Lernen

Das veraltete Lehrertum

In Russland gibt es eine Schule, da lernen die Schüler in wenigen Jahren so viel, wie bei uns in 11 Jahren. Auch im Westen ist dies eigentlich seit Jahrzehnten bekannt, dass es Methoden des schnelleren Lernens gibt. Beispielsweise mit Superlearning könnte man das Fremdsprachenlernen  auf eine Bruchteil der heutigen Unterrichtszeit reduzieren. Das dies nicht geschieht, zeigt, wie verkrustet die Strukturen und das Denken in unseren Schulen sind. Man glaubt noch immer Lehrer müssten ihre Schüler voll labern, und desto mehr der Lehrer labert, desto mehr würde der Schüler lernen. Selbst im  außerschulischen Bereich begegnet man ab und zu Menschen, die einen stundenlang zulabern und glauben, sie wüssten alles besser. So verbreitet ist dieses veraltete Lehrerbild und falsche Glaubensmuster über Lernen.

In der eingangs erwähnten Schule in Russland ist übrigens lehren und lernen im Einklang. Die Schüler unterrichten sich dort gegenseitig, weil dies der natürliche Weg des Lernens ist, nämlich dass Kinder primär von ihren älteren Geschwistern oder von anderen älteren Kindern des Dorfes lernen. Dadurch sind Kinder dann mit Yin (etwas lernen) und Yang (anderen Kindern etwas lehren) im Ausgleich. Sie unterliegen dann nicht dem Glauben, dass Erwachsene nur lehren dürfen und Kinder nur lernen müssen, sondern sie kommen in Einklang mit dem Naturprinzip, dass man nämlich zu jeder Lebenszeit immer lernen und lehren sollte. Alles sollte immer im Einklang sein.


Die herkömmliche Lehrer Schüler Beziehung energetisch betrachtet:

Ein Lehrer gibt hauptsächlich Anleitungen. Auch dieses Prinzip ist uns eigentlich seit langem bekannt: Wenn du etwas lernen willst, dann lehre es andere. Yin und Yang im Einklang.

Lehrer ist groß, stehend
Schüler ist klein, sitzend

=> Daraus ergibt sich ein Energiegefälle vom Lehrer zum Schüler, von oben kommend.

Wie geht der Schüler nun optimalerweise mit dieser  Energie um ?

Er hat nüchtern betrachtet 3 Möglichkeiten:

  1. Er schickt die Energie nach oben zurück, er sträubt sich sozusagen gegen die Energie. Das heißt, er geht mit den Energien auf Konfrontation, also auch mit dem Lehrer. Ein destruktives Zusammentreffen von Schüler und Lehrer sind die Folge. Es kommt zur Explosion, weil die Energien aufeinanderprallen. Auch das sogenannte Bulimie-Lernen, viel Lernstoff reinstopfen in kurzer Zeit, um es danach schnellstmöglich wieder auszukotzen gehört hierzu.
    Im übertragenen Sinne, zumindest unbewusst, anerkennt der Schüler in diesem Fall den Lehrer überhaupt nicht als seinen Lehrer an. Dies kommt in den Schulen oftmals vor, wenn Indigokinder spüren, dass ihr Lehrer so viele unerlöste Anteile in sich trägt, dass er sich schon dadurch nicht als Vorbild qualifiziert. Sie wollen diese unerlöste Energie nicht aufnehmen, knallen ihm diese Energie also zurück.
  2. Er nimmt die Energie des Lehrers auf und sammelt sie.
    Wenn er sie im Kopf sammelt, dann platzt ihm irgendwann der Kopf.
    Wenn er sie im Bauch sammelt, dann platzt ihm irgendwann der Bauch.
    So tödlich diese Methode für den Schüler ist, so entspricht sie doch den gängigen Glaubensmustern, entsprechend denen man sich Wissen ansammeln müsse. Noch immer herrscht der Glaube, der ideale Schüler sei so eine Art bewegliche Wissensbibliothek auf zwei Beinen. Dies entspricht nicht mehr der neuen Zeit, da wir ja via Internet zu jeder Zeit an jedem Ort Zugriff auf nahezu alles Wissen und Informationen haben. Hinzu kommt, dass sich in der heutigen Zeit Wissen sehr schnell ändert. Was heute noch gelehrt wird, ist morgen bereits überholt. Selbst an Universitäten hat das durchschnittliche Wissen aus Forschung mittlerweile eine Halbwertzeit von unter 10 Jahren, was dazu führt, dass das an Schulen gelehrte Wissen zu einem großen Prozentsatz falsch und überholt ist.
  3. Er lässt die Energie durch seinen Körper nach unten in die Füße und durch die Füße in die Erde zurückfließen. Man hält das gelehrte Wissen des Lehrers also nicht fest, sondern lässt es nur durch sich hindurchfließen.
    Das ist die gesunde Vorgehensweise eines Schülers. Dabei geht Lernen am schnellsten. Man braucht dabei übrigens keine Angst haben, man würde das Wissen dadurch verlieren, weil das Unterbewusstsein bekommt dadurch die Verbindung zu dem Wissen, und so kann man sich später leicht wieder mit dem Wissen verbinden, wenn nötig.
    Dabei bleibt der Mensch innerlich frei und offen. Er verstopft sich nicht mit unnötigem Wissen, welches er sowieso nie braucht. Durch seine innere Beweglichkeit, die ihm mit dieser Methode erhalten bleibt, kann er sich jederzeit dem gerade jetzt benötigten Wissen zuwenden, und es wird zu ihm kommen.

