Das Pechmarie Syndrom

Wenn Dinge nicht klappen, wenn wir plötzlich viel Pech im Leben haben, wie von Pechsträhnen verfolgt sind.
Manchmal haben wir plötzlich innerhalb weniger Tage oder Wochen gehäuft ganz viel Pech, alles mögliche klappt nicht, alles geht schief, kurzum nichts glückt mehr so richtig, egal was wir anpacken. Vielleicht haben Sie so eine Lebensphase schon einmal erlebt ? Wer in so einer Pechsträhne drin steckt, möchte natürlich schnell wieder heraus auf die Glücksseite des Lebens wechseln. Sogar Menschen, die es gewohnt sind viel Glück im Leben zu haben, können so schnell an den Rand ihrer Grenzen kommen und in eigenen Untiefen, Depressionen, Burnout oder gar Alkoholismus zu versumpfen. Nichts macht den Menschen psychisch fertiger, als wenn er viel Pech auf einmal hat.

Was kann man in so einem Fall tun um dem Pechmarie Dasein zu entkommen ?

Zunächst die gute Nachricht, und zwar meine ich damit wirklich eine richtig GUTE NACHRICHT: Dass deine Seele dir so viel Pech zumutet bedeutet dass sie der Meinung ist, dass du in deiner geistig-seelischen Entwicklung nun an einem so weit fortgeschrittenen Punkt angekommen bist, dass du aus den unglücklichen Ereignissen in deinem Leben etwas lernen kannst. Dass deine Seele (also ein Teil von dir), dir dies zumutet, zeigt, dass du das Ganze handhaben kannst und dass es dir letztlich nützlich ist. Deine Seele weiß ganz genau, zu was du fähig bist und was du für deine geistig seelische Reifung nötig hast und brauchst.

Du bist eben nicht das Opfer sondern der (Schöpfer-)Gott deines Lebens.
Das mag dir zwar schwerfallen, aber versuche es zumindest. Schon diese andere Geisteshaltung macht dich wieder zu einem Gewinnertyp !
Zum Gewinner sein gehört allerdings noch etwas anderes, und zwar:
Du musst aus dem Pech einen Gewinn ziehen.
Wie geht das ?
Hierzu mache dir zunächst bewusst, dass ein Gewinn nicht immer materiell oder finanziell sein muss. Auch eine Erkenntnis kann ein Gewinn sein. Und ob du etwas als Pech oder Glück empfindest, das entscheidet ja sowieso dein eigenes Bewusstsein. Erkenne also innerlich, dass auch eine Erkenntnis viel, sehr viel wert sein kann.
Und ab diesem Punkt brauchst du nun nur noch diese wertvolle Erkenntnis finden. Frage dich also:
Welche Erkenntnisse kann ich aus meiner Pechsträhne ziehen ?
Welche Botschaften sind in diesen Unglücksfällen für mich enthalten ?
Welche Botschaft(en) will mir meine Seele über diese Vorfälle mitteilen ?
Zu welchem neuen Denken (oder auch Handlungen oder Fühlen) will dich deine Seele mit diesem Pech zwingen ?
In diesen Erkenntnissen liegt der wahre tiefe echte große Wert solcher "vom Pech verfolgt sein" Phasen, denn dann können wir unser Denken und unser Sein so ändern, wie unsere Seele es für uns vorgesehen hat. Weil diese Erkenntnisse uns helfen, unserem Seelenweg zu folgen sind sie so wertvoll.

Deine Aufgabe besteht also darin die ganz individuell auf dich zugeschnittene Botschaft deiner Seele für dich zu erkennen und diese Erkenntnis dann für eine Veränderung zu benutzen. Weil jeder Mensch anders ist und jeder andere Lebenslernthemen hat, musst du normalerweise nach innen gehen um die Botschaften deiner Seele zu erkennen. Natürlich gibt es auch viele äußere Hilfsmittel, von denen hier ein paar aufgezählt werden sollen:

Sonderfall: Wenn jemand immer nur Pech hat im Leben

Dies kommt meiner Meinung dadurch zustande, dass der oder die Betreffende schon in vielen Leben versäumt hat, dem Weg ihrer Seele zu folgen, ja sich im Streit mit der eigenen Seele befindet oder gar im Kampf mit Gott. Es ist ok ein Ego zu haben, aber es darf sich nicht über die eigene Seele oder über den eigenen göttlichen Anteil stellen. Wenn das Ego sich nicht unterordnet, dann geschieht immer (im übertragenen Sinne) ganz genau das was im Märchen von der Frau Holle mit der Pechmarie passiert ist. Die natürliche Ordnung besteht darin, dass Gott (dein göttlicher Anteil) der Seele übergeordnet ist und die Seele ist wiederum dem Ego übergeordnet.

