Dieses Traumthema wurde eingereicht von Serene:

Träume von Braunbären

Hallo!

Ich habe einen häufig wiederkehrenden Traum, der mir mit Sicherheit etwas sagen will. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich schon seit eh und je immer wieder von Braunbären träume.

In meinen Träumen liegt der Fokus auf der Unberechenbarkeit und Gewalt/Macht, die von den Bären ausgeht. Im Wachleben finde ich Bären sehr faszinierende Tiere, aber als grosse Raubtiere sind sie natürlich auch furchteinflössend.
In einer Meditation, in der ich in mich horche und mich frage: "Was will sein?", taucht auch seit einiger Zeit immer wieder das Bild auf, wie ich ein dickes, braunes Fell berühre. Im letzen Traum, den ich hier aufgeschrieben habe, kommt dies quasi auch vor.

Ich würde mich sehr über eine Deutung freuen!

Liebe Grüsse

Serene



2010

In einem fremden Haus werden "Hausbären" gehalten. Ich habe grossen Respekt vor diesen Tieren und gehe ihnen so gut wie möglich aus dem Weg. Einmal halte ich aber ein Spielzeug in den Händen, welches das Interesse eines Bären weckt. Bei dem Versuch an das Spielzeug zu gelangen, zerdrückt er mich beinahe.


Der Bär bleibt auf Abstand, aber als ich einen stark riechenden Fisch in der Hand halte, drohe ich wieder, wie im letzten Traum, von dem grossen Tier zerdrückt zu werden.


2011

Ich gehe im Dunkeln einen Waldweg entlang. Mit mir sind meine Eltern. In der Nähe brennt ein Lagerfeuer. Plötzlich springt etwas aus den Schatten der Bäume auf uns zu. Ich schreie: "Ein Bär!", aber es sind nur zwei Menschen.


2012

Ich laufe durch einen Wald. Plötzlich kommt mir der Gedanke, dass irgendwo ein Bär lauern könnte. Gleich darauf entdecke ich Bärenspuren. Ich komme auf eine Anhöhe und blicke auf einen See, an dessen Ufer dann auch tatsächlich ein Bär steht. Ich bin schon viel zu Nahe an dem Tier. In dem Bewusstsein, dass auch diese Wildtiere scheu sind gegenüber dem Menschen, versuche ich den Bären zu vertreiben, indem ich mich gross mache und einen drohenden Ruf von mir gebe. Der Bär erschrickt, aber anstatt die Flucht zu ergreifen, startet er einen Angriff auf mich. Ich stelle mich tot, zittere aber am ganzen Körper in der Angst, dass jeder Zeit ein Prankenhieb auf mich einschlagen oder scharfe Zähne und Krallen sich in mein Fleisch bohren könnten. Es kommt aber nicht dazu. Der Bär redet stattdessen irgendwie mit mir, auf eine böse und bedrohliche Art. Er macht einen verwirrten Eindruck, scheint sich aber seiner Macht über mich vollkommen bewusst. Der Bär weist mich auf einen zweiten Bären hin, den er Joseph nennt. Ich bringe den Namen mit Gott/Jesus in Verbindung. Der zweite Bär macht mir noch mehr Angst, denn er scheint noch unberechenbarer als der Erste. Allerdings ändert sich meine innere Einstellung. Mich überkommt ein Gefühl von Glauben und einem reinen Geist. Ich bin mir auf einmal meines reinen Gewissens und innerer Stärke sicher und deswegen überzeugt, dass mir nichts geschehen würde und ich meine Reise bald würde fortsetzen können. Tatsächlich bricht die Szene dann ab und ich verlasse den Wald begleitet von einem Wolfsrudel. (Wolf = mein Krafttier)


2015

Ein Mörder hatte mehrere Menschen getötet. Ich will mich zu den Opfern begeben, aber dann gibt es eine Zeitschlaufe. Statt des Mörders taucht nun ein Grizzly als Gefahr auf. Ich bleibe gefasst und mit Hilfe von ein paar anderen Leuten gelingt es, den Bären zu Boden zu bringen. Ich setze mich auf den Nacken des Tieres und töte es mit Hilfe einer Nagelpistole durch Schüsse ins Gehirn.


