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Ursachen für Enttäuschungen in Partnerschaft Teil 2

Den ersten Teil dieses Artikel finden Sie hier. Im zweiten Teil geht es nun um die Frage, warum es so oft zu Trennungen von Partnerschaften kommt, nachdem ein Kind abgetrieben oder sonst wie abgegangen ist.

Manchen Partnerschaften halten ewig. Und dann gibt es andere, die werden ab einem gewissen Punkt immer schlechter, mühsamer und furchtbarer, bis sie dann vollends zerbrechen und sich auflösen. Sie sind oft geprägt von Streiten über solch "komische" Dinge, wo man sich hinterher oder auch schon währenddessen fragt, was das denn überhaupt war oder ist. Immer wenn solche Streite oder auch Unzufriedenheiten um an sich Belangloses stattfinden können wir sicher sein, dass es eigentlich einen Konflikt auf einer viel, sehr viel tieferen Ebene gibt, der aber keinem der beiden Partner bewusst ist und über den darum auch keiner der beiden reden kann.

Auf einen dieser tiefen unbewussten Konflikte, der in der Praxis sehr häufig vorkommt, soll hier nun eingegangen werden. Hierzu muss man sich bewusst machen, dass es an sich ein biologisches Urprogramm ist, welches Mann und Frau zusammenbringt, um ein Kind zu zeugen und aufzuziehen. Es ist ein milliardenaltes Urprogramm in das beide Partner sich einklinken. Man kann es wie einen Vertrag betrachten, den beide spätestens kurz vor dem Moment des sexuellen Aktes, der zur Zeugung des Kindes führte, unbewusst abgeschlossen haben. Man könnte ihn etwa in folgende Worte fassen:
"Unser Ziel ist die Erschaffung eines neuen Menschen. Zur Erfüllung dieses Zieles sind und bleiben wir zusammen."
So lautet das eigentlich Urprogramm. Alle anderen Pläne oder Abmachungen oder Versprechungen des Paares, zum Beispiel, sich gegenseitig liebevoll zu umsorgen, oder gar eine Hochzeit, sind auf einer wesentlich weniger tiefen Ebene getroffen und wirken daher auch nicht so mächtig auf das Geschehen ein.

Tritt nun durch ein Ereignis, welcher Art auch immer, der Tod des ungeborenen Kindes ein, so erlischt automatisch dieser, aus dem Urprogramm resultierende Vertrag und dessen Bindungskraft zwischen den Beiden fällt weg. Denn, auf dieser ganz tiefen unbewussten biologischen Urebene ist die Partnerschaft nun sinnlos geworden. Und genau dies ist der Grund, warum so viele Ehen und Partnerschaften auseinandergehen, nachdem ein Kind während der Schwangerschaft abgegangen oder abgetrieben wurde. Selbst wenn die Partner es noch schaffen einige Jahre zusammenzubleiben, dieses nicht erfüllte Urprogramm bewirkt fast immer, dass die Partnerschaft immer schlechter wird, und fast immer irgendwann zerbricht.
So oft kommt es vor, dass Menschen in oberflächlichen Betrachtungen und in oberflächlichen Streitgesprächen hängen bleiben, und die wahren tiefen Ursachen ihrer Partnerschaftsprobleme nicht erkennen.
Wer aber diese Ursachen nicht erkennt, kann sie auch nicht anerkennen und auflösen.


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Kommentare

1. BeBe schrieb am 26.12.2012:

Total interessant - hat mir im Nachherein alles erklärt - genauso war es. Witzig ist aber, dass das Bedürfnis, diesen Partner mal wiederzusehen nach langen Jahren des Nichtkontaktes auf einmal wieder da ist. Spannend.

2. englein schrieb am 02.2.2013:

wir hatten, d.h. ich einen abgang und nun genau ein jahr später hätten wir fast das glück gehabt, wieder schwanger zu werden, aber wir hatten streit. es ging um vaterschaft, bzw elternschaft, denn diese thema lässt mich immer noch nicht los. mein mann sagt ich würde immer wieder damit anfangen, aber er wünscht sich nichts sehnlicher als einen sohn, nach zwei töchtern.. man sagt, ein kind zu zeugen könnte keine ehe retten.. ich bin mir nun nicht mehr sicher.. daumen drück an alle die eins wollen.

