Fengshui Glückssymbole

Wer sich mit Feng Shui befasst stolpert in vielen Büchern auch immer wieder über allerlei glücksverheisende Symbole, die man dann in bestimmten Bereichen anbringen kann. Das Problem mit diesen Glückssymbolen ist dabei allerdings den wenigsten bewusst, oft auch den Autoren der Fengshui Bücher selbst nicht. Weil Fengshui eine sehr alte Wissenschaft ist, hat sich mittlerweile oftmals die Bedeutung der Dinge für den Mensch geändert, und entsprechend auch die Wirkung der Symbolik aufs Unterbewusstsein. Dies soll hier am Beispiel eines Glückselefanten näher aufgezeigt werden. Im indischen Raum werden diese Glückselefanten auch oft Ganeshas genannt.

Elefant als Glückssymbol

In alter Zeit und vielleicht in manchen Gegenden in Indien auch noch heute war ein Elefant ein mächtiges Arbeitswerkzeug. Mit ihm konnten schwerste Baumstämme gezogen werden und vieles mehr. Einen Elefant zu besitzen führte also ziemlich sicher zu Reichtum und Wohlstand. Darum ist es verständlich, dass Elefanten im Fengshui der damaligen Zeit als Reichtumssymbole eingesetzt wurden. Dies geschah beispielsweise durch Bilder, aber noch öfter durch kleine Elefantenstatuen aus Stein oder Ton, die man dann im Baguabereich Reichtum platzierte. So programmierte man das eigene Unterbewusstsein auf den Besitz eines oder mehrerer Elefanten. Sie sehen, der Kauf einer kleinen Minielefantenstatue war durchaus sinnvoll. Jedoch was will jemand der hier im Westen lebt mit der Programmierung einen Elefanten zu besitzen ? Sie dürfen durchaus darüber lachen, wenn sie das nächste mal jemand sehen, der sich Glück mittels einem Elefanten programmieren will. Für uns im Westen ergibt das keinen Sinn. Da ergäbe stattdessen Sinn sich ein kleines Modell des teuersten und dicksten Traktors anzuschaffen, wenn man als Bauer für die eigene Landwirtschaft sich einen solchen wünscht.
Ein Elefant symbolisiert für uns im Westen ganz andere Dinge. Ich möchte mal ein paar Programmierungen aufzählen, wie ein Elefant auf unser westliches Unterbewusstsein wirken kann:

An diesem Beispiel sieht man deutlich, dass man alte Glückssymbole nicht einfach so übernehmen sollte. Um Erfolg zu haben empfiehlt es sich genauestens zu überlegen, wie die eingesetzten Symbole wirklich wirken in unserer heutigen Zeit und in unserer Umgebung und was man damit erreichen möchte.
Ich hab das nun oben am Beispiel des Elefanten dargestellt. Genau so verhält es sich aber auch mit europäischen Glückssymbolen, denken Sie zum Beispiel an das sogenannte Glücksschwein. Früher war natürlich der Besitz eines Schweins eine wertvolle Sache. Heute ist gerade auch ein Schwein zum Symbol für gnadenlose Tierqual geworden. Auf engstem Raum gehalten, und Tageslicht bekommen viele heutige Schweine nur am letzten Tag ihres Lebens, auf dem Transport in den Schlachthof zu sehen. Nur wer solche Qualen in sein Leben ziehen möchte sollte sich ein Schwein als Symbol in die eigene Wohnung holen.

Allgemein gilt folgende Grundregel bezüglich Glückssymbolen:

Einmal im Jahr sollte man alle aufgestellten Symbole in der eigenen Wohnung kritisch überprüfen. Man sollte nüchtern prüfen, ob sie das gebracht haben, was man damit in das eigene Leben ziehen wollte, und man sollte sorgfältig nachdenken, welche Symbole man entfernen oder verändern möchte. Man kann sich hierzu durchaus auch eine systematische Liste erstellen, die man dann jedes Jahr durchgeht, zum Beispiel ein Word Dokument.


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Kommentare

 
1. Ariane schrieb am 08.4.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo und danke für diese Infos! Anfügend ist noch zu erwähnen, dass Elefanten ein sehr sehr gutes Gedächtnis nachgesagt wird.

Die von Dir erwähnten Infos regen natürlich auch zum Nachdenken über die sogenannten "Krafttier" im schamanischen Weltbild an. Dort würde sich allerdings niemand, der sich von den Eigenschaften eines Krafttiers inspirieren lässt, an ein Hausschwein denken, was ja eine kultivierte Form eines Wildtieres ist, sondern an das Wildtier selbst, das Wildschwein.
Doch auch in diesem Weltbild wechseln je nach Situation und Lebensphase die Krafttiere, je nach Bedürfnissen und Anforderungen der jeweiligen Zeit.
 

 
2. Andreas schrieb am 27.8.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja du erwähnst das mit dem sehr guten Gedächtnis, welches Elefanten nachgesagt wird. Auch da kann man überlegen, wieso dem Elefant das nachgesagt wird:
Es hat damit zu tun, dass er sich Erfahrungen der Vergangenheit so gut merkt, und sie dann nicht mehr überprüft, ob sie weiterhin gültig sind. Ich hab im Text das Beispiel mit der Leine, die er als erwachsenes Tier loreißen könnte, wenn er seine Erfahrung überprüfen würde, ob sie noch stimmt. Auch ist es bekannt, dass er sich sehr gut Menschen merkt, die böse oder gut zu ihm waren.
Also kurzum: Vermutlich hat der Elefant überhaupt kein besseres Gedächtnis als andere - es kommt uns vielleicht nur so vor, weil der Elefant niemals prüft, ob seine Erfahrungen noch korrekt gültig sind.

Ein Wildschwein hat in der Tat wiederum eine ganz andere Symbolik. Ich geh ja gerne im Wald spazieren und hab Wildscheine zweimal erlebt. Einmal hatte ich eine Hündin dabei die dann gleich die Jungen der Wildsau beschnuppern wollte, als diese auftauchten. Ich hab diesen Hund (Schäferhündin) noch nie so schnell laufen sehen, wie damals, als die Wildsau hinter ihr her gerast ist. Den Rest vom Spaziergang ist sie dann nur noch hinter mir gelaufen.. Ein Wildschwein könnte man darum als Symbol nehmen für eine wild-kompromisslos beschützende mütterliche Kraft. Wenn man bedenkt, wie gedankenlos mache Mütter ihre Babys in die Obhut von impfwütigen Ärzten geben, wär das für machne Mutter sicherlich eine ganz gute Programmierung.

lg von Andreas
 


 

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