Ein Partner ist unser Spiegel

Die wichtigste Funktion eines Partners ist unser Spiegel zu sein.

Natürlich ist nicht nur unser Partner der Spiegel unserer inneren Programme, Denk- und Handlungsmuster. Nein, auch unsere Eltern und jeder andere Mensch, den wir kennen spiegelt uns innere Anteile passgenau bis in kleinste Details. Aber unseren Partner/Partnerin kennen wir eben sehr genau. Darum können wir uns hier noch viel intensiver mit unserem Spiegelbild auseinandersetzen, als dies mit anderen Menschen möglich wäre. Und genau dies ist der Sinn des Lebens: Sich selbst erkennen.

Das was landläufig als Liebe bezeichnet wird, nämlich die so genannten "Schmetterlinge im Bauch", ist nicht die wahre Liebe. Wahre Liebe entsteht im Herzchakra, nicht im Bauchchakra. Dieses Schmetterlinge im Bauch Gefühl ist lediglich ein verstärktes Vibrieren, welches aufgrund von Resonanzen innerer Programme entsteht. Diese Resonanzen erzeugen dann die Bindung über das Bauchchakra zum anderen Menschen. Es zeigt also lediglich an, dass da jemand ist, der sehr gut zu uns passt. Erst wenn diese verstärkte Energie aus dem Bauchchakra ins Herzchakra aufsteigt, dann entsteht Liebe.

Erst mit diesem Hintergrundwissen kann man verstehen, dass wir unsere Partner also indirekt letztlich danach aussuchen, wie gut sie uns spiegeln können (=in Resonanz sein).

Dass bei diesem Prozess unser Herzchakra aktiviert wird, also dass Liebe in uns entsteht, ist nur ein Nebeneffekt, der dadurch zustande kommt dass das vibrierende Bauchchakra auch das Herzchakra anregt. Es ist nicht der Hauptzweck einer Partnerschaft, denn um unser Herzchakra zu aktivieren, also um Liebe zu fühlen, dazu brauchen wir keinen Partner oder Partnerin. (Wenngleich dies vielen Menschen nicht bewusst ist, dass sie eigentlich zu jeder Zeit selbst die Kontrolle über ihr Herzchakra haben könnten.)

Es ist also wichtig zu verstehen, dass der Sinn einer Partnerschaft darin besteht, dass die beiden sich gegenseitig spiegeln, und dadurch eigene inneren tief verborgenen Anteile erkennen können.

Mensch - erkenne dich selbst !

Einen anderen Sinn gibt es nicht im Leben. Das mag sich jetzt vielleicht nach wenig anhören, ist es aber nicht. Denn, im Erkennen liegt bereits das Annehmen mit drin, das Verschmelzen, das EINS SEIN !
Was ich erkenne, kann ich bewusst als Teil meines Lebensuniversums annehmen, integrieren, verändern und LIEBEN.

Die praktische innere Arbeit

Wenn wir also unsere Partnerschaft optimal nutzen wollen, so sollten wir schauen, was sind die markantesten Eigenheiten oder Handlungen unseres Partners oder unserer Partnerin welche uns stören oder negativ auffallen. (Am besten ein Arbeitsblatt anlegen.)
Die innere Arbeit besteht dann darin, diese inneren Anteile zu erkennen, welche der andere uns spiegelt, und sie dann innerlich so umzuformen, dass innere Harmonie und Friede und Kraft und Gutes entsteht. Für dieses innere Umformen kann natürlich jede beliebige passende Methode verwendet werden, zum Beispiel Visualisierungsarbeit.

Gerade in Partnerschaften kann Visualisierung sehr gut durch tantrische Praktiken verstärkt werden. Mit Tantra kann ein Paar wunderbar leicht und lustvoll in ein hoch schwingendes Energiefeld eintauchen, um dann in diesem Feld solche Visualisierungs- und Transformationsarbeit zu vollbringen.
Dies ist, ganz nebenbei erwähnt, auch der eigentliche höhere Sinn der Sexualität. Auch sie soll uns helfen bewusster zu werden, indem durch die hohe Energie bewusstseinsblockierende Anteile weggebrannt/transformiert werden. Desto mehr Blockaden wir entfernen, desto bewusster werden wir, desto mehr können wir uns selbst sein.


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Kommentare

1. Jupiter schrieb am 06.12.2015:

Hallo Andreas,
sehr interessant zu lesen. Ich bin schon lange auf dem "Weg". Mir fällt es oft schwer mit dem ...innerlich umformen, dass innere Harmonie und Friede und Kraft und Gutes entsteht, wie du so schön schreibst.
Mein Partner ist ein ziemlicher Chaot. Ich kann das akzeptieren in den Dingen die mich nicht direkt betreffen, allerdings wenn es um gemeinsame Dinge/Abmachungen geht, wie zum Bsp. unsere Wohnung, dann kriege ich oft die Krise, weil ich ein Mensch bin, der eine gewisse Struktur und Ordnung für sein Wohlbefinden braucht. Natürlich kann ich auch chaotisch sein. Ich denke also nicht, dass ich diese Partner habe, weil ich die Seite in mir ablehne.
Doch ich frage mich, wie ich in Harmonie leben kann, ohne die Verantwortung für den anderen mit tragen zu müssen.
Vieles hört sich theoretisch so einfach an, aber leider ist es nicht so, wenn 2 Menschen und 2 Welten miteinander durch leben gehen.

Gruss Jupiter

2. Andreas schrieb am 16.12.2015:

Hallo,
zum Bsp. unsere Wohnung, dann kriege ich oft die Krise, weil ich ein Mensch bin, der eine gewisse Struktur und Ordnung für sein Wohlbefinden braucht.
Also hast du eben auch einen solchen Anteil in dir (eventuell so tief verdrängt, dass er dir nicht bewusst ist). Wenn du keinen solchen Anteil in dir hast, dann würde es dir ja ganz leicht fallen zu visualisieren, wie du es gerne hättest. Und automatisch würde der Partner/in sich entsprechend verhalten.

Um diesen Anteil in dir selbst anzuerkennen, kannst du zum Beispiel einfach mal absichtlich so unordentlich wie dein Partner/in sein, bzw noch besser es fürchterlich übertreiben...

Dass sich nichts ändert, wenn du nichts änderst, wird dir ja sowieso klar sein :-)


lg von Andreas

3. susa schrieb am 10.7.2019:

Lieber Andreas,
was spiegelt mir ein narzisstischer Ehemann, der das klassische Repertoire dieses Bildes erfüllt?
Es heißt ja in solchen Beziehungen, dass es meist Frauen trifft, die eine schwache Persönlichkeit haben oder so ähnlich, die sich eben alles gefallen lassen und sich nicht durchsetzen (können). Ist das Inkonsequenz oder dass man den Partner einfach nur bedingungslos liebt bzw. geliebt hat? Kann man deiner Meinung nach so eine festgefahrene Beziehung heilen? Dadurch, dass ich mein Verhalten ändere?
Bin sehr auf deine Meinung gespannt.
Lieben Gruß

4. Andreas schrieb am 10.7.2019:

Hallo Susa,

Zitat:

Es heißt ja in solchen Beziehungen, dass es meist Frauen trifft, die eine schwache Persönlichkeit haben oder so ähnlich, die sich eben alles gefallen lassen und sich nicht durchsetzen (können).


