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Glück

Glücklich zu sein ist unsere Natur.
Es ist nicht falsch, es sich zu wünschen.
Falsch ist nur, es im Außen zu suchen.

Wer sein Glück von äußeren Dingen, Ereignissen oder Begebenheiten abhängig macht, wird selbst von solch Äußerem abhängig. Da jedoch das Äußere möglicherweise nicht kontrolliert werden kann, das heißt, da man dieses äußere Glück nicht festhalten kann, ist es nicht dauerhaft. Das äußere Glück ist vergänglich.

Das innere Glück hingegen basiert auf einem natürlichen Zustand, der automatisch eintritt, wenn wir alle Spannungen loslassen, und einfach nur sind. Dieses innere Glück kann der Mensch zu jedem Moment genießen. Er muss lediglich eine Entscheidung treffen, jetzt, dieses Glücksgefühl genießen zu wollen.
Die zugehörige innere Entscheidung lautet: Ich bin glücklich.

Glück haben

Nun gibt es aber noch einen anderen Zusammenhang in dem das Wort Glück oft verwendet wird. Das sind Wortphrasen wie beispielsweise, dass jemand Glück gehabt habe, dieses oder jenes erreicht zu haben. Oder es ist die Rede davon, jemand habe Unglück gehabt, und so weiter.
Von solchen Redewendungen sollte man sich fernhalten, weil sie basieren auf Glaubensmustern, die Glück oder Unglück als Ausrede benutzen, um selber nicht die Verantwortung für das eigene Schicksal übernehmen zu müssen. Das ist sehr bequem zu sagen, jemand habe halt Glück gehabt, anstatt genau hinzuschauen, wie er sich dieses sogenannte Glück erarbeitet hat. In dieser Welt geschieht nichts zufällig, alles hat Ursachen. Ein zufälliges "Glück" gibt es nicht.
Wer nun aber an solches zufälliges Glück glaubt, der sitzt dann einfach nur noch herum, bis ihn dieses "Glück" heimsucht (was nebenbei bemerkt natürlich nie geschehen wird). Von solchen Denkmustern müssen wir uns trennen, weil es hängt nie vom Glück ab, ob jemand seine Ziele und Wünsche erreicht, sondern immer von seinen gesetzten Ursachen.

Solche Ursachen sind beispielsweise die Nützlichkeit die man selbst für andere Menschen verursacht. Diese Nützlichkeit kommt karmisch betrachtet immer irgendwann zu uns zurück, und Glück in diesem Sinne ist nüchtern sachlich formuliert nichts weiter als "ein nützliches Ereignis".


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Kommentare

1. Loretta schrieb am 17.12.2023:

Hallo Andreas,

ich habe mich nach vielen Tiefschlägen für ein Leben als Aussteigerin light entschieden. Heißt, ich habe mein gesellschaftliches Leben auf ein Minimum reduziert. Ein bisschen arbeiten, reisen, ab und zu Familienmitglieder empfangen und besuchen, Museum (sehr selten, einmal pro Jahr etwa) etc. das wars. Ich konsumiere kaum mehr, gehe vielleicht dreimal im Jahr essen in einem Restaurant, Wirtshaus, Volksfest. Mein Bruder ist das genaue Gegenteil: Teuere Haussanierung, jede Woche mindestens dreimal auswärts essen gehen und Feste, Feiern ohne Ende. Ich werde jetzt schief angeschaut, als würde ich in einer Höhle leben. Muss ich mich rechtfertigen?

2. Andreas schrieb am 18.12.2023:

Hallo Loretta,
Muss ich mich rechtfertigen?
Das hängt von deinen Glaubenssätzen ab. Wenn du glaubst du musst dich rechtfertigen, dann musst du es..

lg von Andreas

3. ~etni~ schrieb am 18.6.2026:

Hallo Andreas,

mein Lebensgefährte geht ab und zu ins Kasino zum Pokern, dabei macht er auf Langstrecke immer gut Gewinn.

