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Winter

Im Jahreszyklus ist die Winterzeit die kälteste Jahreszeit. Hier zieht sich alles zusammen, in sich zurück. Die ganze Natur, Tiere, Bäume und Pflanzen sammeln ihre Energie in einem winzigen innersten Punkt. Die Wintersonnwende ist ein Tiefpunkt des Winters. Hier zündet der innere Lichtpunkt neu und es beginnt eine Phase des inneren Lichtes, wo es eigentlich die einzigste Aufgabe des Menschen ist, nach innen zu schauen und dieses zarte Lichtpflänzchen des neuen Jahres im Inneren zu pflegen. Der Hauptteil dieser Phase ist auch unter der Bezeichnung Rauhnächte bekannt, aber eigentlich ist es der gesamte Winter, der dem Mensch dienen soll, indem er ihn einlädt, ja fast schon zwingt, nach innen zu gehen. Er tut dies vielfältig, auf allerlei Ebenen und Botschaften, zum Beispiel:

  • Kälte: Wir bewegen uns dadurch nahezu automatisch nach innen
  • Wenig Tageslicht: Die Nächte sind im Winter länger, und so ergibt sich auch hier die deutliche Botschaft, wir sollen mehr nach innen schauen, weil durch weniger Tageslicht ist es uns gar nicht mehr möglich viel im Außen zu sehen. Oftmals gibt es wochenlang kein Sonnenlicht zu sehen, nur vernebelte trübe Tage. Wir werden gezwungen das Lichtvolle, die Freude in uns selbst zu entdecken und zu entwickeln, ansonsten geht es uns nicht gut, denn durch Lichtmagel wird Depression gefördert, wenn wir nicht aufmachen die Freude in uns selbst zu entdecken.
  • Verkehrsbehinderungen: Von Glatteis, Schneestürmen bis hin dazu dass Autos wegen der Kälte nicht anspringen sind die Behinderungen im Winter vielfältig, alle mit der Botschaft: Bleib bei Dir, fahr nicht weg ! Wir sollen nach innen gehen, anstatt im Außen Ziele in der Ferne anzufahren.
  • Wintersport: Wer sich dann trotzdem wegbewegt, und alle persönlichen Botschaften diesbezüglich ignoriert hat dann oftmals Unfälle. Es ist kein Zufall, dass beim Skifahren die Unfallrate so hoch ist. Die Seele stoppt dieses irre Wegfahren, denn wer dann mit gebrochenen Knochen im Gips liegt, der muss zwangsläufig bei sich bleiben. Seine Bewegungsmöglichkeiten sind durch den Gips so stark eingeschränkt, dass ein Stopp zwangsweise erfolgt.

All dies soll dem Mensch helfen, in sich zu gehen, sich in sich zusammenziehen, in sein Innerstes konzentriert gehen, sein innerstes Licht, ganz konzentriert, also ganz hell leuchten lassen. Die Jahreszeit des Winters soll uns helfen uns nicht im Außen zu verlieren, sondern stattdessen unser inneres Gotteslicht (oft auch als Christuslicht bezeichnet) neu zu finden, ja, neu zu gebären und zu pflegen und noch mehr zum leuchten zu bringen.

 

Wenn der Mensch im Einklang mit dem natürlichen Rhythmus der Erde lebt, dann ist seine Hauptbewegung zur Winterzeit nach Innen und im Sommer nach außen gerichtet. Im Winter sollten wir das Hauptaugenmerk darauf richten, das Licht in uns zu erhellen, im Sommer gehts dann darum, mit diesem Licht unsere Umgebung zu erhellen, es nach außen strahlen zu lassen.


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Kommentare

1. Kati schrieb am 25.10.2020:

Hallo, Andreas, da ja alles seinen spirituellen Hintergrund hat:
Was bedeutet die Sommer -, und Winterzeit, die immer im März und Oktober - letzte Nacht - umgestellt wird. Das ist doch Unsinn, oder? Und greift in unseren Biorhythmus ein.

2. Andreas schrieb am 26.10.2020:

Hallo Kati,
ja, es symbolisiert dass andere (die Obrigkeit) vorgeben mit was wir unsere Zeit zu verbringen haben. Früher waren das die Kirchen mit ihren Kirchenglockenuhren und heute ist es der Staat. Die Aufgabe des Menschen ist es sich aus solchen Abhängigkeiten zu befreien, zu mindest so weit es geht. So sollte man sich symbolisch die Armbanduhr abbinden. Ich trage schon seit über 30 Jahren keine Armbanduhr mehr, da steckt eine Symbolik dahinter, weil ich ein freier Mensch bin.

lg von Andreas


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