischbluten:
Man freut sich nicht über das was man entschieden hat, sondern es raubt einem Energie.

Praktische Fragen, um die Ursachen zu finden:


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Kommentare

 
1. James Rogers schrieb am 24.3.2015:

Was kann ich gegen Zahnfleischentzündung tun? Ich habe immer mal wieder Zahnfleischentzündung. Und ich weiß leider selbst noch nicht, wo ich die Wurzel dieses Problems finde...
 

 
2. Andreas schrieb am 24.3.2015:

Hallo,
ja, wie im Artikel angedeutet, stelle dir zunächst selbst die Fragen:
Wo treffe ich nicht selbst meine Entscheidungen, sondern lasse andere über mich entscheiden ?
(Wobei wenn du andere über dich entscheiden lässt, das führt alleine noch nicht zu Zahnfleischproblemen, sondern erst wenn du dann nicht zu diesen Entscheidungen stehst)
Zu welchen Entscheidungen stehe ich nicht ? (das kommt zum Beispiel oft vor, dass wir etwas anfangen und dann nicht zu Ende bringen - auch dies ist eine Form, dass man nicht zu dem steht, was man entschieden hatte.)

lg
 

 
3. Vimea schrieb am 24.4.2016:

Hallo,
danke für diesen spannenden Ansatz, in dem ich mich sofort erkenne... Ein Artikel, wie für mich verfasst.

Richtig. Mein Zahnfleisch geht zurück. Doch ich werde dem nicht tatenlos zusehen. Ich weigere mich außerdem zu glauben, dass ich dem gegenüber hilflos bin.

Die Ausgangssituation stimmt genau. Ich stehe nicht zu einer Entscheidung die ich getroffen habe und die mein heutiges Leben erschaffen hat.

Doch wie nun weiterverfahren mit dieser Erkenntnis? Wie kehre ich den Prozess wieder um, wie werden wir wieder ein Team, wie kräftige ich mein Zahnfleisch, dass es wieder mit mir zusammenarbeitet und nach vorne geht?

Vielen lieben Dank und ein herzlicher Gruß
Vimea
 

 
4. Andreas schrieb am 25.4.2016:

Hallo,
ja - wenn du willst, dass dein Zahnfleisch wieder den Zahn umhüllt, dann umhülle selbst wieder deine Entscheidung(en).
Das heißt, nehme sie zu 100% an.
Das heißt auch auf ganz tiefen Ebenen, erkenne, dass alles GUT war, was du entschieden und kreiert hast, und erkenne, dass es schon darum gut ist, WEIL es so ist, wie es ist. Durch seine Resonanzen erschafft (entscheidet) sich der Mensch IMMER für genau dasjenige, was für ihn gerade gut ist - es gibt also nichts, was nicht gut, was nich gott, ist. Es gibt lediglich Dinge, wo man nicht erkennt, dass es gut ist, so wie es ist. Offensichtlich hast du gerade diese Entscheidung gebraucht um das zu lernen/erfahren, was dadurch entstanden ist.


Der Mensch ist übrigens aus physikalischen Gründen gar nicht in der Lage eine falsche Entscheidung zu fällen, denn selbst wenn er eine "falsche" Entscheidung macht, so käme trotzdem (aufgrund der Resonanzgesetze) nur dasjenige zu ihm, was zu ihm passt. Es geht physikalisch betrachtet gar nicht anders..

Nebenbei erwähnt: Sobald man etwas zu 100% angenommen hat, also auf allen Ebenen, dann steht einem nicht nur wieder zu 100% das Zahnfleisch, sondern auch die dadurch symbolisierte weiche weibliche umsorgende kreative Kraft des Fließenden, also die göttliche Kraft der Wandlung zur Verfügung. Darum ist ab diesem Moment alles wieder leicht änderbar.

lg von Andreas
 

 
5. Vimea schrieb am 26.4.2016:

Lieber Andreas,

ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit genommen und mir diese eingehende und motivierende Antwort verfasst hast, die sehr schön kommuniziert, was ich gerne lesen wollte.