Wie ja mittlerweile ziemlich bekannt, lernen Kinder am besten, wenn sie sich bewegen/laufen dürfen.
Warum ist das so ?
Das hat genau mit der obigen Variante C zu tun: Beim Laufen bewegen sich die Beine und die Hüfte beziehungsweise der Beckenbereich. Diese Bewegungen begünstigen dass sich die Energie besser in die Füße hinab bewegen kann. Beim herkömmlichen Lernen hingegen ist gerade der ganze Beckenbereich ruhiggestellt, so dass die Energie im oberen Körperbereich verbleibt, und der Schüler nur zwischen Variante B oder A wählen kann.

Wer nun aber gelernt hat Energien bewusst zu steuern, der braucht sich nicht extra bewegen um schnell zu lernen. Einfaches bewusstes Ableiten der Energien über die Füße geht auch so. Wer meditiert bewegt sich ja auch nicht. Also einfach innerlich sich für den Energiefluss nach unten öffnen, und lernen geht besser.
Einfach ausprobieren - Viel Erfolg !


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Kommentare

1. Gerlinde schrieb am 09.12.2020:

Hallo!
Leider funktioniert der Link nicht!?
Wie funktioniert dieses Lernen?
Für Info wäre ich sehr dankbar! Liebe Grüße und Danke!

2. Andreas schrieb am 10.12.2020:

Hallo Gerlinde, hier findest du zb eine einfache Zusammenfassung - lg von Andreas

3. Sonnenschein schrieb am 16.2.2021:

HALLO Andreas,
Danke für die geistige Nahrung durch die wertvollen Informationen.
Ich habe seit der Kindheit keinen guten Bezug zu lernen. Wurde von Geschwistern unterrichtet, Lehrer waren streng, ewiges auswendig lernen und das fiel mir immer schwer. Vorallem je einfacher ein Stoff ist, das heisst wie immer wieder das selbe tun zb Auto fahren lernen, englisch lernen fallt mir extrem schwer. Ich habe das Gefühl ich bin zu dumm, um so was einfaches zu lernen.
Wie kann ich mich aus der Sichtweise befreien bzw. Checken das es so simpel ist. Mein inneres glaubt es nicht. Ich weiß nicht wie ich die Überzeugungsarbeit machen kann.
Danke für die Infos und Tipps!

4. Andreas schrieb am 16.2.2021:

Hallo,
Ich habe das Gefühl ich bin zu dumm, um so was einfaches zu lernen.
ja, das ist natürlich ein Glaubenssatz.
Also verändere ihn einfach. Schaue wie er entstanden ist, vielleicht hat das ein Geschwister mal gesagt und du hast es geglaubt, also vergib und programmiere dich um.

Und dann schaue was für weitere Glaubenssätze du über das Lernen in dir trägst, vielleicht sogar Lernverbote (?), und ja es gibt auch Glaubenssätze dass man nicht schlauer sein darf als die Eltern oder andere usw.. Die muss man halt alle finden und verändern.

Fremdsprachen zu lernen geht an sich ganz einfach wenn man etwas liest in dieser Sprache was einen wirklich interessiert, oder wenn man noch besser einfach in das betreffende Land zieht. Das hat schon zu meiner Zeit so funktioniert als es noch kein Youtube gab. Heute ist es noch einfacher geworden, man braucht sich ja nur Youtubevideos die einen interessieren in der Sprache anschauen die man lernen will. Am Anfang am besten solche mit Untertitel, aber wenn man das täglich macht wird man schon bald immer mehr und mehr verstehen. Man kann sich auch Filme die man schon auf deutsch kennt in der entsprechenden Sprache anschauen - und ja so lernt man die Sprache richtig. Da passiert es einem dann auch nicht dass man zwar im Abitur in Englisch eine 2 hat aber dann trotzdem wie ein Ochse vor einem echten Amerikaner steht und kein Wort versteht.. Das ist wirklich ein Armutszeignis für unser Schulsystem..

lg von Andreas

5. Estelle schrieb am 14.4.2021:

Hallo,Andreas und Interessierte, hier wo ich lebe, bildet sich gerade eine Gruppe:Freies Lernen Die Eltern übergeben ihre Kinder nichts mehr dem Staatsdoktrin Schule, sondern lassen sie selbst ihrem Bildungsdrang erspueren und umsetzen. Es erfordert Organisationstalent, Kompromisse, Mut usw.,aber Eltern sind wieder wahre Eltern, welche aktiv mit Liebe und Verantwortung ihren Nachwuchs begleiten.
Also, ich finde es genial diese Initiative, welche sich aus diesem momentanen Zeitalter
entwickelt.
LG
Estelle

6. Andreas schrieb am 14.4.2021:

Hallo Estelle,
ja dieser ganze Wahnsinn wird offenbar gebraucht weil von alleine tun wenige etwas..

lg von Andreas


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