Mutterschaft

Mutterschaft oder Elternschaft ist ein Muster wo man sich umsorgend und vor allem nährend um das Gedeihen eines Kindes kümmert.
Dies ist natürlich ein Muster welches man auf viele andere Lebensbereiche übertragen kann. Im Grunde muss alles was sich noch in einer jungen frühen Entwicklungsphase befindet umsorgt und genährt werden damit es gut wachsen und gedeihen kann. Das heißt, wenn jemand dieses Muster üben möchte muss er/sie nicht zwangsläufig ein Kind bekommen. Grundsätzlich geht es also um Wachstum, sprich astrologisch betrachtet um Jupiter Prozesse die es zu unterstützen gilt. Solche Prozesse finden überalll statt, wo immer etwas erschaffen oder gebaut wird, es ist das Gegenteil von Saturnprozessen (wo ja etwas abgebaut, etwas aufgelöst wird). Wenn die Seele der Meinung ist dass dieser aufbauende Prozess geübt oder perfektioniert werden muss, zum Beispiel weil man in einem solchen Zusammenhang traumatische Erfahrungen in sich trägt mit denen man noch nicht im inneren Frieden ist, dann nimmt sich eine Seele bereits vor der Inkarnation vor in diesem Leben Kinder zu bekommen. Dann werden auf Seelenebene bereits Abmachungen getroffen, wer bei welchen Eltern als Kind inkarniert. Und damit ist dann auch bereits ziemlich viel von der kommenden Dynamik festgelegt zwischen Kind und Mutter und Vater, weil jeder der Beteiligten hat ja bereits seine "Eigenheiten" und die Lernerfahrungen der Beteiligten sind ja ganz wesentlich von diesen Charaktereigenschaften abhängig, welche die Betroffenen in dieses Leben mit hinein bringen. Trotzdem hat jeder zu jeder Zeit die freie Wahl seiner Entscheidung, zumindest eben insofern er nicht das völlige Opfer seines Denkens (Karma) ist.

Praktisch wäre es sogar möglich eine Entscheidung über Kinder die auf Seelenebene also ja bereits vor der Inkarnation getroffen wurde doch noch im Nachhinein zu verändern (alles ist zu jeder Zeit veränderbar), aber das kommt tatsächlich sehr selten vor und das führt dann auch meist zu nichts Gutem, weil ja ein gewisses Chaos im Bezug auf den Seelenplan erzeugt wird.

Was sind das also nun für Absichten die zu Mutterschaft führen ? Eine Absicht habe ich oben bereits erwähnt, das wäre also wenn die Seele spürt, da gibt es ein Thema mit welchem die Person noch keinen Frieden hat und welches also am besten über eine Mutterschaft bearbeitet werden kann (durch Meditation oder andere geistige Methoden ist natürlich auch alles bearbeitbar, aber viele Menschen sind noch nicht so weit entwickelt und so sind ihnen diese Wege noch verschlossen).

Was in unserer Kultur sehr oft vorkommt ist der Glaubenssatz dass frau als Frau nur dann zählt wird wenn sie Kinder geboren hat. Dieser Glaubenssatz ist oft tief sitzend, und in islamischen oder indischen Ländern sogar noch viel tiefer verankert. Auch dieser Glaube ist natürlich eine Lüge, eine Selbstbelügung und darum will die Seele natürlich den Mensch auch aus diesem Glauben herausführen. Und auch hier gilt natürlich wieder dass sich dem Mensch entsprechend seinem Glauben sein Schicksal formt. Die Seele wird vielleicht die Frau so lange in Inkarationen mit Kindern schicken bis sie reif ist für eine Transformation dieses Glaubenssatzes. Dann landet sie in einer Inkarnation wo sie keine Kinder bekommt, damit sie gezwungen ist sich mit diesem tiefen Minderwertigkeitsgefühl welches diesem Glaubenssatz zugrunde liegt, auseinandersetzen muss und beginnt ihn zu bearbeiten. Das ist in vielen Familien ein hoher Druck der da auf junge Frauen aufgebaut wird, dass sie Kinder bekommen müssten, aber oft ist diese Glaubensspannung auch nur unbewusst vorhanden, wird gar nicht ausgesprochen. (Wirksam ist da natürlich immer auch das Karma, so wie man selber in früheren Leben über Frauen mit oder ohne Kinder dachte, so bekommt man es in diesem Leben zurück.) Und ja da hängen ja oft noch viel furchtbarere Glaubenssätze daran, nämlich dass man Kinder bräuchte als Alterssicherung, dass man im Alter krank sein würde, dass man dann Kinder bräuchte die einen pflegen usw. Das ist alles ungöttlichster Glaube, aus Ängsten geboren.. Solche Glaubenssätze führen immer zu Ungleichgewichten - und dieses große Ungleichgewicht spiegelt die massive Überbevölkerung auf der Erde, welche weder für die Erde, die Natur noch für die Menschen gut ist.

