Artikel ID: 303           Kategorie: Geistheilung

Die Füße

Mit den Füßen laufen wir vorwärts, bewegen uns sozusagen in unsere Zukunft hinein. Darum deuten Fußprobleme meist auf Ängste vor der Zukunft hin, auf Ängste oder andere Probleme uns in unsere Zukunft hinein zu bewegen. Weil die Füße am weitesten entfernt von unserem bewussten Verstand sind, haben wir in den Füßen oft unsere unbewusstensten Angstspeicherungen. Diese unbewussten Ängste erzeugen uns dann zum Beispiel kalte Füsse.

Probleme mit den Füßen liegen darum praktisch immer unerlöste Themen mit unserer Zukunft zugrunde.

Mit unseren Füßen stehen wir auf der Erde und sind durch sie zugleich mit allem und allen, die auf der Erde sind, verbunden. So können wir über unsere Füße unsere Position im Gefüge des Lebens erkennen und verstehen.
Die Richtung der Füße zeigt körpersprachlich an, an was man interessiert ist. Zum Beispiel in einer Gruppe von Menschen, kann man schauen in welche Richtung zeigen die Füße, und dann kann man sehen, wer an wem in der Gruppe gerade am meisten interessiert ist. Das gleiche gilt auch für die Richtung in der die Knie zeigen, aber generell auch besonders die Richtung in die die Füße zeigen. Es ist einfach ein unbewusster Hinweis darauf, in welche Richtung der Mensch gerne laufen möchte. Dasselbe gilt nun nicht nur in Gruppen, sondern zum Beispiel auch in systemischen Aufstellungen. Die Richtung in die die Füße zeigen hat auf jeden Fall eine Bedeutung. Sie ist kein Zufall.

Die Art, wie der Mensch läuft, wie er auftritt.

Der Ballenläufer (der in Europa sehr selten ist), tritt mit dem Vorderfuß zuerst auf, dann kommt der Hinterfuß, die Ferse. Das ist die natürliche Art zu laufen, die Art in der Naturvölker laufen. Der andere Gang ist der Fersenläufer. Er tritt nicht mit dem Teil des Fußes, der sich besser anpassen kann, der besser fühlen kann zuerst auf, sondern mit der Ferse. Er weigert sich sozusagen, sich einzufügen und anzupassen an die Natur, stattdessen läuft er, als wolle er stoppen, er rammt seine Ferse in den Boden, er will nicht weitergehen auf seinem Lebensweg, er will stoppen, sein Leben anhalten. Er glaubt sozusagen, wenn ich einfach nicht mehr weiterlaufe, dann kann ich auch nicht sterben. Er versucht dem Leben zu trotzen.
Diese Art zu laufen zeigt eine Weigerung, sich dem Leben hinzugeben. Das ist ja im Westen weit verbreitet, dass man sich weigert, eins zu sein mit der Natur, man sträubt sich gegen die Natur, wo immer es möglich ist. Zumindest die breite Masse verhält sich so, wo immer es möglich ist, Umweltzerstörung anstatt Harmonie mit der Umwelt und den Mitmenschen, darum die weite Verbreitung des Fersenganges hier im Westen.
Nun kann der Mensch sich natürlich nicht immer gegen alles sträuben, sonst kommt er zu überhaupt nichts. Darum zwingen sich manche Frauen dann doch zum Ballengang in dem sie hohe Stöckelschuhe tragen. Oder in den letzten Jahren auch immer verbreiteter, dass man Schuhe mit sehr weichen, fast schon gefederten, Absätzen trägt. So zwingt man dann den Fuß (und damit sich selbst) doch noch in eine künstliche Haltung hinein, die sich nicht mehr so strikt gegen das Leben wendet.

Die Fußchakren

Etwa in der Mitte der Fußsohlen liegen die Fußchakren, unsere direkte Verbindung zur Erde, beziehungsweise genauer gesagt, unsere Energieverbindung zur Erde. Über diese Chakren in den Füßen können wir uns energetisch nicht nur mit der Erdoberfläche verbinden, auf der wir gerade stehen, sondern sogar bis hinunter in tiefe Schichten der Erde unsere Energie fließen lassen, aber auch von dort die Energie heraufholen.

Mache hierzu folgende Atemübung:
Atme zunächst in den ersten Atemzügen tief ein in deine Lunge und jeweils wieder nach oben aus. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit (Energie) also bei deinem Atemzug. Wenn du in die Lunge hinunteratmest, dann fühle die Energie in der Lunge. Wenn du ausatmest, dann fühle wie diese Energie mit dem Atem wieder den Körper durch Mund oder Nase verlässt.
Stelle dir nun vor, du würdest etwas tiefen weiter runter atmen als nur bis zur Lunge. Lass also die Energie mit deinem Atemzug etwas tiefer als zuvor in deinen Körper einfließen. Spüre es. Und geh dann mit der Energie beim Ausatmen wieder nach oben.
Beim nächsten Einatmen geh noch etwas tiefer als zuvor. Und beim Ausatmen wieder ganz nach oben. Wiederhole dies ein paar Mal, jedes Mal etwas tiefer einatmen, bis du es schaffst die Energie beim Einatmen bis in die Füße (Fußsohlen / Fußchakras) hinunter zu atmen. Wenn du es schaffst, die Energie in deine Füße hinunter zu atmen, bist du schon sehr gut. Nun kannst du aber noch einen Schritt weiter gehen, und beim Einatmen die Energie noch tiefer, durch deine Fußsohlen (Fußchakras) in die Erde hinunter zu leiten - und dann auch beim ausatmen wieder nach oben holen. Auch hierbei wieder bei jedem Atemzug etwas tiefer gehen. Mit einiger Übung kannst du so bis zum Erdmittelpunkt kommen. So kommst du in Gleichklang mit Mutter Erde, die uns alle nährt und die für diese Inkarnation unser Heimatplanet ist. Durch diese Form der Atmung gibst du ihr Energie und bekommst Energie von ihr. So ist Geben und Nehmen ausgeglichen, wie gesagt, so bist du im Gleichklang mit der Erde und alle deine guten materiellen Wünsche werden sich erfüllen können.