Ein Narzist hat ja eine dicke, seine fühlende Wahrnehmung blockierende Schicht um sich (=betrifft Energien des 2.Chakra).
Betrachten wir nun Frauen mit schwacher Persönlichkeit - Wodurch sind sie energetisch gekennzeichnet ?
Auch dadurch dass sie eine blockierende Schicht um sich haben. Bei ihnen wirkt diese Schicht nur anders, nämlich in der Art dass sie abgetrennt sind von den lebendig machenden Energien des Universums (weil sonst wären sie nämlich gar nicht schwach sondern würden nur so strotzen vor lebendiger Kraft und Freude). Auch ihre blockierende Schicht hat viel mit den Energien des zweiten Chakras zu tun.

Kannst du erkennen dass sie beide (energetisch betrachtet) ein sehr ähnliches Problem haben ?
und genau darum ziehen sie sich wie magisch an, weil sie sich gegenseitig ein sehr ähnliches Thema spiegeln können.

>..Beziehung heilen? Dadurch, dass ich mein Verhalten ändere?

Nein, nicht dein Verhalten, sondern deine Blockaden, deine blockierende Schicht muss du bearbeiten, auflösen. Zum Beispiel ein Freudeverbot oder vieles andere kann eine solche Blockade sein. (Dein Verhalten ändert sich danach automatisch, das brauchst du nicht extra zu verändern.)
Mehr darübe siehe hier.

lg von Andreas

5. Susa schrieb am 03.8.2019:

Hallo Andreas,
wie kann ich mich von einem Narzisten trennen? Es ist nicht mehr auszuhalten und wird auch immer schlimmer und bedrohlicher. Ich habe in der gegenwärtigen Beziehung keine Energie, um an meinen Blockaden zu arbeiten. Es herrscht nur noch Aggression und Respektlosigkeit. Hat zu lange gedauert bis ich das erkannt habe. Auch wenn ich, in welcher Form auch immer, meinen Anteil dazu beigetragen habe, sehe ich keine andere Lösung.

LG
Susa

6. Andreas schrieb am 02.8.2019:

Hallo Susa,
Dann einfach das Cutting noch einmal machen und aber gezielt Ausschau halten nach Verbindungen die man zuvor übersehen hatte.

lg von Andreas

7. Martin schrieb am 24.11.2019:

Hallo, ich bin gerade am Anfang dieses Thema zu verstehen! Also meine Partnerin ist unpünktlich, braucht für alles ewig, gibt mir die Schuld und ihren Eltern das Sie so geworden ist, Sie sagt auch das Sex nichts für sie ist, Sie erpresst emotional und ist ein Nachtmensch. Ich bin überpünktlich, mache alles schnell fertig, gebe wenn dann mir die Schuld, ich liebe Sex, und bin eher ein Mensch der früh aufsteht. Ich verstehe jetzt ehrlich gesehen nicht annähernd was Sie mir vorspiegelt? Oder sind das alles Sachen die damit nichts zu tun haben? Sie sagt ich höre ihr nicht zu, bin arrogant, kümmere mich nicht genug um Sie und rede zu wenig. Wie geschrieben, ich versuche gerade zu verstehen.

8. Martin schrieb am 24.11.2019:

Habe jetzt mal das aufgeschrieben was ich meinem Partner vorwerfe :
Sie nimmt sich keine Zeit für mich
Sie folgt nur ihren Interessen
Es geht immer nur um sie
Sie erpresst emotional
Sie unternimmt nichts mit mir weil sie keine Zeit hat
Ihr geht es immer schlecht
Sie macht alles schlecht
Sie gibt allen anderen die Schuld an ihrer Situation

Soll das jetzt bedeuten das ich mir keine Zeit für mich nehme!? Oder ich mich nicht genug um sie kümmere?

9. Martin schrieb am 24.11.2019:

Mir fällt noch ein, das Sie am Anfang unserer Beziehung immer gemeckert hat, da ich mich trotzdem noch auch mit meinen Freunden getroffen hatte und mit ihnen was unternommen hatte. Ich hätte ja nun auch vor der Beziehung ein Leben und wieso muss ich das komplett aufgeben wegen ihr. War ja nicht so das ich mich auch um sie gekümmert habe.

10. Andreas schrieb am 26.11.2019:

Hallo Martin,
ja, du siehst schon, sie spiegelt dir da etwas was so tief in dir versteckt oder vergraben ist, dass es zunächst gar nicht erkennbar für dich ist. Aber trotzdem MUSS es solche Anteile in dir geben, denn ansonsten wäre ja gar keine Resonanz möglich, das heißt ansonsten hättet ihr gar nicht zusammenkommen können oder alternativ es wäre dir völlig egal dass sie so ist, also es wäre dann kein Thema für dich, weil du es zb gar nicht wahrnehmen würdest. Etwas wahrzunehmen geht ja auch nur wenn Resonanz vorhanden ist.
Sie nimmt sich keine Zeit für mich
Sie folgt nur ihren Interessen
Es geht immer nur um sie
Sie erpresst emotional
Sie unternimmt nichts mit mir weil sie keine Zeit hat
Ihr geht es immer schlecht
Sie macht alles schlecht
Sie gibt allen anderen die Schuld an ihrer Situation
Meine Vermutung wäre, dass diese Anteile in dir, welche sie dir da spiegelt, also dass das Glaubensanteile sind. Du glaubst dass Frauen so sind - und wegen diesem Glaubensanteil in dir spiegeln sie dir dies.
Nehmen wir mal den ersten Satz: "Sie nimmt sich keine Zeit für mich"
Da du dich ja selber nicht so verhältst könnte eine Frage um diesem Anteil auf die Spur zu kommen lauten: Wie war das mit deiner eigenen Mutter ? Hatte sie vielleicht auch nie Zeit für dich ? Wenn ja, dann könnte der Glaubensanteil der glaubt dass Frauen keine Zeit für dich haben, einfach dadurch entstanden sein, weil du es von deiner Mutter nicht anders kennst. (Gerade einen solchen Glauben haben viele Menschen wenn später noch jüngere Geschwister geboren sind und die Mutter dann tatsächlich plötzlich weniger Zeit für die älteren Kinder hatte.)
Angenommen du hast also die Ursache gefunden, dann befriede diesen inneren Anteil, in dem Fall diese Erlebnisse auf denen diese Glaubensanteile basieren, und ab dem Moment wo der innere Friede mit diesen Anteilen hergestellt ist, ab dem Moment werden sie dir auch nicht mehr querschießen, das heißt ab dem Moment funktioneren es dann wenn du mit der Kraft deiner Gedanken den Wunsch manifestierst, dass sie (oder andere Frauen) Zeit für dich aufbringt.