3. Nuria schrieb am 01.8.2017:

Genau so fühle ich es. Wir haben eine eigentlich toll Beziehung, aber wie Bruder und Schwester seither, was uns beide total belastet. Ich finde mir keinen Reim, wie ich das auflösen könnte. Für Anregungen wäre ich sehr dankbar. :-/

4. Andreas schrieb am 01.8.2017:

Hallo,
eine Möglichkeit ist es, dass man versucht mit Familienaufstellungen (nach Hellinger) zu schauen und aufzulösen, was es für Ursachen hatte, dass das Kind abging.
Und natürlich, anerkennen, was ist, und anerkennen, dass die Partnerschaft ab diesem Moment eine Transformation auf einer tiefen Ebene benötigt.

Jedenfalls, ohne an den Ursachen etwas zu verändern, einfach ein nächsten Kind bekommen, ist fast nie eine gute Lösung.

lg von Andreas

5. Lichtengel schrieb am 18.7.2019:

Gibt es noch eine Möglichkeit daran zu arbeiten? Mein Partner und ich haben vor einem Jahr ein Kind aufgeben müssen. Und ich denke,dass ich es nach wie vor nicht verarbeiten konnte,obwohl ich sehr viel probiert habe. Wir haben immer wieder unnötige Streitereien,aber zwischendurch ist auch wieder alles super und ich bin mir sicher,dass wir zusammengehören. Was das ganze am meisten belastet....mein Partner hat schon ein Kind aus einer vorherigen Beziehung. Das ist für mich sehr belastend,obwohl es ein sehr sehr liebes Kind ist. Aber es fällt mir unglaublich schwer zu sehen,wenn ich sie innig miteinander sehe. Nur das kann ich nicht ertragen. Das Kind an sich schon.
Lg

6. Andreas schrieb am 18.7.2019:

Hallo, ja, das was dir da gespiegelt wird, das hast du dir ja selber nicht gegönnt. Warum nicht ? Welche Programme in dir haben dir dies nicht erlaubt ?
Und ja, natürlich kannst du auch mit einer Hellingerfamilienaufstellung an diesem Thema arbeiten..

lg von Andreas

7. Lilo schrieb am 21.11.2019:

...dann müssten ja alle Partnerschaften in denen es lebende Kinder gibt ewig halten....tun sie aber nicht...

8. Andreas schrieb am 21.11.2019:

Hallo Lilo,
Nein, die halten natürlich auch nur so lange wie es zuvor abgemacht war und entsprechend den Entscheidungen der beiden.
lg von Andreas

9. Emma schrieb am 16.4.2020:

Hallo Andreas,

ich habe mal eine generelle Frage zum Thema Kinderwunsch - und zwar möchte ich irgendwann Kinder, ich habe mir schon immer gesagt ich möchte am liebsten Mädchen .. wenn ich mit meinem Freund darüber rede und er sagt er würde Jungs toll finden muss ich fast jedes mal weinen, weil ich es irgendwie so unfair finde, klar sagt man Geschlecht egal, hauptsache gesund usw, aber ich verbinde mit Jungs schon immer: laut, grob, Angst dass ich mich nicht verstanden fühle und ausgegrenzt werde, wenn ich zuhause nur von Männern umgeben wäre. Das ist doch nicht normal ?! So denke ich schon immer, als Mädchen habe ich schon gesagt ich hätte später gerne 2 Mädchen, so wie meine Schwester und ich .. ich glaube Ich habe da einiges aufzulösen bzgl Glaubenssätzen zu Männern.. oder ist das noch was anderes ?! Mit Jungs verbinde ich eine große Anstrengung, Lautstärke und das Gefühl allein und unverstanden zu sein, ich bin gerne unter Frauen, ähnliche Themen, Austausch, Weiblichkeit .. nur unter Männern würde ich "eingehen" und die ganze Zeit fertig gemacht/ausgelacht/gedemütigt werden, so kommt mir das vor.. einige sagen, als Jungsmutter ist man wie eine Königin und die Söhne lieben einen total, aber ich möchte ja keine Mutter sein, die ihre Kinder von sich abhängig macht und zu Muttersöhnen erzieht .. viele Frauen wollen ja eher Mädchen, hängt das meistens mit negativen Erfahrungen mit Männern aus früheren leben zusammen ? Was kann ich tun um dem Ganzen gelassener gegenüber zu stehen ? Bin manchmal echt total verzweifelt weil ich so eine Angst vor der Zukunft habe ..
danke schon mal für die Antwort und deine Energie ! Liebe Grüße