2016

Ich verliere meine Begleiter und sitze daraufhin alleine auf einem schneebedeckten Berg. Es geht mir soweit gut, nur die Anwesenheit eines Bären beunruhigt mich. Es kommt mir zwar vor, als hätte der Bär die Aufgabe mich zu beschützen und er macht einen friedlichen Eindruck, dennoch traue ich ihm nicht und versuche ihn mit Brotstücken von mir als Mahlzeit abzulenken. Dann tauchen Touristen auf und der Bär geht auf sie zu, wie ein guter Wachhund, um die Fremden zu begutachten. Dabei wirkt der Bär geradezu zivilisiert: Er geht auf zwei Beinen und trägt einen Smoking! Es stellt sich heraus, dass "mein Bär" eine ziemliche Berühmtheit ist und eine Frau unter den Ankömmlingen gerät deswegen völlig aus dem Häuschen. Sie wirft den Bären geradezu auf den Rücken und krault ihm wie verrückt den Bauch. Der Bär und ich sind völlig perplex. Dann schwingt sich die Frau auf einen Schlitten und düst Richtung Gipfel davon. Der Bär, sichtlich deprimiert, tapst zu mir zurück und jammert in trauriger Menschenstimme, was für ein Riesenversager er doch sei. Ich habe grosses Mitleid mit ihm. Ich bemerke, dass ihm das Bärenfell abfällt und spüre, dass er dadurch schwächer wird. Ich rede "meinem Bären" gut zu, sage ihm, dass er wundervoll sei und verschliesse die Löcher in seinem Fell mit Schnee.


Ich liege im Wald auf einem Felsen. Auf einem höher gelegenen Felsen liegt ein Bär, der menschliche Züge aufweist und mich intuitiv an eine alte, heute nicht mehr sonderlich gemochte "Freundin" von mir erinnert. Der Bär droht damit, mich am nächsten Morgen zu töten. Ich versuche mich daraufhin heimlich davon zu stehlen und verstecke mich in einem Haus. Im Traum glaube ich, das Haus gehöre meiner Mutter und ich fühle mich darin sicher, denn es hat auch etwas von einer Festung. Der Bär hält mich nicht auf. Stattdessen aber zieht er selber mit ins Haus ein, mit der deutlichen Absicht mich dadurch zu demütigen.


2017

Wieder im Wald. Ein Bär greift mich an. Ich springe über einen liegenden Baumstamm und kauere mich hin. Der Bär steht drohend über mir. Ich rühre mich nicht.


Noch mal ein Traum, bei dem ich durch einen Wald gehe und von einem Bären angegriffen werde, worauf ich mich hinkauere und nichts tun kann als regungslos zu verharren.


Ich bin in einer Art Wildtierpark. Durch die Bäume beobachte ich einen Hirsch. Etwas erschrocken entdecke ich daraufhin einen Bären, nicht weit entfernt vom Wild - und auch nicht von mir und meinen Eltern. Mir wird mulmig. Wenig später stelle ich fest, dass auch gleich hinter einem Felsen neben uns ein sehr grosser Bär schläft. (Eigentlich stelle ich sogar fest, dass es in dem Park nur so von Bären wimmelt). Der Bär wacht auf und greift uns an. Ich halte alle dazu an ruhig zu bleiben. Mein Vater hat aber eine andere Strategie und schüchtert den Bären stattdessen ein. Wir begeben uns in eine Art Info-Zenter, wo ich mich sicher wähne. Plötzlich schaut aber ein Bärenkopf durch die Türe. Dieser stellt sich dann jedoch als Attrappe heraus.


Ich bin an einem mir unbekannten Ort, draussen in der Natur auf einem unbefestigten Weg. Plötzlich taucht ein Bär auf. Ich erschrecke mich, aber der Bär geht an mir vorbei ohne mich zu beachten. Kurz darauf komme ich in eine Stadt, in der Bären und Menschen scheinbar miteinander im Einklang leben und sich gegenseitig nichts antun. Ich traue den Bären aber nicht sonderlich.


Wieder an einem waldigen Ort. Ich sehe eine Bärin mit ganz vielen Jungen an mir vorbeirennen. Ich glaube, da ist auch noch ein anderer Bär. Als ich versuche ihn mit Gebrüll und wildem Gebaren zu vertreiben, entschliesst dieser sich stattdessen für einen Angriff. Da es keinen Sinn hat zu fliehen, werfe ich mich flach auf den Boden. Sofort ist der Bär direkt über mir. Ich kann seinen Atem in meinem Nacken spüren und eine seiner Krallen bohrt sich in meine Hand. Ich weiss nicht, ob ich die Luft anhalten oder ruhig atmen soll. Schliesslich fange ich an, beruhigend auf den Bären einzureden ("Ich möchte nicht sterben, lieber Bä!r") und winde mich vorsichtig aus seiner Gewalt. Ich streichle ihm sogar kurz das Fell. Etwas verwirrt lässt er von mir ab und setzt sich wie ein Teddybär auf das Hinterteil. Ich mache mich eilig auf, um in unserem Familien-Wohnwagen zu verschwinden. Der Bär will mir nach, aber ich wehre ihn mit einer Eisenstange ab, bis ich die Türe schliessen kann (noch jemand huscht davor in den Wagen).


