Artikel ID: 187           Kategorie: Gedankenkraft

Gedankenkraft und Sport

Zunächst einmal, dass es funktioniert, das ist hier nicht die Frage. Es gibt wohl mittlerweile kaum mehr eine Sportart, in der die Kraft der Gedanken nicht eingesetzt wird, zumindest von denen, die ganz oben stehen. Dass die Weltmeister all der vielen verschiedenen Disziplinen nur selten darüber reden, hat wohl hauptsächlich mit gesellschaftlichen Tabus zu tun und damit, dass man das eigene Image möglichst werbetechnisch teuer verkaufen will, und da ist es dann kontraproduktiv, wenn esoterische Techniken bekannt werden, die der Weltmeister eingesetzt hat. Zumal das Niveau der Zuschauer, wie beispielsweise im Fußball, sowieso meist für kaum mehr als Bierkistenstemmen ausreicht.

Programmierung auf "Gewinner sein"

Praktisch fast alle Sportarten finden voll in der Dualität statt. Das heißt, die Regeln sind so gestaltet, dass es immer Gewinner und Verlierer gibt. Wer sich nun darauf programmiert, Gewinner zu sein, erzeugt dadurch gleichzeitig automatisch auch Verlierer. Das heißt, man erzeugt durch seine eingesetzten Gedankenkräfte gleichzeitig durch den eigenen Gewinn auch Verlierer. Dieser Konsequenz sind sich die wenigsten bewusst, die mittels mentalen Methoden versuchen zu gewinnen. Am deutlichsten wird dies beim Weltmeister Titel: Ein Weltmeister ist immer von lauter Verlierern umgeben, sonst wäre er nicht der Beste. Man braucht Verlierer, um gewinnen zu können.
Was hat diese Tatsache zur Folge ?
Dass der Gewinner und auch sogar der Weltmeister zwangsläufig irgendwann zum Verlierer wird. Ganz einfach dadurch, dass er indirekt Verlierer erzeugt hat, wird dies irgendwann auf ihn zurück kommen. Das Resonanzgesetz sorgt zwingend dafür. Wenn nicht in diesem Leben, so eben im nächsten Leben, oder vielleicht auf einer anderen Ebene.

Anders ist es im Wirtschaftsleben. Hier bedeutet sich auf Gewinner zu programmieren nicht zwangsläufig dass man irgendwann auch in die Verliererrolle reinrutscht, ganz einfach darum nicht, weil es hier das Konzept der Win-to-Win Situation gibt. In der Wirtschaft kann man das Spiel so spielen, dass alle Beteiligten gewinnen. Ja, unser Wirtschaftsleben sollte im Idealfalle sogar grundsätzlich so konzeptioniert sein, dass alle Beteiligten an einem Produkt verdienen. In der Wirtschaft können alle gleichzeitig Gewinner sein, der Hersteller, die Arbeiter, der Händler und der Endkunde. Im Sport geht das nicht wegen der Regeln.
Im Sport bleibt nur die Transformation, wenn man vermeiden will, tatsächlich in späteren Leben als Verlieren leben muss. Transformation bedeutet, dass man etwas umwandelt bevor es zu einem selbst wieder zurück kommt. Das wäre ein Aussteigen aus dem polaren Gewinner-Verlierer Denken.