10. Andreas schrieb am 17.4.2020:

Hallo Emma,
Sicher kannst du dir denken, dass es Ursachen hat, dass du so denkst. So gilt es für dich herauszufinden, was das für Ereignisse und Erlebnisse waren wo dieser Glaube entstanden ist und diese dann zu befrieden. Vielleicht in deiner Kindheit ? aber vielleicht hast du das auch in einem früheren Leben erlebt. Offensichtlich gibt es da Dinge die du erlebt hast und mit denen du noch keinen Frieden geschlossen hast und so verfolgt dich eine Angst dass es wieder so ähnlich kommt.
Sobald du da einen Frieden in dir hast verschwindet auch die Angst, und dann kannst du neutral entscheiden und zb einfach einen Wunsch machen dass es Mädchen werden und das Universum erfüllt einem ja jeden Wunsch (wenn keine Ängste mehr hineinwirken und den Wunsch verfälschen).

lg von Andreas

11. Babsi schrieb am 07.11.2021:

Hallo!
Bedeutet eine Abtreibung immer das Ende der Partnerschaft? Der Artikel stimmt mich irgendwie traurig, so als wäre es falsch das mein Partner und ich noch immer zusammen sind. Wir haben diese Entscheidung damals gemeinsam getroffen und nicht bereut, denn wir waren nicht bereit für ein Kind.
Diese kurze Zeit der Schwangerschaft war tatsächlich die schlimmste Zeit meines Lebens, voller starker körperlicher Schmerzen, Angst, Abneigung und Tränen - ich fühlte mich irgendwie bestraft anstatt gesegnet und hatte noch nie so ein erlösendes Gefühl wie nach dem Abort.
Ich weiß das ich von allen Menschen dafür verurteilt werde, niemand kann es verstehen, alle erwarten das ich deswegen voller Selbsthass und Trauer bin, aber dem ist leider nicht so, was mir teilweise auch Sorgen bereitet, denn ich bin eigentlich ein enorm sensibler und emphatischer Mensch. Aber ich habe mich zu der Zeit nicht mehr wie ich selbst gefühlt - es war als wäre dieses Kind nicht Teil von mir gewesen, es fühlte sich fremd und nicht richtig an. Dieses Gefühl belastet mich bis heute, denn ich habe Angst davor- wenn ich/ wir uns bereit fühlen - erneut schwanger zu werden und wieder so zu fühlen bzw. habe ich Angst das ich mir durch die Abtreibung das Recht auf eine erneute Schwangerschaft aus karmischer Sicht verwehrt habe.
Was würdest du darüber denken, lieber Andreas? Du bist der Erste dem ich das so ehrlich beschreibe.
Herzliche Grüße

12. Andreas schrieb am 07.11.2021:

Hallo Babsi,
nein, nicht immer muss es zu einer Trennung führen und vermutlich hatte auch das Kind große innere Anteile die gar nicht zu euch wollten. Mehr dazu findest du in diesem Video.

lg von Andreas

13. Rosa schrieb am 28.8.2022:

Hallo Andreas, ich vermute dass meine Tochter eine Zwillingsschwester gehabt hätte, die sich leider wieder in der Frühschwangerschaft verabschiedet hat. Ich habe keinen "Beweis", aber ein intuitives Wissen dass mich allerdings erst nach Jahren zu der Erkenntnis gebracht hat. Warum verabschiedet sich eine Zwillingsseele wieder? Was war ihre Aufgabe? Liebe Grüße Rosa

14. Andreas schrieb am 28.8.2022:

Hallo Rosa,
ja, in einem solchen Fall geht es für dich darum diese zweite Seele bewusst zu verabschieden und loszulassen. Und genau bei diesem inneren Abschied kannst du sie direkt fragen warum sie dann doch nicht inkarnieren wollte.