Kommentare und Antworten
1. Andreas schrieb am 12.10.2017:

Hallo,
ja, offensichtlich verpackt dein Unterbewusstsein Botschaften gerne in Form von Bären. Vielleicht weil du in früheren Leben Bärenbegegnungen hattest (oder evt von Vorfahren übernommene Bärenerlebbisse in dir trägst oder vielleicht einmal Zirkusbären hatten - gerade Zirkusbären waren glaube ich in früheren Zeiten weit verbreitet - auch sind Bezeichnungen wie Bärengraben um Burgen Zeugnis wie verbreitet der menschliche Umgang mit Bären war.) Das heißt, du solltest diese Träume gar nicht so sehr auf das Symbol Bär, sondern auf die anderen Traumsymboliken betrachtet deuten, zb:

und verschliesse die Löcher in seinem Fell mit Schnee
da gehts wohl eigentlich um Löcher in deiner Aura, die du durch gefrorene Gefühle (Schnee) verschließen tust, also du schützt dich dadurch, dass du deine Gefühle nicht zulässt.

Ansonsten würde ich sagen, dass ein Bär ein besonders guter Zuhörer ist, und insofern wäre eine grundsätzliche Frage, ob du Zuhörer, also Menschen, denen du dich offenbarst, zb sozusagen zuviel über dich oder dein Leben erzählst (oder zeigst) , als gefährlich wahrnimmst ?
Der Bär als Zuhörer erfühlt ja das was man ihm erzählt. Wie ist es mit dir wenn andere dein Wesen erfühlen ? Hast du Angst davor, in deinem Wesen erkannt zu werden (Falls ja - dann wären diese Träume die Botschaft an dieser Angst zu arbeiten, damit du mehr zu dir selbst stehen kannst, also im übertragenen Sinne dadurch dann auch mehr in deine eigene Bärenkraft kommst.)
Wie bist du selber als Zuhörerin - erlaubst du dir das fühlende Zuhören wie das ein Bär macht zb auch indem er sich ja viel Zeit zum Zuhören nimmt ?

lg von Andreas


2. Serene schrieb am 12.10.2017:

Lieber Andreas,

Vielen Dank für deine Traumdeutung!

Schon möglich, dass ich in einem früheren Leben mit Bären zu tun hatte, aber selbst dann, wäre es mir recht, die Bären würden mich im Traum nicht so ängstigen...
Daran, dass mein Unterbewusstsein einfach gerne Botschaften in Form von Bären verpackt, habe ich noch gar nicht gedacht. Ich war so auf den Bär als einzelnes Symbol fixiert, dass ich die restlichen Traumsymboliken gar nicht mehr so beachtet habe.

Mich würde noch interessieren, wie du auf den Bären als guter Zuhörer gekommen bist?

Finde die Frage mit dem Zuhören aber sehr stimmig. Ich weiss von mir selbst, dass ich in manchen Fällen stundenlang jemandem zuhören kann und auch bewusst die Herzebene mit einbeziehe, um zuzuhören. Mir wird dagegen eher "vorgeworfen", dass ich zu wenig rede, dass man nicht viel über mich erfährt und dass ich mich mit meinen Gefühlen tendenziell eher zurückziehe. Wenn ich über mich rede, dann vorallem, um das Gespräch ausgeglichen zu halten. Habe aber auch dann oft das Gefühl "zu viel zu sagen" oder auch mal "dummes Zeug" zu reden oder mich wichtig zu machen. Also ja, wenn der Bär mir in dieser Hinsicht etwas sagen will, könnte das schon sein...

Liebe Grüsse

Serene


3. Andreas schrieb am 12.10.2017:

Habe aber auch dann oft das Gefühl "zu viel zu sagen"..
Hallo, ja, dann ist diese Angst die da dahinter steckt eines der Traumthemen hinter deinen Bärenträumen.

Der Bär ist ein guter Zuhörer und er liebt es, wenn man ihm Geschichten erzählt. Der bekannte Survivalmen Rügiger Nehberg hat dies ja mal ausgenutzt, als er einem wilden Bären begegnet ist und ihm dann einfach seine Lebensgeschichte erzählt hat, so nach dem Motto, "Ich bin der Rüdiger aus Hamburg..".