Und so ist es mit den anderen Sätzen auch. Es stimmt schon, dass es vielleicht nicht so einfach ist den entsprechenden Anteil in dir zu finden, der da gespiegelt wird, aber eines ist sicher: Es muss diesen Anteil geben, weil ansonsten wäre es gar nicht so wie es ist. Also gib nicht auf, sondern suche in dir nach dem was da in dir gespiegelt wird. Und ob du den richtigen Anteil gefunden hast, das kannst du dadurch überprüfen, weil wenn du diesen gefundenen Anteil veränderst (zb durch Befriedung) dann wird dir immer im Außen auch etwas anderes gespiegelt als zuvor.
Und das sehr oft sogar schon wirklich ab der Sekunde wo du innerlich es verändert hast ! Das muss aber jeder für sich selber erfahren und erleben, das ist nichts was man einfach so anderen glauben sollte, weil dazu ist das je etwas viel zu wichtiges und grundlegendes über das Leben.

lg von Andreas

11. Martin schrieb am 27.11.2019:

Die Frage hatte ich auch schon von einem Psycholgen bekommen. Aber ich bin das jüngste Kind, meine Mutter war immer für ein da. Hatte als Kind auch viel Freundinnen und die hatten auch öfters Zeit. Ich denke daran wird es nicht liegen. Ich überlege schon die ganze Zeit, mit den anderen Sachen, aber ich komme nicht drauf. Es ist ja auch so das ich ihr eigentlich immer nur Helfen soll, ich von ihr aber nicht viel zurück bekomme. Ich bin aber selbst ein Mensch der gerne was für andere macht, aber nicht den Rest meines Lebens. Es ist auf jedenfalls kompliziert da was raus zu finden.

12. Andreas schrieb am 28.11.2019:

Hallo Martin,
Dann ist es vielleicht ein Glaube, keine andere Frau verdient zu haben ? (wo könnte so ein Glaube entstanden sein ? eventuell ein Schuldprogramm, weil man sich schuldig , sich nicht wert fühlen für eine Frau die sich dir öffnet ?
Oder es ist vielleicht doch etwas direkteres: Wo öffnest du dich nicht gegenüber anderen ?
Ansonsten kann es etwas aus früheren Leben sein, was aber deswegen wundersam wäre, weil normalerweise manifestieren sich die mitgebrachten Lernaufgaben aus früheren Leben ja bereits in der Kindheit, zb in Form der Eltern.

Vielleicht müssen auch andere Themen aufgelöst werden, bevor du an dieses Thema kommen kannst.

lg von Andreas

13. Martin schrieb am 29.11.2019:

Interessanter Ansatz! Ich habe schon mit mehreren Psychologen drüber geredet, muss aber sagen das ich mit ihren Antworten, das Gefühl habe weiter zu kommen. Danke dafür. Kann sowas sein das ich mir das von meiner Freundin einreden lasse? Sie sagt mir öfters mal das ich ein schlechter Mensch bin, weil ich ihr nicht immer helfe und auch mal was ohne Sie unternehmen will und ich ihr nicht aus ihrer Lage helfe. Sie sagte mir auch schon öfters, welche Frau was von mir will, ist aber gleichzeitig eifersüchtig wenn ich mich mal nett mit einer Frau unterhalte und witzig bin. Ich will mich ja auch trennen, aber Sie lässt mich nicht gehen, Sie erpresst dann emotional damit, das sie dann ja nicht mehr leben braucht. Und damit kriegt sie mich noch. Hatte ich auch mit den Psychologen besprochen und die sagten ich solle es durchziehen, aber ich habe einfach da zuviel Mitleid. Und das ist schon schlecht. Wahrscheinlich ist es das wo ich irgendwie dran arbeiten muss! Aber ich weiß nicht wie!

14. Andreas schrieb am 01.12.2019:

Hallo Martin,
das markanteste ist demnach offensichtlich diese Form der Erpressung, dass sie dann ja nicht mehr leben braucht wenn du gehst. Dabei wird glasklar fühlbar dass da eine enorm tiefe (manipulative) Bindungsenergie herrscht.

Wenn du da sagst "Sie nimmt sich keine Zeit für mich", das stimmt dann praktisch gar nicht, weil diese manipulative Bindungsenergie besteht ja ununterbrochen ! Sie nimmt sich also eigentlich ununterbrochen Zeit für dich !
Nur weil diese Aufmerksamkeit (=Energie) ein Geschehen auf der energetischen unbewussten Ebene ist, so ist es trotzdem voll existent. Sie nimmt sich also viel zu viel Zeit für dich, auf gar keinen Fall zu wenig. (Wie gesagt, dir und ihr scheint das nicht bewusst zu sein, das ändert aber gar nichts an der Tatsache.)

Sie spiegelt dir also primär ein "Klammern".

Und so wäre also die Spiegel Frage: Wo klammerst du dich an andere Menschen ?
zb klammerst du dich an Psychologen (indem du nicht tust was sie dir raten, dadurch wird deren Rat und dadurch deren Zeitaufwand vergeudet - und so ist es energetisch ein reines Klammerverhalten dorthin zu gehen. Du greifst nur die Energie des Psychologen ab, da ohne die Ausführung des Rates nur das energetische Geschehen stattfindet). Genau so verhält sich ja auch die Freundin, sie saugt auch nur deine Energie ab ohne an sich etwas zu verändern.

Würde nur sie klammern, ohne dass es etwas in dir spiegelt, dann bräuchtest du nur ein Cutting machen und alles wäre vorbei.

lg von Andreas

15. Martin schrieb am 05.12.2019:

Ok, also Sie nimmt sich viel Zeit auf der energetischen Ebene? Wo klammere ich mich an andere Menschen? Gute Frage! Mit den Psychologen hatte ich nur kurz über Internet geschrieben mit einem mit dem andere hatte ich öfters über Internet geredet, ist aber jetzt schon länger her, mache ich nicht mehr. Vielleicht sind es meine Eltern wo ich klammere. Oder ich versuche immer mit jedem Menschen zurecht zu kommen, helfe gerne. Oder meine Unabhängigkeit, versuche alles alleine zu schaffen. Wären das schon Klammer Situationen? Ansonsten wüsste ich nichts.

16. Martin schrieb am 05.12.2019:

Mit dem cutting ist interessant. Das Bauchchakra was für die Beziehung ist, da ich öfters wenn ich bei ihr bin ein komisches Bauchgefühl habe, nicht immer aber öfters oder wenn ich mit ihr telefoniere

17. Andreas schrieb am 06.12.2019:

Hallo Martin,
Vielleicht sind es meine Eltern wo ich klammere.
ja, vielleicht ist auch noch ein Cutting von den Eltern notwendig, man muss ja sowieso sich von den Programmen der Eltern lösen.

lg von Andreas

18. famos schrieb am 18.1.2020:

guten Tag

extrem interessant der Artikel.
ja was spiegelt mir mein Mann?

er hat kaum Zeit für mich
alles andere ist wichtiger
er geht immer zum Pferd
geschäft wichtiger
ruft immer gleich seine Therapeutin an.


ich
ich bin extrem eifersüchtig.sehe überall Konkurrenz.fühle mich ausgenutzt und nur gut für das Geschäft.

was will ir das spiegeln??

19. Andreas schrieb am 18.1.2020:

Hallo,
ja, du bist eifersüchtig = das ist energetisch ein Verhalten in der Art dass du ihm auf die Pelle rückst. Du gehst dadurch sozusagen ganz nah zu ihm. Du machst alles für ihn, lässt dich ausnutzen, nur um ihm ganz nah zu sein.