Grundsätzlich ist es normal dass Seelen auch mal Rückzieher machen. Auch der Mensch entscheidet sich oftmals um und verändert seinen ursprünglichen Plan..

lg von Andreas

15. Amalia schrieb am 01.9.2022:

Hallo Andreas,
Welche Lernthemen haben Eltern deren Kinder mit Down Syndrom zur Welt kommen oder auch abgetrieben wurde? Warum ist das abhängig vom Alter der werdenden Mutter (statistisch gesehen nimmt die Wahrscheinlichkeit mit steigendem Alter drastisch zu). Vielen Dank für deine Gedanken hierzu.

16. Andreas schrieb am 01.9.2022:

Hallo Amalia,
Ich hab nun hier mehr zum Dowsyndrom geschrieben.
Warum ist das abhängig vom Alter der werdenden Mutter
Das könnte damit zu tun haben dass die Seele dies meist erst später im Leben entschiedet ob die entsprechende Mutter diese Lernaufgabe im Leben braucht, weil natürlich alles im Zusammenhang mit Gefühlen kann auch auf andere Art und Weise erfahren und gelernt werden.

lg von Andreas

17. Daniela schrieb am 01.1.2023:

Es ist kein uraltes Programm in einer 2er Beziehung Kinder zu haben und ein Leben lang zusammen zu bleiben. Das echte natürlich Programm ist die matriarchale Lebensweise, jeder Mensch lebt in seiner Ursprungsfamilie mit Blutsverwandtschaft und es gibt die erotischen Liebesbeziehungen, die manchmal nur temporär sind und in einer Besuchsehe geführt werden (d.h. der Geliebte besucht seine Geliebte und bleibt über Nacht NUR bis zum Morgen und kehrt in seine Familie zurück). Die daraus entstehenden Kinder bleiben in der Familie der Mutter und haben dort ihre Brüder als soziale Väter. Der Bruder hat also seine Schwesterkinder als Kinder und er WEISS auch mit Sicherheit, dass er mit Ihnen blutsverwandt ist. Solcherart aufgewachsene Kinder haben eine grössere Sicherheit, dass ihre Vertrauensbeziehungen, die sie aufgebaut haben, ein Leben lang halten, denn Bruder und Schwester HABEN aufgrund der Blutsverwandtschaft eine nur durch den Tod auflösbare Verbindung (diese Unauflöslichkeit wurde durch das Patriarchat auf die Ehe zwischen Mann und Frau versucht zu übertragen). Mehr Informationen darüber im Buch von Heide Göttner-Abendroth "Matriarchatspolitik-Die Vision einer egalitären Gesellschaft" (Sehr lesenswert!) oder im Youtube-Kanal "Matriwissen" von Nana Sturm.

18. Lisa schrieb am 16.1.2023:

Hallo Emma
Du hast wahrscheinlich Vorurteile gegenüber Jungen. Jungen groß zu ziehen ist wunderbar. Ich empfinde sie als viel ruhiger als die Töchter meiner Schwester.

19. Anni schrieb am 03.6.2023:

Hallo Andreas,
Ich habe mit meinem Ex einen Sohn, er ist jetzt 2 Jahre alt. Ich bin in die Schwangerschaft gegangen, weil mein ex stark suchtkrank ist und nicht bereit ist gesund zu werden. Ich war es auch und habe es durch die Schwangerschaft geschafft clean zu werden. Nun haben wir uns wieder getroffen und auch miteinander geschlafen. Ja, war nicht die beste Idee. Nun bin ich wieder schwanger und weiß nicht was ich machen soll. Das Kind bekommen oder nicht. Es zu bekommen würde bedeuten ich wäre weiterhin alleinerziehend, nun mit zwei Kindern. Ich weiß nicht ob ich das schaffe. Und das ist auch nicht was ich für mich und mein Leben will.

