Artikel ID: 565           Kategorie: Psychologie

Die Ursache von Stottern

Energetisch betrachtet sind beim Stottern das zweite Chakra (das Fließende) und das fünfte Chakra (Sprachzentrum) betroffen.
Körpersprachlich zeigt das Stottern an, dass im Mensch ein so heftiger innerer Konflikt tobt, dass immer wieder sein Redefluss unterbrochen ist, ja er sogar kurzzeitig in Wiederholungsschleifen gefangen ist. Er ist da immer wieder inneren Redestoppbefehlen ausgesetzt.

Was können das für Konflikte sein ?

Das sind die beiden direkten Hauptgründe fürs Stottern. Wichtig ist noch zu verstehen, dass bei jedem dieser Konflikte jeweils sehr große Emotionen vorhanden sind. Es geht da ja jeweils schon um sehr heftige Dinge, zb um Verbrechen oder man hat etwas Verbotenes getan oder um etwas was geheim gehalten werden soll. (Wenn es etwas "Belangloses" wäre, dann bräuchte es ja nicht geheim gehalten werden, dann könnte man ja problemlos darüber reden - wobei gerade für Kinder etwas an sich Belangloses durchaus als sehr groß erscheinen kann, darum: Es geht um die Größe des emotionalen Anteiles der damit verknüpft ist !)

Der Stotterer

Bei Menschen die ganz oft stottern, also die man wirklich als Stotterer bezeichnet, ist nun aber noch etwas zusätzliches geschehen. Und zwar hatten sie zunächst einen (oder mehrere) solcher Konflikte (oftmals schon in der frühen Kindheit) und dann ist aber im Laufe der Zeit etwas geschehen, und zwar ist dieser Konflikt immer mehr verdrängt worden ins Unterbewusstsein !

Wir haben also tief vergraben im Unbewussten einen oder mehrere solche Konflikte die also dem Betreffenden gar nicht mehr bewusst sind. Die aber wie gesagt emotional enorm aufgeladen sind - und dadurch ganz leicht angetriggert werden können. Durch was sie jeweils antriggerbar sind, das ist natürlich unterschiedlich, je nach dem was für Umstände und Erinnerungen mit dem entsprechenden Konfliktthema mitabgespeichert sind. Farben, Gesten, Situationen, ja selbst das Geschlecht eines Menschen oder dessen Haarfarbe kann bereits als Trigger ausreichen.

Was passiert also wenn so ein Trigger nun diesen alten verdrängten Konflikt auslöst ?

Ganz einfach: Das Konfliktthema selbst ist ja weiterhin verdrängt, wird dem Betreffenden also nicht bewusst, ABER: die Wirkung des inneren Konfliktes, also die Redeflussunterbrechung, also diese Stoppbefehle des inneren Anteiles der das angetriggerte Thema auf gar keinen Fall ausprechen möchte, also dieser Redestoppbefehl wird auf jeden Fall ausgelöst - und dessen Wirkung ist eben dann das Stottern. Der Stotterer ist also das Opfer seiner unbewussten Redestoppbefehle, beziehungsweise das Opfer derjenigen inneren Anteile welche das verdrängte Thema nicht aussprechen dürfen oder wollen.

Die Heilung des stottern besteht also einfach darin, dass man dieses verdrängte Konfliktthema sucht und auflöst. Allerdings kann es wegen dem Resonanzgesetz sein, dass der Betreffende im Laufe der Jahrzehnte mehrere solche Konflikte angesammelt hat und dann muss man eben einen nach dem anderen finden und bearbeiten. Und ja, es kann durchaus auch sein, dass auch aus früheren Leben noch solche Konflikte wirksam sind, dass man also allerlei Gelübde und Geheimhaltungsschwüre aus früheren Leben auflösen muss, weil die meisten Geheimhaltungseide sind nicht so formuliert dass sie mit dem Tode enden, besonders wenn es sich um rituelle Eide zb innerhalb von Logen handelte.