Trägt also eine Frau einen solchen Glauben in sich dass sie sich (und anderen) durch Kinder gebären beweisen müsse, dann bleibt ihr ja fast gar nichts anderen übrig als zuerst diesen Prozess der Mutterschaft zu durchlaufen bevor sie sich der eigentlichen Aufgabe bewusst zuwenden kann, wegen der hier jeder Mensch inkarniert, nämlich sich selber weiter zu entwickeln. Die Mutterschaft war dann auch eine Flucht vor dieser Aufgabe, aber die Seele lässt Flucht oft nicht zu, deswegen werden so viele Kinder geboren die enorm anstrengend sind - und dadurch dann eben doch ein sich Weiterentwickeln der Mutter oder der Eltern erzwingen. An sich wäre es ja logisch dass man zuerst an sich selber arbeitet, zuerst zu einem reifen Menschen wird. Wer ist denn im Alter von 20 wirklich reif dafür Kinder zu erziehen ? Eltern die überfordert sind und vieles falsch machen und Kinder die dann selber dieselben Fehler wie ihre Eltern machen, ein endloser Kreislauf des Grauens der dazu führt dass fast niemand in dieser Gesellschaft ohne Traumas aus der Kindheit existiert.

Wobei das Leben ist natürlich auch selbstregulierend, dies sieht man an der steigenden Unfruchtbarkeit der Menschen…


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Kommentare

1. Andreas schrieb am 13.8.2020:

Wie sieht es mit Adoptiv- oder Pflegemüttern aus?
Das wichtigste ist immer die Wahrheit. Sobald Wahrheiten verdrängt oder gar verschwiegen werden bildet sich da immer eine negative Energie die zu schlechten Schicksalen führt. Hinzu kommt ja dass solche Kinder sowieso schon aus Familien stammen wo familiensystemisch etwas nicht gestimmt hat. Das heißt sie sind ohnehin bereits von einem negativen Feld umgeben (außer es wurde aufgelöst).

lg von Andreas

2. Liz schrieb am 14.8.2020:

Danke Andreas. Das ist so wahr. Ich bekomme auch von überall zu hören, wann ich denn endlich Kinder bekomme da ich in dem Alter bin. Ich werde aber keine bekommen, denn zu selten sehe ich eine glückliche Mutter, nur Überforderung überall und Ansprüche. Das witzige ist ja, dass diese Fragen meistens von Frauen kommt, die selber Kinder haben und nicht glücklich sind.
Meine Familie hält mich deswegen auch für einen Verlierer. Es ist egal, was ich sonst alles im Leben schaffe oder nicht. Für die zählt nur dass es nachkommen gibt. Aber nicht bei mir. Ich habe genug anderes zu tun, fühle mich mehr und mal weniger wohl mit mir. Und Kinder würden das alles zerstören. Erst gestern kam eine Frau zu mir die mir mit Tränen in den Augen erzählte, dass sie nicht schon wieder schwanger sein will weil ihr anderes KInd schon so anstrengend ist. Sie kam wegen einem Schwangerschaftstest.
Meditation ist auch fester Bestandteil meines Tagesablaufes. Ich fühle mich auch ohne Kinder wertvoll und bin mir bewusst was es für mich zu tun gibt.

3. Andreas schrieb am 14.8.2020:

Hallo Liz,
ja, dieser Druck ist wirklich die vermutlich prägendste Energie hinter diesem Thema. Und das ist aber in anderen Kulturen sogar noch um ein Vielfaches Schlimmer. Ich habe mal bei bei einem Unfall angehalten. Da hatte es eine junge Türkin geschafft ihr Auto auf die Leitplanke zu setzen. Das Auto stand direkt auf der Leitplanke, hört sich komisch an, war aber wirklich so.. Ich war also noch keine 5 Sekunden vor Ort, da hat mir die junge Frau bereits ihr ganzes Problem erzählt, sie muss unbedingt innerhalb der nächsten Stunde zu einem Arzt der ihr eine von diesen Hormonspritzen gibt damit sie schwanger werden kann. Und wenn sie das nicht innerhalb der nächsten Stunde schafft dann bricht die Welt zusammen, weil sie sonst kein Kind bekommen kann. Und das war sicherlich eine wohlhabende türkische Familie, weil es war ein Mercedes A-Klasse der da auf der Leitplanke stand. und das Auto war ihr sowas von egal ! Das hat man richtig gefühlt unter was für einem unmenschlichen Druck sie stand ein Kind bekommen zu müssen.
Solche Menschen werden von anderen und aber auch von sich selber nur über Kinder definiert - und wenn sie dann einen Sohn gebiert, der wird dann sicherlich wie ein Prinz hofiert, die perfekte Brutstätte für Narzissten..

