Loslassen

Wer loslassen freiwillig lernt und praktiziert, der wird vom Leben nicht zu Loslassübungen gezwungen.

Der Mensch durchläuft ständig Loslassprozesse, es geht gar nicht anders. Man könnte sogar das ganze Leben als eine Loslassübung betrachten, die einzig der Vorbereitung auf den ultimative Loslassevent eines jeden Lebens dient, dem Tod. Desto besser ein Mensch im Tod das Loslassen des Vorherigen gelingt, desto besser gelingt ihm der Übergang und desto höher und reiner ist die Bewusstseinsdimension in welcher er nach seinem Tode landet, denn ein jedes Nichtlosgelassenes ist eine Bindung an niedrig schwingende Welten. Diese Bindungen verhindern ein Höherkommen nach dem Tode.

Jedoch nicht nur für das Leben nach dem Tode ist die Fähigkeit Loszulassen essentiell, auch jeder Erfolg, jede Erreichung eines Zieles ist ohne die Loslassfähigkeit unmöglich. Darum heißt es:

Lass los um Neues zu empfangen !

Denn, wann immer wir ein neues Ziel oder einen neuen Wunsch haben, müssen wir zuerst alte Ziele oder Wünsche, die dem Neuen entgegen stehen loslassen. Ohne dieses Loslassen bleibt das neue Ziel blockiert. Wer nicht loslässt ist erfolglos. Nicht Loslassen können und sich am Alten festklammern ist Ausdruck eines tiefsitzenden Mangelbewusstseins. Darum ist die Fähigkeit loszulassen einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren überhaupt !

Loslassübungen

Wenn aber nun das Loslassen so wichtig ist, dann ist es ja naheliegend es bewusst zu üben. Aber keine Sorge ich werde Ihnen nun keine von den Sekten empfehlen, deren Anhänger alles Hab und Gut loslassen sollen :-) Hier ein paar alltäglichere und einfachere Loslassübungen:

Die höheren Instanzen des Menschen, zum Beispiel sein höheres Selbst, wissen um die Wichtigkeit der Loslassfähigkeit. Wer schlecht im Loslassen ist, wird darum immer (!!!) vom Leben, also vom eigenen göttlichen Kern zu Loslassübungen gezwungen. Das können kleine Verluste im Leben sein, nahestehende Menschen, bis hin zu großen Unfällen, die ja auch immer ein Loslassen des alten Lebens erzwingen. Oft erzwingt das Leben auch Loslassübungen in Form von erzwungenen Wohnungsumzügen. Menschen, die oft umziehen sind Menschen, die loslassen üben müssen. Idealerweise nutzt man einen solchen Umzug um bewusst altes Gerümpel loszulassen. Wer diese höhere Botschaft von Umzügen ignoriert muss oft kurze Zeit später schon wieder umziehen und sein Haus oder Wohnung loslassen.
Er kann dies nur umgehen wenn er freiwillig und bewusst das Loslassen übt und praktiziert. Dies ist eine alte esoterische Weisheit, deren Richtigkeit in der Praxis ständig beobachtet werden kann.

Dem Losgelassenen eine gute Energie mitgeben

Da alles was man aussendet zu einem zurück kommt, ist es natürlich wichtig was für Energien man dem Losgelassenen mitgibt. Wenn wir das Losgelassene segnen und ihm viel Glück auf seinem weiteren Weg wünschen, dann wird auch nur Gutes zu uns zurück kehren. Alles, auch Dinge bestehen aus reinem (gefrorenem) Bewusstsein, und sind lebendig. Auch was auf einer Müllhalde landet macht eine (vielleicht jahrtausende dauernde) Transformation durch, lebt also weiter.
Eine richtig gute Möglichkeit, um einen guten Weg für die Dinge zu finden, die wir loslassen ist Ebay. Auf Ebay kann man fast alles versteigern, und das Gute ist, selbst wenn es für einen Euro weggeht, wir haben dann jemand gefunden, der es wirklich brauchen kann und liebt, denn sonst hätte er es ja nicht ersteigert. So haben wir für die Dinge, die wir loslassen eine gute Zukunft gefunden.

