Eine Reise zu deiner verdrängten Trauer

In dieser Übung wollen wir uns verdrängten Trauergefühlen zuwenden. Dass wir unser Verdrängtes zu etwas Lichtvollem und Gutem verändern, ist darum so wichtig, weil das Verdrängte so stark auf unser Leben einwirkt und entsprechend dem Resonanzgesetz immer wieder ebenso dunkle Schicksalsschläge erschaffen kann.
Die Innenweltreise zu deiner verdrängten Trauer geht so:

  1. Mach es dir also bequem und gehe in eine tiefe Entspannung. (Entscheide selbst ob du eine entspannende Musik oder gar Räucherstäbchen als Hilfsmittel benutzen möchtest.)
  2. Stelle dir nun die Frage: „Wenn ich jetzt traurig wäre, was wäre der Grund dafür ?"
  3. Und nun, wichtig, betrachte die allererste Antwort, den allerersten Gedanken, der dir hierauf kommt. Selbst wenn es dir auch noch so lapidar erscheint, bleibe zunächst bei diesem ersten Gedankenimpuls auf deine Frage nach der Trauer. Betrachte innerlich nochmals dieses Ereignis, erlaube dir auch zu fühlen, was da zu fühlen ist.
  4. Erläuterung Lichtsamen: In dieser Übung wird ein Lichtsamen verwendet, darum hier eine kurze Beschreibung. Mit Lichtsamen ist ein winzig kleiner Lichtpunkt gemeint. Stelle ihn dir so klein vor, wie das kleinste Samenkorn, welches du jemals gesehen hast, und dann noch viel kleiner. Ein Lichtsamen ist extrem hoch konzentrierte Lichtenergie auf winzig kleinstem Raum. Wie ein echter Same, hat auch ein Lichtsamen die Fähigkeit aus dem, was er in seiner Umgebung vorfindet, das BESTE zu machen. So wird auch aus dem Lichtsamen zur passenden Zeit die herrlichste Blüte entstehen, die man nie an dieser Stelle vermutet hätte.

    Nach einer Weile zaubere innerlich einen „Lichtsamen" herbei (siehe Beschreibung) und setze ihn in dieses Ereignis oder in das Gefühl, was du spürst.
  5. Stelle dir nun innerlich die Frage: Welche Trauer steckt hinter dieser Trauer, bei der du soeben warst. Du kannst dir hierzu vorstellen, dass du wie in einem U-Boot aus Licht tiefer in dich hinabtauchst um die Trauer zu finden, die hinter der Trauer steckt.
  6. Wenn du die tiefere Trauer hinter der Trauer gefunden hast, dann betrachte auch dieses Ereignis, also wo diese tiefere Trauer entstanden ist. Fühle auch hier, was es da zu fühlen gibt. (Wenn du etwas findest, was eine Vergebung erfordert, dann mache eine Vergebungsarbeit, eventuell auch in einer extra Arbeit.) Und nach einer Weile zaubere auch hier wieder einen Lichtsamen herbei und setze ihn in das Ereignis oder in das Gefühl.
  7. Und wenn du möchtest, steige wieder in dein U-Boot aus Licht und gehe noch tiefer und verfahre ebenso mit weiteren Trauer-Ereignissen, die du findest.
  8. Wenn du deine meditative Innenweltreise beenden möchtest, so zaubere dir zunächst eine kleine Licht-Gießkanne herbei und gehe von unten nochmals durch alle deine gefundenen Situationen hindurch und wende dich jeweils dem Lichtsamen zu, den du gesetzt hattest. Begieße diesen Samen jeweils mit etwas Lichtwasser aus der Licht-Gießkanne. Stell dir also bei jedem deiner Samen vor, dass er nun mit lichtvollem Wasser getränkt wird. Atme dabei jeweils tief, denn, genau so, wie der Lichtsamen und die Licht-Gießkanne aus dir entstanden ist, so ist auch das Lichtwasser aus dir selbst gezaubert. So wird letztlich das Göttliche in dir, den Lichtsamen zum Erblühen bringen.


Trauer ist ein natürliches Gefühl nach einem Verlust. Es hat dann seine Berechtigung. Wie jedes Gefühl wandelt es sich von alleine, vorausgesetzt, man verdrängt es nicht, sondern nimmt die Trauer an. Wenn man sich (sein Ego) ganz klein macht, dann kann man sich der Trauer unterordnen und sie annehmen. Gerade durch das sich ganz klein machen, erkennt man dann, dass man nur trauert, weil man sich für etwas so Großes (Ego) gehalten hat, und dass der Verlust in Wirklichkeit aber nur ein Verlust für das große Ego bedeutet. Sobald man dies (zumindest unbewusst) erkennt, wandelt sich die Trauer immer in Freude und Lachen. Denn, wenn das Ego kleiner wird, freut sich die Seele.
Erst dann kann man sich auch für andere freuen, dass sie ihren Lebensentwicklungsweg weiter gehen konnten, zum Beispiel ihre Entwicklung im Jenseits fortsetzen oder ähnliches.


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Kommentare

 
1. Antonina schrieb am 21.4.2015:

Die Übung mit dem Lichtsamen ist sehr gut. Oft finde ich allerdings in meiner Gefühls-Verarbeitungs-Arbeit Stellen, die sich so hart wie Beton anfühlen, also an dieser Stelle empfinde ich sehr lange überhaupt keine Gefühlsregung. Haben Sie dafür mal ein Tipp?

Liebe Grüße
Antonina
 

 
2. Andreas schrieb am 21.4.2015:

Hallo,
Zitat:

hart wie Beton anfühlen


ja - das ist fehlende Entspannung in der betreffenden Stelle. Eine gute Möglichkeit, sehr schnell etwas verkrampftes zu lockern ist (wie im echten Leben) zu lachen.
Darum du kannst zb versuchen in die betreffende Stelle hineinzulächeln. Also einfach vorstellen, du würdest dieser Stelle zulächeln; evt wie von innen, in der Stelle der Stelle zulächeln.

lg von Andreas
 




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