Dieser Glaube sich über die Zeugung eines Kindes beweisen zu müssen gibts aber nicht nur bei Frauen, auch Männer können davon betroffen sein. Ich denke bei vielen Kindern die von Frauen alleinerziehend aufwachsen ist das so dass im Vater dieses Muster vorhanden war/ist. Mann zeugt ein Kind und kümmert sich später nicht mehr darum, weil man hat ja nun seine (unbewusst geglaubte) Pflicht erfüllt. Diese Männer bekommen dann zb durch hohe Unterhaltsforderungen die Botschaft ihrer Seele, dass sie sich vielleicht eben doch mit den Folgen ihres Glaubens auseinandersetzen müssen, bzw zumindest lernen sie dass ihr Glaube ihnen teuer zu stehen kommt.

lg von Andreas

4. Franzi schrieb am 15.8.2020:

Hallo Andreas,

Danke für den Artikel, ich werde ihn mir bestimmt noch einige Male durchlesen.
Es ist richtig, eigentlich haben wir alle irgendwelche Themen mit unseren Eltern und später unsere Kinder mit uns. Jede Menge Lernaufgaben warten bereits.
Ein bisschen klingt es allerdings so, als ob man nur Mutter oder Vater wird oder auch nicht wird, damit die Seele weitere Erfahrungen sammelt.
Aber ohne Eltern wäre niemand von uns hier... und das vermutlich bis zur letzten Inkarnation,
wenn wir alle Lernaufgaben erfüllt haben.

Geht es denn gar nicht um Liebe?

Grüße Franzi

5. Andreas schrieb am 17.8.2020:

Hallo Franzi,
Aber ohne Eltern wäre niemand von uns hier...
ja, um die Erfahrung Kind zu sein machen zu können werden ja deswegen vor der Inkarnation Eltern gesucht und eine Art Abmachung getroffen, oft auch als Seelenvertrag bezeichnet.
Geht es denn gar nicht um Liebe?
ja, darum will man ja all diese Erfahrungen machen damit man in sich die Grundlagen (=die innere Ordnung und Harmonie) erzeugen kann, die für bedingungslose Liebe notwendig sind.

lg von Andreas

6. Lisa schrieb am 21.8.2020:

Hallo Andreas,

vielen Dank für diesen Beitrag. Man bekommt von außen oft zu hören, dass es anscheinend nicht normal ist keine Kinder in die Welt setzen zu wollen.
Ich bin sehr glücklich mit mir und mit der ganzen Welt in Harmonie und bin auch eine starke persönlichkeit, die sich nicht von anderen beeinflussen lässt.

Aber es kommt doch ab und zu vor, dass ich gefragt werde. Wann und ob ich Kinder haben möchte.
Schon seit meiner Kindheit (ab dem ich mich erinnern kann) wollte ich nie Kinder. Ich mag Kinder sehr und die Kinder sind auch von mir immer sehr angetan, weil ich selbst auch richtig Kind sein kann. Aber ich hatte nie das Bedürfnis eigene Kinder zu haben. Ich hab das auch nie erklären können warum.
Wenn man aber öfters mal gefragt wird, wird man in einem schwachen Moment doch nachdenklich. Es ist alles bei mir perfekt, es würde sich nicht stimmig anfühlen, aber was ist wenn die "biologische Uhr" doch abgelaufen ist. Werde ich es dann doch bereuhen?
Woher weiß ich das, dass ein Kind für mich in meinem Plan vorgekommen wäre? Wie gesagt, es fühlt sich ohne Kind schon seit Jahren sehr gut an. Ich werde bald 40 und ich habe immer noch kein Bedürfnis.
Ist das schon die Antwort?
Denn wenn das mein Plan gewesen wäre, würde doch mein Leben nicht so stimmig sein, oder? Da würde doch die Seele mir irgendwelche Hinweise geben, oder?
Aber von Hinweisen bis jetzt keine Spur. Im Gegenteil, es wird mit jedem Thema, das ich in den letzten Jahren bearbeitet habe immer noch stimmiger.

Somit denke ich, dass ich gut meinen Plan lebe. Abe würde mich trotzdem interessieren, was du dazu sagst.
Danke
Liebe Grüße

7. Andreas schrieb am 22.8.2020:

Hallo Lisa,
ja, du wirst im Außen noch durch solche Fragen (oder auch Bemerkungen) unter Druck gesetzt, weil du in dir noch Anteile hast die dich selber über Kinder bewerten. Dies wird dir da im Außen gespiegelt.

lg von Andreas


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