Nun ist es aber so, er spiegelt dir ja das Gegenteil, nämlich er hat kaum Zeit für dich, er geht also in den Abstand. Er spiegelt dir also einen inneren Anteil der Abstand haben möchte. Und diesen inneren Anteil, den unterdrückst du selber total, den lebst du nicht und der ist dir noch nicht einmal bewusst. So wäre deine Selbstentwicklungsaufgabe:
lg von Andreas

20. Ümit S. schrieb am 08.7.2020:

Guten Morgen,Salam Andreas. Ich bin zufällig auf diesen Artikel gestoßen und habe eine Frage dazu. Mein Vater war/ist sowas wie ein Choleriker?.Immer musste alles sofort nach seinem Willen gehen,er wurde wird bei der kleinsten Kleinigkeit agressiv.Schon immer. Hat auch meine Mutter verprügelt.(Er wurde wiederum als KInd auch von seinem Vater nur verprügelt)MIt 35 hatte er dann einen Schlaganfall,musste alles neu lernen,und wurde noch agressiver,man musste seine Wünsche quasi von den Lippen ablesen.Wehe das ging nicht,dann wurde er aggro bis der Krankenwagen kommen muß.Dadurch fühlen sich Familienmitglieder noch mehr unter Druck gesetzt.(Handeln sie nicht schnell genug,passiert ihm wieder was usw)Eigentlich ist/war er immer wie ein kleines KInd?Jetzt mit 75 fängt er an Alzheimer/Demenz zu bekommen und wie man sich vorstellen kann ist das für meine Mutter absolut kein Zuckerschlecken. Was ich eigentlich wissen möchte,fragen möchte ist: Was spiegelt er denn meiner Mutter (bzw seinem kompletten Umfeld auch Kindern)? Hast du eine Idee dazu? Ich danke Dir. Salam.

21. Andreas schrieb am 08.7.2020:

Hallo,
ja, er spiegelt einen Anteil der so wütend ist, dass er kurz vor der Explosion steht. Und er spiegelt einen Anteil der aggressiv und übergriffig ist.

Das heißt um aus der Resonanz zu ihm herauszukommen muss man in sich suchen nach solchen versteckten inneren eigenen Anteilen die man in sich trägt (aber sich nicht trauen es auszuleben). Und dann mit diesen inneren Anteilen arbeiten die man findet, sie befrieden.
Wenn man dies geschafft hat, dann kann man zb mittels der zwei Kreise Methode sich von ihm trennen, damit man in Frieden leben kann.

lg von Andreas

22. Janine schrieb am 09.7.2020:

Guten abend Andreas.
darf ich fragen was spiegelt ein partner der keinen Sex möchte.Der schon immer seit anfang an der beziehung ein absoluter Sexmuffel ist.Bei mir ist es eher,daß mir das sehr wichtig ist.(und darunter sehr leide) ich kann mir auch nicht vorstellen,daß es einen Anteil in mir gibt,der keinen Sex möchte? Oder gibt es da einen anderen Grund der mir nicht bewusst ist? Ich bedanke mich und wünsche dir noch einen schönen Abend

23. Andreas schrieb am 10.7.2020:

Hallo Janine,
Sex ist ja etwas was sich so ziemlich fließend ergibt, das heißt du kannst da eigentlich davon ausgehen dass du eine Blockierung im zweiten Chakra hast, die er dir da spiegelt. Weil das Fließende ist alles dem zweiten Chakra zugeordnet.

lg von Andreas

24. janine schrieb am 11.7.2020:

Guten Morgen lieber Andreas.Wow danke schön.Da denke ich jetzt mal drüber nach. ich wünsche Dir noch einen schönen tag.

25. Tina schrieb am 12.7.2020:

Hallo Andreas,

Mein Mann hat vor 11 Jahren sein Geschäft gegründet. Ich helfe ihm bei den administrativen Aufgaben. Seit Anfang an ist es immer wieder zu Streitigkeiten gekommen z.T. ist es auch zu Gerichtsfällen gekommen oder wir mussten oft einen Anwalt beiziehen. Am Anfang waren die Konflikte mit seinen Geschäftspartnern (mittlerweile führt er nun das Geschäft alleine), dann mit Auftraggeber (Architekten oder Bauherren) jetzt aktuell mit Versicherungen. Mir scheint es so, dass sobald eine Angelegenheit gelöst ist, sich kurz danach wieder etwas neues präsentiert. Wir kommen sozusagen nie zur Ruhe.Woran kann das lliegen? Mein Mann nimmt das Ganze locker, er sagt, das gehöre halt dazu, wenn man ein Geschäft hat. Ich habe aber grosse Mühe damit.

26. Andreas schrieb am 12.7.2020:

Hallo Tina,
er sagt, das gehöre halt dazu
ja, daran siehst du dass dies sein Glaube ist - und entsprechend unseren Glaubenssätzen geschieht es..
Ich habe aber grosse Mühe damit
daran siehst du dass du etwas tun musst, also schauen warum du damit in Resonanz bist. Und dann alles befrieden was du findest.
- Streite in der Kindheit
- Rechtsstreite der Eltern
- usw usw..

Generell sind Gerichtsstreite ein Hinweis dass man noch nicht mit dem eigenen Vater/Vateraspekt abgeschlossen hat (Pubertät noch nicht zu Ende durchlaufen), weil von der symbolischen Handlung ist ja ein Rechtsstreit das Prinzip dass man den Richter in die Rolle des eigenen Vaters schiebt, der übermächtig entscheidet und nach dem das Kind sich dann richten muss.

Wer keinen inneren Vaterkonflickt mehr in sich trägt, der kann stattdessen ja immer Streitigkeiten die geklärt werden müssen dieser inneren höchsten (Yang)Ebene übergeben, und muss dann nicht im Außen umständlich Gerichte um Hilfe anflehen.

lg von Andreas

27. Tina schrieb am 15.7.2020:

Vielen Dank für Deine Antwort und die interessanten Anregungen.
Kannst mir eine oder mehrere Übungen dazu Empfehlen?

28. Andreas schrieb am 15.7.2020:

Hallo Tina,
Zu üben aus dem Muster auszusteigen anderen beim Streiten zu helfen - das kannst du am besten üben indem du Meditationen machst wo du in ein "aus dem Werten" aussteigen gehst, also in eine absolute innere Neutralität.

Nur wer neutral ist wird energetisch nicht in einen Streit mithineingezogen.

Ansonsten wie gesagt finde diese Muster in dir, wie sie entstanden sind, wieso sie dir zur Komfortzone geworden sind, wo du anderen beim Streiten hilfst, zb aus der Kindheit. Wo du anderen beim Streiten geholfen hast, wo du glaubtest helfen zu müssen usw, usw..

lg von Andreas

29. Biene schrieb am 19.7.2020:

Hallo Andreas, ich weiß nicht ob diese Rubrik die richtige ist für mein Thema.
Ich habe einen sehr lieben Partner, ich fühle mich aber oft kritisiert (so war es in meiner Kindheit) obwohl das nicht so ist. Ich habe das Gefühl dass ich alles falsch mache, ich spüre auch oft in verschiedenen Situationen sehr starken Frust. Woher kommt Frust eigentlich?
Ich weiß dass es an mir liegt, ich weiß nur nicht wie ich damit umgehen soll. Was könnte ich tun? Gibt es eine Übung die ich machen könnte?

