Die Schöpfungsmethode vom lieben Gott

oder wie Gott sich seine Wünsche erfüllt

Wer Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche ist, glaubt ja, dass Gott den Menschen nach seinem eigenen Abbild erschaffen hat, und dass also der Mensch dann logischerweise all das auch kann, was Gott kann. Wer mit der Kraft der Gedanken und positivem Denken experimentiert hat weiß das ohnehin schon, dass der Mensch genauso göttliches Potential hat, wie ein Gott.
Interessant in diesem Zusammenhang ist ja nun aber die Frage: Welche Methode benutzt denn eigentlich der liebe Gott, um sich Dinge zu erschaffen, um sich seine Wünsche zu erfüllen ?
Glücklicherweise befindet sich eine recht genaue Beschreibung wie Gott den Menschen erschaffen hat in der Bibel in Form der 7-tägigen Schöpfungsgeschichte, und so ist sicher auch die Annahme erlaubt, dass er dieselbe Methode auch bei anderen Gelegenheiten anwendet.
Darum hier also nun eine Zusammenfassung dieser 7 Schritte, die Sie übrigens in dem Buch von Catherine Ponder, einer Pfarrerin aus den USA ausführlicher erläutert lesen können, allerdings in etwas anderer Version.

  1. ES WERDE LICHT
    In diesem ersten Schritt bringen Sie also Licht in die entsprechende Situation oder Ihren Wunsch, den Sie verwirklichen möchten.
    Dieses geistige Licht ist sozusagen der Zündfunke für spätere Ideen zur Umsetzung ihres Wunsches. Dieses Licht ist die Grundlage, der Same, aus der sich ihre intuitive göttliche Führung hin zur Erfüllung ihres Wunsches ergibt.
    Praktische Möglichkeiten zur Umsetzung dieses Schrittes:
    - Meditieren mit lichtvollen Gedanken auf das Thema
    - das Thema/den Wunsch unter göttliche Führung stellen
    - Beten
    - dem Wunsch/Thema Reiki geben etc..
    Wenn Sie spüren, dass diese Phase fertig ist (UND ES WARD LICHT) kann es weiter gehen (vorher nicht!).
  2. ES WERDE EINE FESTE INMITTEN DER WASSER
    Wasser steht hier für ihre Gefühle. In dieser Phase geht es also darum ein fests, gutes, sicheres Gefühl zu entwickeln, bezüglich der Verwirklichung ihres Wunsches.
    Das heißt, innerhalb ihrer Gefühlswelt ein starkes Gefühl zu entwickeln, dass sich ihr Ziel verwirklichen wird. Dieser Punkt taucht in vielen Methoden des Positiven Denkens auf.
    Praktische Möglichkeiten zur Umsetzung dieses Schrittes:
    - Man versucht zB genau zu erfühlen wie es sich anfühlen wird, wenn der Wunsch in Erfüllung gegangen ist, bzw das Resultat sich manifestiert hat.
    Als Ergebnis dieses Schrittes, werden und sollen Sie, wann immer Sie nun an ihr Ziel denken, automatisch dieses sichere Gefühl erleben, dass es so kommen wird. Hier geht es also also um die Beobachtung ihrer Gefühle, wann immer Sie zufällig an das Thema denken. Welches Gefühl kommt als erstes hoch ? Hier ist die Ehrlichkeit im Bezug auf die eigenen Gefühle gefordert, und aktives Tun (Und Gott machte die Feste..), die Arbeit mit den eigenen Gefühlen.
  3. ES SAMMLE SICH DAS WASSER UNTER DEM HIMMEL AN EINEM ORT, DASS MAN DAS TROCKENE SEHE
    In dieser Phase sammeln Sie Ihre Ideen, und visualisieren ihr Ziel. Diesmal ohne Gefühle miteinzubeziehen, nüchtern, trocken.
    Benennen Sie den Sinn ihres Zieles/Wunsches.
  4. ES WERDEN LICHTER AN DER FESTE DES HIMMEL, DIE DA SCHEIDEN TAG UND NACHT
    Mit ihrem göttlichen Willen und göttlichen Verständnis (ihre Lichter an der Himmelsfeste) unterscheiden sie nun die guten Ideen von den schlechten.
    Handeln Sie in dieser Phase nicht überstürzt nach ihrem menschlichen Willen (Ego). Warten Sie bis sich der göttliche Wille und das göttliche Verständnis einstellt.
  5. ES ERREGE SICH DAS WASSER MIT WEBENDEN UND LEBENDIGEN TIEREN, UND GEVÖGEL FLIEGE UNTER DER FESTE DES HIMMELS
    Mit "ES ERREGE SICH" ist gemeint, dass man nun Energie in die Ideen einfließen lassen soll, so dass diese "lebendig" werden.
    Dies kann auch beinhalten, aktiv zu werden, und Ideen in die Tat umzusetzen.
  6. DIE ERDE BRINGE HERVOR LEBENDIGE TIERE
    Machen Sie in dieser Phase klare Intentionen bezüglich dem Gewinn bzw der Erträge ihres Zieles oder Wunsches. Was soll ihr Wunsch "hervorbringen" ?
    LASSET UNS MENSCHEN MACHEN, EIN BILD, DAS UNS GLEICH SEI, DIE DA HERRSCHEN
    Damit ist gemeint: Schaffen Sie nun einen (geistigen) Mechanismus, der ihr Erschaffenes kontrolliert und beherrscht. Und zwar soll dieser Mechanismus oder besser gesagt diese geistige Programmierung ihre Vorstellungen wiederspiegeln. Er soll also wirksam werden sobald etwas "aus dem Ruder läuft".
    UND SIEHE DA, ES WAR SEHR GUT
    Wenn Sie fertig sind wird sich automatisch die klassische Erfolgshaltung einstellen, zu sehen, dass alles sehr gut ist.
  7. UND GOTT HATTE AM SIEBENTEN TAG SEIN WERK VOLLENDET
    Dieser Schritt beginnt also, wenn Sie alles getan haben, wenn es nix mehr zu tun gibt.
    UND ER RUHTE AM SIEBENTEN TAG
    Das heißt, dass Sie nun in dieser Phase wieder in ihren ruhigen, meditativen Geisteszustand versinken, alles loslassen dürfen.
    UND GOTT SEGNETE DEN TAG UND HEILIGTE IHN
    Verschmelzen Sie nun also wieder mit dem Göttlichen, mit der Quelle, in jenen Geisteszustand hinein, in dem man keine Wünsche hat !
    Das ist sehr wichtig, die Wunschlosigkeit zuzulassen und zu fühlen, denn ansonsten wärenm wir schnell von Gier erfüllt, noch mehr haben zu wollen. Diese Phase der Passivität und Entspannung ist genau so wichtig, wie das andere. Ansonsten würden wir Yin, das Weibliche nicht ausreichend schätzen !

Ansonsten ist wichtig, immer wieder die geistige Erfolgshaltung einzunehmen, aus der man das Gute sieht. An vielen Stellen der Schöpfungsgeschichte tauchen Sätze auf, wie: ..UND GOTT SAH, DAß ES GUT WAR. Damit ist gemeint, innerlich im Herzen das gute Ziel zu sehen oder besser gesagt, zu visualisieren, dass alles gut ist. Gott sah, dass es gut war, heißt, dass man als der Gott der man selbst ist, sich innerlich das Ziel ansieht, wie es gut ist, also wie man es haben möchte, wie es am besten ist.


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