Das Metaversum

In den letzten Jahrzehnten haben wir eine Entwicklung erlebt dass immer mehr Menschen sich immer öfter in virtuellen Welten aufhalten, Onlinespiele, Facebook usw. Diese neue Welt wird nun neuerdings zusammenfassend als Metaversum bezeichnet. das ist eine neue künstliche Welt, ABER: auch unsere materielle Welt ist ja nicht real sondern letztlich nur aus Bewusstsein bestehend, also auch sie ist eigentlich bereits ganz und gar "künstlich" !
Wir Menschen können ja unseren Energiekörper nicht mehr sehen (zumindest die meisten), und so denke ich dass dies beim Metaversum ähnlich sein wird (zumindest in der Endform des Metaversums), nämlich wenn die Menschen sich aus dem Metaversum ausloggen, dann wird es für diese Menschen so sein, wie bei uns wenn wir schlafen gehen. Sie werden dann in einen ziemlich unbewussten Zustand versinken (weil sie ja ihr Körperbewusstsein mehr und mehr verlieren) und sie werden dann irgendwann nicht mehr in der Lage sein den (für uns heute noch) normalen Körper wahrzunehmen. Es wird noch ein paar wenige geben die den Körper sehen können, so wie es heute noch ein paar gibt die die Aura des Menschen sehen können, aber für die meisten wird der Körper schlichtweg unsichtbar, und zwar ganz einfach deswegen weil ihr Fokus gar nicht mehr auf der materiellen Welt liegt, sondern eben von diesem virtuellen Metaversum sozusagen aufgesogen ist.
Das Ausloggen entspricht dann dem Vorgang den wir heute "Einschlafen" nennen.

Die mächtigsten Konzerne auf diesem Planeten (zb Google, Facebook) haben großes wirtschaftliches Interesse daran dass möglichst schnell und möglichst viele Menschen immer mehr Zeit im Metaversum verbringen und so ist es kein Wunder wenn allerlei Aktionen stattfinden welche das Metaversum begünstigen. Wir haben das alle miterlebt wie das Einkaufen in realen Geschäften enorm erschwert und für mache sogar ganz verboten wurde und damit das virtuelle Einkaufen begünstigt wird. Wir sehen hier mächtige Kräfte am wirken. Für das virtuelle Metaversum sind die beiden Sinne Schmecken und Riechen hinderlich oder zumindest unnötig. Was liegt da also näher als diese beiden Sinne zu dämpfen oder gar ganz abzuschalten was mit Genimpfungen doch sicherlich ganz leicht geht. Und welcher Zufall, genau der Geschmacksverlust und der Geruchsverlust treten als Nebenwirkungen bei ganz vielen auf ! Aber natürlich, Zufälle gibt es bei einer durchgeplanten Aktion nicht.

Nun taucht aber eine ganz grundlegende Frage auf um die man nicht herum kommt, sie zu beantworten, nämlich: Ist es möglich dass eine solche Entwicklung oder Verschiebung des Bewusstseins in eine neue Welt (also in dem Fall ins Metaversum) vielleicht sogar ein natürlicher Vorgang ist ? Ist es vielleicht sogar einfach nur normal dass Wesenheiten sich neue Spielwiesen suchen ?

Ich wage es kaum diese Frage zu beantworten, aber meine innere Stimme sagt mir dass es nicht gut ist weil es für die meisten einfach nur wie eine Flucht ins Metaversum erscheint, eine Flucht vor dem was sie eigentlich tun müssten um echten inneren Frieden zu finden. Ich denke für all jene die gar nicht das Ziel haben den inneren Frieden zu finden, für diejenigen wird es ein natürlicher Vorgang sein ins Metaversum zu flüchten, weil im Virtuellen werden sie sich erst einmal sicher fühlen vor dem ganzen verdrängten Ballast den sie sich angesammelt haben (also in Körperbewusstseinsschichten abgespeichert), und der im Metaversum erst einmal noch nicht da sein wird, weil da ist ja alles noch ganz neu..