Das wichtigste beim erzählen sind ja immer die Emotionen. Und die sind natürlich beim erzählen aus dem eigenen Leben immer am ehrlichsten und ich denke auf der tiefenpsychologischen Ebene unterscheidet der Bär da zwischen den ehrlichen Emotionen und den Emotionen, die man nicht herauslässt, also nicht erzählt, sozusagen in sich gefangen hält. Und das spürt der Bär, und erst dann wird er unruhig, ungemütlich, gefährlich (auch als Zuhörer)..
==> darum wie gesagt, wo gibst du das tief ehrliche in dir nicht preis, versteckst es vor den Bären (Menschen) der Welt ?

lg von Andreas


4. Serene schrieb am 12.10.2017:

Vielen Dank für deine Antwort!

Was für ein wundervolles Bild von dem Bären, der gerne Geschichten hört und überhaupt ein guter Zuhörer ist!

==> darum wie gesagt, wo gibst du das tief ehrliche in dir nicht preis, versteckst es vor den Bären (Menschen) der Welt ?
Diese Frage kann ich mir leider selber noch nicht beantworten. Da muss ich wohl noch etwas in mir forschen, welche Emotionen das sind, die ich in mir gefangen halte. Freue mich aber sehr auf diese Aufgabe.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend!

Liebe Grüsse

Serene


5. Serene schrieb am 12.10.2017:

Was mir dazu noch in den Sinn kommt, ist, dass ich mich derzeit mit dem Thema Animus und Anima, sowie Projektion und Schattenseiten auseinandersetze. Die Göttin Artemis hat dabei auch eine Rolle inne. Ich habe gesehen, dass Artemis manchmal auch mit Bären zusammen gezeigt wird.
Mal sehen, ob sich daraus etwas ergibt.


6. Glockii schrieb am 26.10.2017:

Hallo Serene,

ich kenne mich zwar noch nicht so gut mit Traumdeutung aus aber ich bin mir relativ sicher, dass Artemis öfter mit Bären zu tun hat. Auch, dass Bären früher als Zirkustiere aufgetreten sind stimmt. Vielleicht liegt es tatsächlich in der Familie? Hast du da schon mal nachgeforscht?

Ist ja ein bisschen Zeit seit deinem Post vergangen, würde mich interessieren, was dabei rausgekommen ist :)

LG

Glockii


7. Serene schrieb am 11.11.2017:

Hallo Glockii,

Ich habe mich sehr gefreut als ich deinen Beitrag zu meinen Träumen gelesen habe! Vielen Dank dafür!

Leider konnte ich noch keine Familienforschung betreiben, was das Thema Tanzbären angeht, obwohl das natürlich eine unglaublich spannende Frage für mich darstellt! :D
Ich bin aber nach wie vor mit dem Thema Anima/Animus beschäftigt und Artemis spielt dabei tatsächlich eine wichtige Rolle. Ich versuche insbesondere der weiblichen Kraft auf die Spur zu kommen, die in unserer patriarchalen Welt leider "ausgerottet" wurde. So zumindest meine derzeitige Erkenntnis. Es ist eine sehr kraftvolle Entwicklung, die ich dadurch erfahren darf.
Ich habe einige interessante Träume gehabt, seit meinem letzten Beitrag, die mit dem Thema zu tun zu haben scheinen. Spannend ist, dass nun nebst dem Bären ein zweites tierisches Symbol des öfteren auftaucht: Ein Hirsch.
Ich kann ja mal die wichtigsten neuen Träume aufzählen, die ich in den selben Zusammenhang bringe. :)

Der Kobold
Ich bin in einer Art Kutsche unterwegs. Sie scheint von alleine zu fahren, denn es gibt keine Pferde. Ich habe jedoch das Gefühl, dass ein Kobold, der hinter mit sitzt, dennoch die Zügel in der Hand hält. Die Fahrt führt in einen schönen, lichten, verwunschenen Wald. Ich höre ein Lied, dessen Töne so harmonisch mit der Umwelt sind, dass ich kaum glauben kann, dass es wirklich Stimmen sind, die ich da wahrnehme. Ich bin überzeugt, dass es sich um singende Elfen/Elben handeln muss. Ich stimme in das Lied ein. Wenn ich mich recht erinnere, wurde ich dem vorgegebenen Gesang gerecht. Dennoch durfte ich nicht weiter in den Wald eintreten, denn ich war nicht alleine und für den Kobold gab es keinen Einlass.

