Asperger Syndrom und Autismus

Was ist das Wesentliche im Verhalten eines Autisten ?
Es ist ein Überfordert sein. Das ist ganz einfach zu sehen. Alle seine Verhaltensweisen sind letztlich nur Versuche mit diesem Überfordert-sein umzugehen. Um Autismus zu verstehen müssen wir darum betrachten woher dieses Überfordert sein überhaupt her stammt. Und da gibt es hauptsächlich zwei mögliche Ursachen, die aber meist beide vorhanden sind oder waren:

  1. Das eine sind konkrete Erlebnisse wo der Betreffende ganz und gar überfordert war. (Diese können auch aus der vorgeburtlichen Zeit oder früheren Leben stammen.)
    Aus solchen Erlebnissen sitzt diese Energie (oder Gefühl) des überfordert sein noch immer tief in ihm und beherrscht sein Denken - und hat ihn dann irgendwann zu der Entscheidung kommen lassen, einfach alles zu kontrollieren wollen damit sich ein solches Erlebnis oder Geschehen nicht wiederholen kann.
  2. Alltägliches Überfordert sein
    Durch Projektionen zb der Eltern, welche ihre eigenen Wünsche und Ziele auf das Kind projizieren, und dadurch auch die Verantwortung dafür an das Kind abwälzen entsteht im Kind ein energetischer Stress, der überfordert.

    Später dann auch dadurch dass Eltern oder Bezugspersonen dem Kind Entscheidungen abverlangen, welche die Eltern eigentlich selber fällen müssten. Auch dabei wird eine Verantwortung der Eltern auf das Kind fremdverlagert. Ich nenn mal ein Beispiel wo das auch für fremde Personen immer leicht sichtbar wird, und zwar im Supermarkt am Einkaufsregal immer dann wenn das Kind gefragt wird was eingekauft werden soll. An sich wäre es die Aufgabe und die Pflicht der Eltern sich zu informieren welche Nahrungsmittel gesund und gut für das Kind sind. Das Supermarktbeispiel ist hierzu hervorragend geeignet um dies sichtbar zu machen. Unglaublich viele Produkte in einem durchschnittlichen deutschen Supermarkt sind schädlich und ungesund für Kinder. Wenn hier Eltern nicht ihrer Verantwortung nachkommen, sondern diese einfach auf das Kind abwälzen, so ist das Kind immer überfordert, weil das Kind kann das in gar keinster Weise wissen, was es hier zu beachten gilt. Dabei wird das Muster der Übertragung von Verantwortung an ein unreifes Kind besonders gut sichtbar, aber stattfinden tut dies dann natürlich auch auf vielerlei andere verdecktere Weisen, wie gesagt bereits dadurch dass unbewusste Gedankenmuster vorhanden sind derart dass zum Beispiel eigenes Nichterreichtes auf das Kind abgewälzt wird. Die Mutter und/oder Vater stiehlt sich dadurch aus der Verantwortung für die eigenen Ziele, das Kind ist aber mit der energetischen Last der Verantwortung überfordert. Das ist zu viel unsichtbarer Stress, und wenn es sich dann zurückzieht in sich und in sich sozusagen eine "kontrollierte sichere Welt" erschafft, dann kommt es zum Autismus. In dieser von ihm selbst kontrollierten Welt braucht es dann vermeintlich auch keine Angst mehr vor dem Überfordert-sein Gefühl haben.

Der Kontrollwahn

Alles zu kontrollieren war also die Folgeentscheidung aus diesem Gefühlsmischmatsch von Überfordert sein Gefühlen und der Angst davor. Das Kind erlebt in seinem Überfordert sein dass die einzige Lösung zu sein scheint, wenn es die Kontrolle (und damit auch die von den Eltern abgegebenen Verantwortungen) übernimmt.




Von der Angst getrieben, alles kontrollieren zu müssen, entwickeln sich natürlich auch allerhand Fähigkeiten im Autist. Unter anderem die Fähigkeit sich Dinge exakt zu merken, sie sich mit einem Blick einzuprägen, denn dies ist die Voraussetzung um überhaupt kontrollieren zu können. Um etwas zu kontrollieren muss man es vergleichen können mit einem Zustand, an den man sich erinnern muss. Darum ist die Erinnerungsfähigkeit bei Autisten sehr hoch, während die Fähigkeit zum kreativen Handeln (=zweites Chakra) gegen null geht, weil hierfür bräuchte man Vertrauen, was das Gegenteil vom Kontrollwahn wäre.

Kann Autismus geheilt werden ?

