Liebesverbote auflösen - Beziehungen der neuen Zeit

Um zu sehen, was sich in Punkto Partnerschaften in der neuen Zeit ändern wird und muss, sollten wir zunächst das einschränkendste Muster der alten Zeit betrachten. Welches ist dies ? Interessanterweise ist das am stärksten begrenzende Glaubensmuster bezüglich Partnerschaften kaum jemand bewusst. Wir haben es so tief in uns sitzen, dass wir schon gar nicht mehr auf die Idee kommen, es zu hinterfragen. In Worte gefasst lautet es etwa so:

Alle diese Lebensmuster sind enorm einschränkend. Man erkennt dies am Wort "nur", welches enthalten ist (siehe die Regeln des positiven Denkens). Diese Denkmuster entsprechen nicht dem positiven Denken, entsprechend negativ wirken sie auch.
Um in die neue Zeit hinüber zu wechseln, müssen diese Einschränkungen aufgegeben werden, denn solange die Menschen sich nicht selbst erlauben, aus diesen beschränkenden Liebesmustern auszusteigen, wird sich keine neue Zeit der Liebe und des Friedens entfalten können.
Krieg ist auf einer tiefen Ebene betrachtet immer ein Indiz für Liebesmangel. Und der Hauptgrund für mangelnde Liebe sind diese mentalen Einschränkungen der Menschen, derer sie sich selbst beim Lieben anderer Menschen unterwerfen.
Darum ist der Weltfriede untrennbar an die Auflösung der oben skizzierten Glaubensmuster gekoppelt.
Hierzu muss der Mensch lernen, Eifersucht und Besitzen-wollen des Partners, loszulassen. Eifersucht ist ein negatives Gefühl, welches letztlich aus dem einschränkenden Glauben resultiert, dass man nur einen Partner haben dürfe. Aus diesem Glauben entsteht dann die Angst, diesen einen Partner auch noch zu verlieren, und schwups ist die Eifersucht da. Wenn wir uns dem Glauben öffnen, dass wir so viele Partner haben und lieben dürfen, wie wir wollen, dann hat die Angst einen Partner zu verlieren keine Chance, weil wir dann immer noch im Füllebewusstsein wären, dann lieben wir halt den nächsten.

Wir müssen also lernen, die Verantwortung und Entscheidungen über unsere Lebensmuster selbst zu übernehmen, anstatt dies kirchlicher Willkür (Liebesverbot anderer Partner bis der Tod euch scheidet) und staatlicher Willkür (Heiratsverbot mehrerer Partner gleichzeitig) zu überlassen. Ebenso muss der Mensch begreifen, dass negative Gefühle von ihm selbst erzeugt werden, nicht von seiner Umwelt. Er selbst ist es, der mithilfe einschränkender Glaubensmuster in sich Gefühle wie Eifersucht erzeugt. Eifersucht gilt im Buddhismus als Störgefühl. Man sollte es nicht erzeugen, weil es stört einen daran sich glücklich zu fühlen.

Echte Liebe kennt keine Begrenzung

Wahre Liebe ist niemals Einschränkungen unterworfen. Wenn wir also unserem Partner/in keine anderen Liebespartner außer uns selbst erlauben wollen, dann ist dies niemals echte Liebe, die wir ihm oder ihr entgegen bringen. Es ist vielmehr ein besitzen wollen, eine Gier, die Kontrolle über das Leben eines anderen Menschen zu haben, und es löst in uns, wie schon erwähnt, Störgefühle wie Eifersucht aus.
Der Sinn einer Partnerschaft ist es, sich gegenseitig zu spiegeln um die Entwicklung der Seele voranzutreiben. Der Glaube, wir könnten dem Partner alle nötigen Seelenerfahrungen geben ist egoistischer  Aberglaube. Wenn wir ihm keine anderen Partner erlauben, so gönnen wir ihm diese Weiterentwicklung nicht.
Wahre Liebe belässt den anderen Menschen darum immer in seiner totalen Freiheit (Betonung auf "Total"). Erst wenn wir anerkennen, wie selten diese wahre echte Liebe auf diesem Planet gelebt wird, können wir verstehen, welcher enorme Liebesmangel hier eigentlich herrscht.
Das was in der alten Zeit als Liebe verstanden wurde (kirchlich, staatlich, bis hin zu den Inhalten von Liebesromanen), ist meist einfach nur eine Form von manipulierender Liebe, die den Begriff Liebe eigentlich überhaupt nicht verdient hat.

Wie unecht diese Liebe der alten Zeit ist, wird an einem anderen Aspekt noch deutlicher, dem sogenannten Treueschwur. Dabei schwört man dem anderen Partner nur noch ihn zu lieben. Es handelt sich also um eine Begrenzung (siehe das Wort "nur"). Warum machen Menschen dies ? Weil sie bereits in sich fühlen, dass ihre Liebe nicht echt ist und darum nicht ewig halten wird ? Die Gesellschaft (die Kirche) jedoch fordert, diese ewige Liebe (Treue) bis in den Tod hinein. Diese Angst, nicht wie von der Gesellschaft gewollt, zu funktionieren, bringt die Menschen dann dazu, sich Treue zu schwören. Jedoch, Begrenzungen und Angst entfernen den Mensch nur immer weiter von seiner Göttlichkeit. Eifersucht bis hin zu Besitzansprüche auf den Partner sind die Folge. Man glaubt, der Partner/in würde einem nun gehören. Das ist alles altes Denken und es nicht echte Liebe !