Die echte Loslassarbeit

Wenn wir dann mit dem Loslassen materieller Dinge gut geübt haben, können wir uns an die echte Arbeit heranwagen. Die Materie ist ja nur zum Üben da - in Wirklichkeit gehts um die geistige Ebene, auf der wir unsere Weiterentwicklung vorantreiben sollten. Dies wären zum Beispiel:

Wirkliches Loslassen ist nur in bedingungsloser Liebe möglich. Wer zum Beispiel in Groll loslässt, hat nicht wirklich losgelassen, weil durch den Groll weiterhin eine Bindung bestehen bleibt.
Durch echtes Loslassen in bedingungsloser Liebe, die ja auch Vergebung beinhaltet, ist hingegen jede problematische Situation in ihr Gegenteil wandelbar. Aus Problemen werden dann Chancen, aus Fehlschlägen werden Erfolge, aus Krankheit wird Gesundheit, aus Übergewicht wird Schlankheit, aus Ego wird Gott, und so weiter.


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Kommentare

1. Loslassen üben schrieb am 06.2.2012:

Hallo,

Vielen Dank für Ihre tollen Tipps. Gerade für mich als Frau ist es nicht so einfach sich von Ihren Klamotten zu trennen, auch wenn man weiß, dass diese womöglich nie wieder getragen werden.
Ebenfalls sehr hilfreich waren für mich Meditationsübungen oder einfach auch Bücher lesen, die das Thema behandeln.

Liebe grüße

2. akasha schrieb am 05.2.2015:

Hi,

Super Hinweis. Loslassen...auch ich mache mir seit langer Zeit so meine Gedanken. Vieles habe ich zu viel, angefangen mit Taschen, Halstücher, Gürtel ect. Wenn ich ehrlich bin und mir die obigen Anregungen einmal ganz langsam einziehe, sollte ich schleunigst etwas verändern. Loslassen, ohne jemanden ziemliches AuaAua zuzufügen, wird wohl auch nicht gehen. Also stelle ich mich ab morgen auf Sturm bei mir ein. Doch loslassen heisst ja auch, jemanden in sein eigenes Leben zurück gehen lassen wie (z.B. den ExP). Ganz nach dem Motto "Es kann nur Einen geben!". Weil bei Zwei, logiescher Weise, Einer zu viel ist. Das macht nicht nur mit der Zeit mürbe und unsicher und das auf allen Seiten. Es ist bewundernswert, wer das soo lange aushalten kann oder konnte. Damit der Andere (EX) noch besser, dass Loslassen, als endgültig, hinnehmen kann bzw. muss, könnte eine App gerade in der heutigen Zeit, unterstützend wirken. Eine, wo beide drauf zu sehen sind. Als Zeichen, sozusagen.

Sein altes Leben ausmisten. Mein neues Bewusstsein kann sich einnisten. Nicht so leicht, aber machbar. Meine Schwäche kann dadurch ja auch umgewandelt werden. Ich gebe es nur ungerne zu, aber ein Weg mit zwei Richtungen, erfordert eine klare Entscheidung.
Ich werde nicht üben, sondern es tun. Ohne Groll. Ich bin keine Richterin.

3. Wundersame schrieb am 17.4.2015:

Vielen Dank. Für mich ein sehr guter Artikel. Ich gehöre zu denen, die dauernd umziehen und umziehen müssen, wie ich nun erfahen habe. Signal habe ich nun deutlicher verstanden, besten Dank dafür!

4. Blanka2000 schrieb am 14.6.2015:

Sehr guter Artikel!

Ist es zwingend notwendig umzuziehen?
Ich habe selber so viel emotional aufgestaut, es ist alles zich mal durchgekaut und will nur noch losgelassen werden.

In meiner Wohnung kriege ich die absolute Krise, ich komme einfach nicht zur Ruhe...ich hatte dort Panikattacken etc. und es kotzt mich dort nur noch an, jedes mal wenn ich reingehe, bekomme ich regelrechte Agressionen!

Es geht nicht mehr vor und zurück, fühle mich absolut handlungsunfähig und habe momentan auch weder Geld noch Kraft für einen Umzug...ein Teufelskreis sozusagen :-) der Smily soll ein wenig Galgenhumor in die Sache bringen, ich merke nämlich dass ich ganz schnell in die Opferrolle gehe, das bringt mich allerdings nicht weiter...

Über Kommentare, Ratschläge wäre ich sehr dankbar!

LG
Tim

5. Andreas schrieb am 15.6.2015:

Hallo,
Ist es zwingend notwendig umzuziehen?
Nein - du merkst ja selber, es ist IN DIR - also was soll da ein Umzug bringen ?
Was in deiner Wohnung triggert bei dir diese Gefühle ?
Also du kannst ganz konkret alles aus der Wohnung loslassen, was in dir negatives antriggert / erinnert. das ist auch schon mal eine gute Loslass Übung.
Panikattacken etc.
Also alles ausmisten aus der Wohnung, was diese Panikattacken antriggert

Es geht nicht mehr vor und zurück, fühle mich absolut handlungsunfähig
Auch dies ist eine Botschaft, die Wohnung überalll dort zu entrümpeln, wo zu viel zusammengepfercht ist. Alles alte unnütze raus.