Vimea.
 

 
6. Biggy schrieb am 12.6.2017:

Und wenn ich diese Entscheidung nicht selbst getroffen habe? Und nicht damit klar komme? Wie lasse ich los? Ich weiß, dass es besser so ist oder sein sollte, und doch kann ich es nicht loslassen. Bin so am Ende...
 

 
7. Andreas schrieb am 12.6.2017:

Hallo, ja - dann heißt annehmen der Situation erst einmal, dass man erkennt inwiefern man es eben doch so wollte. (Oder warum die Seele diese Situation wollte, also zb was man daraus lernen oder üben will.) Ich kenn ja jetzt deine konkrete Geschichte nicht, aber manchmal muss man evt sogar bis in frühere Leben zurückschauen, um zu erkennen, warum oder wie man etwas "erschaffen" hat.

Es ist auch logisch (nicht nur bezüglich dem Zahnfleisch), dass man mit einer schwierigen Situation erst dann seinen Frieden finden kann, wenn man erkennt, dass und wie und warum man dies eben doch genau so wollte.

Wenn man zum Beispiel einen Streit in einer Partnerschaft betrachtet, der zur Folge hatte, dass der Partner/in einen verlassen hatte, dann schaut das ja zunächst so aus, als wäre es die Entscheidung des anderen gewesen. Aber wenn man ganz ehrlich genau hinschaut, dann wird man immer eine eigene Entscheidung finden, dass man diese Partnerschaft so nicht mehr haben wollte, und zwar noch bevor dem Streit. Und so ist es mit allem, man muss nur genau genug hinschauen, du wirst immer den Punkt finden wo du (zumindest unbewusst) selbst die Entscheidung gefällt hattest, dass du es anders haben willst. Und annehmen bedeutet dann zu dieser Entscheidung zu stehen. Und erst aus diesem (echten) Annehmen heraus entwickelt sich dann die Fähigkeit auch diese Situation wieder zu verändern.


lg von Andreas
 

 
8. Biggy schrieb am 15.6.2017:

Hallo lieber Andreas,
Ich danke dir für deine Antwort und Hilfe.
Es war kein Streit, im Gegenteil, grenzenloses Schweigen. Das war demütigender als jeder Streit.
Nachdem ich dir geschrieben habe, war mir seltsamerweise auf einmal bewusst, dass ich mich nicht weiter "verbeißen" darf herauszufinden, was für ein Problem er hat, sondern warum ich das so lange zugelassen habe und warum ich das gebraucht habe.
Du hast vollkommen recht, unbewusst wusste ich schon länger, dass ich das so nicht mehr haben will. Nur wollte ich die Entscheidung nicht selbst treffen.
Ich werde an mir arbeiten und versuchen herauszufinden, was das alles mit mir zu tun hat. Nur bin ich mir nicht sicher, ob ich es alleine schaffe, mir die richtigen Fragen zu stellen, die mich immer näher an den Kern der Sache bringen..
Ich danke dir sehr...
LG Biggy
 

 
9. Sandra schrieb am 13.12.2017:

Wenn ich etwas entschieden habe, ich mich aber schon seit Wochen davor drücke, das meiner Mutter mitzuteilen (ich ziehe im kommenden Jahr mit meinem Freund zusammen und wohne dann statt im selben Ort eine dreiviertel Stunde entfernt) ist das wohl auch eine Art nicht zu seinen Entscheidungen zu stehen..
Ich habe allgemein ein Problem damit vor meiner Mutter etwas zu sagen, wovon ich sicher bin, dass sie es als nicht gut erachtet :/
 

 
10. Andreas schrieb am 14.12.2017:

Hallo Sandra, ja, in der Tat, die Entscheidung des Umzuges (=der harte Fakt), hat in der Tat so eine weiche Folge, dass man es seinen Bekannten, Freunden und Eltern mitteilt.