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Kommentare

1. Johannes schrieb am 01.3.2022:

Hallo miteinander,
ein sehr interessanter Artikel, lieber Andreas, mit zukunftsweisender Bedeutung.
Just gestern habe ich bei mir gemerkt, dass ich emotional viel mehr von meiner Lieblingsserie mitgenommen werde als vom "wirklichen Leben". Was um mich herum geschieht, wirkt momentan so destruktiv auf mich, dass ich darin leider kaum lebenswertes/liebenswertes erkennen kann.
Und das führt dann bei mir zur Flucht in die "digitale Welt".
Das Erkennen davon ist ja ein erster Schritt, aber was kann daraus für mich folgen?
Liebe Grüße von Johannes

2. Andreas schrieb am 01.3.2022:

Hallo Johannes,
ja, Filme und selbst herkömmliche Spiele wirken ja schon unglaublich "in ihren Bann" ziehend. Wie wird das erst sein wenn immer mehr Menschen fast ununterbrochen in solchen virtuellen Realitäten sind ?

Eine Bewusstseinserweiterung ist es jedenfalls nur dann wenn wir uns bewusst bleiben dass wir mehr sind als nur Spieler und dass die Serie eben auch nur erfunden ist so wie wir alles erfinden können zu was wir Lust haben..

Grundsätzlich gilt halt dass Technik weder gut noch schlecht ist, sondern es kommt darauf an, was wir damit machen.
Das heißt, ein wichtiger Aspekt ist es dass wir unsere Ziele verfolgen und uns nicht von unseren Zielen abbringen lassen. Wenn du also ab und zu eine Serie anschaust und aber deine Ziele dadurch nicht verlierst, dann wirst du noch nicht zum Gefangenen des Metaversums..

lg von Andreas

3. Liz schrieb am 02.3.2022:

Hallo Johannes,
ich sehe das ganz ähnlich wie du dass die normale welt nicht mehr viel hergibt und unecht, falsch und irgendwie energielos geworden ist. Komisch irgendwie und ich verstehe es auch nicht. Ich wünsche uns allen viel kraft frieden zu schließen und unseren weg zu gehen.

4. Meise schrieb am 03.3.2022:

Hallo Leute,
also ich finde den Artikel nicht gut, weil er mir total lebensfremd erscheint.
Ich arbeite in der IT und ich habe das Gefühl, daß die Digitalisierung ein riesen Flop werden wird, weil es viel zu teuer, kompliziert und sinnfrei ist. Wir wissen alle, welche riesen Schritte die Hardwareleistung in den letzten Jahren vollbracht hat. Gebracht hat es dem Menschen nichts, nur mehr Datenmüll und Umsatz für Konzerne. Nach tatsächlichen technischen Neuerungen muß man suchen, mir fällt keine ein. Der "Fortschritt" ist eigentlich nur im Sammeln von Daten, die Verarbeitung riesiger Datenmengen und die Verwaltung riesiger Netzwerke. Nichts davon ist nützlich, alles dient nur der Überwachung.
Die virtuelle Realitäten welche im Artikel angesprochen werden sind nur im privaten Bereich und nur für "Nerds". Die VR-Brille ist kein Renner auf dem Markt. Drei-D Filme sind nicht Standard. Facebook heißt jetzt anders und ist seit Jahren bereits tot-gepatched. Die Leute benutzen nur so viel ihr Handy, weil die entweder mit Menschen kommunizieren oder kurzweilige unwichtige Dinge tun. Alles kann sofort durch ein Update zum Erliegen kommen.
Computertechnik ist absolut unzuverlässig. Es muß nur einer ein schlechtes Update einspielen und nichts geht mehr. Das weiß inzwischen jeder. Deshalb halte ich es für UNMÖGLICH, daß Menschen auf Dauer Computern vertrauen werden.
Mein Handy habe ich voll und ganz bezahlt, aber sollte Google der Meinung sein, mich zu sperren, kann ich mein Handy nicht mehr nutzen. Ich als Kunde habe keine Kontrolle über meine von mir bezahlte Hardware. Gehts noch?
Die normale Welt ist da viel besser. Welcher Idiot soll sich freiwillig für sowas unbeständiges wie der digitalen Welt entscheiden?