Natürlich muss man nicht umziehen um sein Leben zu entrümpeln. Nur wer nicht freiwillig entrümpelt, wird zum umziehen gezwungen.


lg von Andreas

6. Silvia schrieb am 12.7.2015:

Hallo,

ich tu mir echt schwer, bzw. es kommt eigentlich nicht vor, dass ich mich von Erinnerungsstücken meiner Kinder trenne. Und ich mein jetzt nicht die "großen Dinge" also Muttertagsgeschenke etc. sondern auch die "kleinen". Ich verwahre auch die Bilder, die sie so ab und an malen, ebenso halt Zettelchen mit Maxln drauf, wo sie gelernt haben zu malen, sich eben ausprobiert haben.

Das will ich nicht loslassen ... Grad während des Schreibens kommt mir in den Sinn, dass ich vielleicht vor dem "Großwerden der Jungschar" Bammel hab. Es ist ja doch das Loslassthema da, vor allem der Große ist im Pubertätsalter - da bin ich eigentlich eh voll im Training ;) ! Wie gesagt: Bei mir sinds die Erinnerungsstücke, die den Großteil ausmachen ...

Liebe Grüße, Silvia

7. Andreas schrieb am 13.7.2015:

Hallo Silvia,
In Ergänzung zum obigen Artikel kann man die Ursachen, wenn das Loslassen nicht gelingt in zwei Kategorien einteilen:
Entweder es gelingt nicht, weil man sich noch zu sehr an etwas klammert (ist ja letztlich deine Vermutung) oder das
Loslassen gelingt nicht, weil man etwas noch nicht vollständig angenommen hat. Denn man kann nur das weitergeben, was man in seinen Händen hält. Ein Loslassen ist ja immer ein etwas weitergeben, damit es sich durch seinen weiteren Lebensweg verwandeln und weiter veredeln kann.
Bei den Kinderbildern könnte es sich um das Letzteres handeln. Kinder malen Bilder nicht um sie zu verkaufen. Darum ist in Kinderbildern immer eine Botschaft, oft symbolisch die Jetzt Situation, wie sie vom Kind erlebt wird, enthalten. Beim Annehmen eines Kinderbildes gehts also nicht um das Bild, sondern um die Botschaft im Bild. Solange du diese Botschaft nicht erkannt und angenommen hast, kannst du natürlich das Bild auch nicht gut loslassen, weil es hat dann seinen Zweck nicht erfüllt. Gerade die Seele von sehr kleinen Kindern kann sich viel besser in einem Bild mitteilen als in Wortsprache. Selbst die Farben in denen Körperbereiche von Mama und Papa gemalt werden können extrem bedeutsam sein, weil fast alle Kinder noch Aurafarben sehen können und dann im Bild oft die entsprechenden Farben verwenden, usw.
Darum, wie gesagt, bei Kinderbilder:
1. Bild Botschaft deuten
2. eventuelle Konsequenzen daraus ziehen
3. Bild loslassen, weil es hat seinen Zweck erfüllt


lg von Andreas

8. Lea schrieb am 30.10.2016:

Hey,

Ich habe gerade durch eine Familienaufstellung erfahren, dass ich meine Mutter loslassen muss. Jahre lang habe ich geholfen ihre Bürden mit zu tragen, was ich nun nicht mehr möchte. Ich habe ihr gesagt, dass ich lernen muss mich von Anderen abzugrenzen und dass sie mir Dinge über die Beziehung meiner Eltern etc. nicht mehr auf die Schultern legen darf. Sie hat das gut aufgenommen, und es ist manchmal noch etwas hart aber ich gehe jetzt meinen Weg und ich weiss dass ich das Glück verdient habe. Es geht mir auch besser nun, die "fremde" Traurigkeit in mir ist weg.

