CIDP (Chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie)

Die chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie ist eine entzündliche Erkrankung der peripheren Nerven, die sich durch eine allmählich zunehmende Schwäche in den Beinen und manchmal auch Armen bemerkbar macht. Daran sieht man schon, dass es um die Nerven geht, also die Frage wäre was für ein Thema belastet deine Nerven ?
Die Örtlichkeit wo dieses Thema welches es für dich zu lösen gilt steckt ist auch klar, es handelt sich um ein verdrängtes Thema, welches in die Beine hinunter "abgeschoben" also verdrängt wurde. Der energetische Mechanismus den der CIDPler lebt ist offensichtlich: Damit er sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen muss (auch nicht auf der unbewussten Ebene) atmet er so wenig Energie wie möglich in seine Beine und überhaupt in seinen gesamten Unterkörper hinunter. Jeder Energieschub da unten würde ja dieses verdrängte Thema energetisch aufwühlen, und dann hätte es ja doch die Chance dass es in sein Bewusstsein aufsteigen würde, also darum atmet und denkt er so wenig wie möglich in seine Beine hinunter, lebt viel zu sehr in seinem Kopf oder Oberkörper. In ihm lebt dann also eine regelrechte Angst vor dem was in ihm weiter unten abgespeichert ist. Die Folge ist natürlich ein Energiemangel in seinen Beinen, ja oft schon im Blasenbereich nach unten beginnend. Die Medizin konnte sogar nachweisen, dass da dann die Nervenleitgeschwindigkeiten verlangsamt sind, so groß ist diese Furcht im Menschen, dass er das betreffende Thema oder Konflikt aufwirbelt. Ich stelle mich tot, damit mich nichts berühren kann..

Was für Themen oder Konflikte sind das bei CIDP ?

Gemeinsam ist diesen Themen, dass der Betreffende sich nicht erlaubt seine Erdung und damit seinen Raum im Leben einzunehmen. Auch die Arme sind ja oftmals betroffen, denn auch mit ihnen nimmt man Raum ein. Mit einer jeden Armbewegung erobere und nehme ich mir meinen Raum, mit jedem Schritt schreite und erobere ich meine Zukunft, lebe mein Leben, usw. Also wir haben da Wirkungen die fast schon Verboten entsprechen.

Grundsätzlich ist das Nervensystem ja dazu da, dass:

Wenn es also zu Einschränkungen im Nervensystem kommt, dann müssen da Spannungen vorhanden sein, welche diese Informationsflüsse behindern. Und wenn das Nervensystem so heftig beeinträchtigt ist wie beim CIDP, dann müssen da Themen vorhanden sein, die heftig sind, also die auf unbewusster Ebene heftige Spannungen verursachen. Diese Themen gilt es aufzuspüren, zu befrieden und zu heilen.

Wie schon gesagt, es sind offensichtlich Themen wo der Betreffende sich heftig zusammenzieht, anstatt seine Energien in sich ausbreiten zu lassen. Es sind also immer auch Themen die mit sehr viel Angst besetzt sind. Die Angst ist so groß, dass man sich nicht einmal mehr wagt in die eigenen Beine hinunter zu atmen, geschweige denn sich erlaubt die eigenen Beine zu fühlen. Und genau hier setzt die Therapie an - es geht einfach darum das eigene Energiesystem wieder daran zu gewöhnen, diese Bereiche des eigenen Körpers mit einzubeziehen. So kann eine heilsame Übung darin bestehen wieder bis in die eigenen Füße hinunter zu atmen, siehe zb diese Atemübung.  Dies wird nicht ausreichen zur Heilung, schafft aber die Voraussetzung damit überhaupt wieder ein innere Kontakt zu dem verdrängten Spannungsthema hergestellt werden kann. Weil anfangs ist dieses Bewusstwerden des ursächlichen Themas kaum möglich weil die Verdrängung viel zu stark ist. Erst durch eine solche Atem-Energieaufladung des Beinbereiches kann das Thema langsam wieder an die Oberfläche kommen und bewusst werden, damit man damit arbeiten und es befrieden kann. Natürlich kann man diese Energieaufladung auch durch andere geistheilerische Methoden erreichen, aber atmen hat den Vorteil, dass es ein jeder Mensch kann. So können dann nach Wochen oder Monaten immer mehr der ursächlichen Spannungen aufsteigen und bearbeitet werden und der Mensch lernt zumindest auf der Atmen-Ebene schon mal sein neues heilsames Muster kennen, welches ja darin besteht dass er (in dem Fall durch den Atem) wieder Teile seines Lebens in Besitz nimmt die er zuvor ausgeklammert hatte. Das sind ja auf jeden Fall immer auch große emotionale Bereiche, denn diese Ängste haben natürlich viele Emotionen blockiert. Wie gesagt, die Medizin kann das sogar messen dass bei CIDP der (natürlich auch emotionale) Durchfluss im Nervensystem auf bis zu einem Viertel reduziert ist.


