Vergebungsübung

Loslassen und vergeben gehören zu den wichtigsten Fähigkeiten, die wir entwickeln können. Nur wenn wir vergeben, können wir die Vergangenheit loslassen. Und nur wenn wir die Vergangenheit loslassen, können wir unsere göttliche Präsenz im Hier und Jetzt leben.
Aber, mal ganz ehrlich - haben Sie jemals geübt, zu vergeben ? Haben Sie jemals in der Schule gelernt wie man vergibt ? Haben sie jemals in ihrem Religionsunterricht das Vergeben geübt ? Ist eine Religion in der Vergebung nicht geübt wird, nur leeres Geschwätz ? Ist es nicht logisch, dass man etwas so wichtiges wie Vergebung lernen und einüben sollte ?

Übungsanleitung:

  1. Welche Person aus deinem Leben oder aus deiner Vergangenheit hat dir am allermeisten Schmerz oder Böses angetan ? Beginne mit dieser Person zu üben:
  2. Formuliere nun zu dieser Person einen oder mehrere Vergebungssätze.
    Zum Beispiel in der Art: "Ich vergebe XY, dass er/sie … getan hat."
  3. Sprich nun diesen Satz laut aus und fühle in dich hinein ob er ehrlich gemeint ist.
  4. Wenn du spürst, dass er ehrlich klingt und du ihn ehrlich meinst, dann ist es gut und du kannst die Übung beenden. Wenn du aber spürst, dass deine Vergebung noch nicht ehrlich ist, dann nehme ein paar tiefe Atemzüge und gehe zu Punkt 3 zurück, also sprich ihn erneut. (So lange, bis du die Vergebung ehrlich meinst.)

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Kommentare

1. Rita Rindfleisch schrieb am 05.6.2016:

Warum tut man sich mit der Vergebung eigentlich immer so schwer?

2. Andreas schrieb am 05.6.2016:

Vielleicht weil man dazu sein Denken ändern muss und das Ego sich kleinmachen muss. das hört sich nach wenig an, ist aber enorm viel..

lg

3. Thomas schrieb am 21.1.2022:

Also ich Weiss das es so einfach nicht geht, da kommt erst mal das erkennen des Themas, dann arbeit, und dann kommt die Versöhnung, das Verständnis, das handreichen, die Freude, die Erleichterung, das eins sein und gut, ich halte von dem Wort, Vergebung, nicht viel. Gruss

4. Andreas schrieb am 21.1.2022:

Hallo Thomas,
ja, die Hauptsache ist dass ein innerer Friede entsteht, dass innere Spannungen sich auflösen.

lg von Andreas

5. Mima schrieb am 05.9.2022:

Hallo liebe Andreas. Vielen lieben Dank das es dich gibt . Ich habe nur eine Frage . Unsere sein ist durch unsere denken und vorigen leben begleitet kommst drauf an was noch zum lösen gibt? Oder warstehe ich falsch. Ich würde emotional los aufgewachsen. Weil natürlich meine Eltern genauso sonst we're es anders und ich habe meine Burschen genau so erzogen leider obwohl ich daran gearbeitet und wollte alles anders machen ist mir das nicht gelungen. Was in uns nicht drin ist ist werdamt schwer es zu werinelichen.Oder ist genau das unsere weg gewesen es noch zu lösen. Werden die Burschen trotzdem ein normales Leben leben können? Weil im Moment gegeben sie ihre Pflichten nach nur in Freizeit Tuns viel Computer, viel süße essen und Rauchen. Genau das was bei lieblose Kindheit die Folge ist . Kann ich da noch mit Gedanken was endern beitragen vielen Dank . Ich bedanke mich

6. Mima schrieb am 06.9.2022:

Die Burschen Gehen brav Arbeit sind sehr fleißig nur in Freizeit Rauchen viel Computer und Süßigkeiten. So habe es gemeint Danke

7. Andreas schrieb am 06.9.2022:

Hallo,
ja, bist du im Frieden damit, dass sie rauchen und am Computer spielen ?
Du musst den Frieden in dir entwickeln, weil nur dann kannst du Frieden nach außen auch an andere ausstrahlen und weiter geben.
was noch zum lösen gibt?
eiegentlich ist es ganz einfach: Man muss alles aus der Vergangenheit lösen, wo noch ein Unfrieden ist.

lg von Andreas

8. Melanie schrieb am 01.5.2026:

Hallo Andreas,

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau, was ich vergeben soll!

Von Anfang an:

Lebensbedrohliche Fruchtwasservergiftung ( Frühgeburt)
Umzug mit den Eltern aus der Stadt aufs Dorf als ich 13 Jahre alt war. Meine Geschwister ( Erwachsen) kamen nicht mit.