Nun mache ich mir Gedanken über meine beste Freundin und mich. Wir hatten die letzten 2 Jahre eine harte Zeit. Ich glaube es musste alles so kommen wie es gekommen ist, wir haben uns oft unterhalten und uns auch vergeben. Ich denke wir mussten diese Lektionen in diesem Leben voneinander lernen. Seit einiger Zeit habe ich nicht mehr das Bedürfnis sie zu sehen, und ich fühle wie ich oft innerlich wütend werde wenn ich mit ihr Unterwegs bin, wegen Kleinigkeiten. Ich verstehe mich einfach nicht mehr so gut wie früher mit ihr und ich habe auch das Gefühl ihr meine persönlichen Dinge nicht mehr anvertrauen zu wollen. Es fühlt sich an wie ein Machtkampf. Ich hatte nun die Eingebung, dass ich mich, wie auch von meiner Mutter verabschieden muss, Platz schaffen für neues, denn eigentlich versuchen wir seit langem Dinge zusammen zu halten die nicht mehr sind wie sie einmal waren. Nur wie sage ich ihr das? Und im Moment fehlt mir gerade auch ein wenig der Mut wirklich meinen eigenen Weg zu gehen... Was wenn ich mich irre?

LG Lea

9. Andreas schrieb am 01.11.2016:

Hallo,
ja, wenn man isch ändert, dann müssen sich die Freunde mitändern oder sie passen dann nicht mehr zu einem. Das ist aber ein normaler Vorgang, dass man Freunde loslässt und ebenso ist es normal, dass neue Freunde auftauchen.

Wenn man ein Leben lang die gleichen Freunde hat, dann bedeudet das im Normalfall nur, dass man sich ein ganzes Leben lang nicht weiterentwickelt hat. Dies gilt auch im Bezug auf Partnerschaften - es ist nur die katholische Kirche, welche den Menschen mit der Lüge genährt hat, dass eine Partnerschaft ein Leben lang halten müsse.

lg von Andreas

10. Barbara schrieb am 10.6.2019:

Hallo Andreas,

Meine 13-jährige Tochter wünscht sich sehnlichst, mit mir in 3 Jahren (zum Wechsel in die Oberstufe & eventuell eine andere Oberschule) in ein neues Haus umzuziehen, um noch einmal ganz von vorne beginnen zu können. Sie möchte keine materiellen Dinge mitnehmen und ihr zukünftiges Zuhause komplett nach ihren Vorstellungen einrichten/dekorieren. Auch kauft sich meine Tochter schon jetzt nur noch ungern Neues. Papa könne ruhig im derzeitigen Haus wohnen bleiben. Das sei nicht schlimm, da man sich ja jederzeit besuchen könne. No hard feelings! Unsere zwei älteren Söhne werden höchstwahrscheinlich die beiden Jahre zuvor in Uni-Unterkünfte umziehen. Was steckt hinter diesem Wunsch?

Lg,
Barbara

11. Andreas schrieb am 10.6.2019:

Hallo Barbara,
das wird einerseits der Einfluss der Pubertät sein, dass sie aus dem alten herausschlüpfen will - aber andrerseits kann es auch einen Anteil geben, der mit etwas aus der Vergangenheit seinen Frieden noch nicht gefunden hat. Das wäre dann Flucht, anstatt die Bearbeitung und Umwandlung in Frieden des entsprechenden Themas.

lg von Andreas

12. Susa schrieb am 01.2.2020:

Lieber Andreas,
Dinge loslassen, Wohnung und Keller entrümpeln, ist auch mein Thema. Die Zeit ist auch reif dafür, während ich vor kurzem noch an etlichen Dingen gehangen habe, könnte ich mich jetzt von vielen Dingen trennen. Die Betonung liegt auf "könnte". Bei meinem letzten Umzug bin ich auf einen Karton mit alten Briefen und Ansichtskarten gestoßen. Es handelt sich um Liebesbriefe und Briefe von Brieffreunden. Eigentlich kam mir bei dem Umzug das relativ starke Gefühl auf, diese Dinge zu entsorgen. Dann aber schaltete sich mein Kopf ein und meinte, dass es doch schade wäre, insbesondere wegen der alten Ansichtskarten, auch welche aus der Zeit meiner Urgroßeltern, diese wegzuschmeißen. Also habe ich den Karton erst einmal wieder miteingepackt.

Aber ich frage mich, ob mich diese Dinge nicht irgendwie in der Vergangenheit halten. Wie siehst Du das? Können solche Dinge tatsächlich blockieren, so dass man z.B. auch immer noch mit den Absendern verbunden ist? Genauso mit Fotos. Ich habe immer sehr gerne fotografiert, ist auch immer noch so. Aber ich frage mich mittlerweile auch, ob alte Fotos nicht auch eine Wirkung haben. Ich muss dazu sagen, dass ich in der Gegenwart nicht gerade übermäßig glücklich bin, weswegen ich oft an vergangene Tage denke, an denen es mir besser ging. Aber anschauen kann ich die Fotos nicht, weil sie mich eben sehr traurig machen.