Dass es dich so sehr kümmert, wie deine Mutter darüber urteilt, dass du deswegen sogar Angst hast es ihr mitzuteilen, das zeigt, dass du dich gegenüber deiner Mutter noch in der Rolle des vorpubertären Kindes befindest. (Das zeichnet ja die Pubertät aus, dass man dann nicht mehr die Gedanken der Eltern sondern sich selbst an die erste Stelle stellt und dadurch selbst zum Erwachsenen wird. Um das zu lösen kannst du zb ein Cutting machen.)

lg von Andreas
 

 
11. Anja schrieb am 19.2.2018:

meine to tochter (15) hat seit kindheit viel zahfleisch was über ihre zähne wuchert. sie ist ein schönes mädchen, und sie ist nicht wirklich entstellt, ausser das ihr lachen kurze zähne zeigt, und einiges an zahnfleisch. auch hatte sie vor 3 monaten mundfäule und öffters karies. beim durchlesen ihrer seiten ist mir hetzt einiges klarer.... der zahnarzt hat meiner tochter vorgeschlagen das zahnfleisch zu entfernen, und das möchte ich auf keinen fall machen. was sind ihre gedanken mit zu viel zahnfleisch?
 

 
12. Andreas schrieb am 20.2.2018:

Hallo Anja,
Die erste Frage wäre da, wie steht sie zu den harten Fakten ihres Lebens ?
Will sie irgend etwas aus ihrem Leben nicht zeigen, verschleiern ?

lg von Andreas
 

 
13. Tina schrieb am 24.3.2019:

Hallo Anderas,
Ich wüsste nicht wie und wo ich anfangen soll.Ich habe von klein auf schon sehr viel im Leben mitmachen müssen,kein so schönes Kindheit gehabt, sei es mit Familie und Außenwelt. Auch als Teenager wurde ich immer ausgestoßen, ich kann hier einges nicht in Worte fassen aber ich habe wirklich alles schlimme erlebt was ich nie eine Frau/Menschen wünsche! Um von allen weg zu kommen habe ich geheiratet und ein Tochter auf die Die Welt gebracht, es war kein Heirat aus liebe, aber irgendwann fing ich an Ihn zu lieben, aber auch aufgehört ihn zu lieben. Und jetzt zusätzliche seit mehreren Jahren leide ich auch nun hier, 3 mal wollte ich die Scheidung aber keines davon war für mich erfolgreich, auch das ist eine lange Gesichte. Bis vor paar Monaten habe ich auch den Schwiegerpapa gepflegt das Krebs hatte der nun verstorben ist, ich könnte hier wirklich so vieles erzählen ich weiß nur das ich wirklich mit meine Kräfte am ende bin,meine gefühle leiden vor sich hin :,( nun auch ich habe mit Kieferknochenabbau & Zahntfleischrückbildung seit paar Monaten zu kämpfen,ich möchte dazu sagen das ich wirklich sehr schöne Zähne hatte, wo viele glaubten sie seien gemacht, es waren meine eigenen, davon ist jetzt absolut nicht mehr übrig, es sieht aus wie wenn ich z.B nie die Zähne geputzt habe, Verfärbungen, lücken sind entsanden und nun müssen beide schneidezähne/Frontzähne weg. Mein Arzt und sein Team waren auf den befund schockiert, denn dieser Knochenabbau war vor ungefähr 4-5 Monaten zuvor nicht da, warum: ich hatte zuvor am Backenzahn bereich eine Züste auch hier wurde ein gesundes Backenzahn gezogen weil d. Züste ernfernt musste. Jedenfalls und da wurde auch ein komplettes Röntgen gemacht. Als ich dann wiegesagt da war weil ich Entzündungen hatte und plötzlich zahnlücken bekam batt ich noch mal um ein röntgen weil ich Angst hatte warum es so schlimm plötzlich war... das ganze Team war sprachlos keiner konnte sich das erklären warum so viel Abbau der Kiefer plötzlich da war,mein Arzt meinte ein Mensch bis 90 Jahren schafft es nicht so viel abzubauen :( alle schauten traurig. Ich stehe kurz vor meinem Termin für die Zähne die nun gezogen werden müssen und habe einiges vor mir das auf mich wartet. Ich habe mir alle deine Antworten durch gelesen, was meinst Du ist es die Übermüdung meiner Kräfte das nicht mehr weiter möchte, und daswegen dieser Abbau!? Lieber Anderas ist es möglich persönlich zu dir Kontakt aufzunehmen?
 

