Was tun, wenn man bei der Meditation seine Gedanken nicht ausschalten kann ?

Der Trick ist eigentlich ganz einfach, und zwar ist es ja dann immer so dass man sich auf etwas eigentlich externes fokussiert, weil diese Gedanken werden ja aus etwas Äußerem in dir erzeugt, also als ein Reaktion auf etwas Äußeres, sie sind das Produkt von äußeren Einflüssen. Also konkret, zb jemand erzählt mir etwas und meine Gedanken kreisen um das was mir erzählt wurde, oder ich sehen etwas und meine Gedanken werden durch das Gesehene ausgelöst, sozusagen aktiviert, ich höre ein Geräusch, und meine Gedanken fokussieren sich auf das Geräusch. Und ja, es gibt noch eine zweite Variante wie Gedanken entstehen, das ist wenn dir jemand etwas in der Vergangenheit erzählt hat und es bilden sich deswegen Gedanken in dir, wenn du etwas gesehen oder erlebt hast was bereits vergangen ist und du hast diesbezüglich dann Gedanken in dir, oder du hast in der Vergangenheit ein Geräusch gehört und hast also später bezüglich dem Geräusch Gedanken im Kopf.

  1. Das heißt, der erste Schritt wäre aus dieser Fokussierung auf das Äußere auszusteigen - und das geht ganz einfach dadurch dass du dich innerlich nicht mehr auf den Gedanken (oder gar direkt auf das Äußerlich verursachende) fokussierst, sondern dass du deinen Fokus nach innen lenkst und fühlst, was macht dieses Äußerliche mit mir, also wie fühle ich mich dadurch ? Also was macht dieser Gedanke mit mir, bzw wie fühle ich mich mit diesem Gedanken ?
  2. Der zweite Schritt findet automatisch statt: Nämlich ein jeder äußere Einfluss hat ja Unterbrechungen, also wenn jemand Worte redet dann wird es automatisch auch Unterbrechungen geben, oder wenn du etwas ansiehst, wirst du nicht ununterbrochen da hin sehen, oder ein Erlebnis wird ja auch irgendwann stoppen, oder ein Geräusch welches du hörst wird ja auch unterbrochen, also ein jeder dadurch erzeugte Gedanke in dir wird irgendwann (unweigerlich) vergehen, und da du dich ja aber im ersten Schritt auf dein dich innerlich bei dem Gedanken auf dein dich selber fühlen (also wie du dich mit dem Gedanken fühlst) fokussiert hast, wirst du dann automatisch in dem Moment in der Gedankenleere wiederfinden sobald der Gedanke weg ist. (Und ein  neuer Gedanke käme ja erst dann wieder wenn du auf etwas Äußerliches fokussiert wärst). Und selbst wenn dann irgendwann wieder ein neuer Gedanke kommt, dann warte einfach bis er vorbei ist und verbleibe dann weiter in dem dich fühlen, und da ja aber dann der Gedanke weg ist dessen Wirkung du ja eigentlich in dir fühlen wolltest bist du eben dann immer und immer wieder und mit desto mehr Übung dann auch immer länger und länger in dieser inneren Leere, in dieser inneren Gedankenleere die man bei fast allen Meditationsrichtungen anstrebt.

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