Ich denke ich habe so ca. mit 16 meine Angst abgespalten, denn bis zu meinem 42 Lebensjahr hatte ich kaum Ängste. ( außer vor der Dunkelheit) was im Nachhinein eines der größten Indizien für mich hätte sein müssen. Später ist man aber immer schlauer.

Dann starb 2020 ( ich war 42) meine Hündin, ich reagierte mit Panikattacken und fiel in die Nacht der Seele, ins bodenlose.
3 Jahre habe ich gebraucht um mich Schritt für Schritt da raus zu fühlen. Ich hatte viel Angst)
2022 ist eine Freundin von mir gestorben
Und zum krönenden Abschluss 2025, mein Mann.
Ich weiß das die Worte MEIN Hund und MEIN Mann auch ein Indiz dafür sind das ich klammere…
Ich schweife ab, was ich sagen möchte das Thema Verlust und Angst sind zwei starke Energien bei mir, die jetzt gerade wieder viel Raum einnehmen.
Entweder weine ich, weil ich Angst vor der Zukunft habe, überfordert bin mit der Aufgabe die ich hier weiter führen muss, die er sonst gemanagt hat, diesbezüglich kam dann die Existenzangst und parallel dazu die Trauer.
Ich jongliere seit 10 Monaten ein Geschäft, ein Haus und meine Trauer. Und ich werde immer schwächer…
Hinzukommt mein Sternzeichen ist Mond: Skorpion, Sonne: Skorpion, Aszendent Zwilling. " Mein" Mann war Fische.
( Ich befinde mich ganz klar in der Opferhaltung, auch das ist mir bewusst, ich finde da jedoch den Schlüssel nicht!)


Was oder wem soll ich da vergeben?

Meiner Mutter?
Meinen Eltern?
Etwa meinem Mann das er gestorben ist?

oder letztlich mir selber, dass ich … ja was?

Ich möchte wieder frei sein,
Losgelöst von den Sorgen in der Zukunft , was wäre wenn…
Ich möchte wieder im Hier und jetzt verankern, so wie ich es mir 2023 zurück erarbeitet/ gefühlt habe.

Dieses Mal ist der Einschlag jedoch so heftig, innerlich und äußerlich, das es mir manchmal unmöglich erscheint.

Ich fühle zwar auch in der Zukunft, etwas das genauso groß ist wie die Angst, es sickert aber nur selten zu mir durch. Aber wenn, dann hebt es mich an, Beflügelt mich. Bis dann die nächste Dunstglocke über mir hängt.

Es fühlt sich alles an wie die größte Scheiße meines Lebens
Und zeitgleich wie die größte Chance!

Alles so paradox!

Und ich wehre mich vehement dagegen irgendwelche Hilfsmittel in Form von chemischen Tabletten oder Therapie anzunehmen. Ich falle hin, stehe wieder auf, falle hin, stehe wieder auf…

Es ist wie eine Feuerprobe…

Lieben Gruß,
Melanie

9. Andreas schrieb am 01.5.2026:

Hallo Melanie,
Eine Möglichkeit für dich wäre eventuell eine Familienaufstellungsarbeit zu tun in welcher diese Hündin mit aufgestellt wird, weil sie scheint eine wichtige Rolle aus dem Familiensystem übernommen zu haben, welche noch immer unerlöst nun nachwirkt.
Welche Vorfahrenpanik hat diese Hündin wirklich getragen die nun eigentlich endlich mal aufgelöst werden müsste ?

lg von Andreas

10. Melanie schrieb am 01.5.2026:

Hallo Andreas,
danke für deine Antwort.
So habe ich das noch nicht gesehen.
Ich hatte vorher schon 2 Hunde und auch Katzen. Sicher war ich traurig, wenn sie "verstorben" sind, aber das war plötzlich was völlig anderes. Ich fühlte mich plötzlich fremd in mir. Als ob da etwas in mir einzog das nicht zu mir gehört.
Meine Mutter sagt immer, dass sie bei meiner Geburt keine Angst hatte und das sie davon ausgeht das sie das auf mich projizierst hat. Ich weiß es nicht. Fakt ist das sich in meinem Leben die Verlusterfahrung wiederholt und wiederholt…
Und aktuell sitze ich ja wie gesagt wieder mitten drin.
Hast du einen Rat, welche Familienaufstellung ( Methode) gut ist?

11. Andreas schrieb am 02.5.2026:

Hallo Melanie,
Das musst du für dich erfühlen wo es stimmig ist.
Und ja, du kannst natürlich auch sehr direkt an und mit Ängsten arbeiten wenn dir welche bewusst werden, weil in der Tat, von alleine lösen sie sich ja auch nicht auf.

lg von Andreas


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