 
14. Andreas schrieb am 25.3.2019:

Hallo Tina,
>Zahntfleischrückbildung
ja, wie du schreibst wolltest du drei mal die Scheidung - bist aber nicht zu deiner Entscheidung gestanden (weil sonst hätte es sicherlich auch geklappt). So wie du dich von deinen lebenswichtigen Entscheidungen zurück gezogen hast, so zieht sich auch dein Zahnfleisch zurück. So zeigt dir deine Seele, was DU DIR selber antust.

>Kieferknochenabbau
Das ist ein anderes Thema. Knochenabbau findet immer in übersäuertem Milieu statt, siehe den Säure-Base Artikel. Das heißt hier ist die ganz einfache Botschaft an dich, dass deine Seele keine Lust mehr hat weiterhin dein Sauer-aufs-Leben sein mitzumachen. Da baut dir deine Seele deine Knochen ab, weil wenn du innerlich (unbewusst) so sauer bist, zu was brauchst du dann überhaupt einen Körper.
(Dass es plötzlich so viel Abbau ist, das könnte zb damit zusammenhängen dass der Säure-Abbau über monatliche Blutungen nicht mehr funktioniert, weil dann wird Knochenmasse gebraucht um mit dem Säureüberschuss im Körper klarzukommen - siehe den vierten Punkt im verlinkten Artikel.)

>ich habe wirklich alles schlimme erlebt..
ja, das ist wohl um was es da geht, also warum du im Unbewussten so viel Säure in dir hast, dass es deinen Kieferknochen in Rekordzeit auflöst.

Dass es den Kieferknochen betrifft zeigt dir dass dein Sauer sein noch im Kiefer steckt, du hast es noch nicht einmal geschluckt, geschweige denn verdaut (=verarbeitet). Da gibts also eine Menge aus deiner Kindheit für dich zu bearbeiten. Weil natürlich musst auch du zu einer positiven Lebenssicht kommen auf all das was du erlebt hast. Weil wie willst du sonst irgendwann mit dem Gefühl der Dankbarkeit sterben ? DAS musst auch du dir erarbeiten. Im Moment scheinst du noch nicht auf diesem Weg zu sein. Darum empfehle ich dir jemand in deiner Nähe zu suchen, der dich mit deiner lichtvollen Arbeit an deinem Geist unterstützt. (Mich kann man jederzeit anrufen, wenn ich keine Zeit habe hebe ich nicht ab. Aber was du brauchst ist eine stetige Arbeit - darum empfehle ich immer sich lichtvolle Menschen in der eigenen Nähe zu suchen.)

lg von Andreas
 

 
15. Fragender schrieb am 11.6.2019:

Hallo Andreas,
ich bin erstaunt wie treffend die hier erwähnte Ursache für Zahnfleischrückgang auf meine Situation zutrifft und auch deine Antworten auf die Kommentare äusserst interessant.

Mich würde auch deine Meinung zu meiner Situation interessieren, da ich mich im Moment auch etwas ratlos fühle.

Ich habe schon seit einigen Jahren den Eindruck ich bringe Sachen nicht zu Ende die ich angefangen habe und dies habe ich auch schon von anderen gesagt bekommen.

Nun befinde ich mich in einer Beziehung die nicht immer einfach ist und habe öfters den Gedanken ich hätte mich damals nicht auf sie einlassen sollen.

Ich habe schon öfters beschlossen (immer in Situationen in denen es mir nicht gut geht), dass ich die Beziehung beenden werde aber es dann doch nie gemacht.

Ich weiss nicht ob ich undankbar bin und in mein gewohntes Schema (des nicht zu Entscheidungen stehend) falle oder ob ich einfach bleibe weil ich Angst vor den Konsequenzen habe.