Übrigens: Auch in einem solchen Fall (wenn das Ego gegen die Seele und gegen Gott kämpft), gibt es immer irgendwann Frieden, weil jeder Krieg erschöpft sich irgendwann von alleine. Bei einem Krieg brennt das ganze Land aus - beim Menschen nennt man das einen Burnout.


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Kommentare

 
1. Ligui schrieb am 09.1.2018:

Hallo
ich möchte hier was über mein Pechmariechen Syndrom erzählen. Mein Pech verfolgt mich schon mein ganzes Leben. Ich hatte als kleines Kind das Pech eine Schwester zu haben und für alles was die angestellt Prügel zu kriegen. Weiter ging es mit einer schweren Verbrühung die ich mir als Kind mit heißem Kaffee zugefügt habe. In der Grundschule hatte ich dann eine prügelnde Lehrerin. Diese schlug mir mit der flachen Hand voll insGesicht weil ich einen Fehler an der Tafel gemacht hatte.

Eine Arbeitsstelle traue ich mich nicht mehr anzunehmen weil ich eh nur Pech habe. Bei meiner letzten Arbeitsstelle gefiehl meinem Vorgesetzten meine Nase nicht und deshalb hat der nur an mir rumgemäkelt und mich gemobbt. Egal was ich auch gemacht habe, es war grundsätzlich falsch. Zum Schluss musste ICH wegen eines Fehlers gehen den andere im Einkauf gemacht hatten.

Vor vier Jahren hab ich mir bei einem Radunfall auf Glatteis ganz schlimm das Becken gebrochen, an den Folgen leide ich noch heute.

Als ich EINMAL nach Jahren mit einem Freund ins Kino eingeladen habe, ist genau MEIN Platz zweimal verkauft worden, so dass ich durch den Kartenabreisser beim Filmsehen mehrmals gestört wurde und der ganze Abend für mich hinüber war.

In diesem Sommer hatte ich gleich zwei Unfälle mit dem Rennrad. Das eine mal hat mich jemand in der Gruppe nen Fehler gemacht und ich stürzte und verletzte mich, der Finger musste genäht werden. Der nächste Unfall war ungleich schwerer. Mir wurde von einer Radgruppe Verkehrswidrig die Vohrfahrt genommen. Alsich nach rechts auswichen wollte kam mir der Rest der Gruppe auch noch auf meiner Spur entgegen. Ich hab (natürlich bei meinem Pech)keinen Zeugen und die Polizei ließ mich nicht mal ausreden undgab noch MIR die Schuld. Ich habe einen materiellen Schaden von 1500 Euro, Schmerzen und werde noch von der Polizei als Idiot hingestellt! Ich hab einen Anwalt eingeschaltet, glaube aber nicht daran noch mein Recht zu bekommen.

Ich hab schon lange den Verdacht das ein böser Geist für all mein Unglück verantwortlich ist. Mit Gott kann ich nichts anfangen, mit einem früheren Leben auch nicht. Oft frage ich mich ob ich nicht mein Leben einfach beenden soll. Es hat doch alleskeinen Zweck mehr. Mein ganzes Leben ist eine Pechsträhne! Ich kann nicht mehr.
 

 
2. Andreas schrieb am 10.1.2018:

Hallo Ligui,

Zitat:

..eine mal hat jemand in der Gruppe nen Fehler gemacht und ich stürzte und verletzte mich..



Kannst du das Muster erkennen, welches da dahinter steckt ?

Du bist Mitglied einer Gruppe, in dem Fall eine Fahrradgrupe, und du büsst für die Fehler der anderen.
Nun betrachte das in deiner Kindheit: Du warst Mitglied der Gruppe, in dem Fall der Gruppe der Geschwister, und du hast für die Fehler des anderen Gruppenmitgliedes der Schwester büssen müssen.
Nun betrachte, was dir in der Firma passiert ist: Du warst Mitglied Gruppe der Firmenmitarbeiter, und wieder hast du für die Fehler eines anderen Gruppenmitgliedes bezahlen/büssen müssen.