Der Waldhüter
Ich fahre mit meiner Familie auf einem Ruderboot einem Ufer entlang. Plötzlich entdecke ich im Wald einen Baum, dessen Gestalt mich an einen Hirsch erinnert. Diese Wahrnehmung wird immer deutlicher. Ich weise meine Familie darauf hin, aber nur mein Bruder kann meine Entdeckung wahrnehmen. Für mich wird klar, dass es sich bei dem Wesen um den Hüter des Waldes handelt und ich kann spüren, dass er uns die Weiterfahrt nicht gewährt. Wieder darf ich nicht in Begleitung eintreten. Meine Eltern hören aber nicht auf mich und so kommt es, dass die Wurzeln des Baumgeistes, welche bis ins Wasser ragen, das Boot zum kentern bringen. Im Gegensatz zu meiner Familie komme ich aber gut davon. Im Gegenteil, es scheint als hätten mich die Wurzeln nicht aus Boswill unter Wasser gezogen. Zum einen droht mir keine Gefahr, denn ich stelle erstaunt fest, dass ich unter Wasser atmen kann, zum anderen scheint es, als hätte mir der Wald etwas offenbaren wollen: Im Schlamm des Bodens sehe ich einen violetten Stein leuchten. Ich frage den Hüter um Erlaubnis, bevor ich den Fund an mich nehme.

Die Königin
Ich bin in einem Käfig mit anderen Menschen. Im Boden finde ich einen blau leuchtenden Stein. Eine Freundin von mir rät mir, ihn zu verstecken, bevor "die Königin" ihn sieht. In dem Moment taucht die Königin am Käfigtor auf und ich kann nur noch die Hand auf die Fundstelle des Steines halten. Obwohl das Licht durch meine Finger strahlt, scheint die Königin kein Interesse daran zu haben. Statdessen wirft sie mir eine Flasche zu, die eine Lotion beinhaltet, welche anscheinend anziehend auf das andere Geschlecht wirken sollte. Ich finde die Idee, diese Wirkung auf die männlichen Insassen hervorzurufen, befremdlich. Dann bemerke ich ausserhalb des Käfigs in Waldrandnähe einen weissen Hirsch, der uns beobachtet.

Die Tierschützerin
Ich begleite eine Tierschützerin bei ihrer Arbeit. Sie und ihre Organisation retten Pelikane und Robben, in dem sie sich mit ihnen im Meer aufhalten. Ich fühle mich zuerst unsicher, werde aber ruhig, als ich erkenne, dass das Meer ruhig und nicht allzu tief ist. Dies ändert sich dann aber relativ bald. Das Meer wird aufgewühlt. Die Tierschützerin ist alleine unterwegs. Sie watet dem bewaldeten Ufer entlang und stösst dort überraschend auf einen Braunbären, der zum Trinken ans Wasser gekommen ist. Zuerst scheint es, als kämen die beiden ohne Zwischenfall aneinander vorbei, doch die Tierschützerin flüchtet sich auf einen Baum und wenig später gewinnt der Bär eben doch Interesse an ihr. Kurz darauf liegt sie am Boden und ich nehme halb aus ihrer Sicht, halb aus eigener, wahr, wie die Bärenpranken und scharfen Zähne auf das Opfer einpreschen.
Im Traum diskutiere ich am nächsten Tag mit den anderen Mitgliedern der Organisation über den Vorfall. Wir finden es äusserst seltsam, dass ein Bärenangriff dieser Art stattgefunden hatte, denn eigentlich sind Bären in dieser Gegend ausgesprochen menschenscheu und Angriffe dieser Art waren noch nie verzeichnet worden. Daraufhin meldet sich ein älterer Mann aus der Gruppe. Er outet sich als der Liebhaber der Frau, was ich mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehme. Er redet davon, dass die Frau eigentlich eine Nymphe sei (und nun wieder in ihre Welt zurückgekehrt ist?). Ich halte die Geschichte für eine gute Weise, die Frau zu würdigen. "Jetzt macht er sie zur Legende", flüstere ich grinsend zu meinen Kollegen. Diese scheinen die Geschichte allerdings überhaupt nicht lustig zu finden. Der Mann führt uns zu einer sumpfigen Ecke und meint etwas, dass die Frau dort gestorben wäre oder so ähnlich. Die anderen scheinen irgendwie davon auszugehen, dass der Mann die Frau umgebracht hat. Ich kann nicht sagen, ob ich zu naiv bin oder ob ich als einzige die Wahrheit verstehe.

Liebe Grüsse

Serene



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