Wenn ich gehe würde ich ja nicht zu meiner ersten Entscheidung stehen, dass ich mit ihm eine Beziehung eingehen wollte.

Ich weiss nicht wie ich herausfinden soll was ich wirklich möchte.

Ich wäre dir sehr dankbar für deine Meinung

Unbekannterweise lieben Gruss
 

 
16. Andreas schrieb am 11.6.2019:

Hallo,

Zitat:

Wenn ich gehe würde ich ja nicht zu meiner ersten Entscheidung stehen..

ja, darum soll man nie als Ziel einer Partnerschaft das Zusammensein haben, sondern das sich eine Zeit lang gemeinsame sich gegenseitige Unterstützen in der eigenen Weiterentwicklung zu einem noch göttlicheren Wesen. Ich habe dazu im Bereich Partnerschaft einiges Geschrieben.


Zitat:

..habe schon seit einigen Jahren den Eindruck ich bringe Sachen nicht zu Ende die ich angefangen habe und dies habe ich auch schon von anderen gesagt bekommen.


Ja, das ist ein Muster, und um es aufzulösen ist der einfachste Weg zu schauen, wo es begonnen hat. Vielleicht in früheren Leben, aber meist ist es schon ein großer Schritt wenn man in der eigenen Kindheit schaut wie es da entstanden ist und daran arbeitet.
Wegen den Resonanzgesetzen hat man solche Muster dann meist zusätzlich auch von anderen angezogen und übernommen
(Stichwort: Hat Vater oder Mutter auch seine Entscheidungen nicht umgesetzt?), also auch das Übernommene auflösen (und zb symbolisch zurück geben).
So kommt man auf jeden Fall immer einen großen Schritt weiter wenn man alles auflöst was man aus der Kindheit findet.


lg von Andreas
 

 
17. Milena schrieb am 12.6.2019:

Hallo lieber Andreas

Ich habe schon seit längerem mit Zahnfleischbluten und die letzten paar Tage vermehrt Entzündung zu tun.
Ich habe eine Ausbildung zur Kinesiologin absolviert mit dem Wunsch, neben meinem Bürojob andern Menschen auf dem feinstofflichen Weg zu helfen und sie zu unterstützen.

In den letzten zwei Jahren hat meine Büroarbeit mich so sehr gebraucht, dass ich keine Zeit gefunden habe, mich meiner zweiten Aufgabe zu widtmen.
Vielleicht habe ich meinen Fokus auch bewusst nicht auf die Therapiearbeit gelenkt, da ich immer das Gefühl hatte, ich mache es nicht richtig, andere Therapeuten könnten es besser.

Dieses Gefühl, resp. meine Meinung zieht sich durch mein ganzes Leben durch - ich vergleiche mich mit anderen und diese können es ja sowieso besser, sind besser.
Auch weiss ich nicht was mein Talent, resp. meine Berufung ist? Ich arbeite gerne, habe aber meine "Aufgabe" noch nicht gefunden. Mein Inneres hat mir nun gesagt, dass ich mich wirklich wieder mit dem Therapeutischen effektiv auseinander setzten und damit arbeiten soll und nebenbei weiterhin im Büro tätig sein.
Ich fühlte eine unglaubliche Freude in mir. Komischerweise habe ich seit daher an gewissen Stellen eine Entzündung (immer etwa an der gleichen Stelle oben rechts hinten oder unten links hinten).
Ich bin mir nun nicht ganz sicher wie ich das zu deuten habe. Ich möchte so gerne weiter kommen.
Bereits im Voraus ganz lieben Dank für deine Zeilen - Milena
 

 
18. Andreas schrieb am 12.6.2019:

Hallo Milena,


Zitat:

ich vergleiche mich mit anderen


ja du vergleichst dich mit anderen = du bist im Kampf mit anderen
die anderen sind ja ein Spiegel von dir - das heißt:
Es gibt Anteile in dir die sich gegenseitig "vergleichen" , sprich im Kampf befinden.
Dies spiegelt dir nun das entzündliche Geschehen in dir.

