| Artikel ID: 452 Kategorie: Partnerschaft |
Immer wieder gibt es Frauen, die sich beklagen, sie würden nur als Sexualobjekt gesehen, oder Männer wollten von ihr nur "das Eine". Und natürlich, wie alles im Leben ist auch dies immer durch die Kraft der Gedanken verursacht. Darüber nun im Nachfolgenden mehr.
Grundsätzlich gibt es hierfür auf der geistigen Ebene drei wichtige Ursachenebenen. Das eine sind von Vorfahren übernommene Gedanken- und Glaubensmuster die dazu führen dass Frauen nur noch als Sexualobjekte wahrgenommen werden können. Weil unsere Vorfahren in ihrem Glauben nicht frei waren, stammen diese, von Vorfahren übernommenen Glaubensmuster meist aus den entsprechenden Religionen. Die zweite ursächliche Ebene sind Handlungen im aktuellen Leben der Frau, die eine entsprechende Ausstrahlung erzeugen und dadurch zu solchen Sichtweisen, bzw Reaktionen anderer führen und das Dritte sind Glaubenssätze die konkret sich selber eingeredet werden. Diese drei grundlegenden Ursachenebenen sollen nun im Nachfolgenden näher dargestellt werden. Ich beginne mit den bereits vorhandenen Mustern, in deren Feld jeder Mensch hineingeboren wird:
Weil es also so lange verboten war das Sexuelle im anderen Geschlecht zu sehen sind wir heute in einer Phase wo all dieses Verdrängte wieder zurück kommt, das Pendel schwingt sozusagen wieder zurück, und dadurch wird dann also ganz oft NUR noch das Sexuelle gesehen. Dies ist eine notwendige Phase um wieder in einen Ausgleich zu kommen, wie er noch vor dem Christentum und vor dem Islam zum Beispiel bei den Kelten und den Wikingern geherrscht hatte. Damals gab es diese christlich und islamischen religiösen Verbote nicht und die Sexualität hatte ihren natürlichen Raum und die Menschen waren dadurch in einem inneren Ausgleich mit all diesen Themen. Damals musste keine Frau durch einen Schleier und Kleidung ihre Weiblichkeit unterdrücken (=wie im Islam) und damals musste niemand bei sexuellen Gefühlen Schuldgefühle haben (=wie im Christentum).Nun gibt es natürlich noch eine Unmenge an weiteren Problemthemen, die sich aus den beiden obigen grundlegenden Ursachen ergeben, da könnte man sicherlich viele Bücher füllen. So führt zum Beispiel das unter 1 erwähnte religiöse Verbot das andere Geschlecht auf der sexuellen Ebene wahrzunehmen, zwangsläufig zu einer Wahrnehmungsverschiebung und damit zwangsläufig zu ständigen Enttäuschungen. Denn wenn nicht erlaubt ist im anderen das Sexuelle zu sehen bleibt einem ja nur übrig im anderen etwas Höheres zu sehen, beispielsweise das Bild des asexuellen Traumprinzen, was der Andere gar nicht erfüllen kann, weil er eben nicht nur das ist. Genau so bei Männern das Bild von einer asexuellen edlen Frau die nicht auch Hure sein darf, also dieser innere Anteil ausgeblendet wird. Das, was man im anderen sieht wird ja zu einem großen Prozentsatz durch das (von Kirchen erzeugte) morphogenetische Feld bestimmt. Und wann immer aber WAHRnehmungen verschoben sind, treten eben immer irgendwann ENT-Täuschungen ein. Auch dies ist ein Naturgesetz. Und es ist ja auch leicht zu sehen wie unglaublich viele Männer und Frauen in unserer Gesellschaft völlig frustriert vom jeweils anderen Geschlecht sind. Heute ist dieser hohe Frustrationsanteil anhand der Scheidungsraten sogar viel einfacher zu erkennen als noch vor hundert Jahren weil heute Frauen und Männer sich scheiden lassen können, was in früheren Zeiten kaum möglich war. Die hohe Anzahl alleinerziehender Frauen spiegelt dieses gigantische Frustrationsniveau am besten wieder welches hier existiert.
Weil Frauen ein falsches Bild von Männern haben (und umgekehrt natürlich auch), entsteht Frustration und durch Frustration entsteht dann in Frauen ein schlechtes Männerbild (bzw bei Männern ein schlechtes Frauenbild).
Diese Wahrnehmungsverschiebung von der ich oben gesprochen habe ist übrigens durchaus kein Geheimnis, im Gegenteil, das weiß eigentlich jeder, dass Liebe blind macht. Und dass eine solche Manipulation (blind machen) im wahren Göttlichen nicht vorgesehen ist, das ist ja logisch. Auch daran sieht man wie weit sich viele Menschen im Bezug auf Sexualität und dem was sie unter Liebe verstehen, vom wahren göttlichen Sein entfernt haben.
Und noch ein Hinweis zum besseren Verständnis unseres heutigen Zeitgeschehens: Wir erleben ja seit einigen Jahren diese erzwungene Frühsexualisierung unserer Kinder und Kleinkinder - auch dies ist, aus einer höheren Sicht betrachtet, nichts weiter als dieser Ausschlag des Pendels in die Gegenrichtung von dem ich oben gesprochen habe. Auch die Art wie diese Frühsexualisierung umgesetzt wird (ohne demokratische Abstimmungen usw) zeigen wie unglaublich übermächtig aufgeladen diese Pendelbewegung ist, die hier auf die Gesellschaft trifft. Mit derselben Gewalt mit der die Kirchen damals agiert haben, trifft dieser Bumerang nun zurück auf all jene die noch in diesen Themen drinhängen.
Die Wahrheit führt immer zur Heilung. Und die Wahrheit ist einfach:
Jeder Mensch ist mehr als nur ein sexuelles Wesen.
aber
Jeder Mensch ist auch ein sexuelles Wesen.
Bewusstseinsübung:
| www.spirituelle.info | www.spirituelle.info/artikel.php?id=452 |