Keiner kommt zu Gott, denn durch mich

Dies ist eine der genialsten Werbeaussagen der katholischen und evangelischen Kirche um Gläubige zu rekrutieren und in ihren Reihen zu halten. Wenn man eine solche Werbeaussage nur oft genug wiederholt, und das geschah in den letzten tausend Jahren wahrlich oft genug - dann wird ein solcher Glaubenssatz immer tiefer eingehämmert ins Bewusstsein der Menschen und sie glauben es dann tatsächlich irgendwann. Die Realität zeigt, wie wirksam diese Werbekampagne war. Auch heute, wo sich immer mehr Menschen von den Kirchen abwenden, glauben noch immer viele diese Lehre, dass niemand zu Gott kommen könne, ohne durch Jesus. Einen Beweis oder wenigstens Indizien, dass dies so ist, gibt es nicht. Sehr wohl gibt es allerdings Gegenbeweise. Es handelt sich also offensichtlich um reinen Aberglaube, wie schon erwähnt um eine gelogene Werbeaussage der christlichen Kirchen. Jesus selbst hatte das genaue Gegenteil gelehrt:

Keiner kommt zu Gott, denn durch sich

Jesus hatte nicht von einem Gott im Außen gelehrt, sondern von einem Gott im Innen, im Inneren eines jeden Menschen - und natürlich, logischerweise bekommt man zu einem solchen Gott den Zugang nur durch sich selbst. Du kannst den Gott in Dir nicht finden, wenn du im Außen bei anderen Personen, zum Beispiel bei Jesus suchst. Du kannst den Gott in Dir nicht finden, wenn du im Außen an anderen Orten zum Beispiel Kirchengebäuden, suchst. Nein - du musst in Dir suchen, in Dir fühlen, das göttliche Licht in Dir entfachen. Dein Körper sagt dir, was mit dir falsch ist. Hier zu liefert dein Körper dir Gefühle, Botschaften, bis hin zu Schmerzen und Krankheiten, die alle nur den einen Zweck haben, dir den rechten Weg zu zeigen zu dem Göttlichen in Dir. NUR wenn du nach innen gehst, nach innen hörst, nach innen fühlst, kannst du zu dem Gott in dir finden. Deine Seele hilft dir mit all den Körperbotschaften, wie zum Beispiel Krankheiten, wie du zu dem Bewusstsein kommst, welches in der Lage ist, mit dem Gott der du auch bist, zu verschmelzen. Schlechte Gedanken und schlechte Gefühle führen dich weg von deiner inneren Göttlichkeit. Die Seele zeigt dir dies zum Beispiel in Form von Krankheiten und anderen Körperbotschaften. Gute (göttliche) Gedanken und Gefühle belohnt deine Seele mit Gesundheit. Diesen (einzigen) Weg kannst du aber nur gehen, wenn du nach innen, in dein ureigenstes Sein gehst, und alles suchen im Außen loslässt. Genau darum hat Jesus gelehrt:

Keiner kommt zu Gott, denn durch sich selbst

Dabei hat Jesus wahrlich oft genug betont, dass jenes Gottes Reich, welches er lehrte, nicht im Außen zu finden ist, beispielsweise wenn er sagte, dass dieses Reich in dem er regiert nicht von dieser Welt sei. "Mein Reich ist nicht von dieser Welt". Dieser Himmel in dem Gott zu finden ist, das ist der "Gedankenhimmel" der eigenen Gedanken. Hier regiert jeder selbst. Kein anderer kann die eigenen Gedanken für einen denken. Für jeden Mensch gilt, dass dies "Mein Reich" ist. Hier ist jeder zu 100% selbst verantwortlich für absolut alles, was hier geschieht, also für einen jeden Gedanken und für ein jedes Gefühl. Darum kommt keiner zu Gott, der sich nicht den eigenen Gedanken und Gefühlen zuwendet, denn dies ist der Ort wo der Schöpfergott existiert, nirgendwo anders. Hier erschafft der Schöpfergott, der wir selber sind, unsere Gedanken.