Mein Ex ist zudem hochgradig Narzisstisch und ich bin emotional immer noch abhängig von ihm. So kam es auch überhaupt dazu dass wir nach 3 Jahren Trennung nochmal Sex hatten.
Ich habe das Gefühl eine Abtreibung könnte ein klares Statement für mich und mein Leben sein und ich könnte endlich davon loskommen und nach vorne schauen.

20. Andreas schrieb am 03.6.2023:

Hallo Anni,
Ja, da hast du Recht, das wäre ein klares Statement an dein Unterbewusstsein.
Aber du musst trotzdem mit all den Anteilen in dir die schwanger werden wollten in einen Frieden kommen, und das können sehr viele Anteile sein. Das fängt ja schon bei ganz profanen Anteilen an, zb vielleicht Glaubenssätze dass du als Frau mehr wert bist mit mehr Kindern, usw, usw usw..
Da gibts sicher einiges für dich zu bearbeiten und zu befrieden.

lg von Andreas

21. Lina schrieb am 19.11.2023:

Hallo Lieber Andreas. Ich hatte einmal ungeschützten Geschlechtsverkehr mit meinem Mann würde schwanger. Nur ich wollte es noch nicht, habe geweint es war kein richtiger Zeitpunkt ich habe starke Abneigung und Angst gespürt und tatsächlich wenn ich es angefangen habe zu akzeptieren ist das Baby abgegangen in der 8ten Schwangerschafts Woche. Und ein Jahr später wieder nur einmal ungeschützt Geschlechtsverkehr, normal haben wir immer aufgepasst geschützt. Und ein Jahr später wieder genau das gleiche. Aber habe ich die volle Verantwortung getragen wunderbaren Sohn bekommen der zu meinem 30sten Geburtstag geboren wurde. Was hat es zu bedeuten. Seine Seele hat sich uns ausgesucht schon ein Jahr vorher nur er wollte das ich zu ihn stehe und das ich die Verantwortung trage.
Oder ist er gegangen weil ich es nicht wollte und hat er noch ein Jahr gewartet bis ich Reifer werde? Bitte um Erklärung Dankeschön 🙏

22. Andreas schrieb am 19.11.2023:

Hallo Lina,
Vermutlich warst nicht nur du, sondern auch der Sohn noch nicht bereit, noch nicht reif für diese Inkarnation. Es sind ja immer zwei die dafür bereits sein müssen, die Mutter und das Kind !

lg von Andreas

23. Calvin schrieb am 21.11.2023:

Manchen Partnerschaften halten ewig.
Diese Aussage halte ich für sehr gewagt. Was bedeutet denn ewig? Bis zum Ende dieses Lebens? Über den Tod hinaus? Durch unzählige Leben hindurch?
Dass Partner sich wegen banalen Dingen streiten, habe ich schon öfter erlebt, interessanterweise besonders bei alten Ehepaaren. Aber warum gerade da? Man hat oft den Eindruck dass viele ältere Ehepaare nur noch nebeneinanderher leben. Man hat sich aneinander gewöhnt, es ist eine Art Zweckgemeinschaft geworden. Man glaubt, ohne den anderen nicht leben zu können, weil man evtl. Angst vor dem Alleinsein hat. Wenn einer der Partner dann stirbt, verliert oft der andere den Halt und fällt sozusagen in ein Loch. Ich habe mich häufig gefragt, weshalb alte Menschen dann noch zusammen bleiben, wenn die Liebe inzwischen erkaltet ist? Die oben beschriebenen Gründe scheinen mir da sehr naheliegend zu sein. Ich denke, wenn man nur noch nebeneinanderher lebt, ist es auch kein Wunder, wenn man sich über Belanglosigkeiten zu streiten beginnt. Man sagt wohl auch nicht ohne Grund zu Leuten, die sich wegen jeder Kleinigkeit streiten: "Ihr seid wie ein altes Ehepaar!"
Natürlich kann man das oben Beschriebene nicht verallgemeinern oder pauschalisieren: Es gibt sicher Paare, bei denen die Liebe bis ins hohe Alter hält.

