Artikel ID: 388           Kategorie: Christentum

Religionsvergleich

Die 6 großen Unterschiede zwischen dem Christentum und dem Buddhismus.
Wir haben in Deutschland ja seit einigen Hundert Jahren Religionsfreiheit. Und wir haben sogar die Möglichkeit uns für überhaupt keine Religion zu entscheiden, was für viele Menschen das Naheliegendste ist, denn der Begriff Religion ist durch die christliche Religion in unseren Breitengraden mittlerweile enorm negativ vorbesetzt. Zu viel Mord, Tod und Kriege sind im Namen dieser Religion begangen worden. Darum zunächst der grundlegende Unterschied: So wie wir heute Religion verstehen ist der Buddhismus überhaupt keine Religion. Der Buddhismus ist stattdessen eigentlich nur eine Lehre über Wege, die zum Zustand der Erleuchtung führen.
Um die Unterschiede zwischen Religion und Buddhismus zu verdeutlichen hier nun eine Gegenüberstellung:

Religionen (zb. Christentum, Islam)

 Buddhismus

Den Anhängern wird/wurde unter Androhung von Tod, Strafe oder dem "Nicht in den Himmel kommen" ein Glaube aufgezwungen. Den freiwilligen Schülern werden Wege (zb Meditationspraktiken) gelehrt, die zur Erleuchtung im Jetzt führen.
Dementsprechend gibt es eine straffe Hirarchie, zb Pfarrer / Bischof / Papst welche diesen erzwungenen Glauben verbreiten. Dabei gelten extrem krasse Weisungsbefugnisse, zb schwören katholische Pfarrer ihrem Bischof absoluten Gehorsam. Sie sind in ihrem Tun dadurch gefangen in den Weisungen die vom BIschof kommen.Dementsprechend gibt es Lehrer, die diese Lehre lehren. Diese Lehrer sind nicht hierarchisch organisiert, sie sind frei.
Auch jeder Schüler ist frei, kann sich zum Beispiel frei aussuchen, welchem Lehrer er folgen will, welcher buddhistischen Richtung usw..
Der Anhänger muss glauben, was ihm gesagt wird ohne dass ihm Beweise erbracht werden. Der Anhänger soll gerade nicht glauben, was ihm gesagt wird, sondern soll es selbst überprüfen.
Dem Anhänger werden Dinge über das Leben nach dem Tode in Aussicht gestellt, die er nicht überprüfen kann, zb im Christentum die Rettung vor der ewigen Verdammnis oder der Hölle oder gar im Islam die Versprechung vom Leben im Paradies und Belohnungen wie zum Beispiel die Sache mit den 72 Jungfrauen mit prallem Busen die Attentätern versprochen werden usw.
Alles was hier versprochen wird ist nicht überprüfbar.
Hier wird die Erleuchtung versprochen, also ein Zustand im Hier und Jetzt und diese Erleuchtungsgrade sind von den Anhängen auch überprüfbar anhand der Personen die diese Erleuchtung bereits erreicht haben.
Anhänger können auch erleben, wie es sich anfühlt, sich in der Nähe solcher Erleuchteter aufzuhalten, oder wenn hohes Bewusstsein auf den Schüler übertragen wird. Viele buddhistische Lehrer bieten solche "Übertragungen" an.
Gott wird im außen gesehen, im Himmel, in Kirchen, in der Mitgliedschaft der Kirche, in Jesus der ihn errettet haben soll, usw.Der Erleuchtungszustand ist ein innerer Zustand, der in keinster Weise von Äußerem oder anderen abhängig ist.
Es werden tiefenpsychologische Bilder benutzt, die Angst und Schrecken verbreiten, zb einen Mann der an einem Kreuz aufgehängt ist.Es wird das OM-Symbol benutzt, welches den tiefen wohltuenden OM-Klang symbolisiert.

Nun kann man bei den Unterschieden natürlich noch viel tiefer in Details gehen. So sind Schuld und Schuldgefühle beispielsweise eines der ganz großen Themen, welche einen Mensch von seiner Göttlichkeit trennt. Um einen Mensch energetisch klein zu machen, damit er leichter regierbar ist, genügt es bereits ihm Schuldgefühle einzureden. Auch diesbezüglich sehen wir wieder markante Unterschiede: Im Christentum wird dem Gläubigen noch zusätzlich Schuld eingeredet, er sei am Leidenstod von Jesus schuld, weil Jesus nur für seine Erlösung gelitten habe. (Was natürlich nebenbei bemerkt eine Dreifachlüge ist: 1. kann kein Wesen für ein anderes Schuld oder Schuldgefühle auflösen, das geht höchstens temporär. 2. ist Jesus gar nicht deswegen gekreuzigt worden und es war auch nicht seine Absicht. 3. ist Jesus gar nicht am Kreuze gestorben) So wird also im Christentum der Gläubige in den Fesseln dieser Schuldgefühlen gefangen gehalten und es wird ihm auch keine Methode gelehrt, wie er aus dieser, ihm eingeredeten Schuld wieder raus kommt. Im Buddhismus wird dem Schüler keine solche Schuld zusätzlich eingeredet und er bekommt (je nach Richtung) unterschiedliche Methoden (meist Meditationswege) gelehrt um diejenige Schuld, die er bereits in sich angesammelt hat, aufzulösen. Wir haben also im Christentum als Ziel einen Menschen, der sich wegen Jesus schuldig fühlen soll, während im Buddhismus das Ziel ein Mensch, frei von jeglicher Schuld, ist.


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