Ab und zu stellt er sich an den Roulette Tisch und schaut, und dann hatte er nun schon einige Male ein Bauchgefühl, welche Zahl kommen wird.
Er hat diesem jedoch nicht ganz getraut und nichts gesetzt bzw beim letzten Mal hatte er keine Chips zum Setzen parat.
Jedes Mal kam genau die Zahl und er hätte einen unglaublichen Batzen Geld mit heim genommen.

Mich macht es regelrecht ärgerlich, dass er da erst seinem Gefühl nicht vertraut hat, dann so zögerlich ist bzw es dann wegen Mangel an Chips etc nicht geklappt hat.

Du würdest wahrscheinlich sagen, er will das viele Geld gar nicht gewinnen?
Und was ist es, dass mich dabei so wütend macht, also was sagt das mir?

Danke und liebe Grüße
~etni~

4. Andreas schrieb am 18.6.2026:

Hallo ~etni~,
Er hat diesem jedoch nicht ganz getraut und nichts gesetzt
Ja, dieser Anteil der nicht ganz vertraut hat, dieser Anteil spiegelt ihm alle Anteile in ihm die einen solchen Gewinn nicht zulassen. Und im zweiten Fall wird es besonders deutlich dass Intuition besonders gut funktioniert wenn kein "Druck" dahinter steckt, also weil er ja keine Chips hatte war er sozusagen deutlich weniger Druck ausgesetzt, es gab ja in dem Moment keinen Anteil der ihn zum Gewinnen angetrieben hat, weil er ja nicht geplant hat zu spielen, er stand nicht unter dem Druck des eigenen Gewinnen wollens.
Und ja, das ist eine große Entwicklungsaufgabe sich diese Leichtigkeit und Lockerheit zu erarbeiten welche benötigt wird um solche Intuition sozusagen auf Kommando abrufen zu können. Intuition und der Zugang zu diesen inneren Welten aus denen die Intuition kommt, die funktionieren eben besonders gut unter Entspannung - das ist ja auch der Grund warum man unter Entspannung meditieren tut und nicht unter Anspannungen.

Und ja, zu dem Grundthema Entspannt sein <==> unter Druck stehen kommen natürlich noch allerlei Glaubenssätze hinzu, insbesondere bei Geld weil Geld ja ein Hauptmittel ist mit welchem die Menschheit seit Jahrhunderten gefangen gehalten wird. Darum sind Menschen bezüglich dem Geld unglaublich vielen fremdübernommenen Glaubenssätzen unterworfen, die dann dazu führen können dass selbst dann wenn Menschen ihre Intuitionsblockaden überwunden haben, in den allermeisten Fällen dieses gewonnene Geld recht schnell wieder verlieren, weil ein Geldgewinn verändert eben nicht zwangsläufig nicht die eigenen Reichtumsprogramme.
Mich macht es regelrecht ärgerlich..
ja, stimmt, du wärst ja dann auch betroffen gewesen von einem Geldgewinn - und so könnte dir dieser Vorfall wohl auch aufzeigen dass du an deinen Reichtumsprogrammen auch noch zu arbeiten hast (?)

Da kann frau schon sauer sein wenn sie entdeckt dass der Partner doch nicht Supermann ist wo doch seit Jahrhunderten den Frauen eingeredet wird sie sollen sich einen reichen Mann suchen und dann hätten sie ausgesorgt und bräuchten bis an ihr Lebensende nie mehr an sich arbeiten um sich weiterzuentwickeln..
Das war und ist eine Lüge der Herrschenden.
Gerade dieses Muster sich nicht um Geldthemen kümmern zu wollen führt Frauen in furchtbare Abhängigkeiten und dieses Muster wird aber von unzähligen Influencerinnen auch heute noch weiterverbreitet indem sie sich nur Oberflächlichkeiten zuwenden, das ist ein Riesenthema, welches auch in der spirituellen Szene noch immer weit verbreitet ist. Dabei sind Geldthemen eigentlich die spirituellsten Basisthemen die es überhaupt gibt ! Ich habe darum voll bewusst schon seit vielen Jahren eine extra Kategorie Geld hier auf der Webseite eingerichtet. Und ja, wir kommen mit rasender Geschwindigkeit in eine Welt wo sich all jene die sich nicht um ihre Basisthemen kümmern (also auch Geldthemen) vom Universum heftigst geschüttelt werden..

lg von Andreas

5. ~etni~ schrieb am 19.6.2026:

Danke Andreas für dein ausführliches Kommentar! Viel drin zum Nachdenken für mich!

Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass ich auch generell bei dem Geldthema wütend bin, weil mein Lebensgefährte immer sagt, wenn er 1 Mio. im Lotto gewinnen würde, würde er aufhören zu arbeiten. Sein Job macht ihm zum Teil Spaß, aber nicht in Gänze. Er macht es schon auch wegen des Geldes.
Dann hat er immer mal alternative Ideen, aber die setzt er nicht um, sondern bleibt in der alten Mühle.
Das ärgert mich auch irgendwie, weil ich selbst NIE irgendwo arbeiten würde, wenn es mich nicht 100% erfüllt. (Gleichzeitig ist sein beständiger Job aktuell super für uns als Familie, siehe nächsten Absatz dieses Kommentars.)
Was spiegelt er mir da?

Den Punkt mit den Frauen und den Versorger-Männern finde ich spannend.
Wie ist es deiner Meinung nach im Fall der Kinderbeutreuung?
Ich möchte keine externe Betreuung in der Kita unter 3 Jahren und finde, Kinder sollten bis 3 Jahre vor allem bei der Mutter sein, weil sie die wichtigste Bezugsperson ist. Mein Lebensgefährte hat eine Führungsposition, daher fahren wir das klassische Modell der Mutter und Hausfrau und des Versorger-Vaters. Zumindest solange die Kinder klein sind.
Finanziell bin ich in der Zeit von meinem Lebensgefährten abhängig.
Liegt da deiner Ansicht nach ein Problem/Geld-Thema?

Ich sehe die Kinder aktuell als meinen "Job" an (im positiven Sinne der "Berufung". Da steckt so viel Verantwortung drin, kleinen Menschen einen guten Start ins Leben zu schaffen!) und erfahre dabei eine enorme persönliche Weiterentwicklung, so viele eigene Themen, die dabei hochkommen, sowie gesellschaftliche. Das ist mir eine sehr gute direkte "Bezahlung".
Dass mein Freund die Finanzen beisteuert sehe ich als Ausgleich für meine "Arbeit" mit den Kindern, nicht als "mich aushalten lassen".
Trotzdem kommt die finanzielle Abhängigkeit immer mal wieder als Thema in mir hoch.
Was meinst du dazu?

Danke und liebe Grüße
~etni~

6. Johannes schrieb am 19.6.2026:

Hallo miteinander,
ich las zuletzt von der "3 x zum Glück"-Methode, bei der du bei allem, was dir im Leben passiert fragen kannst, was daran gut war, also zum Glück für dich geschehen ist. Dreimal ist dabei deshalb wichtig, weil das Gehirn (ich würde sagen das Bewusstsein) spätestens ab dem zweiten Mal anfängt, sich umzuprogrammieren vom Opfer zum Urheber.
Diese Methode wird wohl viel von erfolgreichen Menschen angewendet.
Liebe Grüße von Johannes

7. Andreas schrieb am 19.6.2026:

Hallo ~etni~,
dass ich auch generell bei dem Geldthema wütend bin, weil mein Lebensgefährte immer sagt, wenn er 1 Mio. im Lotto gewinnen würde, würde er aufhören zu arbeiten.
Ja, das stimmt, wenn jemand nach einem Millionengewinn aufhören würde zu arbeiten, das wär in der Tat ein heftiges Signal dass er seine Arbeit nicht als seine wahre Berufung ansieht (was ihn unattraktiv macht weil Frauen ja noch immer Männer suchen zu denen sie aufblicken können).

