Artikel ID: 927           Kategorie: Psychologie

Traumaprozess - wie sich Angst in Wut wandelt

Traumaauflösung ist im Grunde der Prozess wenn sich Angst in Wut wandelt und dann aus dem Wutfeuer ein reines Licht entsteht.
Bei jedem erlebten Trauma welches ja mit Angst oder gar Panik verbunden ist läuft total automatisch ein Prozess an, welcher die beim Trauma erzeugte Angst, welches ja eine Energieform, eine Gefühlsenergie ist wandeln will. Im Grunde ist dies auch total logisch weil ohne die Wandlung der Angstenergie kann ja auch eine Auflösung des Traumas gar nicht möglich sein. Das Trauma wirkt ja auch nur dann im Menschen nach wenn es noch (zumindest zum Teil) in ihm stecken geblieben ist, wenn Angst(speicherungen) zurück geblieben sind.

Die allernatürlichste Reaktion welche vor allem in der Tierwelt noch gut beobachtet werden kann, ist dass man sich schüttelt, dass man versucht energetisch die Angst abzuschütteln. Aber wer weit weg von der Natur durch gesellschaftliche Konditionierungen gefangen ist, dem stehen diese Kurzformen zur Auflösung von Angstenergien nicht mehr wirklich zur Verfügung. Und Angstenergien die blitzschnell auf älteren Angstspeicherungen bereits angedockt haben, die können ohnehin nicht mehr so einfach abgeschüttelt werden. Und dann beginnt also dieser Prozess der Traumaauflöung welcher sich sehr zäh und lange hinziehen kann. Es beginnt also mit der Angst, dann geht’s in eine Phase des bockig Seins, dann des wütend Seins bis der Mensch es dann schafft sein Wutfeuer in reines Licht, in eine höhere Form seines Seins zu transformieren. Dabei ist das bockig sein eigentlich nur der Übergang von der Angst zur Wut. Die Angst hat ja eine verengende, eine zusammenziehende, eine kalte und eine lähmende Wirkung, was total gegensätzlich zur Wut ist. Die Wut hingegen ist heiß, ausdehnend, übergriffig, also eine feurig lichterzeugende Energie. Und gerade weil diese beiden Energien so gegensätzlich sind benötigt es einer Zwischenphase, des bockig oder zickig Seins. Dabei bricht dann das feurig Wütende zwar noch nicht ganz durch nach außen, aber es hat auch das innerliche Gelähmt sein vor Angst bereits hinter sich gelassen. Dadurch entsteht diese trotzig Sein Zwischenstufe. Hier wandelt sich die Angst in Wut, die Angst schwindet, die Wut baut sich auf und kann zu allerlei Zwischenformen führen, zb Starrsinnigkeit, Eigensinnigigkeit, verstockt oder unnachgiebig sein, Widerspenstig sein, man geht aus dem Gelähmten in einen ersten Widerstand, man reagiert launisch, mürrisch, verstimmt oder gar beleidigt, das sind alles Formen die zwischen der reinen Angst und der reinen Wut liegen.

Dabei kann jede dieser drei Phasen unglaublich lange andauern, je nach dem wie heftig das Trauma für den Betroffenen war kann es sich sogar über viele Leben hinweg ziehen. Aber, es kann auch sein dass der Betroffene einzelne dieser Phasen auch innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde durchläuft. Dann ist es für Außenstehende und auch für ihn selber gar nicht wahrnehmbar, aber trotzdem durchläuft man sie bei jedem Trauma.
Darum ist Trauma zumindest rein theoretisch eben immer auch innerhalb allerkürzester Zeit auflös- und damit heilbar. Theoretisch kann eine jede Angsttrauma Energie innerhalb eines Atemzuges von der engen Angst hin zur Wut ins höchste Licht transformiert werden. Theoretisch deswegen weil das funktioniert natürlich nur wenn der Betreffende tatsächlich keine Energieblockaden in sich trägt so dass tatsächlich beim Einatmen auch wirklich alles in seinem Sein und in seinem Energiekörper erfasst wird und durch die eingeatmete Energie in reines Licht gewandelt werden kann. In der Praxis jedoch kann es durchaus auch mal mehrere Leben dauern bis alles in das Gotteslicht zurück gewandelt ist welches du ja selber bist.
Und ja, die beste Methode um diesen Prozess zu beschleunigen ist noch immer Vergebung. Wenn die innere Vergebung umfassend genug gelingt, was in jeder Phase durchführbar ist, dann können die restlichen Phasen so schnell durchlaufen werden dass sie praktisch gar nicht mehr in Erscheinung treten.
So kannst du dir also bei jedem deiner Traumen überlegen in welcher Erscheinungsform dieser Traumaphasen du gerade festhängst:

Trauma Wandlungsphaseenergetisches Erscheinungsbildreale Erscheinungsformengeistiger Prozess
1
Die Angst Phase

Passiv
verengend
zusammenziehend
kalt, blass, eng
lähmende Wirkung
nach innen, eng machend
 
Der oder die Geschockte
Der oder die Gelähmte
Der oder die vor energielosigkeit Zitternde

Das Annehmen dessen was ist
2
Die Bockig sein Phase
innen aktiv, außen passiv
es sind noch innere Teillähmungen (Ängste) vorhanden, aber auch bereits heiße Energien (Wutenergien) die nach außen durchbrechen wollenDer oder die Bockige
Der oder die Verstockte, Widerspenstige, Starrsinnige, Eigensinnige oder Unnachgiebige
Der oder die Launische oder Mürrische
Der oder die Beleidigte
Der passive Vulkan
 
Das Entzünden und Erleuchten dessen was angenommen wurde
3
Die Wut Phase

Aktiv
heiß
ausdehnend
übergriffig
nach außen ausstrahlend
rot
feurig lichterzeugende Energie die im Idealfall nach oben übers Scheitelchakra aufsteigt
Der oder die Wütende
Der oder die Wutschnaubende
Der Wüterich
Der aktive Vulkan
Der oder die rot vor Zorn Bebende
Das Transformieren ins höchste Licht
in eine höhere Sichtweise
ins Gotteslicht-Bewusstsein




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