Vielen Dank

30. Andreas schrieb am 21.7.2020:

Hallo Biene,
ja, dein geschilderter Fall kommt häufig vor, ich habe zu diesem Thema nun hier einen Artikel geschrieben.

lg von Andreas

31. Winterblume schrieb am 22.1.2021:

Lieber Andreas,

zu Beginn unserer Partnerschaft war mein Partner sehr offen und ich ebenfalls und wir haben tiefe Gespräche geführt, wie wir uns fühlen, was wir uns wünschen, was uns gut tut, wo wir noch Unerlöstes haben und vieles mehr. Mittlerweile finden diese nicht mehr statt, es ist oberflächlich geworden zwischen uns kommt mir vor.
Außerdem wird auch der Körperkontakt, das Kuscheln und liebevolles Berühren immer weniger, findet eigentlich nur statt, wenn die Initiative von mir aus geht. Das war am Anfang auch nicht so, da ging die Inititive mehr von ihm aus und nun eindeutig von mir. Ich komme mir dann oft lästig vor und lasse es dann auch mal sein. Es anzusprechen traue ich mich auch nicht wirklich, weil es müsste ja natürlich fließen der Körperkontakt, das sich gegenseitig suchen und nicht auf Nachfrage von mir stattfinden, das Berühren und Kuscheln und Küssen. Ich frage mich, was es mir spiegeln soll und wie ich es am besten auflösen kann. Würdest du mir bitte einen Tip geben?

lieben Gruß

32. Andreas schrieb am 22.1.2021:

Hallo,
ja, dann fehlt vielleicht die Ausrichtung der Partnerschaft auf ein sich gemeinsam weiterentwickeln wie hier beschrieben ? Weil dann fehlt der Tiefgang.. Und dies ist auch nichts was von alleine kommt, weil im gesellschaflichen morphogenetischen Feld fehlt dies noch, das muss man sich also selber erarbeiten.

Was spiegelt er dir ? Einen inneren Anteil der keine Lust auf eine tiefe Verschmelzung hat ? oder gar einen Anteil der Angst davor hat ?

lg von Andreas

33. Winterblume schrieb am 25.1.2021:

Danke Andreas

für deine Überlegungen. Ja das kann sein, mich zu öffnen und damit vielleicht wieder gemeinsam Tiefgang zu entwickeln ist sicher ein guter Tip. Ansonsten hat es ja auch keinen Sinn.

Wie kann ich das selbst erkennen, ob er mir Lustlosigkeit zur tiefen Verschmelzung oder Angst spiegelt? Hast du dazu einen Tip, damit es für mich klar zu erkennen ist und ich daran arbeiten kann?

lieben Gruß
Ursula

34. Andreas schrieb am 25.1.2021:

Hallo Ursula,
ja, wie gesagt, das Ziel einer Partnerschaft ist es eigentlich sich selbst weiter zu entwickeln. Also was denkst du, solltest du in dieser Partnerschaft entwickeln ?
..und nicht auf Nachfrage von mir stattfinden, das Berühren und Kuscheln und Küssen.
Vielleicht steckt da ja ein Glaubenssatz vor dir dahinter ? Vielleicht sogar ein Minderwertigkeitsgefühl ? Vielleicht gilt es für dich die Fähigkeit zu entwickeln dir zu holen was du brauchst ? Wenn Frauen immer gewartet hätten und nie von sich aus einen Mann verführt hätten wäre die Menschheit womöglich schon ausgestorben.
Oder es ist deine Aufgabe loslassen zu lernen, weil wenn es mit diesem Mann nicht mehr klappt, dann wechsle doch zum nächsten, es gibt doch genug. Lediglich wenn man sich verzweifelt an dem einen festkrallt klappt es nicht mehr zu wechseln.
..oder Angst spiegelt?
ja, spüre in dich hinein welche Ängste oder Glaubenssätze dich blockieren selber aktiv zu werden.

lg von Andreas

35. Erika schrieb am 29.9.2021:

Hallo Andreas,
was hat es zu bedeuten wenn der Partner einen ignoriert und absichtlich nicht antwortet, Tage lang.
Wie soll man damit umgehen, wie kann ich herausfinden was das in mir spiegelt?

36. Andreas schrieb am 30.9.2021:

Hallo Erika,
ja, darum ist es so wichtig dass wir in uns das Fühlende trainieren, damit wir nicht auf Worte angewiesen sind. Das Fühlen (Yin) macht uns unabhängig und frei, weil dann bist du nicht auf die Worte des anderen angewiesen.

lg von Andreas

37. Clara schrieb am 18.11.2021:

Hallo Andreas,

Mein Mann ist oft beruflich unterwegs und ich bin mit den Kindern dann allein zu Hause. Er fliegt um die ganze Welt und es gibt neben dem beruflichen Programm auch fast immer 1-2 Tage Freizeitprogramm.
Ich muss schon zugeben, dass ich dann neidisch bin, obwohl ich es ihm gönnen möchte. Ich komme nicht darauf, welchen inneren Anteil mir dieses ganze Thema spiegelt.

Herzlichen Dank für deine Antwort!

38. Andreas schrieb am 21.11.2021:

Hallo Clara,
ja, da gibt es also einen inneren Neid-Anteil. Da kannst du dich fragen wie er entstanden ist ? Wie er gewachsen ist (zb in der Kindheit) und wann er dir zur Komfortzone wurde. Weil natürlich müsstest du die bequeme Komfortzone verlassen wenn du dir selber mit deinen Geisteskräften ähnliches kreieren wolltest, weil es ist ja bequemer nichts zu tun und neidisch zu sein.

lg von Andreas

39. Suchender schrieb am 03.2.2022:

Hallo Andreas,
also ich bin noch am Anfang mit der Spiegelarbeit und dem Verstehen, was ich im Spiegel da genau sehen soll.
Wenn jeder Mensch immer unser Spiegel ist, dann sollte ich ja im besten Fall mich immer fragen, gerade wenn ein Mensch starke unangenehme Gefühle oder genervt sein in mir antriggert, dann sollte ich mich fragen, welcher Anteil und wo ist dieser Anteil noch in mir unbefriedet, versteh ich das richtig?
Was aber ist dann z.B. mit dem Bauchgefühl oder der Intuition? Jeder hat doch schon mal erlebt, dass man in einer bestimmten Situation oder bei Menschen gleich ein ungutes Gefühl hat, so a la da ist was faul. Und oft hat sich das im Nachhinein bestätigt, dass das erstes Gefühl richtig war und man hat sich dann im Nachhinein gedacht (je nach Ausgang der Situation): Gut, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe oder eben: hätte ich mal auf mein Bauchgefühl gehört!
Wie erkenne ich also den Unterschied zwischen Intuition (der ich doch im Normalfall vertrauen kann) und ob mir jemand was spiegelt (was ich vielleicht im ersten Moment nicht wahrhaben möchte, weil unangenehm und und unbewusst)??

Und was sind dann Projektionen, die wir ja auf andere Menschen übertragen?