Wie viel Energie der Mensch in den Fußchakren hat zeigt also direkt an, wie gut er geerdet ist, wie gut er verbunden ist mit dem größeren Ganzen, zum Beispiel wie gut sein "Miteinander" mit der Erde ist, und so weiter. Gerade für Menschen, die oft kalte Füßen haben, ist die obige Übung ideal. Sie können dadurch mehr und mehr ihre Blockaden zu den Füßen hinunter beseitigen und auch Ängste auflösen, die in den Füßen sitzen. Weil gerade in den Füßen Ängste sitzen können, die uns am unbewusstesten sind, kann man mithilfe von Atem-Energie-Übungen sehr gut solche unbewussten Ängste beeinflussen.

Spreizfuß, Senkfuß oder Plattfuß

All diesen Füßen ist gemeinsam dass sie sich sozusagen mehr der Erde annähern wollen. Es ist also ein (natürlich unbewusster) Wunsch nach mehr Erdung, der unterdrückt wird, also nicht erfüllt wird und dann im Fuß sichtbar wird. Die Ursachen können natürlich vielfältig sein, aber eine gute Frage um zu starten ist sicherlich:
Was hindert (oder vielleicht sogar verbietet) mir, geerdet zu sein ?
Wo stelle ich mich vielleicht sogar über andere und verliere dadurch meine eigene Erdung ?
Welche energetischen Muster (und schlechte Gedanken/Gefühle) in mir ziehen mich von der Erde nach oben und verhindern dadurch dass meine Füße gut geerdet sind ? Was zieht meine Füße so sehr nach oben, dass sie sich als Ausgleich derart senken müssen ?
Weil die Erde auch immer ein Symbol für die Mutter ist, man spricht auch oft von Mutter Erde, darum wäre eine weitere erste Frage:
Wie ist eigentlich mein Verhältnis zu meiner eigenen Mutter ?
Gibt es da in mir noch aus der Kindheit einen unerfüllten Wunsch nach mehr Nähe ?
Gab es vielleicht sogar in der frühen Kindheit eine (vielleicht auch nur kurzfristige) Trennung von der Mutter ? (auch kurze Trennungen wie zb ein Krankenhausaufenthalt als kleines Kind können große Furchen im Unterbewusstsein hinterlassen haben, die es zu befrieden gilt.)
Offensichtlich geht es um Anteile die sich so sehr an die Erde/Mutter anschmiegen wollen, dass darunter die Eigenständigkeit leidet und Problem entstehen dem eigenen Weg im Leben zu folgen !

Die Zehen

Die Zehen beleuchten sozusagen den nähesten Teil deiner Zukunft vor deinen Füßen. Sie stehen darum symbolisch für Details deiner Zukunft, also wie du darüber denkst, wie du darüber fühlst, ob du sie annimmst oder dich vielleicht sogar dagegen sträubst, mehr im Artikel über die Zehen.

Der Fuß als Ganzes

Obwohl der Fuß also grundsätzlich viel mit der Fähigkeit in die Zukunft zu laufen zu tun hat, so hat diese Fähigkeit wiederum aber natürlich auch mit unserer Gegenwart und unserer Vergangenheit zu tun. Diesbezüglich kann man den Fuß in drei Bereiche einteilen:
Fuß Vorne: Zukunft
Fuß Mitte: Gegenwart
Fuß hinten (Ferse): Vergangenheit (aber auch die Summe all dessen was man aus seiner Vergangenheit entwickelt hast, zb Besitz, geistige Fähigkeiten, psychische Konflikte und belastende Themen, also auch das Ungelöste aus der Vergangenheit was man in der Gegenwart sozusagen besitzt.)
Das heißt ganz allgemein:
Wenn wir nicht gut in unsere Zukunft wechseln können, weil wir noch Unerlöstes oder Ungeordnetes aus unserer Vergangenheit in uns tragen, dann kann der Fuß solche Probleme im Fersenbereich anzeigen.
Wenn unsere Zukunft hingegen deswegen eingeschränkt ist, weil etwas in unserer Gegenwart nicht der göttlichen Ordnung entspricht, dann wird dies im mittleren Fußbereich sichtbar.

So sind unsere Füße ein Abbild unseres gesamten Lebens und auch unseres gesamten Körpers, siehe auch die Fußreflexzonenlehre.

Links


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