Es scheint also immer wieder das selbe Muster zu sein, was sich da in deinem Leben manifestiert.
Vielleicht weißt du noch nicht, was deine Seele will, dass du daraus lernst.
Aber eines ist klar, dass es aufhören wird, sobald du gelernt hast, was da für dich zu lernen ist.
Was kannst du nun solange tun, bis du verstanden hast, was es da zu lernen gibt ?
Das ist wichtig, denn du must ja zumindest sofort einen anderen Umgang damit finden, also einen Umgang wo du dich nicht mehr als Opfer siehst. Eine solche andere Sichtweise wäre zum Beispiel, dass du dir vornimmst solche Vorfälle bewusst als eine Lebenslernübung zu betrachten, also als ein Geschenk, welches dir hilft, dich weiterzu entwickeln. Zum Beispiel hat dir dieses Schicksal ja geholfen, dich auf Webseiten wie diese zu führen wo du mehr und mehr verstehen lernst, wie und was das Leben ist usw.
Um dieses Muster aufzulösen fehlt dir noch etwas, weil es ist ja ein Muster welches du aus früheren Leben mitgebracht hast - und weil du nicht an frühere Leben glaubst, geschieht dir nach diesem Glauben, was bedeutet dass du es nicht auflösen kannst weil du dadurch gar nicht die Option hast zu erkennen wie du diese obige Lebensmuster in den früheren Leben erzeugt hast. Normalerweise nehmen Menschen (unbewusst) solche Schuld von jemand anderem aus einer Gruppe nur dann auf sich, wenn sie in sich eine Schuld tragen (die meist aus früheren Leben kommt).
So lange du nun mit dieser Schuld nicht in einem inneren Frieden bist, wird sie sich (in deinem Jetzt-Leben) immer wieder und wieder manifestieren (zb durch diese obigen Muster), um dich zu zwingen dich damit auseinanderzusetzen und sie zu befrieden.

Es geht also eigentlich nur darum JA zu dieser Urschuld zu sagen und sie anzunehmen anstatt dich zu sträuben. Nach all den Jahren kommst du ja ohnehin anscheinend in diese Phase wo du den Kampf gegen diese Schuld mehr und mehr aufgibst, denn wie du sagst glaubst du selbst nicht mehr an:

Zitat:

..glaube aber nicht daran noch mein Recht zu bekommen.


und das kommt daher weil es eben eigentlich um diese Urschuld aus einem früheren Leben geht - und diesbezüglich hast du ja auch tatsächlich kein Recht. Darum wird das Leben, bzw in dem Fall der Richter, dir sagen, dass du nicht recht hast (außer du gestehst dir innerlich ein, dass du tatsächlich nicht im Recht bist, und es also gerechtfertigt war, dass du (aufgrund der Schuld aus dem früheren Leben) im übertragenen Sinne gerechterweise die Prügel für deine Schwester bekommen hast, du gerechterweise den Job verloren hast, du gerechterweise im Kino gestört wurdest, usw.
Erst wenn du dir dies alles eingestehst kannst du in einen inneren Frieden kommen, und dann werden auch die anderen dich in Frieden lassen.
Das Leben funktioniert so einfach. Sobald du deine (alte) Schuld auf einer tiefen inneren Ebene wahrhaftig eingestehst werden dir im Außen von deinen Mitmenschen keine Botschaften mehr entgegen kommen, dass du schuldig bist. Warum auch ? du hast die Botschaft ja dann nicht mehr nötig.

lg von Andreas
 

 
3. Linda schrieb am 25.1.2018:

Wenn es ich eine Urschuld aus meinem früheren Leben in mir trage, dann muss ich ernsthaft ein furchtbarer Mensch gewesen sein.