Vielen Dank vom Suchenden

40. Andreas schrieb am 04.2.2022:

Hallo,
Gespiegelt wird dir dein Inneres immer, völlig egal ob du eine intuitive Wahrnehmung hast oder nicht.
oder bei Menschen gleich ein ungutes Gefühl hat, so a la da ist was faul.
ja, auch solche Menschen spiegeln einem etwas, oder anders gesagt es muss immer eine Ursache geben warum man mit so jemand dann in Resonanz gekommen ist.
Aber die Tatsache dass du es dann ja erkennst (durch deine Intuition) dass da etwas faul ist, bewirkt ja dass die betreffende Person dich zb nicht betrügen kann. Das heißt sie spiegelt dir nicht einen inneren Anteil der betrügt, sondern zb vielleicht einen Anteil der früher mal betrogen hat und sich aber jetzt geändert hat oder ähnliches.

Ein innerer Anteil von dir muss nicht genau so groß sein wie der Anteil der dir im Außen als Spiegel begegnet, weil der Schwingungslehre entsprechend musst du selber nicht genau so stark wie der andere schwingen um in Resonanz zu kommen. Am besten sieht man das in der Homöopathie dass selbst die kleinste Schwingung ausreicht wenn sie nur die selbe Frequenz(en) hat.

lg von Andreas

41. Suchender schrieb am 07.2.2022:

Andreas, danke für deine Antwort, ich verstehe!
Aber eine Frage hätte ich noch:
Was sind dann Projektionen? Sind das somit unsere inneren (wahrscheinlich verdrängten uns nicht bewussten) Themen, die wir nicht wahrhaben wollen, und wenn andere sie uns dann spiegeln und in uns antriggern, dann tun sie uns so weh, dass wir dieses ungute Gefühl nicht spüren wollen? Und somit dann auf andere projezieren und dem anderen die Schuld geben?

42. Andreas schrieb am 07.2.2022:

Hallo,
ja, im Prinzip ist eine jede Wahrnehmung auch eine Projektion, weil der Filter unserer Wahrnehmungen ist ja etwas was in uns gewachsen, entstanden ist. In der Praxis spricht man allerdings meist nur dann von Projektion wenn der Betreffende es ableugnet dass er selbst auch einen inneren Anteil hat der in Resonanz mit dem Wahrgenommenen ist.
Insbesondere wenn es sich um ein, für die Seele wichtiges Thema handelt, dann wird gerade die Seele es immer wieder servieren, bis man irgend wann nicht mehr umhin kommt anzuerkennen dass es eben auch etwas mit einem selbst zu tun hat. Weil solange man etwas nur projiziert und von sich weist kann man es ja nicht annehmen und in sich verändern.

lg von Andreas

43. Suchender schrieb am 09.2.2022:

Hallo Andreas!
Vielen Dank noch einmal auch für diese Antwort...!
Da darf ich noch einiges an/in mir arbeiten ... wahisinn, wie sehr wir doch im Nebel stochern, dies aber für "unser" Leben und die Wahrheit halten..... hoffentlich dürfen noch viele Menschen auf den Weg der Erkenntnis(se) gelangen.
der Suchende, lg

44. Isa schrieb am 20.4.2022:

Lieber Andreas,

was spiegelt mir ein Ehemann, der keine Lust hat, sich an der Erziehung der gemeinsamen Kinder zu beteiligen? Der sich aus allem Unangenehmen fein raushält (das begann schon beim Wickeln, beim nächtlichen Aufstehen usw., heute lässt er die Kinder z. B. unbegrenzt fernsehen und gibt ihnen Berge Süßigkeiten, nur um selber gut dazustehen - Regeln durchsetzen, Erziehungsarbeit usw. muss ich komplett alleine auf die Reihe kriegen), sich aber als der Papa, der alles erlaubt und nie schimpft, bei den Kindern beliebt machen will und vor allem auch gerne nach außen hin mit seiner schönen Familie angibt? Ich habe wenig Chancen, ihn dazu zu bringen, selbst Verantwortung zu übernehmen, denn wenn ich ihn mal um etwas bitte, worauf er keine Lust hat, ruft er seine Mutter an, und die kommt dann und macht das. Ich mache dann lieber alles selber, weil ich nicht möchte, dass die Kinder darunter leiden, wenn es nicht gemacht wird, oder die Schwiegermutter ausgenutzt wird. Wieso habe ich mir so einen Mann in mein Leben gezogen? Was ist meine Lernaufgabe?
1000 Dank für deine wertvolle Arbeit! LG

45. Andreas schrieb am 21.4.2022:

Hallo Isa,
ruft er seine Mutter an, und die kommt dann und macht das
daran siehst du dass er noch selber in einer Kindrolle drinsteckt und sich noch gar nicht von der eigenen Mutter gelöst hat.
Wenn er aber noch nicht selbstständig erwachsen ist, dann kann er natürlich auch keine Verantwortung übernehmen. Dies gilt es anzuerkennen.

In diesem Muster die eigene Mutter anzurufen ist vermutlich auch die Fähigkeit enthalten Frauen gegeneinander auszuspielen oder Frauen um den Finger zu wickeln..
Wieso habe ich mir so einen Mann in mein Leben gezogen?
Vielleicht ist der Umgang mit solchen Männern deine Komfortzone ?
Der Vorteil von Männern die noch an der Mutter hängen ist ja, dass frau sie leicht zurückgeben kann. Wenn du ihn nicht mehr willst kannst du ihn bequem bei seiner Mutter wieder abgeben. Sie nimmt ihn gerne wieder. Das ist der Vorteil von Männern die viele Frauen haben, da brauchst du keine Angst haben dass du ihn nicht mehr los wirst wenn noch andere Frauen im Spiel sind. Es geht also um Ängste den Energien eines Mannes nicht alleine gewachsen zu sein. Und die Lernaufgabe ist dann offensichtlich unter anderem der Umgang mit anderen Frauen die auch den Mann umkreisen.

lg von Andreas

46. Felici schrieb am 24.4.2022:

Hallo Isa und Andreas, diese Sorte von Männern scheint in unserer Gesellschaft seehr weit verbreitet. Ich habe natürlich auch ein solches Exemplar (allerdings losgelöst von seiner, sowieso inzwischen verstorbenen, Mutter).

Die Frauen bewerkstelligen Kindererziehung, Haushalt, Beruf und müssen sich dazu noch um ihr Kind "Mann" kümmern (wenn sie sich nicht schon längst von ihm getrennt haben). Ich kenne keine Familie, bei der es anders läuft. Es scheint mir, als wäre kein Mann für das Unterfangen Familie ernstlich bereit und geeignet - Verantwortung übernehmen und die Frauen dauerhaft unterstützen, ist gleich Fehlanzeige. Wofür "brauchen" wir die Männer überhaupt noch, wenn ich diese provokative Frage stellen darf? Die Ernährerrolle hat doch eigentlich ausgedient und für die Familienväterrolle sind die Männer noch nicht erwachsen genug. Die Frauen unserer Generation haben gelernt, selber Verantwortung zu übernehmen, ja, aber sie tragen auch Mehrfachbelastungen, die alleine kaum zu bewerkstelligen sind und die Gesellschaft fängt die Frauen (ebenso wie die Männer) wenig auf. In den Augen der Männer (und damit haben sie ja Recht) sind die Frauen/Mütter häufig unzufrieden (und das zu Recht) und nörgeln (sofern sie ihren Unmut nicht einfach herunterschlucken), die Männer tragen aktiv aber meistens wenig dazu bei, dies zu ändern. Nur wieso sollte eine Frau/Mutter immer alles akzeptieren?

