Spinnenphobie - Arachnophobie

Interessanterweise hat fast jeder Mensch ganz komische Gefühle im Bezug auf Spinnen. Es ist bei den meisten so eine Mischung zwischen Ekel und Angst, welche aber rational in keiner Weise erklärbar ist, denn von der Muskelkraft ist der Mensch der Spinne um ein vieltausendfaches überlegen.

Was steckt also wirklich hinter dieser unerklärlichen Angst vor Spinnen ?

Dieses Thema ist nicht nur für Menschen mit Arachnophobie (Spinnenphobie) interessant. Eine abgemilderte Form der Angst vor Spinnen haben Menschen, die unter Spinnen-Alpträumen leiden. Die Spinnenangst ist in dem Fall hauptsächlich ins Unterbewusstsein verlagert. In einer ganz leichten Form betrifft die Angst vor Spinnen aber noch viel mehr Menschen, denn fast jeder Mensch hat komische Gefühle gegenüber Spinnen. Wie kommt dies ?
Wenn die Evolutionstheorie stimmen würde, dann müsste sich der Mensch schon seit Jahrmillionen an Spinnen als Mitbewohner des Planeten Erde gewöhnt haben und eine so oft auftretende rational unbegründete Angst wäre unerklärbar.

Was symbolisiert eine Spinne und was ist also die Urangst hinter der Arachnophobie ?

Das erste Mal kommt der Mensch als kleines Baby mit der Spinnenenergie in Berührung. Das ist, wenn die Mutter durch ihr Achtsamsein fürs Kind so etwas wie ein "schützendes Spinnennetz" ums Kind zieht. Sobald das Kind sich zu weit von der Mutter entfernt oder einen bestimmten Raum verlässt kommt die Mutter und holt es zurück. Für ein kleines Kind erscheint die Mutter dann übermächtig wie eine Spinne mit vielen Armen, denen das Kind nicht entkommen kann. Es fühlt sich wie ein Opfer in einem Spinnweben, welches entkommen will (das Kind will ja die Welt entdecken), aber es gelingt ihm nicht - und in so einem Fall ist die Angst vor Spinnen, dann eigentlich die Urangst wieder in einem solchen unentkommbarem mütterlichen Spinnennetz gefangen zu sein.
Darum wird die erste Frage eines Psychologen bei Arachnophobie meist die Frage nach deiner Beziehung zur Mutter sein.

Die 3 Urangst-Gefühle des Menschen im Zusammenhang mit Spinnen:

  1. Das Gefühl in einem Spinnennetz ohnmächtig zu hängen / gefangen zu sein.
  2. Das Gefühl von jemandem beobachtet und kontrolliert zu werden (wie ein Opfer von der Spinne)
  3. Das Gefühl von jemand energetisch ausgesaugt zu werden (wie eine Spinne das mit ihren Opfern macht).

Heilung von der Spinnenphobie

Sicher ist dir klar, dass du hierzu an dir und deinen Ängsten arbeiten musst. Beginne am besten ein Arbeitsblatt mit der Überschrift: Die Ursachen meiner Spinnenphobie

Dieses zunächst leere Arbeitsblatt ist dann ein gutes Signal an das eigene Unterbewusstsein. Und wann immer dir eine mögliche Ursache für deine Spinnenphobie einfällt, notiere sie gleich auf deinem Arbeitsblatt.

Mache die folgenden 3 Übungen, indem du in die besagten 3 Spinnen-Urangst-Gefühle rein gehst, also so intensiv wie möglich fühlen. Jeweils während oder in den Tagen nach der Übung kann es sein, dass dir Erlebnisse einfallen, wo du dich genau so gefühlt hast. Notiere diese dann auf deinem Arbeitsblatt. Hier also nun die drei Gefühlsübungen zum Heilen von Spinnenphobie:

  1. Gehe in das Gefühl in einem Spinnennetz ohnmächtig zu hängen.
    So ein Netz ist ja nicht ohne. Bei jeder Bewegung, die man macht, zieht es sich immer enger und enger zusammen, als Opfer wird man immer unbeweglicher und ohnmächtiger, also wer da gefangen ist, der ist wirklich chancenlos. Egal was man macht, es wird immer schlimmer und schlimmer, und schlimmer - das ist das Erlebnismuster. Darum, fühle ob du so etwas schon mal erlebt hast (im übertragenen Sinne). Erlaube es dir wirklich dieses Gefühl zu fühlen, koste es sozusagen aus.
    WICHTIG:
    Zum Ende der Übung stellst du dir vor, dass sich durch die Lichtkraft deiner Gedanken alle Fäden des Netzes immer heller werden und sich im Licht auflösen, so dass du wieder frei bist. (Falls dir dies nicht gelingt, dann nehme Fantasiewerkzeuge zur Hilfe in deiner imaginären Vorstellung.)
  2. Als zweite Übung gehe in das Gefühl von jemandem beobachtet und kontrolliert zu werden und zwar im übertragenen Sinne, genau so wie eine Spinne das macht die in der Nähe ihres Netzes sitzt und mithilfe ihrer feinfühligen Beine jede Regung des Opfers im Spinnennetz mit fühlt und sofort aufkreuzt, wenn etwas los ist. Also hier geht es darum, das Gefühl zu fühlen, dass man sich nicht bewegen darf, weil sonst gleich jemand bedrohliches aufkreuzt (oder etwas bedrohliches geschieht).
    WICHTIG:
    Am Ende dieser Übung durchtrennst du in deiner Vorstellung symbolisch den "Signal"-Faden der zur Spinne führt. Oder wenn dir während der Übung ein Mensch/Ereignis eingefallen ist, bei dem du dich so gefühlt hast, dann durchtrenne die symbolische Verbindung zu ihm.
  3. Als dritte Übung gehe in das Gefühl von jemand energetisch ausgesaugt zu werden, also im übertragenen Sinne, so, wie eine Spinne das mit ihren Opfern macht. Auch hier fühle, ob du so etwas schon einmal zum Beispiel in deiner Kindheit erlebt hast.
    WICHTIG:
    Auch hier am Ende wieder visualisieren, dass es gut ist. Also du kannst dir vorstellen, dass die aussaugende Person (oder Spinne) platzt und die gestohlene Energie wieder zu dir zurück fließt. Oder ähnliches, auf jeden Fall in deiner Vorstellung den Aussaugungsvorgang stoppen.

Dies sind die 3 Urangst-Gefühle des Menschen im Zusammenhang mit Spinnen. Und wenn du mit diesen Gefühlen deinen inneren Frieden gefunden hast, dann wirst du sehen, danach werden Spinnen zu deinen besten Freunden, weil sie dann nichts angsteinflößendes mehr repräsentieren. Hinter jedem der 3 Punkte stecken übrigens Prinzipien die wir im Leben eigentlich ständig anwenden. Wer hat zum Beispiel nicht schon mal selber eine Zahnpastatube so ausgepresst, wie eine Spinne das mit ihrem Opfer tut, bis auf den letzten Tropfen ? usw. Du wirst also auch um ein vielfaches "lebenstauglicher", wenn du mit diesen Gefühlen und Prinzipien in Einklang kommst.

Nun hast du vielleicht irgendwann einige Punkte auf deinem Arbeitsblatt stehen, die bei dir Ursachen für deine Spinnenangst sind. Überlege dir für jeden dieser Punkte einen Weg, wie du es befrieden willst. Vielleicht ist eine Vergebungsarbeit passend, vielleicht ein nachträgliches Umändern von Gefühlen, die du während einem Ereignis hattest, oder du veränderst deine Sichtweise zu einem vergangenem Ereignis, zum Beispiel, indem du dir die Szene wie ein neutraler Beobachter von oben anschaust, so lange, bis du wirklich zu diesem neutralen Beobachter wirst und es so neutral sehen kannst - entscheide selbst, wie du bei jedem der Punkte auf deiner Liste vorgehen willst. Du wirst innerlich spüren, wenn du einen Punkt befriedet hast, dann streiche ihn durch, bis deine Liste leer ist.
Und vergiss dann auch nicht, ab und zu den Test zu machen, wie groß deine Spinnenangst noch ist. Natürlich gehst du dabei so vor, dass du dich nicht verurteilst, wenn noch etwas da ist von der Spinnenphobie, sondern du lenkst deine Aufmerksamkeit auf deine Fortschritte, also lobst dich selber bereits für den kleinsten Fortschritt (Prinzip: nicht verurteilen, sondern Loben!)

Wenn du das Thema noch ganzheitlicher bearbeiten möchtest, kannst du übrigens diese Übungen auch aus Sicht der Spinne machen, also wie fühlt sich die Spinne jeweils dabei. Das wird aber meist nicht nötig sein um die Phobie aufzulösen, es kann dir aber helfen das Spinnenthema ganzheitlicher zu erfassen und zu verstehen. So geht es hier eigentlich um weit mehr als nur die Auflösung der Arachnophobie, es geht auch darum, dass der Mensch seinen Frieden mit den 3 Prinzipien findet, die hinter den drei Spinnen-Urangst Gefühlen stehen. Weil diese Prinzipien so oft im Leben auftauchen ist es wichtig dass der Mensch in seine volle Spinnenkraft kommt.
Jeder Mensch ist eben durch sein Verhaltenspotential auch eine Spinne, auch wenn er optisch nicht so ausschaut. Es heißt, dass es im Weltraum Planeten gibt, wo Spinnen regieren und so groß wie Menschen sind.


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