Artikel ID: 467           Kategorie: Gedankenkraft

Die 2 übelsten Glaubenssätze die Schülern eingepflanzt werden

Wenn Glaubenssätze bestimmen wie dein Leben verläuft, dann ist es logischerweise mal naheliegend die Glaubenssätze zu betrachten, die dir während deiner Schulzeit eingetrichtert wurden. Das können ganz schön viele sein, aber die beiden verbreitetsten sind:

  1. Wahrheit kommt von Autoritäten.
    Dieser Glaubenssatz für Obrigkeitsgläubigkeit wird dadurch erreicht, dass immer so getan wird als wäre der gelehrte Stoff wahr und bewiesen, was bei genauerer Prüfung praktisch nie der Fall ist, ja, gerade in Diktaturen (zb Mehrparteiendiktatur) kommt von Autoritäten eher selten die Wahrheit.
    Zusätzlich gilt ja, dass eine jede Wahrheit einen Geltungsbereich hat innerhalb dessen sie wahr ist. Und das heißt natürlich dass eine Wahrheit die für jemand anderes gültig ist noch lange nicht für einen selbst gelten muss. Das heißt dieser Glaubenssatz führt Menschen zur ungeprüften Übernahme von fremden Wahrheiten, was natürlich oft fatale Folgen haben kann.
  2. Intelligenz ist die Fähigkeit Dinge zu wiederholen, sich zu merken, zu erinnern, auswendig zu lernen.
    Dieser Glaubenssatz wird benötigt um davon abzulenken, dass das auswendig gelernte falsch und gelogen ist, denn wahre Intelligenz bestünde natürlich darin Lügen und falsche Lehren zu erkennen. Dieser Glaubenssatz wird dazu benutzt um zu begründen warum die (falschen und gelogenen) Lehren gelernt, gemerkt und auswendig gelernt werden müssen und Schüler dann dafür belohnt werden mit guten Noten.
    Im Grunde wird mit diesem Glaubenssatz eine direkte Programmierung auf Dummheit gesetzt, weil gerade der Intelligente hat es nicht nötig andere wortgetrau zu wiederholen, sondern im Gegenteil, er denkt selber, er spricht nicht die Gedanken von anderen aus, sondern seine eigenen Gedanken. Ein intelligenter Mensch ist in der Lage die Gedanken anderer mit eigenen Worten zu formulieren, was ja das genau Gegenteil von "auswendig lernen" bedeutet. Ein intelligenter Mensch muss sich nicht auf andere berufen um recht zu haben.

Diese beiden Glaubenssätze nisten sich gemeinsam auf raffinierte Art und Weise ins Bewusstsein des Schülers und das bereits ab der ersten Klasse. Wenn er dann etwas älter ist sitzen sie bereits so tief in ihm verankert dass er sie gar nicht mehr als fremdübernommen erkennen kann. Er kann sie dann kaum noch als unnatürlich entlarven und sich ihrer entledigen. Er bleibt dann in den meisten Fällen bis zu seinem Tod ihr Gefangener wenn er sie nicht ablegt und sich für neue Glaubenssätze entscheidet.


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