Also, was ist das für ein Zeitgeist, dem es sich zu stellen gilt?

47. Andreas schrieb am 24.4.2022:

Hallo,
ja, yin und yang ist nicht in Harmonie, und das muss man also in sich in Harmonie bringen damit es im Außen dann auch so sein kann.

lg von Andreas

48. Isa schrieb am 26.4.2022:

Lieber Andreas,

vielen Dank für deine Antwort! Deine Vermutung mit dem "leicht wieder zurückzugebenden" Mann trifft in unserem Fall nicht zu: wir leben in einem kleinen tiefkatholischen Ort und mein Mann ist noch dazu Religionslehrer, da wäre eine Scheidung oder eine neue Partnerin eine Katastrophe. Der Schein nach außen muss für ihn immer stimmen, egal wie es innen gerade ausschaut.

Aber mit dem "noch nicht selbstständig erwachsen" triffst du den Nagel auf den Kopf. Das erklärt auch, warum er so schnell beleidigt ist wie ein kleines Kind, wenn es nicht nach seinem Kopf geht.

Stellt sich die Frage, die sich in dem Zusammenhang bestimmt noch einige Leser mehr stellen: wie hilft man einem großen Kind am besten, erwachsen zu werden? Bei Gesprächen, die ihm unangenehm sind. schaltet er einfach auf dicht und ist beleidigt. Und so lange seine Mutter bei jedem Hilferuf springt, sehe ich auch keine Möglichkeit, ihn am praktischen Beispiel lernen zu lassen. Hast du vielleicht noch eine Idee?

Danke für dein Wissen und dein Wirken!! LG

49. Andreas schrieb am 27.4.2022:

Hallo Isa,
ja, eine Erzieherrolle gegenüber dem Partner ist natürlich nicht das was einer Partnerschaft entspricht. Was du zb tun kannst ist mit Familienaufstellungen dran zu arbeiten.

lg von Andreas

50. Ich schrieb am 23.6.2022:

Lieber Andreas,
Vielen Dank für all deine tollen Texte!
Heute werde ich zum ersten Mal, auch etwas fragen:

Ich habe vor 3 Monaten einen Mann kennengelernt, mit dem ich mich super verstehe, der sehr reflektiert ist und einfach mega lieb.
Wir genießen einfache die Zeit die wir zsm verbringen und wollen voneinander lernen und uns gemeinsam unterstützen. Soweit so gut.

Jetzt der Haken….. Er ist ein Kiffer und konsumiert täglich Marihuana, er hat sogar genau ein Tattoo und das hat mit marihuana zu tun.
Der letzte Typ mit dem ich was hatte, der war aber auch ein Kiffer und meinte sogar, dass er erstmal morgens einen Joint rauchen muss, weil er dann erst er selbst ist.

Beide aber ehrgeizig, der eine ist handwerklich super begabt und produktiv und der andere ist erfolgreicher anwalt.

Mein Ex Freund hat auch super viel gekifft, und hat mir am Ende vorgeworfen, weswegen ich es ihm nicht verboten hätte, wenn ich es nicht mag.

Aber ich bin da auch ganz ehrlich, ich will einem erwachsenen Menschen nichts verbieten müssen oder ihn erziehen.

Meine beste Freundin kifft übrigens auch täglich.

Ich weiß nicht, warum ich anscheinend solche Leute anziehe?
Ich war schon so resigniert, ich dachte, vllt muss ich den Konsum einfach akzeptieren….. aber ne, will ich nicht. Zumindest nicht, dass mein Partner täglich konsumiert.

Ich hatte mir eigentlich auch vorgenommen, dass mein nächster Typ clean ist. Und jetzt hab ich aber den aktuellen, den ich echt toll finde, außer das mit dem kiffen. Er ist trotzdem aber super aktiv und toll. Und ich will das jetzt als Lernaufgabe annehmen. Nur weiß ich nicht genau, was es in mir Spiegel oder wie ich damit umgehen kann.

Dazu noch einige Infos, die für dich evtl interessant sein könnten:
Mein Vater war extremer Alkoholiker, einer wie er im Buche steht, zum Schluss , kurz bevor er verstorben ist mit 53 Jahren, sah er extremst fertig aus, seine Zähne sind ihm ausgefallen, seine Haare waren super lang und er hat gestunken, also er sah so aus wie von der Straße….. aber ich hab ihn trotzdem mein Leben lang immer extremst geliebt!!!! Egal, was er gemacht hat und wie fertig er war.

Dann zum Thema Süchten und welche Anteile ich davon haben könnte, ist mir folgendes noch eingefallen:
Wenn Süßigkeiten in meiner Nähe sind, kann ich mich nicht kontrollieren…. Da kann eine Packung in null Komma nichts leer sein, bevor sie nicht leer ist, hab ich auch keine Ruhe.
Im bekannten Kreis bin ich dafür schon bekannt und dann werden mal witzige Sprüche drüber rausgehauen. Ich wünschte ich hätte es besser unter Kontrolle, aber ich empfinde es jetzt nicht als soooo schlimm. Denn mein Trick ist, mir einfache keine Süßigkeiten kaufen, dann brauch ich sie auch nicht.

Sonst bin ich glaub ich ziemlich clean.
Bin inzwischen 31 Jahre alt, hatte als jugendlich zwar immer wieder über den Durst getrunken, also kannte mein alkoholisches Limit nicht, aber heutzutage trinke ich kaum noch.
Drogen…. Naja, das ein oder andere mal im Jahr, nehme ich auch mal gerne etwas, aber das kann ich an einer Hand abzählen.

Ich genieße jetzt die Zeit mit dem neuen Mann, aber irgendwie ist es doch schon komisch, dass ich mir schon wieder einen Abhängigen angelacht habe, obwohl ich das garnicht mehr wollte.

Ganz liebe Grüße

51. Andreas schrieb am 23.6.2022:

Hallo,
ja, es klingt schon so als wäre das Suchtthema deine Komfortzonenumgebung weswegen du Suchtmänner wie deinen Vater letztlich anziehst. So wäre die erste Frage ob du schon ein Cutting vom Vater gemacht hast ?

Was du auch tun kannst wäre schauen vor was die denn alle familiensystemisch weglaufen. Also zb konkret den Vater in einer Familienaufstellung aufstellen und schauen vor was er weggelaufen ist durch seine Alkoholsucht. Auf der praktischen Ebene sind das oft Ängste (zb vor Verantwortung oder dem Unbekannten) oder dass man vor Gefühlen flüchtet wie Verzweiflung oder Scham. Auf der familiensystemischen Ebene können tiefere Gründe sichtbar werden.