Man kann Autismus nicht heilen wenn hier nicht diese ganzheitliche Einheit erkannt wird zwischen den umgebenden Personen und dem Autist. Wenn um jeden Autist herum tausend Personen leben, die ihre Verantwortung für ihr eigenes Leben nicht annehmen, dann baut sich dadurch ein enormes morphogenetisches gesellschaftliches Feld auf. Und dann kommt da ein Autist inkarniert (wir können ihn auch gerne Narzisst nennen) und strahlt diese Botschaft aus "Ich rette alle, alles kontrollierend übernehme ich alle diese Verantwortungen die niemand will, die da von den tausenden nicht angenommen so blind im Raum umherfliegen. ICH schaffe Ordnung. All dies mache ich damit ihr mich lieb habt, usw.."

Dies ist ein natürlicher Vorgang, dass immer jemand solches inkarniert (=angezogen wird), wenn ein solches Problem (Verantwortungen schwirren unangenommen, brach, chaotisch herum) herrscht. Weil der Autist für die umgebenden Menschen die (zunächst scheinbar) bequeme Lösung ist, werden sie ihn auch gar nicht mehr aus dieser Rolle entlassen. Die Energien die den Autist darin gefangen halten sind da übermächtig, nicht zuletzt auch deswegen weil er dem ganzen ja selbst auch zugestimmt hat, was meist wiederum mit einer narzisstischen Vergangenheit in früheren Leben zu tun hat, wo er glaubt etwas gutmachen zu müssen, und dies aber wegen der noch immer vorhandenen Panzerungen und Blockierungen des zweiten Chakras aus den früheren narzisstischen Leben dann auch gar nicht anders tun kann.

Wollte man also nun Autismus heilen, so würde dies bedeuten, dem Autist dabei zu helfen aus seiner Rolle auszusteigen. Dies kann aber nur gelingen wenn man die tausend um ihn herum dazu bringt, ihre abgegebenen Verantwortungen über ihr eigenes Leben wieder anzunehmen. Erst dieses Stoppen der Verantwortungsprojektionen bringt die notwendige Entlastung, damit der Autist sich dann befreien kann, weil er merkt, seine Rolle (all die fremden Verantwortungen in sich hineinzusaugen) wird nun nicht mehr gebraucht, beziehungsweise ist nun gar nicht mehr möglich. Eine Gesellschaft in der es Konsens ist, dass man die Verantwortung für das eigene Leben abgibt (viele geben ja sogar ihre Stimme an Urnen ab..), erzeugt automatisch allerlei komische und krankhafte Verhaltensweisen, Narzissmus und Autismus sind nur einige davon.

Dass es mehr darum geht dass die umgebenden Personen eine Veränderung bei sich unternehmen, das sieht man auch daran, dass der Autist meist eine größere Belastung für seine ihn umgebenden Personen darstellt als für ihn selber. Auch da werden wieder die rücksichtslosen Muster aus seiner narzisstischen Vergangenheit sichtbar..

Ich möchte das Thema Autismus zum Abschluss nochmals ganzheitlicher und übergeordneter darstellen:
In unserer Gesellschaft fehlt es an allen Ecken und Enden an der göttlichen Ordnung. Fast alles ist aus dieser göttlichen Ordnung herausgefallen, ein ernormes Ungleichgewicht herrscht diesbezüglich vor. Ein Autist oder Asperger Betroffener spiegelt nun all diesen Menschen, genau das was sie in sich haben, nämlich eine Ordnung die nicht im Fluss des Göttlichen ist. Eine Ordnung wo das göttlich Fließende fehlt.

Es ist ja nicht die Ordnung, die schlecht ist.

Schlecht ist lediglich das fehlende Fließen, das blockierte des zweiten Chakras, das fehlende oder unterdrückte Gefühl, das kreative bewegliche, das sich anpassen können, kurzum das unterdrückte Weibliche, was ja auch das prägendste unserer Gesellschaft ist, nämlich die Unterdrückung des Weiblichen. Das autistische Kind hat dies (energetisch betrachtet) schon früh erlebt, dass wann immer sein 2.Chakra aktiv war, dann wurde ihm mithilfe von Projektionen diese Energien geklaut, ganz krass ausgedrückt: Eltern stehlen ihm seine Schöpferkraft. Verursacht hat er dies durch eigene frühere Leben, wo er selbst auf Kosten der weiblichen Energie von anderen gelebt hat (zb als Narzisst).

Wer nun am Autisten herumdoktert, der doktert nur am Symptom herum - eine wichtige Ursache die es zu lösen gilt wäre die Unterdrückung des Weiblichen in seiner Umgebung, ja in unserer Gesellschaft, beziehungsweise hier konkret die Projektionen zur Fremdauslebung der eigentlich eigenen kreativen Lebensaufgaben.