Raus aus der Polarität

Will man im Sport die Kraft der Gedanken einsetzen, ohne zum Schluss als Verlierer zu enden, so geht dies nur, wenn man mental raus aus der Dualität geht. Ab dem Moment kann man den Sport dann allerdings nicht mehr betreiben um im Ego-Sinne zu gewinnen und die meisten Sportler steigen an diesem Punkt ihrer spirituellen Entwicklung dann auch aus dem Sportgeschehen aus. Will man den Sport weiterhin betreiben, so geht dies dann nur mit einer Grundhaltung, dass es einem völlig egal ist, ob man gewinnt oder nicht. Es geht einem dann nur noch um die Schönheit des Spiels oder der Freude daran. Beispielsweise ein Sportschütze wählt dann als mentales Ziel nur noch möglichst viele Ringe zu schießen. Ob er mehr oder weniger als andere Teilnehmer hat, interessiert ihn dann mental nicht mehr.
Nur mit einer solchen unpolaren, wertungslosen geistigen Haltung vermeidet man, dass man andere (und dadurch indirekt zwangsläufig auch sich selbst) zu Verlierern macht. Man verändert (transformiert) sein Denken also in eine Richtung, dass man alle Mitmenschen als Gewinner sieht. Du siehst dich dann nicht mehr als Gewinner unter lauter Verlierern, sondern als Gewinner unter Gewinnern.
Wenn dieser Prozess einsetzt, dann begreift der Mensch auch mehr und mehr, dass diese Gewinnerhaltung eigentlich sowieso nur ein rein mentales Ding ist. Du fühlst dich als Gewinner und begreifst, dass der Glaube, dass du hierzu unzählige Turniere gewinnen musstest nichts weiter als der dümmlichste Aberglaube war, den du je hattest. Du lachst dann über dich selber und über den Narr, den du aus dir gemacht hast. Du kannst dieses Gefühl welches sich so verdammt gut anfühlt, Gewinner zu sein, jederzeit an jedem beliebigen Ort einfach so in dir erzeugen. Du bist nicht abhängig von fremden Göttern (=andere Turnierteilnehmer), die dir helfen durch dein Gewinnen, dieses Gefühl zu fühlen. Was für ein Narr warst du, zu glauben, dazu jahrelange Askese und Training zu benötigen.
Exakt sofort ab dem Moment, wo du die Regeln deines Sportes loslässt, gilt wieder das Naturgesetz, dass jeder Mensch ein Gott ist, dass jeder Mensch sich wie der Gewinner des Turnieres fühlen darf, dass jeder Mensch sich wie ein Weltmeister fühlen kann, wenn er will. Jeder Mensch kann und darf in sich fühlen, wie er will. Es gibt keine äußerliche Abhängigkeit von Turnierausgängen. Diese Abhängigkeiten sind rein illusorischer Natur.

Dieser große geistige Schritt erfordert natürlich seine Entwicklungszeit. In der Praxis kann man das oft beobachten, dass Sportler bei denen dieser Prozess begonnen hat, dann anfangen als Trainer zu arbeiten. Dieses Erzeugen von Gewinnern im eigenen Umfeld ist bereits ein Schritt auf dem Weg der Transformation.

An sich hat das Ganze natürlich nichts mit dem Einsatz mentaler Methoden zu tun. Jeder, der auf Kosten anderer gewinnt, auch derjenige der keine Mentaltrainigstechniken benutzt, wird irgendwann mit den negativen Folgen seines Tun konfrontiert werden. Die Resonanzgesetze und auch das Yin-Yang Ausgleichsgesetz bewirken das zwingend. Was der Mensch verursacht oder aussendet, kommt zu ihm zurück. Wer auf Kosten anderer gewinnt, wer also durch seinen Gewinn Verlierer erzeugt, wird beide Seiten der Medaille erleben. Das Yin-Yang Gesetz ist in der Polarität unumstößlich wirksam. Vielen Menschen, die mittels Affirmationen und der Kraft der Gedanken arbeiten ist dies nicht bewusst.
Aber wenn jemand dieses sich wie ein Gewinner fühlen in sich erzeugt ohne hierzu extra Turniere zu bestreiten, dann erzeugt er auch keine anderen Verlierer und dann kommt dieses Verlierersein auch  nicht als Karma auf ihn zurück.

Muster, die hinter dem Sportler stecken

Schaut man etwas tiefer, dann kann man hinter dem Gewinnen wollen meistens eines oder mehrere der folgenden Themen finden:


Ok - ich bin jetzt etwas weit abgedriftet vom ursprünglichen Artikelthema. Es gibt aber einen extra Artikel zum Thema Hypnose und subliminal unterlegter Musik, was gerne auch zur mentalen Leistungssteigerung im Sport eingesetzt wird. Zur anderen weit verbreiteten Methode, sich das Ziel (zu Gewinnen) vorzustellen, den Ablauf, das Fühlen muss man halt die bekannten Methoden aus der Wunscherfüllung etwas auf das Sportlerleben anpassen. Siehe hierzu auch die Bücher in der Amazon Box am Rand rechts. Wer diesbezüglich noch ganz am Anfang steht, dem ist vielleicht das Buch von Frau Windisch ein guter Einstieg, in dem sie ihren Weg als Sportschützin beschreibt. Und by the way, hier noch der Link zu einer Proffessorin, die mentale Strategien im Sport lehrt.


www.spirituelle.info www.spirituelle.info/artikel.php?id=187



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