Segnen

Was ist Segnen ?

Um zu verstehen, was Segnen ist, betrachten wir am besten die Sonne. An Beispiel der Sonnenstrahlen sehen wir das wichtigste Prinzip einer Segnung: Es findet keine Wertung statt. Die Sonne bewertet nicht, was sie segnet. Sie scheint für alle gleich. Sie lässt uns die Freiheit zu tun, was immer wir für richtig halten. Genau diese Einstellung nehmen wir auch beim Segnen ein. Wir belassen beim Segnen den Gesegneten in seiner Freiheit. Wir manipulieren nicht, wir wollen beim segnen nichts bestimmtes erreichen, sondern geben ihm einfach eine positive Energie also unseren Segen mit. Was er damit tut, das belassen wir bei ihm. Wir vertrauen, dass unser Segen aus sich selbst heraus zum besten wirkt, ohne dass wir in irgend einer Weise manipulierend eingreifen müssen.

Wen können wir segnen ?

Im Prinzip können wir alles und jeden segnen. Die natürlichste Form des Segnens ist allerdings der Segen, den Eltern ihren Kindern mitgeben. Wenn ein Kind die Pubertät durchlaufen hat, sollten Eltern nicht mehr manipulierend in das Leben ihres Kindes eingreifen. Trotzdem bleiben sie aber die Eltern und haben natürlich noch immer den Wunsch, dass es ihren Kindern gut ergeht, was immer sie tun. Dies können sie nun mit einer segnenden inneren Haltung erreichen. Dies gibt dem Kind einerseits die Freiheit, die es benötigt, um wichtige (auch negative) Erfahrungen zu machen und gleichzeitig wird sich durch die Segenskraft der Eltern alles zum besten im Leben des Kindes ausrichten.
Kleine Kinder brauchen noch den handfesten führenden Schutz der Eltern, die auch Verantwortung tragen für das Wohlergehen ihrer Kinder. Nach der Pubertät zeigt sich hingegen, ob nicht nur die Kinder gewachsen sind, sondern auch die Eltern werden geprüft, ob sie sich weiterentwickelt haben und die notwendige geistige Reife erlangt haben um über ihre Segenskraft wirken zu können. Reibereien sind dann an der Tagesordnung, wenn die Kraft ihres Segens nicht ausreicht.
Neben den eigenen Kindern sind es vor allem die eigenen Projekte und überhaupt alle Dinge, die wir tun, in welche unser Segen einfließen sollte.
Kann man negative Dinge segnen ? Nein, weil wenn man beim Segnen etwas als Negativ ansieht, dann ist es kein Segnen mehr, sondern wir sind dann auf eine duale (Gut-Böse-Denken) Egoebene abgerutscht. Dies führt uns direkt zur nächsten Frage:

Wie segnet man ?

Segnen ist eigentlich ein Urprogramm, welches in jedem Mensch verankert ist. Es genügt zu sagen oder zu denken: "Ich segne … " und schon wird dieses Programm aktiv. Sofort fließt eine segnende Energie zu dem Gesegneten. Am besten kann man den Vorgang des Segnens verstehen, wenn man anschaut wie es im Großen abläuft: Die Sonne und ihr Kind, die Erde. Das Scheinen der Sonne ist nichts weiter als die sichtbaren Segensstrahlen, welche von der Sonne und all ihrer Bewohner auf die Erde ausgestrahlt werden. Diese Wesenheiten (die Bewohner der Sonne) sind so hoch entwickelt, dass sie einen so großen, hellen und stetigen Segensstrom ausstrahlen, der sich auf so vielerlei Wegen auf der Erde und den anderen Planeten positiv auswirkt. Genau so ist es auch beim Menschen. Desto reiner seine Gedanken beim Segnen sind, desto reiner und kraftvoller ist auch der Segensstrom, der von ihm ausgeht. Diese Reinheit der Gedanken entsteht nun, wie schon oben angedeutet, gerade durch eine nicht bewertende, nicht wollende und nicht manipulierende innere Geisteshaltung beim Segnen. Da wir im Idealfall immer Segnen, wo immer und was immer wir tun, sollten wir diese innere Haltung nach Möglichkeit immer einnehmen. In einem kleinen Rahmen segnen wir eigentlich sowieso ständig, denn es handelt sich um ein Ur- oder Grundprogramm im Menschen. Deswegen können wir auch unsere Auraausstrahlung nicht stoppen, genau so wenig wie die Sonne aufhören kann zu scheinen. Es liegt also in unserer Natur zu segnen.

Wenn wir also JA zu unserem Leben sagen, so beinhaltet dies auch ein JA zu unserer Fähigkeit zu segnen. Und es beinhaltet auch diese Fähigkeit zu praktizieren und segnen zu üben und zu vervollkommnen.


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