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Kommentare

1. Heiko schrieb am 08.12.2019:

Die Schwedin Greta Thunberg ist ja eine Person welche an dieser Krankheit leidet. Könnte es sein das ihre Krankheit die Ursache für ihren Fundamentalismus in Sachen Klima ist?
Sie will ja sehr Vieles kontrollieren, wie in dem Artikel beschrieben.

2. Andreas schrieb am 08.12.2019:

Hallo Heiko,
ja, sie ist in der Tat das absolut perfekte Beispiel. Bei ihr sieht man auch wie die Eltern ihr eigenes gescheitertes Leben (erfolglose Schauspieler) nun mit aller Gewalt in das Kind hineinpowern wollen. Alles was sie macht ist reine Schauspielerei, selbst diese Rede die sie bekannt gemacht hat, war ja nur nachgesprochen von jemand anderem. Ihre eigene Kreativität (2.Chakra) ist auf nahezu Null..

Sie kann die Welt nicht retten, aber sie symbolisiert die Krankheit der alten Welt, nämlich diese absolute Unterfunktion des zweiten Chakras, sprich der weiblichen Energie.

lg von Andreas

3. Mama schrieb am 27.12.2019:

Hallo!
Immer wieder merke ich, das ich anders bin. Ich fiel immer auf schon immer. Meine Mutter ist Narzisstin.
Mein Sohn fällt auf. Immer und überall eckt er an. Ist anders. So wie ich.
Jedoch sind wir beide sehr kreativ.
Kann es trotzdem Autismus sein. Im Text wird die Kreativität abgesprochen. Wir gehen jedoch gerade da auf.
Ich bin gerade noch ganz am Anfang, wir haben die Diagnose noch nicht offiziell. Ich habe Angst vor dem Schritt. Vor negativen Konsequenzen. Vor noch mehr Schubladen denken. Ich weiß gerade k ihr wo ich anfangen soll!

Freue mich wirklich sehr über Gedanken dazu!

Eine Mama von wundervollen Kindern in einer Welt die uns teilweise sehr belastet!

4. Andreas schrieb am 27.12.2019:

Hallo,
Jedoch sind wir beide sehr kreativ.
so weit scheints ja mit der Kreativität nicht her zu sein, wenn noch nicht einmal eine Diagnose umgangen werden kann ???

lg von Andreas

5. Marla schrieb am 22.2.2020:

Die anderen Artikel die ich gelesen habe, sind ja sehr stimmig, aber hier passt nichts. Das Problem, man muss schon mit autistischen Menschen direkt und täglich zu tun haben, damit man merkt, dass diese Menschen eher besonders, aber keine empathielosen Egomanen oder Narzissten sind. Im Gegenteil, man weiß mittlerweile, dass autistische Menschen zu viel fühlen und sie das sehr belastet. Autismus ist auch keine Erkrankung, das Gehirrn funktioniert einfach nur anders. Dann leiden Autisten sehr unter dem Unverständnis ihrer Umgebung, sie müssen sich ständig anpassen, damit sie akzeptiert werden. Es heißt immer jeder wird so angenommen wie er ist, aber das stimmt nicht. Sobald Jemand anders ist, wird er ausgegrenzt.
Gerade Asperger können sich so perfekt anpassen (unter großer Mühe) dass sie nicht oder nur selten auffallen, aber die Frage ist doch, warum verlangen wir das?
ich persönlich bin eher dafür, dass man alle Menschen so akzeptiert wie sie sind und dass eben alle versuchen sollten aufeinander einzugehen und nicht von denen, die in der Minderheit sind, verlangen, sich der Mehrheit anzupassen. Man muss auch Menschen die anders sind, nicht krank reden.
Autismus ist einfach ein anderes Betriebssystem. Funktioniert anders, aber nicht schlechter. Und was die Überforderung angeht, wir sind alle chronisch überfordert, unsere Gesellschaft ist schnelllebig und auf Leistung ausgerichtet, überall fehlt Struktur. Und ich bewundere jeden autistischen Menschen, der es in dieser Gesellschaft schafft sich zu behaupten, auch ohne mit dem Strom zu schwimmen...

6. Andreas schrieb am 22.2.2020:

Hallo Marla,
ja, da hast du etwas falsch verstanden. Natürlich fühlt auch ein Autist ganz exakt so viel wie jeder andere Mensch. Das kann ja auch gar nicht anders sein, weil er hat ja letztlich den selber körper wie jeder andere. Deswegen, wenn umgangssprachlich davon die Rede ist, dass jemand wenig fühlt, dann ist damit immer gemeint, dass die Person ihre Gefühle unterdrückt oder verdrängt. Und dies führt immer zu Problemen, weil Gefühle sind Energien und gesund (geistig und körperlich) kann ein Mensch nur dann sein wenn seine Energien in ihm nicht gestaut sind und also frei fließen.
ich bewundere jeden autistischen Menschen, der es in dieser Gesellschaft schafft sich zu behaupten
Für mich klingt das letztlich so als würdest du Menschen bewundern die kämpfen.

