Energie mit den Augen aufnehmen und senden

Die meisten Menschen glauben, wir könnten mit den Augen nur "sehen". Dies ist aber nicht die ganze Wahrheit. Der Mensch kann über seine Augen nicht nur die Energie der Umwelt in sich aufnehmen, sondern im Gegenteil, die Augen können auch Energien aussenden. Der Volksmund redet zum Beispiel vom bösen Blick, wenn negative Energien über die Augen auf einen anderen Menschen übertragen wird. Auch das Gegenteil gibt es, einen wohlwollenden Blick, bis hin zu Segnungen über die Augen, Augendarshan genannt. Im Alltag nutzen wir die Fähigkeit mit den Augen Energie zu senden, hauptsächlich immer dann, wenn wir mit den Augen einen Kontakt erzeugen. Augenkontakt herstellen und halten ist eine wichtige soziale Fähigkeit die uns viel nützen kann, wenn wir sie gut beherrschen (nicht nur beim Flirten).
Bei dieser Übung wollen wir nun unsere Fähigkeiten der Augen mit Energie umzugehen, etwas trainieren:

  1. Nehme zum Üben einen Edelstein, am besten einen Bergkristall (am besten vorher kurz unter fließendem Wasser energetisch reinigen). Die Form ist dabei egal.
    Du kannst die Übung auch mit der auf- oder untergehenden Sonne machen. Tagsüber ist die Sonne meist zu hell, als dass du direkt in die Sonne schauen könntest, aber mit der Abendsonne geht die Übung sogar besser als mit einem Bergkristall, weil sie eine kraftvollere Energie abstrahlt.
    Setze dich ruhig und entspannt hin, aber platziere zuvor den Bergkristall so, dass er etwa 0,5 - 2 Meter vor dir auf der Höhe deiner Augen liegt, so dass du bequem auf den Edelstein blicken kannst.
  2. Nun beginnt die Übung: Blicke auf den Bergkristall
    Übe zunächst die Energie die vom Bergkristall kommt (oder von der Sonne, wenn du die Übung mit der Abendsonne machst), durch deine Augen in dich eindringen zu lassen. Lass sie durch deine Augen hinter deine Augen fließen. Also in deine Augen -> hinter deine Augen -> in deinen Körper eindringen lassen. Leite sie dann weiter hinunter in dein Herzchakra oder noch tiefer in dein Wurzelchakra oder gar in deine Füße. (Es ist am Anfang nicht so wichtig, wohin, hauptsache du schaffst es überhaupt, dass sie durch deine Augen in deinen Körper geleitet wird.)
  3. Wenn du es geschafft hast, es bewusst wahrzunehmen (zu fühlen), dass die Energie über die Augen aufgenommen wurde, so übe als nächstes, Energie über die Augen nach außen zu senden:
    Sende also durch deine Augen einen Energieimpuls zum Bergkristall (bzw. zur Sonne). Versuche auch hier diesen Energieimpuls bewusst zu spüren, wie er sich langsan durch deine Augen und von deinen Augen zum Bergkristall bewegt.

    Ist er beim Bergkristall angekommen, dann lasse die Energie wieder durch deine Augen zu dir kommen. Übe dies ein paar Mal hin und her. Lass die Energie zum Schluss bis in deine Füße fließen und freue dich deiner Fähigkeiten.

Falls du spürst, dass beim Energie aus den Augen heraus senden, auch von deinem Stirnchakra (drittes Auge) plötzlich Energie mitfließt, lass es einfach zu. Dann kannst du die Übung auch gleich benutzen, um zu mit dem Stirnchakra zu üben, Energie zu senden und aufzunehmen und bis in deine Füße fließen zu lassen und wieder zurück hinaus.

Alternativ zur Sonne oder einem Bergkristall kannst du zum üben auch einen kräftigen gesunden Baum nehmen. Pflanzliche Lebewesen freuen sich immer sehr über einen solchen Austausch. Leite in dem Fall aber die Energien die du aufnimmst in deinem Körper immer bis in deine Füße / Fußchakren, bevor du in deiner Übung die Energien wieder nach oben und durch die Augen nach außen sendest.

Energie = Information
Es geht hier also im übertragenen Sinne auch um einen Informationsaustausch. Es ist quasi ein Gespräch zwischen dir und dem Bergkristall, beziehungsweise dir und der Sonne oder dir und dem Baum, auch wenn der Verstand es nicht bewusst wahrnehmen kann, weil die Informationsfülle (sozusagen die Bitrate) bei einer solchen direkten Energieverbindung viel zu hoch ist, als dass man sie in einfache Gedanken oder Worte fassen könnte.


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Kommentare

1. Rhea schrieb am 19.7.2021:

Woher kommt eigentlich die Abneigung, manchen Leuten direkt in die Augen zu schauen, während es bei anderen gar kein Problem ist und man sich bei nochmal anderen total wohlfühlt dabei? Fühlt man sich dann bei ersteren im Bereich von deren Energien / Schwingungen unwohl und möchte daher den Austausch vermeiden? Lg

2. Andreas schrieb am 20.7.2021:

Hallo Rhea,
Der Hauptgrund wird meistens sein dass man Angst hat. Und zwar meist davor dass der andere die Angst erkennt, die man selber hat. Weil ein Augenkontakt ist ja gerade immer so intensiv dass man erkannt wird, also zb den eigenen Energiezustand, den eigenen Angstzustand, usw..

Hinzu kommt die Frage ob man überhaupt das Recht hat dem anderen in die Augen zu schauen, weil wenn man das macht dann nimmt man ja sehr aktiv das energetische Geschehen des Moments sozusagen in die eigenen Hände. Das "in die Augen schauen" ist eine enorme Veränderung der aktuellen Situation, und wie gesagt, da muss man gruppendynamisch schon sich einfühlen ob man das überhaupt darf, weil wo immer mehr als ein Mensch ist, da gibt es immer eine Rangfolge, also einen Anführer (Alphamann oder Alphafrau), und die soziale Dynamik ist natürlich ob du vom entsprechenden Alpha überhaupt die Erlaubnis hast, usw. Der einzigste der keine Erlaubnis braucht ist der jeweilige Alpha, und so könnte es sogar sein dass du dich als Alpha aufspielst obwohl du es gar nicht bist usw. Spätestens beim Blick in deine Augen kann das ja jeder erkennen ob du ein Alpha bist oder nur so tust, weil der Alpha zeichnet sich ja dadurch aus dass er keine Angst hat - und Angst ist am leichtesten in den Augen zu erkennen. Augen können sogar Angstgeweitet sein..
Fühlt man sich dann bei ersteren im Bereich von deren Energien / Schwingungen unwohl und möchte daher den Austausch vermeiden?
Auch das ist wiederum ein solches Alphamann / Frau Thema. Weil ein echter Alpha ist selber so gut geerdet dass er sich nie unwohl durch den Blick eines anderen fühlt. Das Unwohle kommt ja gerade dadurch zustande dass man das negative des Anderen nicht ableiten kann weil man nicht gut genug geerdet ist.

Für alle die diese Fähigkeiten eines Alpha nicht haben, zb negativen Blicken standzuhalten, ist es logischerweise sicherer gar nicht in die Augen anderer zu schauen (oder nur bei vertrauten Menschen wo sie sich sicher genug fühlen). Und umgekehrt kannst du einen Alpha gerade daran erkennen dass er es zb nicht nötig hat Blicken auszuweichen, usw..

lg von Andreas


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