Trotzdem kannst du da natürlich schauen was es dir spiegelt. Hat vielleicht dein Vater auch nur wegen des Geldes seinen Job getan ? Das können alte Muster sein die in jedem drinstecken können. Oder wird etwas anders aus deiner Kindheit im Bezug auf solche Geldthemen getriggert ?
Wie ist es deiner Meinung nach im Fall der Kinderbeutreuung?
Der natürliche Weg wäre dass Kinder sich selbst betreuen. Das heißt ältere Kinder betreuen die Jüngeren (und Erwachsene greifen nur ein wenn eine Gefahr droht, beobachten das Ganze aber generell nur aus der Ferne). Viele indianische Stämme hatte das sehr gut organisiert und praktiziert. Es basiert auf dem Naturprinzip dass Kinder von den etwas älteren Kindern lernen und dass die etwas älteren Kinder lernen sollten jüngere zu lehren. Lernen und lehren sind beides wichtige Naturprinzipien die der Mensch beherrschen sollte.

Das Muster dass der Staat den Eltern die Kinder wegnimmt, was ja auch bei einer solch frühkindlichen Fremderziehung stattfindet um sie nach seinen eigenen Vorlieben zu formen und zu benutzen, das ist zwar sehr alt (siehe zb das Thema der Waisenzüge/Orphan Trains), führt aber natürlich zu nichts Gutem.

lg von Andreas

8. Andreas schrieb am 19.6.2026:

Hallo Johannes,
Ja, das kennt sogar der Volksmund wenn er sagt "Aller guten Dinge sind Drei".

Auch professionelle Lügner verwenden übrigens diese Methode, weil wenn jemand drei mal eine Wahrheit ausspricht dann wird das Unterbewusstsein eingelullt weil es dann so ab der vierten Aussage nicht mehr so genau überprüft ob es tatsächlich stimmt. Nimm zb einfach das heute journal vom ZDF, ich verlinke es mal hier als lehrreiches Beispiel. Schau dir ganz exakt die ersten Sekunden an:
  1. Da wurde als erstes die Uhrzeit eingeblendet = die erste Wahrheit (Check ok)
  2. Dann der Text "Iran nach fast vier Monaten Krieg" = die zweite Wahrheit (Check ok)
  3. Dann verbal der Text "Und jetzt das heute journal mit Christopher Wehrmann und Dunja Hayali = die dritte Wahrheit (Check ok)
Danach dann fast nur noch Lügen (auch das weglassen von an sich wichtigen Fakten ist ja eine Lüge) und Meinungsmanipulation - alle diese Lügensendungen sind auf diesem Prinzip die Zuschauer durch 3 Wahrheiten zu Beginn einzulullen aufgebaut.
Ein Mensch mit gut funktionierendem dritten Auge ist jedoch nicht durch solche visuellen und verbalen Signale einlullbar ! Weil er kann dann durch sein Gegenchakra (2.Chakra) fühlen dass sich etwas unstimmig anfühlt.

lg von Andreas

9. ~etni~ schrieb am 20.6.2026:

Lieber Andreas,

auch hier wieder so viel drin, danke!

Das mit meinem Vater und dem Geld ist ein Thema - ich bin immer wieder überrascht, dass ich nicht direkt an die Kindheitsthemen denke bzw nicht direkt den Übertrag mache. Danke für die Anregung!

Das mit den Kindern, die von Kindern lernen, hatte ich bei dir schon einmal gelesen und finde es super einleuchtend!!
Nur, wie lässt es sich in unserer Gesellschaft umsetzen?
Ich beobachte, dass alle Eltern um ihre Kinder kreisen und diesen immer hinterherlaufen, zB auf Spielplätzen.
Wenn man mehrere Kinder hat, müssen diese erstmal groß genug werden, um die kleineren zu lehren.
Das geht doch vor allem in einer Gemeinschaft, in der sich die Kinder kennen und ausreichend Zeit gemeinsam haben, wie also bei den indianischen Gemeinschaften.
Hast du eine Idee wie es sich heute umsetzen lässt?

Zugleich ist auch hier die Mutter (oder Bezugsperson) anwesend, um im Notfall einzugreifen.
Geld verdienen (im klassischen Sinne, im System) und Kinderbetreuung schließen sich also aus? Da braucht es dann den verdienenden Mann dazu. Oder?

Liebe Grüße und danke ~etni~


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