Bei Marihuana will man in eine Welt flüchten ohne Probleme, und so kannst du dich fragen vor welchen Problemen (oder damit verbundenen Gefühlen) flüchte ich selber, so dass es mir durch den Partner gespiegelt wird ? So kannst du als Übung eine Liste aller Gefühle aus deiner Kindheit machen welche du in deiner Kindheit vermieden hast zu fühlen - und dich jetzt im Nachhinein diesen Gefühlen stellen und sie absichtlich fühlen, also deine eigene Flucht davor stoppen.

lg von Andreas

52. Ruth schrieb am 27.6.2022:

Hallo Andreas
Welchen möglichen Grund könnte es geben, wenn man das Spiegelbild im außen zwar sieht, es jedoch bei sich selber nicht ändern tut?
Danke dir und liebe Grüße
Ruth

53. Andreas schrieb am 28.6.2022:

Hallo Ruth,
Wenn du bei dir selber nichts änderst dann gibt es noch Anteile in dir die dagegen wirken. Du bestehst ja aus vielen Anteilen die in dir wirken.

lg von Andreas

54. Ruth schrieb am 29.6.2022:

Ok.danke Andreas
Wie komme ich oder merke ich was das für dagen wirkende Anteile sind? Weil bis dahin habe ich alle Spiegel im Außen ignoriert. Ich sah wohl, dass da etwas ist was mir nicht passt, jedoch es so sein liess
Ruth

55. Andreas schrieb am 29.6.2022:

Hallo Ruth,
Dazu kannst du dich ruhig hinsetzen und in einer meditativen inneren Haltung dein Leben betrachten um mehr über dich bzw deine inneren Anteile zu sehen und zu erkennen.

lg von Andreas

56. Trinity schrieb am 06.7.2022:

Hallo Andreas,
du schreibst ja, dass nicht nur der Partner unser Spiegel ist, sondern im Prinzip die ganze Welt, also alle Menschen und Situationen. Das heisst also, ein guter Wahlspruch kann bei jeder Situation, die einem begegnet sein: Was soll mir das jetzt sagen oder halt spiegeln? Sehe ich das richtig?
Läuft man aber da nicht Gefahr, alles was einem im Außen begegnet, oder was man dann auch erlebt, zu verharmlosen oder sich selbst die Schuld zu geben? Hier ein paar Beispiele:

-Wenn einem z.B. Gewalt angetan wird, und man selber aber nie gewalttätig war und ein großes Gerechtigkeitsempfinden hat, hat man dann trotzdem diese Anteile irgendwo in sich?
-Wenn man im Freundschaftsbereich merkt, man möchte nichts mehr mit lästernden oder "falschen" Personen zu tun haben, oder merkt bei Personen, da ist etwas falsch/faul/unstimmig, habe ich dann erkannt, dass ich diese Personen im Prinzip deshalb in mein Leben gezogen habe, um das lästernde/falsche/unauthentische in MIR zu erkennen und zu verändern?
- Das Verhältnis zu meinen Eltern ist schwierig: An meiner Mutter regt mich ihre "immer schön angepasst-sich unterdrücken lassen-nicht für sich selber einstehende- Art" auf, während mich bei meinem Vater seine "Es ist ein Kampf auf dieser Welt- die Welt ist schlecht-immer hart sein und rational sehen-keine Gefühle zeigen"- Art sauer und traurig zu gleich macht ...soll mir das zeigen, dass ich all dies auch in mir habe, und erlößt werden will?
Und wenn ja, wie kann ich konstruktiv damit umgehen, und nicht in kompletten Schuldgefühlen und -Zuweißungen landen?
Herzlichen Dank!

57. Andreas schrieb am 06.7.2022:

Hallo,
Was soll mir das jetzt sagen oder halt spiegeln?
ja, genau. ABER mach dir klar, dass dies ein ganz und gar natürliches Verhalten ist, WEIL der Mensch hat ein natürliches Grundbedürfnis in sich die Welt in der er lebt zu verstehen.
Es ist ein ganz und gar natürlicher Drang im Menschen dass er verstehen will warum etwas geschieht.
Läuft man aber da nicht Gefahr ... sich selbst die Schuld zu geben?
ja, aber das ist doch nicht schlimm !
zb wenn du im Lotto eine Million gewonnen hast, dann bist du selber schuld dran (schon alleine deswegen weil du Lotto gespielt hast).
Du denkst vermutlich an negative Dinge ? - aber warum solltest du dir überhaupt etwas negatives erschaffen ???
Wenn einem z.B. Gewalt angetan wird
ja, gerade dann wirds natürlich höchste Zeit dass man herausfindet warum man dies angetan bekam und warum man das so wollte, weil ansonsten wird es sich ja höchstwahrscheinlich sogar wiederholen !!!
Wenn man im Freundschaftsbereich merkt, man möchte nichts mehr mit lästernden oder "falschen" Personen zu tun haben, oder merkt bei Personen, da ist etwas falsch/faul/unstimmig, habe ich dann erkannt, dass ich diese Personen im Prinzip deshalb in mein Leben gezogen habe, um das lästernde/falsche/unauthentische in MIR zu erkennen und zu verändern?
ja, genau, weil wie willst du es denn sonst stoppen, wenn du nicht herausfindest warum es dir begegnet ?
Das Verhältnis zu meinen Eltern ist schwierig: An meiner Mutter regt mich ihre "immer schön angepasst-sich unterdrücken lassen-nicht für sich selber einstehende- Art" auf
während mich bei meinem Vater seine "Es ist ein Kampf auf dieser Welt ...
aha - beim Vater also genau das selbe wie bei der Mutter, auch ihn willst du verändern. Aber Vater und Mutter zu verändern das ist gar nicht deine Lebensaufgabe. Deine Aufgabe ist dich selber zu verändern, nicht andere.
soll mir das zeigen, dass ich all dies auch in mir habe, und erlöst werden will?
ja, schon alleine weil du dagegen ankämpft ziehst du es an und hast es dadurch auch in/an dir kleben.
Und wenn ja, wie kann ich konstruktiv damit umgehen, und nicht in kompletten Schuldgefühlen und Zuweisungen landen?
Indem du aufhörst zu werten.
Jeder Mensch hat das Recht sich alles zu kreieren, was er für Erfahrungen will oder glaubt zu brauchen und du brauchst dafür weder dich selbst noch andere zu verurteilen.

lg von Andreas

58. Trinity schrieb am 08.7.2022:

Hallo Andreas,
vielen Dank für deine Antworten!
Es geht also darum, immer mehr zu erkennen, dass alle Situationen oder Menschen, die mir im Leben begegnen, irgendetwas mit mir zu tun haben, und ich diesen Anteil oder solche Anteile auch in mir habe.
Das heisst dann aber auch genauso, wenn ich auf Menschen treffe, die mir sympathisch sind, die ich wegen ihrer herzlichen, gutmütigen Art mag, also sprich, bei denen mir das sogenannte Positive auffällt, das ich das ebenso in mir selbst trage, wie das "schlechte"/"negative", was ich an anderen Menschen total ablehne?
Und wenn ich irgendwann nicht mehr auf die "Trigger" im Außen reagiere-also mal ganz platt gesagt, mich schreit jemand an, und ich reagiere nicht mehr emotional drauf- dann deswegen, weil ich es in mir erlöst oder befriedet habe? Dann kann das ja nichts mehr mit mir machen, weil ich dann weiß, es gehört dem anderen, und ich gehe nicht mehr in Resonanz damit?
Danke und LG!

59. Andreas schrieb am 08.7.2022:

Hallo,
ja, du kannst dann trotzdem darauf reagieren, bist aber nicht mehr dabei in eigenem Verfangen.

lg von Andreas


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