Und nun überlege dir was ein solches Denkmuster für eine Wirkung auf dein Leben haben wird ?

lg von Andreas

7. Kapa schrieb am 25.6.2020:

Danke an Alle! Wundervolle Beiträge und wenn wir all Eure Gedanken vereinen, geschieht etwas göttliches... Bravo! :-)

8. Marifé schrieb am 20.7.2020:

Als Asperger Autist hast du in dieser Welt keine Chance auf ein eigenständiges Leben und einen Beruf etc.

9. Besorgte Mutter von ASPI schrieb am 28.8.2020:

Hallo Andreas,
mein Sohn ist sehr wahrscheinlich ein ASPI. Es bedeutet schlicht und einfach, dass man das nicht verändern kann bzw die Heilung herbeiführen?
Es ist unmöglich, dass die Welt, so wie Du schreibst, aufhört auf mein Kind die eigene Verantwortung zu übergeben. Darauf haben wir doch keinen Einfluss.
Nun ist es so, dass ich als Mutter definitiv nicht los lassen kann. Ich verlange, zumindest bewußt nichts von meinem Kind. Er darf Kind sein, allerdings bin ich so aufgewachsen, dass Kinder sich anpassen müssen, die müssen brav sein. Das habe ich tatsächlich von meinem Kind verlangt, aber nicht anders wie das die anderen Eltern tun: Zimmer aufräumen, Essen wenn es die Zeit dazu da ist. Allerdings auch ein wenig Kontrollwahn. Mein Kind hat lange mit uns geschlafen. Er ist 6 und schläft jetzt alleine, es hat super geklappt, nur ich bin tausend mal nachts aufgestanden um zu prüfen ob er zugedeckt ist, nicht aus dem Bett gefallen ist, etc. Jetzt will er wieder nicht alleine bleiben. Ich habe schon letztes Jahr über ihn bei Dir berichtet, aber wir kommen nicht weiter. Genau 1 Jahr später, kurz vor seinem Geburtstag haben dieselben Symptome angefangen: er zieht sich nicht an, die Kleidung stört ihn, die muss eng am Körper anliegen, aber dann ist es doch zu eng. Die Schuhe werden an den Füßen so fest zugeschnürt oder zugemacht, dass die Füße blau anlaufen. Er kann dann nicht gehen. Darf ich die Symbolik so verstehen: ich bin eingeengt? Ich komme nicht weiter? Wenn ich richtig lege, wie befreie ich ihn und mich von den Gedanken der Enge. Ich habe Angst mein Kind loszulassen, ich weiss auch nicht wie ich das tun kann?
Oder lege ich falsch und man kann meinem Kind nicht mehr helfen? Die Welt wird sich nicht ändern.

10. Andreas schrieb am 28.8.2020:

Hallo,
ja, das ist die einzige Möglichkeit, alles als Spiegel nehmen und bearbeiten und in sich selber auflösen und es dann aus dem eigenen Leben wegprogrammieren, damit dieses Feld nicht mehr da ist und er dieses Feldmuster nicht mehr benutzen kann.
Konkret zb bei den eng geschnürten Schuhen, das wäre zb das Muster die Sexualität zu eng zu sehen (Schuhe sind ein Symbol für Vagina). Aber es geht natürlich auch über das Thema Sexualität hinaus, weil es geht auch allgemein um weibliche Energie, die unnötig eingeengt wird (siehe Artikel). Da musst du die Themen finden die da in dir sind und sie erlösen. Danach eventuell noch zusätzlich das Muster des eng schnürens ablösen (zb mit der Phyllis Krystall Methode), aber oftmals wird dies dann gar nicht mehr nötig sein, zumindest wenn du in dir alles perfekt aufgelöst hast, weil sein Verhalten benutzt in solchen Fällen ja als Hauptenergiequelle deine (nicht seine) Energie..

lg von Andreas

11. Besorgte Mutter von Aspi schrieb am 30.8.2020:

Hallo,
Danke für die Erklärung, aber wie finde ich heraus welches Muster ist ablösen soll? Und wie ist das mit der Sexualität gemeint? Dazu habe ich gar keine Beziehung. Kann ich mir nichts drunter vorstellen und schon gar nicht wie das auf ein Kind wirken kann.

12. Andreas schrieb am 30.8.2020:

Hallo,
ja, Glaubenssätze über Sexualität - da könnt man natürlich ganze Bücher damit füllen - finde einfach alle einengende Glaubenssätze. Das Kind ist der Spiegel.

lg von Andreas


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