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Kommentare

 
1. Hannelore schrieb am 15.9.2019:

Hallo, wende seit ein einiger Zeit die oben beschriebene Atemübung an. Es geht mir körperlich sehr gut, aber seit ein paar Tagen kommt immer mehr das Gefühl "nicht gut genug zu sein" hoch, auch Ängste von Ablehnung und Zurückweisung. Könnte dies ein bzw der Auslöser für "meine" cidp sein? Ich kenne dieses Gefühl von früher, jedoch haut es mich momentan fast um und bin damit ziemlich überfordert. Aber ich möchte diese Chance nutzen und mich meiner Heilung ein Stück weiter bringen.
Bin über jede Antwort dankbar.
LG
 

 
2. Andreas schrieb am 16.9.2019:

Hallo Hannelore,
ja, einfach daran arbeiten was hoch kommt, also zb jeweils die ursprünglichen Ereignisse, wo solche Gefühle erstmals entstanden sind, auflösen, also deine Einstellung dazu verändern. Es ist ein ganz natürlicher Prozess dass jeweils die oberste Schicht hoch kommt, und wenn sie bearbeitet ist, dann kann die nächst darunter liegende Schicht hoch kommen usw.

lg von Andreas
 

 
3. Hannelore schrieb am 18.9.2019:

Danke Andreas für deine Antwort.
Sehr stark hab ich momentan auch damit zu "kämpfen" dass ich mich von Menschen aus meinem Umfeld ärgern oder beeinflussen lasse und dieses fast schon aggressive Verhalten an meinem Partner auslasse und es dadurch immer wieder zu Streit von meiner Seite aus in unserer Partnerschaft kommt. Ich möchte das nicht mehr und weiß nicht wie ich damit umgehen soll
 

 
4. Andreas schrieb am 18.9.2019:

Hallo Hannelore,
ja, das wäre genau das energetische Verhalten was bei CIDP nicht geht und aber für die Heilung gelernt werden muss, nämlich dass man Energien also über den eigenen Unterkörper/Beine/Füße an die Erde abfließen lässt.
Wenn dies nicht geht bekommen es logischerweise zb auch andere ab.

lg von Andreas
 

 
5. Hannelore schrieb am 07.10.2019:

Danke Andreas für deine Worte.
Bei mir ist es bisher immer schubförmig verlaufen.
Es ging mir die letzten Wochen körperlich so gut wie schon lange nicht mehr. Momentan denke ich aber wieder vermehrt an die "Krankheit" und teste mich bei allem was ich tue ab ob eh noch alles so funktioniert wie ich möchte und warte regelrecht auf ein Symptom. Möchte dies aber gar nicht. Ich möchte dem nicht nach gehen und wieder einen schub bekommen. Bis jetzt war es aber immer so. Ich befinde mich wirklich in einer Krise und stehe total unter Spannung und Stress wegen dem.
Ich möchte auf gar keinen Fall einen Rückschlag haben und auch nicht ständig daran denken. Mir gelingt es aber irgendwie nicht aus dem ganzen heraus zu steigen.