Liebe wird in der neuen Zeit ganz neu definiert werden - und dadurch wird sich ein völlig neues Bewusstsein ergeben, aus welchem sich dann die Beziehungen der neuen Zeit entfalten werden.

Um nochmals auf die oben erwähnten alten Glaubensmuster einzugehen. Für die neue Zeit umprogrammiert könnten sie etwa wie folgt lauten:

Neben den erwähnten häufigsten Liebesverboten gibt es noch viele weitere. Zum Beispiel Mönchsgelübde, deren Wirkung praktisch immer auch in nächste Leben hineinragt. Oder auch sehr häufig sind Selbstschwüre, nichts mehr mit Frauen haben zu wollen, was dann meist im nächsten Leben zur Homosexualität führt. All dies sind selbst auferlegte Liebesverbote, die es gilt aufzulösen, denn nur wenn du dir frei zu lieben erlaubst, kann die wahre Liebe in dir wachsen.

Jeder Mensch hat grundsätzlich die Fähigkeit sein Herzchakra unendlich vielen Partnern gegenüber zu öffnen. So wie wir (unser Bewusstsein) auch jedes andere Chakra kontrolliert, so können wir auch die wahre echte spirituelle Liebe verströmen, so viel wir wollen. Und die wichtigste Voraussetzung dafür ist es eben, dass man sich aus allen Liebesverboten befreit hat, denn die Liebe an sich ist nichts, von dem es zu wenig gäbe. Im Gegenteil, sie ist unendlich im Universum vorhanden und sie wird auch nicht verbraucht - sie wird sogar immer noch mehr und mehr, wenn wir sie fließen lassen.

Liebe ist also kein Mangelprodukt, wenn du es dir erlaubst und dein Denken änderst und deine Liebesverbote auflösst, dann kannst du Liebe in Hülle und Fülle haben, weil du kannst unendlich viel Liebe erzeugen.


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Kommentare

 
1. Andreas schrieb am 10.9.2012: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Jeder Mensch, der hier inkarniert, hat sich vorgenommen (auf Seelenebene), dass er sich weiterentwickeln will. Dazu passt dieses Programm, dass man nur einen EINZIGEN Menschen lieben will ein ganzes Leben lang überhaupt nicht.
Dies ist der Grund, warum es dann auch fast nie klappt in der Praxis. (Weil Weiterentwicklung schneller und besser geht mit unterschiedlichen Partnern. Ein einziger Partner kann DIR eben kaum alle Lernerfahrungen bieten, die deine Seele wünscht.)

Wer vernünftig ist, der macht deswegen schon von Anfang an keine solchen Versprechungen dem anderen Partner, oder gar Treueschwüre, weil man sich dadurch fast immer gegen die Absichten der eigenen Seele, die ja auch ein Teil von Dir ist, stellt.

Mit der Entscheidung/Absicht dass du nur einen Partner haben willst gibst du ganz viel Macht über dein Leben ab. Dadurch kommst du in eine totale Beschränkung.
Da kann es dann schon sein, dass deine Seele sagt, diese Scheißbeschränkung brech ich jetzt auf, und sie programmiert dir dann dass jemand dir diesen Partner wegnimmt, oder ähnliches. So kann der Mensch dann doch noch aus diesem beschränkten Leben herauskommen. ABER, wie gesagt, alles was geschieht hast du selbst/deine Seele verursacht. Die Seele korrigiert oftmals im Leben deine Entscheidungen, die du aus dem Ego heraus gefällt hast. Trotzdem bist das immer noch DU, denn du bist auch deine Seele.
 

 
2. zett schrieb am 15.1.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Ich finde eine beständige Partnerschft kann eine sehr heilsame Erfahrung, ein Therpieersatz sein, wenn man versteht damit umzugehen. Man kann es schaffen, in einer liebevollen, vertrauensvollen Bindung sich selbst zu erkennen und zu transformieren. Eine Weiterentwicklung kann in einer solchen angstfreien Bindung sehr wohl gewährleistet sein. Es kommt immer darauf an, wie man selbst damit umgeht. Mir persönlich reicht mein Partner vollkommen. Ich bin ihm so dankbar, dass er mich ständig spiegelt, auch wenn es in dem Moment erschreckend ist, sich selbst zu erkennen. Aber nur so kann man alte Wunden heilen und sich entwickeln. Ich habe nicht den Wunsch nach mehreren Partnern. Ich finde auch die Erfahrung toll, wenn der Partner einen aushällt mit allen Eigenschaften, die von der Gesellschaft als schlecht gesehen werden. So kann man das Bild auf diese Eigenschaften verändern und integrieren.
 