Solche Stotter-Konflikte die aus der frühen Kindheit stammen stehen oft im Zusammenhang mit sexuellen Erlebnissen. Gerade weil über der Sexualität so große Tabus liegen können sich hier leicht solche inneren Konflikte bilden mit Anteilen die es verbieten darüber zu sprechen. Darum wäre meine Empfehlung bei der Suche nach Stotterer-Ursachen als erstes nach solchen verdrängten sexuellen Erlebnissen aus der Kindheit zu suchen wo man vielleicht sogar auch nur geglaubt hat nicht darüber reden zu dürfen. Kinder spüren die Tabuisierung der Erwachsenen und nehmen dies in sich auf. Man sollte diesbezüglich auch auf aus heutiger Sicht Kleinigkeiten achten, weil gerade durch die Tabuisierung kann auch aus einer Mücke ein Elefant werden. Und dann aber eben auch schauen:

Finde also alle Redebeschränkungen denen du unterliegst und löse sie auf und du wirst diese Redestopps die ja aus deinem Unbewussten kommen, nicht mehr erleben.





Kommentare


1. Natty schrieb am 21.12.2019
Hallo Andreas, ein interessanter Beitrag.
Mein Sohn fing damals mit etwas über 2 Jahren an zu stottern. Sehr schlimm, wenn er aufgeregt war. Sozusagen positiven Stress hatte. Vor Freude zb. Sonst stotterte er nur leicht. Im Kindergarten wurde ich darauf angesprochen und ging mit ihm letztendlich zu einer Logopädin.
Nach den Sitzungen bei ihr wurde es besser. Am Ende der Logopädie war das Stottern, sowie seine gesamte Aussprache verbessert ( er konnte auch etliche Buchstabenkombinationen nicht richtig artikulieren, zb st oder sch sp usw.)
Heute als junger Erwachsener spricht er besser, als wir alle zusammen. Mir glaubt fast niemand, das er mal in Behandlung war. Jeder sagt, das er sich sehr gut ausdrückt. Was soll mir das sagen? Hatte er das aus früheren Leben mitgebracht?
Er war nur ein halbes Jahr bei der Logopädie damals und hat bis heute nie wieder gestottert. Was sagst du dazu?
Liebe Grüße Natty

2. Andreas schrieb am 21.12.2019
Hallo Natty,
ja, auch wenn man das Unterbewusstsein in seiner Arbeit nicht unterstützt so wie in seinem Fall, also auch dann kann das Unterbewusstsein es schaffen den zugrundeliegenden Konflikt aufzulösen. Das Unterbewusstsein versucht ja immer Konflikte und Probleme zu lösen um die Ziele des Menschen erreichen zu können.
Aber man kann halt nicht sicher sein, dass das Unterbewusst es alleine schafft, und generell sollte der Mensch immer eine Einheit bilden mit allen seinen Anteilen, also auch seine unbewussten Schichten beachten, weil ansonsten übernimmt ein Mensch nicht wirklich die Herrschaft über das eigene Leben.
Sozusagen positiven Stress hatte. Vor Freude zb.
ja, auch freudige oder positive Dinge können den Stotterer-Konflikt antriggern ! Zb, da kommt ein Kind freudestahlend zur Mutter und plappert freudig los - und wenn es nun aber der Mutter gerade nicht passt und sie das Kind durch eine traumatische Handlung stoppt, das wäre ja bereits ein Redeverbot welches dann später durch Freude angetriggert werden könnte.

lg von Andreas

3. herbstblatt schrieb am 10.7.2020
Hallo Andreas,

stottern hast DU ja ausführlich beschrieben. wie ist es beim lispeln?,
Vor allem wenn es irgendwann im Leben plözlich auftaucht.

lg

4. Andreas schrieb am 11.7.2020
Hallo,
Beim Lispeln da ist es immer eine Angst oder Unsicherheit die im Hintergrund wirkt. Meist eine Angst etwas auszusprechen weil man früher mal etwas negatives erlebt hat als man entweder etwas ausgesprochen hat - oder sonstwie im Mittelpunkt gestanden hat. Körpersprachlich zeigt das Lispeln dass man sich schwach fühlt, ängstlich und unsicher. Und deswegen traut man sich nicht sich selber in den Mittelpunkt zu stellen (Wenn man etwas laut und klar ausspricht dann steht man automatisch im Fokus, im Mittelpunkt der umgebenden Personen, und das traut man sich nicht. Da gilt es also zu schauen warum und woher diese Angst kommt.)

lg von Andreas




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