5. Andreas schrieb am 05.3.2022:

Hallo, ja, stimmt, das tun nur Idioten, aber das sind über 80%..
lg von Andreas

6. Johannes schrieb am 06.3.2022:

Hallo miteinander,
ein "Idiot" ist ein "einfacher Mensch, Privatmann, Laie", was auf das griechische Wort "idios" zurückgeht, welches "eigen, den Einzelnen betreffend" bedeutet bzw. das lateinische "idiota", was "unwissender, ungelehrter, unerfahrener Mensch" heißt.
Man könnte also sagen, dass tatsächlich nur der Unwissende dem virtuellen Metaversum auf den Leim geht.
Aber die Verführungen sind so gewaltig und subtil, dass ich manchmal gar nicht merke, wann ich mich schon längst in ihren Fängen befinde.
So wird z.B. -wie Andreas an anderer Stelle schreibt- das Geldsystem auch ins Digitale transformiert werden und damit wohl uns alle betreffen.
Oder unsere Arbeit -da kann ein ITler doch ein Lied von singen- wird gänzlich ins Digitale verschoben.
Auch unsere Kontakte werden -momentan wegen der Plandemie, später wegen Klima usw.- ins Digitale verbannt.
Die Liste kann wohl noch fortgesetzt werden ...
Die Frage ist also: Was hat das mit mir zu tun?
Liebe Grüße von Johannes

7. Andreas schrieb am 07.3.2022:

Hallo Johannes,
ja, da es so eine "übermächtige" Kraft zu sein scheint die dies bewirkt, würde ich sagen: Es soll uns etwas spiegeln. Und ich vermute eben, dass es uns spiegeln soll dass auch unsere materielle Welt bereits nur Illusion ist. Illusion auch im Sinne von Lüge.
Was uns dann wieder zur Geschichte mit der blauen oder roten Pille führt, also wir müssen uns entscheiden ob wir diesen Weg immer tiefer ins Illusionäre weiter gehen wollen, oder ob wir aus diesen Illusionen aussteigen.

Dabei muss der Ausstieg eventuell nicht bedeuten dass man das Metaversum nicht benutzt, sondern dass man sich bewusst bleibt dass es Illusion ist.

lg von Andreas

8. Johannes schrieb am 24.4.2022:

Hallo miteinander!

Neuere Filme thematisieren die Themen Illusion und Metaversum zunehmend (Ready Player One, Spiderman far from home). Sie können uns lehren, dieses Wissen auf unsere scheinbare Realität anzuwenden. Etwa im Sinne des Menschenspiels von Robert Scheinfeld oder mit Hilfe von Meditation oder durch intensives Fühlen und Transformieren.

Gerald Hüther attestiert dem Metaversum den Zweck eines Werkzeugs für die reale Welt. Allerdings spricht auch er vom schöpferischen Tun und liebevoller Gestaltung der Realität. Seine Kritik setzt da an, wo das Metaversum (= die virtuelle Welt) nur als Ersatzbefriedigung genutzt wird. Z.B. haben über 30% der Internetseiten erotische Inhalte. Ähnlich verhält es sich bei Gewaltspielen beim Gaming.

Ich frage mich, wie lange eine Ersatzbefriedigung gut (= göttlich) ist und ab wann sie krankhaft wird?

Kann eine Ersatzbefriedigung überhaupt befriedigen? Was bedeutet überhaupt befriedigen? Haben wir deshalb so wenig Frieden auf der Welt, weil alle nur "ersatzbefriedigt" sind?

Bin gespannt auf eure Antworten!

Liebe Grüße von Johannes

9. Andreas schrieb am 24.4.2022:

Hallo Johannes,
Im Prinzip immer wenn Ebenen ausgeklammert sind (zb die körperlich materielle oder geistig seelische Ebenen), immer dann ist eine Aktion oder eine Befriedigung nicht ganzheitlich und darum nicht dauerhaft ausreichend.

lg von Andreas

10. Johannes schrieb am 20.5.2022:

Hallo miteinander,
mir ist aufgefallen, dass mich die Nutzung von facebook und twitter total runterzieht.
Ich fühle mich danach immer leicht deprimiert.
Nutze ich diese social medias falsch?
Ich habe sie schon mehrmals gelöscht und mich dann doch immer wieder angemeldet. Warum?
Liebe Grüße von Johannes

11. Andreas schrieb am 20.5.2022:

Hallo Johannes,
So wie diese Plattformen aufgebaut sind ist ein guter Gedankenaustausch gar nicht möglich. Solche Plattformen sind lediglich dazu geeignet um sich zu präsentieren, also im Wesentlichen um seinen Status zu erhöhen. Dazu kann man sie nutzen..

lg von Andreas


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