Braucht man überhaupt Anteile der aus Vergangenheit in der Gegenwart? Wenn man sich von fast allem trennt, ist das dann schon eine Art Desinteresse, Lustlosigkeit, Gleichgültigkeit oder gar Ansätze von Derpression, weil einem die Dinge nicht wichtig sind?

Bei den Klamotten habe ich es glücklicherweise schon geschafft hier auszumisten und zwar nicht nur ältere Teile, die nicht mehr zu mir passen, sondern auch relativ neue Stücke, bei denen ich mich gefragt habe, warum ich mir diese überhaupt gekauft habe. Vielleicht klingt das jetzt banal, aber ich stand neulich vor dem Kleiderschrank und wusste nicht, was ich anziehen sollte, obwohl dieser proppenvoll ist. Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass ich auch hier nicht mehr weiß, was gut für mich ist bzw. was ich wirklich brauche. Was steckt denn auf der spirituellen Ebene dahinter? Die Klamottengeschichte ist ja nur ein Ausdruck irgendeiner dahinterstehenden Disbalance.

13. Andreas schrieb am 01.2.2020:

Hallo Susa,
Ja, genau deswegen werden Menschen gezwungen umzuziehen, weil die Seele damit erreichen will dass man seine anghäuften Vergangenheiten in die Hand nimmt. Dieser eine Satz den du geschrieben hast, sagt alles:

Zitat:

Aber anschauen kann ich die Fotos nicht, weil sie mich eben sehr traurig machen.


Das zeigt dir, dass es noch Dinge in deiner Vergangenheit gibt, mit denen du nicht im Frieden bist, sondern die dich sogar traurig machen.
Selbst wenn du wolltest, du könntest diese Bilder gar nicht wegwerfen, weil Traurigkeit ist ja auch eine Energie die eine Bindung erschafft. Und eine Bindung verhindert loslassen. Man kann nicht etwas loslassen was an einem klebt.
Es geht also für dich noch gar nicht ums Loslassen, sondern darum einen Frieden mit der Vergangenheit zu finden, weil offensichtlich ist diese Vergangenheit im Moment eine Quelle der Traurigkeit. Und deine Aufgabe besteht darin sie zu befrieden, weil ansonsten klebt sie noch nach deinem Tode im Jenseits an dir.

lg von Andreas

14. Medina schrieb am 09.2.2020:

Lieber Andreas ,soll man auch positive schöne Erinnerungen (Fotos zb./Briefe)loslassen?
Z.b wenn sie einen gar nicht stören ?

15. Andreas schrieb am 09.2.2020:

Hallo Medina,
solange dich etwas nicht behindert oder blockiert oder für Neues nicht mehr offen sein lässt, und dich auch nicht in die Vergangenheit zurück zieht, brauchst du es auch nicht loslassen.

Wenn man aber zb einen alten Liebesbrief aufhebt, dann kann da zb die Ursache sein, dass man sich an dieser alten Liebe festklammert und mit etwas noch gar nicht abgeschlossen hat, was aber eigentlich bereits Vergangenheit wäre - dann gibt es also einen Teil in einem selbst der einen in diese Vergangenheit zurück zieht und das wäre bereits eine Verhinderung voll und ganz im Hier und Jetzt zu sein..
Die Wahrheit bei jemand der alte Liebesbriefe aufhebt ist oft: Er oder sie hat eigentlich diese damalige Liebe nicht voll und ganz gefühlt und spürt innerlich, da ist noch etwas was ich nachholen müsste, mir wenigstens nachträglich erlauben zu fühlen, was ich mir damals nicht erlaubt habe zu fühlen - und das sollte man dann auch tun, weil vorher wird man nicht loslassen können, und wird deswegen ständig zurück geworfen in die Vergangenheit.

Grundsätzlich findet das Leben immer im Moment statt - also gibt es gar keinen Grund etwas altes aufzuheben (außer man ist angstgetrieben, wie gesagt zb der Angst etwas versäumt zu haben).

lg von Andreas

16. Iris schrieb am 22.2.2020:

Tolle Kommentare, danke lieber Andreas für deine : mit Liebe Volle Arbeit! 🥰
Ich hoffe, das viele Menschen auf deine Seite stoßen!!


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