24. Andreas schrieb am 21.11.2023:

Hallo Calvin,
ja, mit ewig ist hier nicht unendlich, sondern sehr lange gemeint.
Und ja, bei älteren Partnerschaften ist manchmal die Liebe schon ganz vergangen und manche dieser Partnerschaften werden dann nur noch durch die Bindungsenergie diese sinnlosen Streite aneinander gebunden.
Darum ist es ja so wichtig dass man kein Ehegelübde ablegt, damit es dann friedlich auseinandergehen kann wenn das Gefühl der Liebe erloschen ist.

lg von Andreas

25. Susanne schrieb am 24.11.2023:

An Calvin
Aber ein anderer Gedanke dazu: Die Liebesheirat gibt es noch nicht so lange in der Menschheitsgeschichte, sondern erst 200 oder 300 Jahre. Bis dahin, also die viel längere Zeit der Menschheitsgeschichte, taten sich Paare nicht aus Liebe zusammen, sondern aus praktischen Erwägungen, meistens der gegenseitigen Versorgung und um eine Familie zu gründen, sich zu vermehren und gemeinsam diese Aufgabe zu bewältigen. Im Grunde nicht anders als eine Arbeitsbeziehung. In etlichen Kulturen ist das ja heute noch so (z. B. traditionelle Türkei).
Unsere Vorstellung, dass die Bedingung für eine Partnerschaft unbedingt Liebe sein muss, überhaupt "romantische" Gefühle und Gedanken im Zusammenhang mit Partnerschaft, ist nicht alt und nicht besonders verbreitet, betrachtet man die Welt und die Geschichte.

Ich habe immer Respekt vor der Beziehung anderer, denn sie zeigt, dass die beiden etwas miteinander versuchen, und wenn es das lebenslange Abarbeiten ihrer jeweiligen Probleme ist. Natürlich gibt es auch Beziehungen, wo man als Außenstehende das Gefühl hat, die tun sich gegenseitig überhaupt nicht gut, es wäre für jeden der beiden sicher besser, wenn sie sich trennten. Aber letztlich haben auch solche Beziehungen ihren Sinn für die beiden - sonst wären sie nicht zusammen.

Überhaupt ist Liebe ein weiter Begriff. Wer definiert, was Liebe ist? Du? Die Vorstellung, die uns über Liebe ja auch nur kulturell angelernt wurde? Warum soll "Streiten über Kleinigkeiten" nicht trotzdem Liebe sein? Oder, wenn ein altes Ehepaar sein Leben miteinander verbracht hat und jetzt scheinbar nur noch aus Gewohnheit zusammen ist. Ich würde mir nicht anmaßen, über sie zu urteilen, dass ihre Beziehung nicht gut ist, oder keine "Liebe" ist.

Liebe als Voraussetzung für eine Beziehung, ist auch nur ein, und zwar sehr junges, kulturelles Konstrukt. Auch, wenn wir das schwer glauben können, da wir nun zufällig beigebracht bekommen haben, dass Liebe das Ideal ist und unbedingt sein muss.

26. LOVE schrieb am 25.11.2023:

Hallo Susanne, das sind herzlich interessante Gedanken. Danke schön.

Ergänzend dazu ist eventuell auch die Frage interessant, seit wann es denn überhaupt "Ehen" gibt, woher dieses Wort kommt, seit wann es als "Sakra Mentum" bezeichnet wird und was das wiederum bedeutet, und da fällt mir auch noch der Spruch "Wahre Ehen werden im Himmel geschlossen" ein.

Dann das andere Wort, die Hei-Rat, was einen ganz anderen Zusammenhang aufweisen kann, bspw. mit Hei-Mat, wie auch das Wort Hoch-Zeit - denn dies war immer im Zusammenhang mit dem Naturgeschehen im Jahreskreislauf zu sehen - und daran orientierten sich die Menschen nun mal von Natur aus bzw. lebten sie das einfach - wie andere wilde Tiere das auch heute noch können. Danke schön.

Danke schön ... Es tut gut, mit jemanden zu sprechen, der so wie Du in Liebe auf die kulturellen Phänomene schauen kann, und auch interkulturell gebildet ist.

"Mit der Liebe kommt das Verstehen und die Motivation für die richtige Tat." (Georg Shaw)

Danke ...