Jeder der dies verneint, spielt lediglich Opferrollen in Spielen, die Gedankenmuster beinhalten in der Art "Ich mache mich zum Opfer oder Sklaven fremder Herrscher." Mit solchen Mustern landet man dann automatisch natürlich auch in Religionen, die entsprechende Opfermuster anbieten, wie dem Christentum, wo solches Opfertum (Jesus am Kreuz) angebetet wird. Mit solchen Lebensmustern ist es nicht möglich die Herrschaft über das eigene Königreich des eigenen Gedankenschöpfertums zu erhalten. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den Grundlagenartikel zur Traumdeutung, welche eine effektive und natürliche Methode ist, jene Herrschaft über sich selbst, über den eigenen Gedankenhimmel zurück zu erobern.
Abschließen möchte ich diesen Artikel darum nochmals mit der korrekt übersetzten Überlieferung von dem, was Jesus lehrte:

Keiner kommt zu Gott, denn durch sich selbst.


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Kommentare

 
1. EHS schrieb am 01.2.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Ich stimme dieser Beschreibung im Prinzip zu, dass man durch sich selbst zu dem Heiligen Geist oder Holy Spirit kommt. Jesus selbst hat früh festgestellt, dass er und alle Menschen reinkarnieren. Aus diesem Grunde, konnte er auch früh mit den Phariseern diskutieren und hatte ein hohes Wissen als Kind. Alle Entwicklung die durch Menschen stattgefunden hat, ist auf Reinkarnation zurückzuführen. Jedes sogenannte Wunderkind beweisst diese These von mir. Jesus hat immer noch Gott als einen persönlichen Vater = Abba identifiziert. Dies wegen seinem Vokabular aus dem Judaismus. Im Grunde ist dies falsch und es hat auch in der Geschichte zu vielen Missverständnissen geführt. Dadurch konnten die Könige und Kaiser eben eine Gottesgestalt darstellen und Ihren HErrschaftanspruch verteidigen. Jesus Worte: Ich bin die Wahrheit und das Leben, wer an mich glaubt wird leben auch wenn er stürbe" deutet eindeutig auf das reinkarnative Leben der Menschen hin. Gott selbst ist im Heiligen Geist zu suchen, der auch hinter den Gestirnen: Sonne, Mond und Erde wirkt. Echnaton der Pharao, 1350 v.C. hat die Sonnenscheibe als Gott identifiziert. Deshalb Monotheismus. Gott ist doch grösser, also am Besten man spricht von dem heiligen Geist. Der Mensch selbst entstand aus der Mutter Erde wie man jetzt auch weiss. Menschen sind heute disfunktionell d.h.mythoman.
Die Religionen haben zum Gottesverständniss nichts beigetragen. Eher das Gegenteil. Sie sind wahrlich die richtigen heidnischen Vereinigungen. Im Übrigen kommt man nur zur Erleuchtung durch lange Inkarnationswege, was man als rasistisch auffassen könnte. Dies ist falsch weil es auf dem Individniveau beruht. Am Ende findet man also Gott in sich: Und damit wären wir wieder beim Thema. Die Menschheit muss sich also vermischen wie im Alten Testament gesagt wird. Alles Beste. Erik Heinrich Schiedt
 

 
2. Andreas schrieb am 01.2.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Zitat:

Vater = Abba


Man muss da immer berücksichtigen, dass jenes Aramäisch in dem Jesus lehrte nur einen sehr geringen Wortschatz hatte. Darum gibt es noch viele, sehr viele, richtig viele andere mögliche Übersetzungen seiner Worte. Genau dies ist ja der Grund, warum die Kirche es später so leicht hatte, seine Lehren so stark zu verdrehen und wie beim Beispiel aus dem Artikel, sogar ins genaue Gegenteil zu verwandeln, um die Menschen zu manipulieren und zu belügen. Jeder, der glaubt, er könne durch das Lesen der Bibel erkennen, was Jesus gelehrt hatte, der ist ein Narr. Denn, natürlich war beispielsweise ein Martin Luther mit der Bibelübersetzung völlig überfordert, weil er ja gar nicht wissen konnte, wie Jesus es ursprünglich gemeint hatte.

lg von Andreas
 


 

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