LG
 

 
6. Andreas schrieb am 07.10.2019:

Hallo Hannelore,
das hört sich an, als wäre da noch ein Anteil in dir, der einen weiteren Schub will und ein anderer Anteil in dir der eben keinen solchen Schub mehr will. Und diese beiden kämpfen nun in dir..
Ist Kampf gut ?
Nein.
Also befriede diesen Anteil in dir der den Schub will.
Ein erster guter Schritt kann zb sein, dass du diesen Anteil der einen Schub will mal genauer betrachtest, indem du erforschen tust, wo dieser Anteil wohl entstanden ist, der nicht will, dass es dir gut geht. Wann (meist in der Kindheit) ist er entstanden ? Durch welche Gedanken und Gefühle hast du ihn genährt ? usw

lg von Andreas
 

 
7. Hannelore schrieb am 08.10.2019:

Ja das ist wohl wahr das ein Teil, unbewusst? den schub möchte.
Eine Frage brennt mir auf der Seele: kann ich rein durch mein Denken einen schub auslösen? Und das dieses Denken quasi der Teil in mir ist der einen schub möchte? Ich fühle mich wie ein großer Versager wenn ich wieder Symptome bekomme. Als ob ich meine Gedanken nicht habe kontrollieren können.
Es tut mir leid für meine vielen Fragen aber ich bin ein Mensch der alles verstehen möchte

LG und danke
 

 
8. Andreas schrieb am 09.10.2019:

Hallo Hannelore,
ja, natürlich. Alles wird durch das Geistige verursacht, also natürlich auch Krankheitsverläufe.

Zitat:

Ich fühle mich wie ein großer Versager wenn ich wieder Symptome bekomme

ja, auch davon ausgehend kannst du mit deiner inneren Arbeit gebinnen. Wo in deiner Kindheit ist dieses Versager-Gefühl entstanden. (Alles was aus der Vergangenheit nicht befriedet ist, wirkt natürlich weiter, und erzeugt dadurch auch in der Zukunft das selbe (in dem Fall Versagensgefühle).

lg von Andreas
 

 
9. Hannelore schrieb am 14.10.2019:

Lieber Andreas, ich habe Probleme mit der Atemübung. Beim einatmen schaffe ich es nicht mehr die Energie dort hin zu atmen wo ich möchte, es fühlt sich so an als ob ich beim einatmen ausatme und umgekehrt. Obwohl dies ja nicht möglich ist aber es fühlt sich total so an. Ich kann keine Verbindung mehr zu meinen Beinen und Armen herstellen. Das klingt jetzt alles total verrückt aber so empfinde ich es. Anfangs spürte ich richtig die Energie, jetzt eben nicht mehr. Kannst du mir bitte erneut helfen?
Danke
Liebe Grüße Hannelore
 

 
10. Andreas schrieb am 14.10.2019:

Hallo Hannelore,
ja, jetzt ist dieser Anteil "erwacht", jetzt hat er gemerkt dass es ihm an den Kragen geht, jetzt ist er aktiv und zeigt dir wer (im Moment noch) das Sagen hat:
Zitat:

Ich kann keine Verbindung mehr zu meinen Beinen und Armen herstellen.


Also überlege dir einen Weg wie du diesen Anteil auflösen kannst.

lg von Andreas
 

 
11. Hannelore schrieb am 16.10.2019:

Puh 😲 also mit Zwang geht mal gar nix, ich habe überhaupt keinen Plan wie ich das angehen soll? Eventuell zu finden wer ich bin? Oder alles mit mehr Gelassenheit angehen? Erwartungen und die damit verbundene Angst sind momentan auch ein Thema, auch die Angst vor der Zukunft...

LG Hannelore
 

 
12. Hannelore schrieb am 16.10.2019:

Am liebsten wäre es mir momentan ich könnte diesen Teil und die damit verbundenen Erfahrungen aus meinem Gedächtnis streichen
 

 
13. Andreas schrieb am 16.10.2019:

Hallo Hannelore,
ja, du kannst genau diese Angst vor der Zukunft nehmen um zu starten (weil Zukunft hat auf der Körperebene die Entsprechung dass man mit den eigenen Füßen in die eigene Zukunft läuft).

Wie löst man Angst vor der Zukunft auf ?
  • Ganz einfach: indem man sich die eigene Zukunft exakt so vorstellt wie man sie haben will - zu diesen Themen ist ja viel, sehr viel auf dieser Webseite zu finden, man muss hierzu zb die Regeln des positiven Denkens zur Wunscherfüllung anwenden usw.
  • Das zweite was wichtig ist, wäre dass man mit allem aus der eigenen Vergangenheit in inneren Frieden kommt, weil sonst aus der eigenen Vergangenheit Ängst in die eigene Zukunft projiziert werden.
lg von Andreas
 


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