27. Frank schrieb am 26.11.2023:

Hallo!

Ich beziehe mich auf die vorherigen Kommentare.

Natürlich haben sich früher Menschen zusammengetan (auch Mann und Frau/ Weib), um zu überleben. Das wurde gut gezeigt anhand der "Maslowschen Bedürfnishierarchie". Wie kommt man auf den Gedanken, dies als Vorbild zu nehmen?

Auf unserer Erde mangelt es ja ganz offensichtlich an fehlender Liebe. Und es fängt mit der fehlenden Selbstliebe an! Eine gesunde und glückliche Beziehung ist nur auf Basis von Liebe möglich. Hier ist jedoch nicht die "Teenagerliebe" gemeint.

Ich kenne keine einzige Beziehung, die ausschließlich darauf gerichtet ist, dass man seinen Partner/ seine Partnerin unterstützt. Einige wenige Beziehungen kommen dem nahe.

Jesus hat sinngemäß gesagt: "Wo zwei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich auch." Bezogen auf eine Beziehung heißt das für mich: Wo zwei Menschen in Liebe zusammenkommen gibt es göttlichen Segen. Dann ist (fast) alles möglich.

Dafür brauch es natürlich nicht die Heirat. Man möge sich fragen, warum das satanistische System die Heirat finanziell belohnt. Du bist dann regis-triert, also beim König angemeldet bzw. beim Vatikan. Das ganze dann mit einem Ring "garniert", um dich zu "knechten" und zu kontrollieren.

Wahre Liebe ist frei und braucht keine Legitimation durch ein satanistisches System.

Viele Heiraten geschehen aus der Motivation der Angst. Die Angst den Partner/ die Partnerin zu verlieren.
Voila! Da ist sie wieder. Die Herrschaftstechnik Nr. 1 - die Angst!

LG, Frank

28. Maite schrieb am 27.11.2023:

Hallo Andreas,

was mache ich, wenn ich geheiratet habe, weil der Mann viel Geld und Besitz hat und er sich in der Ehe jetzt rächt, indem er Beischlaf erzwingt? Soll ich die Scheidung einreichen? Ich weiß, dass die Eheschließung ein Fehler war, von meiner Seite.

29. Doodle schrieb am 27.11.2023:

Hallo Susanne,

Naja ich würde ähnlich wie Frank sagen, dass gerade wenn man sich die Menschheitsgeschichte und deren destruktive Entwicklung anschaut, solche Muster, also zwanghafte Zweckbeziehungen, Heirat ohne Liebe (generell Heirat) usw. für mich absolut nicht als Vorbild oder Beispiel wahrer Liebe dienen können.
Ich kann es in soweit als Teil menschlicher Geschichte betrachten, als das es scheinbar lange ein Modell war, wie die Menschen gelebt haben, aber das die Menschen damit glücklich, frei, selbstbestimmt und in ihrem Gottesbewusstsein waren, ist ja wohl völlig abwegig.

Andreas hat hier ja eigentlich genug über bedingungslose Liebe und Beziehungen der neuen Zeit geschrieben.

Mal ganz abgesehen davon,
woher weißt du eigentlich dass es Beziehungen aus Liebe erst seit 200 Jahren gibt?
Stichwort andere Zeitalter? Lemuria, Atlantis? Darüber wissen wir herzlich wenig und selbst von den letzten paar Tausend Jahren wissen wir nur das, was uns von gewissen Kreisen aufbereitet wird.

Aus ganz hoher Warte ist natürlich einfach alles was geschieht richtig und wichtig und muss genau so sein, aber worüber reden wir gerade? Ich denke es geht um aktive schöpferische Mitgestaltung und dafür ist nunmal ein bewerten nötig, siehe den Magier im Tarot. Er ordnet die Welt. Das ist seine Aufgabe.

Lg von Doodle

30. Andreas schrieb am 27.11.2023:

Hallo Maite,
Ja, da kannst du dir überlegen in wie vielen Leben du dieses Muster schon gelebt hast aus Geldgier zu heiraten und ob es nun an der Zeit für dich ist aus diesem Muster auszusteigen.

lg von Andreas

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