Entzündung = Feuer = Es gibt einen Anteil der transformiert / verbrannt werden soll.
Wird diese große Wandlung / Transformation des eigenen Denkens unterdrückt muss der Körper das Entzündliche aushalten. (ich lade in den nächsten Tagen ein Video zum Thema Feuer hoch)

Zahnfleischbluten = der bereits erwähnte blutige Kampf den du innerlich führst (zb durch das Vergleichen).

Die Wahrheit zum Thema vergleichen:
Es wird immer ein Schneewittchen hinter den 7 Bergen geben welches bereits transformiert und darum schöner ist.
Es wird immer jemand geben der besser ist.
Weil der eigene Geist es ja durch genau dieses Denken so erschafft.

lg von Andreas
 

 
19. Selma schrieb am 16.8.2019:

Hallo Andreas,

Dein Artikel ist sehr interessant und auch ich bin auf der Suche nach der Verbindung zwischen Seelischem und Zahnfleisch Rückgang sowie Entzündungen, auf deine Seite gestoßen. Ich finde mich in vielem wieder. Ich kenne das 'Zahnproblem' schon von meinen Eltern, aber auch mich hat es immer mal wieder erwischt. Ich habe schon einige medizinische Reinigungen hinter mir, nie gute Zähne gehabt, viele Behandlungen und schmerzhafte Momente erlebt und versuche auch mit Zahnseide alles sauber zu halten und dennoch, mein Zahnfleisch geht zurück. Zahnhälse liegen frei und immer tut es wo weh, entzündet sich und blutet. Seit meiner Schwangerschaft, vor einem Jahr, ist es ganz akut. Schon in der Schwangerschaft ist mir mein Zahnfleisch nach unten weg gerissen. Im Zickzack. Mein Zahnarzt hat teilweise mit mir mit gelitten, als er das sah. Selbst heute noch, trotz Reinigung ist alles beim Alten geblieben. Aktuell wieder starke Entzündung und Schmerzen. Ich hatte keine tolle Kindheit. Mir fehlte oft Liebe und Zuneigung. Vielen Menschen begegnet die gefühlt ungerecht zu mir waren. Ich denke immer, ich bin verflucht. Empfinde mein Leben oft als unfair. Ich kann mit Ungerechtigkeit nicht umgehen welche mir seit Jahren durch meine Schwiegermutter ständig widerfährt und sie mich und meinen Mann immer schlecht dastehen lässt, lügen erzählt und sich jetzt nicht mal um ihr Enkelkind kümmert aber über jammert das sie es nicht sieht. Ich habe all die Jahre des lieben Friedens geschwiegen. Obwohl Nr mich innerlich auffrisst. Meine Schwangerschaft war hart und mit vielen Problemen und Sorgen verbunden. Ich bin spät Mutter geworden und es stresst mich alles enorm. Manchmal hasse ich mein aktuelles Leben, weil ich einfach ohne Energie bin, mich verflucht fühle und mir nichts Gutes widerfährt. Ich vermisse manchmal mein altes Leben und das lähmt mich sehr. Ich empfinde Wut und Frust in mir und komme nicht von der Stelle. Ich beiße ständig die Zähne aufeinander, das mir die Zähne zeitweise schon abrechen und ich starke Kiefer und Kopfschmerzen habe. Auch eine Schiene hilft nur bedingt. Ich fühle mich nicht so akzeptiert wie ich bin und vom Leben verraten. Egal was ich anfasse, es gelingt nicht oder geht schief.
Mein Leben fühlt sich an wie ein brennendes Hamster Rad und ich kann nicht stoppen, nicht raus springen und ich muss immer weiter und weiter laufen - wie gezwungen.
Ich hoffe du kannst ein wenig Licht ins dunkle bringen.
Liebe Grüße und vielen Dank
 

 
20. Andreas schrieb am 16.8.2019:

Hallo Selma,
bei dir ist es leicht zu sehen, dass du überhaupt nicht zu deinem Leben stehst, im Gegenteil, du hasst es sogar:

Zitat:

Manchmal hasse ich mein aktuelles Leben
..mich verflucht fühle
..mir nichts Gutes widerfährt


Diese innere Haltung, dass du dich zurückziehst von deinem Leben anstatt die Verantwortung dafür zu übernehmen, dies spiegelt dir dein sich zurückziehendes Zahnfleisch.

