Artikel ID: 343           Kategorie: Gedankenkraft

Hypnose

Bei der Hypnose wird ein Gedanke oder ein Gedankenmuster ins Denken der anderen Person (beziehungsweise bei der Selbsthypnose ins eigene Denken) sozusagen eingepflanzt. Es ist also ein Steuern oder Lenken der Gedanken der Person. Die einfachste Form einer hypnotischen Handlung wäre wenn man der anderen Person etwas zeigt. Durch das Zeigen wird ihre Aufmerksamkeit und also ihr Geist in dieser Richtung gelenkt, mehr dazu in disem Video.

Damit Hypnose funktioniert muss man offen für die hypnotisierende Person sein, also in dem Sinne, dass man ihr zumindest unbewusst "folgt". In der Hypnose nennt man dies Rapport. Was zunächst vielleicht geheimnisvoll klingt ist eigentlich ein ganz normaler alltäglicher Vorgang. Wenn wir mit anderen Menschen in Kontakt treten übernehmen wir oft automatisch deren Gestik und Mimik, deren Sprache, deren Körperbewegungen, ja, sogar die Atemfrequenz passt sich oft an - und eben oftmals auch deren Denken. DAS ist im Prinzip bereits Hypnose in einer ganz leichten Variante, allerdings noch keine bewusste Hypnose, die einem bestimmten Zweck dient, wenngleich wir zumindest unbewusst den anderen oft mittels kleinsten Bewegungen "lenken" wollen und dabei auch oft erfolgreich sind (mit körpersprachlichen Microbewegungen). Hypnose auf kleiner Flamme, zumindest in unbewusster Form ist also etwas, was jeder beherrscht und was ständig im zwischenmenschlichen Bereich geschieht, dass man sich anpasst, sich angleicht. Ansonsten wäre eine Verständigung oder ein kommunikatives Geschehen gar nicht möglich. Es basiert auf einem Grundmuster zwischenmenschlichen Agierens. Wer sich nicht auf den Anderen einlässt, kann nicht verstehen, was er sagen oder ausdrücken will. Für dieses, sich auf den Anderen "Einlassen" gibt es natürlich verschiedene Grade. Wollen wir beispielsweise nur eine nüchterne Email mit einer einfachen Information vom Anderen verstehen, so genügt es, wenn wir uns insofern einlassen, dass wir die Sprache des Emailschreibers benutzen und die Email lesen.

Für eine bewusste Hypnose muss dieses Einlassen, also der Rapport allerdings verstärkt werden, was durch Entspannung und suggestive Handlungen und Worte erreicht werden kann. Dies kann in Hypnoseseminaren gelernt werden.

Hypnotische Botschaften können auch vollkommen sublimal, also ohne bewusst hörbare Worte weitergeleitet werden. Der Einsatz von Hypnose ist vielseitig, weiter unten finden Sie eine Liste zu welchen Themen hypnotische Methoden häufig benutzt werden. In der Werbung und in der Politik sind hypnotische Techniken natürlich schon seit langem verbreitet.

In der Esoterik und in der Lichtarbeit stehen viele der Hypnose ablehnend gegenüber. Dies liegt einerseits darin begründet, dass man niemand anderes über den eigenen Geist bestimmen lassen will, also wenn schon, dann Selbsthypnose. Der andere Grund ist, dass in der Hypnose oft nicht nach den Ursachen geforscht wird, sondern einfach ein neuer Glaubenssatz oder Glaubensmuster über das alte vorhandene Muster gelegt wird. Man schaut sozusagen gar nicht ob der Kuchen gut ist, sondern knallt einfach eine Zuckerglasur darüber. Dadurch ist die Hypnose dann nicht so effektiv, wie sie sein könnte, wenn das Alte zuerst mit den Ursachen an der Wurzel aufgelöst wurde. Andrerseits wäre eine Hypnose dann gar nicht mehr notwendig, weil das Gute, das Göttliche stellt sich ja immer dann von alleine ein, wenn das Negative, also das Störende, das Blockierende nicht mehr da ist. Viele Hypnotiseure benutzen darum zusätzliche Methoden, wie Rückführungen in frühere Leben um Altes aufzulösen und so eine gute Basis zu schaffen. Gerade mit Hypnose kann man sich meist leichter an Teile aus früheren Leben erinnern, weil unser alltägliches Denken diese Erinnerungen blockiert.

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