Seit der Grundschule bin ich immer wieder gemobbt worden. Mir wurde an den Kopf geschmissen dass ich mir das Leben nehmen oder am besten einen Amoklauf veranstalten sollte, damit die anderen ins Fernsehen kommen und man hat mir gedroht mich zusammen zu schlagen, sollte ich ihnen jemals alleine begegnen. Und warum? Ich war zurückhaltender und immer kleiner und schwächer als die anderen und hatte keinen Cent. Meine mutter war ständig am online-shoppen und deshalb musste ich die alte Kleidung von Nachbarn und meinen Schwestern tragen.
Zu Hause wurde ich geschlagen und auch nieder gemacht. Mein Vater wollte nie eine Tochter und nachdem mein jüngerer Bruder auf der Welt war, hatte er auch das letzte Interesse an mir vetloren. Außer mein Bruder hatte einen Fehler gemacht, dann war es meine Schuld. Meine Mutter gibt mir noch immer die Schuld an jeder gescheiterten Beziehung von ihr und daran dass ihr Leben angeblich so furchtbar ist. Als sie herausgefunden hat dass ich mich selbst verletzt habe, hat sie mich noch mehr gehasst und geschlagen.

Wenn ich mir irgendetwas leiste geht es entweder nach kurzer Zeit kaputt, oder ich Ende anders in riesigen finanziellen Schwierigkeiten.

Meine letzten Beziehungen haben mich verlassen, obwohl ich einfach alles darein investiert habe was nur ging und mittlerweile bin ich nicht mehr fähig, jemandem zu vertrauen.

Ich bin fast 23 und habe noch keine Ausbildung angefangen, weil ich nie einen Platz bekomme. Angeblich bin ich immer nur die zweite Wahl die keine Chance bekommt und je mehr Zeit vergeht, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit dass ich jemals eine Ausbildung bekomme.

Heut habe ich dann auf der Arbeit aus lauter Stress, weil ich einfach überfordert und alleine war, einen so großen Fehler gebaut dass ich ab nächste Woche wohl nicht mehr kommen brauche.

Also wenn ich eine Urschuld besitze, ist es dann nicht einfacher alles zu beenden? Dann hätte das Karma gewonnen.
 

 
4. Andreas schrieb am 26.1.2018:

Hallo Linda,
Wie für jeden Mensch gilt auch für dich, dass dir nur begegnet, was du dir durch dein Denken, Fühlen und handeln erschaffen hast. Wenn dir also in der Schulzeit feindlich gesonnene Kinder begegnet sind, dann nur darum, weil du entsprechendes feindliches Denken über deine Mitmenschen in dir hattest. Natürlich verhalten sich deine Mitschüler dann entsprechend.


Zitat:

..Und warum? Ich war zurückhaltender und immer kleiner und schwächer als die anderen und hatte keinen Cent.


Dieser Satz (und aber auch alle deine anderen Sätze) zeigen das überdeutlich wie du dich ständig selber belügst. Denn dass es nicht stimmt, das siehst du ganz einfach daran, dass es andere kleine schwächere Menschen gibt, denen das nicht passiert ist wie dir: Das ist also eine Selbstbelügung, der du hier frönst, wenn du diese falschen Gründe glaubst.
Genau so deine anderen Aussagen, zb dass du wegen dem Stress den Fehler gemcht hast. Andere machen in der gleichen Stressituation nicht zwangsläufig den selber Fehler - also auch hier belügst du dich. Anstatt anzuerkennen, dass es in dir einen Anteil gibt, den Pechmarieanteil, der nun durch diesen Fehler das erreicht hast, was du wolltest, nämlich weiterhin in der Opferrolle verharren und jammern und die Welt anklagen anstatt zu vergeben und Gutes zu leben usw, usw..

Wir landen hier also ganz schnell in der Frage:
Warum belügen Menschen sich selber ?
Und die Antwort ist einfach. Menschen belügen sich selbst fast immer darum, weil sie in einer Rolle/Muster, welche sie sich zugelegt haben, bleiben wollen. In deinem Fall ist es eine Opferrolle.

Durch deinen Selbstmord im letzten Leben könntest du nun immerhin lernen, dass auch das keine Lösung ist, um aus einer solchen Rolle rauszukommen, im Gegenteil: Unsere Denk und Glaubensmuster wirken immer so lange, bis wir sie verändern. Auch DU kommst da nicht drumrum diese Arbeit zu tun. Die Glücksmarie ist diejenige, die an ihren Themen arbeitet (zb Vergebungsarbeit) und ihr Denken und damit ihr Sein veredelt. Die Pechmarie ist diejenige, die diese Arbeit nicht macht und sich im Gejammer ihrer Opferrolle suhlt.

lg von Andreas
 

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