Der Zahn symbolisiert da dein Leben und das Zahnfleisch dein Verhalten nicht zu deinem Leben zu stehen indem du die Verantwortung dafür übernimmst.
Jedesmal wenn du denkst dass andere schuld an irgend etwas in deinem Leben sind ziehst du dich von deinem Leben (=von deinem Zahn) zurück und dein Zahn/dein Leben steht immer blanker und alleine und verlassen da.

Diese Zähne haben niemand der die Verantwortung für sie übernimmt, weil du ja anderen die Schuld gibst. Sogar dein Zahnarzt weiß dass er nicht die Verantwortung für deine Zähne tragen kann (weil sie ihm ja nicht gehören), deswegen bleibt auch ihm nur das mitheulen..

Vielleicht wäre ein Familienaufstellungsarbeit gut für dich um dein Leben besser annehmen zu können.

lg von Andreas
 

 
21. Krokodylek schrieb am 17.8.2019:

Herzlichen Dank für die tollen Ratschläge/Kommentare
Habe mit großen Interesse gelesen.
Alles gute euch allen
 

 
22. Feodora schrieb am 27.10.2019:

Ich habe seit einigen Jahren Zahnfleischrückgang ganz punktuell an beiden oberen Schneidezähnen und jeweils dem Zahn dahinter. Da ich sehr offen bin für Psychosomatik, frage ich mich schon länger was mein Inneres mit diesem Zahnfleischrückgang zu tun hat. Leider habe ich bisher noch nicht ganz den konkreten Hintergrund ausfindig machen können.
Der Artikel spricht ja von Entscheidungen zu denen ich nicht stehe. Da fällt mir nur eine ganz große ein, die ich vor etwa drei Jahren gefällt habe und zu der ich wohl noch nichts ganz stehe:
Damals hatte ich mich in einen Mann aus dem Ausland verliebt und wir hatten Pläne gemacht, dass ich zu ihm ziehe. Da er das Interesse an mir verloren hatte und die Beziehung beendet war, saß ich frustriert in Deutschland und wollte nichts anderes als endlich den eigentlichen Plan wahr werden lassen. Nach einem Jahr des Frustes habe ich dann meine 7 Sachen gepackt und bin einfach ohne irgendeinen Anlaufpunkt in das besagt Land gezogen. Viele meiner Freunde fanden meinen Umzug peinlich, meinten ich würde ihm hinterherlaufen. Und auch ich schämte mich, dass ich die Vergangenheit nicht ruhen lassen konnte. Nun bin ich seit drei Jahren im Ausland, habe dort einen neuen Partner, einen Job, einen Hund. Aber in meinem Inneren schäme ich mich nach wie vor dafür, dass ich dem Ex hinterhergezogen bin. Ich habe das Gefühl, dass mein ganzes neues Leben auf der traurigen Tatsache aufbaut, dass ich es nicht akzeptieren konnte zurückgewiesen worden zu sein von besagtem Ex. Und daher erscheint mir alles, was ich in den letzten drei Jahren aufgebaut habe, minderwertig. So als hätte mein Leben sich anders entwickeln sollen. Ich kann meine Entscheidung wohl nicht annehmen....
Spannend, was sich da gerade an Gedankengänge ergeben. Wie kann ich diese Entscheidung nun annehmen auch wenn sie darauf basierte, dass ich eigentlich mein Leben mit jemand anderes gestalten wollte? Hat jemand Ideen?
 

 
23. Andreas schrieb am 27.10.2019:

Hallo Feodora,
ja, es gibt also eine Entscheidung aus deiner Vergangenheit zu der du innerlich fast gar nicht stehst. Also eigentlich ist dein Fall ja sogar ein Paradebeispiel für dieses Zahnfleischzurückziehen ! (Auch weil es in deiner Entscheidung ja um echte Grundpfeiler deines Lebens, dem Wohnland ging.)