 
3. Andreas schrieb am 08.3.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,


Zitat:

Mir persönlich reicht mein Partner vollkommen.



ja - jetzt im Moment - aber was ist in 20 Jahren oder in 30 oder in 1000 Jahren, wenn dein Partner dir nicht mehr die Lernerfahrungen geben kann, die deine Seele sich wünscht ? Dann wirst du merken, dass es nicht so ist.

Es gibt nichts, was sich nicht ändert - darum ist ein Glaube, dass etwas (zum Beispiel eine Beziehung) für immer so bliebe, von vorneherein zum scheitern verdammt.

Grüße von Andreas

 

 
4. Mentari schrieb am 13.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hier stimme ich nicht ganz zu. Es gibt durchaus Seelen, mit denen wir von vorne herein bzw schon länger eine gewisse Bindung oder Frequenzähnlichkeit haben. Es gibt Aufgaben, die man zusammen lösen kann oder sogar soll. Dadurch kann es auch Partnerschaften geben, die sehr lange oder auch für immer halten, da die beiden Partner ihre Lektionen in gleicher Geschwindigkeit durchlaufen. Wir können ja wirklich nie genau wissen, was da alles (in seinem umfangreichen, unendlich riesigen Detail) dahinter steckt, deswegen sind sowohl der Artikel als auch meine Meinung (begründete) Vermutungen.
Ich stimme jedoch zu, dass viele Beziehungen wirklich nur zeitweise zustande kommen, v.a. wenn man die größten und schmerzvollsten Anfangslektionen lernen muss. Aber wenn zwei Seelen da durch sind und auf dem gleichen Entwicklungsstand sind, können sie sich durchaus freiwillig und trotzdem verpflichtend (aber aus freiem Willen und aus Freude, ohne Einengung) vereinigen und somit ihr positives Einflusspotential potenzieren. Teamarbeit ist nicht umsonst meist effektiver als Alleingang. Gewisse Reife und der Wille dazu muss halt vorhanden sein, sonst funktioniert das auch nicht. Und v.a. ist es entscheidend, mit Gott zusammenzuarbeiten und immer wieder sensibel nachzukorrigieren und offen zu bleiben. Aber freudige, willige, bewusste Verpflichtung (das deutsche Wort ist vielleicht etwas unglücklich, ich finde commitment schöner) ist etwas Gutes und Schönes und meiner Meinung nach auch wirklich Gottgewolltes. Denn ich kann alle Menschen bedingungslos lieben und trotzdem meinen Partner noch auf eine besondere Art und Weise.
 

 
5. Andreas schrieb am 14.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

..und trotzdem meinen Partner noch auf eine besondere Art und Weise.

gerade das geht ja nicht, wenn du unter einem Liebesverbot stehst..

Ich wiederhol es nochmal, weil es ist anscheinend schwierig zu verstehen: Solange ein Mensch unter dem Einflus solcher Liebesverbote steht, kann dies (wahre echte) Liebe verhindern. Und dies kann auch schon greifen, wenn du gerade nur einen Partner hast, je nach dem, unter welchen Verboten du stehst.

lg von Andreas

ach ja, ps: Und so ein Liebesverbot hat auch nichts mit Gott zu tun, weil DAS hat dir bestimmt nicht ein Gott auferlegt, weil das Göttliche ist immer bedingungslos und nicht wertend. Diese Liebesverbote sind darum immer direkt oder indirekt selbstauferlegt (aus dem Ego heraus). Es ist das Ego, welches dann glaubt, es sei ein besserer Mensch etc. Gerade in religiösen Gemeinschaften macht sich das Ego dann dick und fett, wenn es sich an solche Verbotsregeln hält. Schau dir zb die Zeugen Jehovas an, die sich dann verzweifelt an ihre Wachtum- und Bibeltexte klammern müssen, um nicht gleich von alleine umzufallen, wenn sie mal auf einen befreiten Menschen treffen.
Gerade in der heutigen Zeit gibt es eigentlich auch keine religiösen Zwangsliebesverbote mehr, die man nicht auflösen könnte, zumindest nicht in unserer Kultur.
 

 
6. Miriam schrieb am 21.12.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Diesen Artikel finde ich sehr einleuchtend. Seit einiger Zeit mache ich mir sehr viele Gedanken zu diesem Thema und fühlte mich immer mehr eingeschränkt, weil dieses Bild der monogamen und einzig wahren Beziehung so stark in unserer Gesellschaft verankert ist.
Doch etwas was mir immer wieder zu schaffen macht ist die sexuelle Komponente. Ist es in Ordnung mehrere Liebespartner auch auf der sexuellen Ebene zu haben? Solange die Verbindung aus Zuneigung und nicht aus sag ich mach altmodisch: fleischlichen Gelüsten entsteht?

Lieben Gruss
Miriam
 

 
7. Andreas schrieb am 23.12.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja - der Frage nach mehreren Sexualpartnern habe ich nun einen extra Artikel gewidmet.
lg von Andreas
 


 

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