> Wie kann ich diese Entscheidung nun annehmen
In dem du (vor allem gegenüber dir selbst) zu dieser Entscheidung stehst.
An sich sollte das doch einfach sein, sie hat dich doch zu einem (hoffentlich) guten Leben geführt. Warum fällt es dir trotzdem nicht so einfach ? Weil es sicherlich dahinter viel tiefere Ebenen gibt, die da wirksam sind, vermutlich gibt es einen inneren Anteil von dir der sich schämen will, der dies alles nur als Vorwand nimmt. Vielleicht hattest du frühere Leben wo du dich das ganze Leben wegen etwas geschämt hast (?) und dir dieses "sich schämen" Programm dadurch zur Komfortzone geworden ist. Um es aufzulösen suche einfach alle Ereignisse die du findest und treffe die neue Entscheidung dazu zu stehen und spreche es laut aus:
Ich stehe dazu dass ich ...
zb ich stehe dazu dass ich ihm wie ein dummes Huhn hintergelaufen bin und es war gut so.
ich stehe dazu dass ich zurück gewiesen wurde (anscheinend habe ich das als Lebenslernerfahrung gebraucht)

Gerade in der heutigen Zeit sollte sich niemand mehr schämen weil man seinen Gefühlen folgt, und ein Verbrechen hast du ja auch nicht getan. Warum schämst du dich also trotzdem ? Höchstwahrscheinlich weil es etwas (wie gesagt vielleicht sogar in einem früheren Leben) gab, was wirklich schämenswert war. Finde aber zumindest alles aus deiner Kidheit und wandle jeweils deine Einstellung dazu um.

Damit du zu einer Entscheidung besser stehen kannst musst du die Sichtweise zu dieser Entscheidung verändern. Im Moment schämst du dich ja dass du ihm hinterhergelaufen bist - du könntest aber stattdessen auch stolz darauf sein dass du es getan hast, weil zb von deinen Freunden hätte sich das sicher niemand getraut.
Wenn du zb voll in die Sternzeichen Löwe Energie gehst dann würdest du prahlend jedem davon erzählen und dich daran laben wie du im Mittelpunkt stehend deine Geschichte zum Besten gibst. Vielleicht kennst du solche Menschen, von denen wendet sich niemand ab, egal wie Peinliches denen wiederfährt - und das kommt nur deswegen weil sie sich nicht dafür schämen, sondern immer von sich denken sie seien die Größten. Wenn du dich nicht schämst wird sich auch dein Zahnfleisch nicht von dir (dem Zahn) abwenden. Wenn du denkst du bist die Größte, werden auch die anderen so denken. Und wer weiß vielleicht hätte der damalige Freund dich dann noch nicht einmal abgewiesen (?) Du glaubst ja du müsstest dich schämen weil er dich abgewiesen hat - aber vielleicht ist die Wahrheit ja umgekehrt, weil du unbewusst zu gering von dir selber gedacht hast und dies ausgestrahlt hast bist du so entsprechend behandelt worden. Es hat also vielleicht bei dir viel mit dem Thema Selbstbewusstsein zu tun.

Freie Menschen können sich frei entscheiden wie sie die Dinge sehen.

lg von Andreas
 

 
24. Helma schrieb am 07.11.2019:

Hallo , ich glaube an das alles und es stimmt ja auch
meine frage ist an euch hat schon wer die erfahrung gemacht, dass sich das zahnfleisch wieder erholt hat ?
 

 
25. Antwort an Helma schrieb am 09.11.2019:

Mir geht es genau wie dir Helma. Ich habe es, (dass es möglich ist) viele Male gehört aber noch niemanden kennengelernt, bei dem
sich der Umkehrprozess erfolgreich/dauerhaft eingesetzt und vollzogen hat. Ich bin gespannt ob sich dazu jemand äußert.
 


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