Die Energie in unseren Worten

In der heutigen Übung geht's um die Energie, die wir in unsere Worte legen, beziehungsweise, die Energie, die wir unseren Worten mit geben.
Wenn wir ein Wort (oder einen Satz) aussprechen, dann geht dieses Wort ja auf eine Reise. Es soll auf die Reise zu der anderen Person gehen. Und es soll nicht nur bei, sondern IN der anderen Person ankommen, damit diese das Wort versteht. Und ja, natürlich gelingt dieser Prozess besser, desto mehr Energie wir in unser gesprochenes Wort legen, desto mehr Energie wir unserem Wort auf die Reise mitgeben.

Sicher kennen Sie das umgekehrte Beispiel auch, dass Menschen so wenig Energie in ihr Gesprochenes geben, dass die Sätze sich im Nichts verlieren, dass sie kaum beim anderen ankommen, und einen Eindruck schon mal gleich gar nicht hinterlassen ? Wer so spricht, das hat natürlich Ursachen. Diese möchte ich zunächst darstellen, damit Sie ein grundlegendes Verständnis für die Hintergründe dieser Übung entwickeln.

Das Optimum wäre natürlich wenn 100% unserer Energie beim (oder im) Anderen mit unserem Wort ankommt. Dann kann er uns (unsere Energie) am besten fühlen, unsere Worte können dann am besten in unseren Gesprächspartner eindringen, kurzum, sie kommen am besten an. Und er kann sie dann auch am besten verstehen, und sie können dann auch den optimalen Eindruck hinterlassen. Aber was hindert uns, dass wir 100% unserer Sprachenergie in unsere gesprochenen Worte legen ?

Die Antwort ist einfach: Es ist die Angst. Es sind Sprechängste, die wir im Laufe der Zeit entwickelt haben. Viele solcher Sprechängste haben sich bereits in der Kindheit entwickelt. Der Mechanismus ist denkbar einfach. Wir haben etwas gesagt und daraufhin eine negative Reaktion erhalten. Besonders wenn es mehrmals passiert entwickeln sich daraus natürlich Muster, dass wir immer mehr kontrollieren, was wir sagen, dass wir unser Sprechen einschränken, dass wir vorsichtiger sprechen, dass wir nicht mehr mit der vollen Power sprechen usw. Durch negative Erfahrungen entwickeln wir also Ängste im Zusammenhang mit sprechen. Nun ist es aber so, dass wir immer wieder sprechen müssen, egal welche Sprachängste ein uns wirken. Es ist nicht möglich, ganz auf Sprache zu verzichten. Darum entwickeln wir Muster, dass wir nicht mehr die volle Energiepower in unsere Worte legen. Es gibt dann sozusagen zwei Anteile in uns:

Unser Bewusstsein muss also nun, wann immer wir etwas aussprechen diese beiden Anteile unter einen Hut bringen. Und wie geht das ? Ganz klar, es wird ein Kompromiss gefunden. Wir sprechen dann unsere Worte mit zum Beispiel 70% oder 50% oder vielleicht auch nur mit 20% unserer möglichen Power aus.
Dies ist also der Grund, warum wir oft nur einen Bruchteil, der uns eigentlich möglichen Kraft in unsere Worte legen. Wir bremsen uns selber, wir begrenzen uns, wir kastrieren die Kraft unserer gesprochenen Sätze selbst. Und das alles nur, weil noch alte Ängste aus der Kindheit (oder natürlich eventuell sogar auch aus früheren Leben) in uns stecken, die aber natürlich heute, wo wir ja keine kleinen schwachen Kinder mehr sind, auch gar keinen Sinn mehr ergeben.

Darum wäre es die natürliche Art so zu sprechen, dass wirklich alles was wir sprechen, nach außen zum Anderen geht, beim anderen ankommt, bei ihm landet, von ihm verstanden wird. Wenn wir dieses Ziel nicht haben, dann lohnt es sich überhaupt nicht unseren Mund aufzumachen. Warum sollten wir überhaupt sprechen, wenn wir nicht wollten, dass es beim anderen ankommt ? Es ergäbe dann gar keinen Sinn.
So viel also zum Hintergrund dieser Übung.

Anmerkungen

Du denkst nun vielleicht, ja, da werd ich ja ganz ausgelaugt sein, wenn ich immer so spreche, da verliere ich ja jedes mal so viel Energie. Aber dies stimmt nicht, und das wirst du selbst merken wenn du es praktizierst, weil diese Energie, die du aussendest wird auch wieder zu dir zurückkehren. Du schöpfst hier aus einem unendlichen Energieeimer. Nur am Anfang, wenn du es neu einübst, kann es sein, dass alte Programme in dir sich wehren und du deshalb Müdigkeit verspürst. In so einem Fall schaue konkret welches alte Sprechangstprogramm sich in dir wehrt und erlöse es ! (Vielleicht findest du so viele alte Sprechangstprogramme aus deiner Kindheit dass du eine extra Arbeit dazu tun möchtest.)

Wirkungen als Sänger oder Redner

Diese Energie die man den Worten mitgeben kann ist übrigens eines der Geheimnisse, warum manche Sänger zu Weltstars werden und andere nicht oder warum mache Redner so einen nahezu hypnotischen Einfluss auf ihre Zuhörer haben. Der Unterschied ist die massive Energie (auch Emotion ist Energie), die in die Worte gelegt wird und bis in den Körper der Zuhörer ankommt.

Erfahrungen

Du wirst merken, dass Menschen auch ganz anders auf dich reagieren werden. Schon alleine wenn du in das allererste „Hallo" oder die Begrüßung 100% Energie lenkst, wird dein Gesprächspartner regelrecht gezwungen anders auf dich zu reagieren. Oder zum Beispiel das Thema des aller ersten Eindruckes, welches man auf einen Mensch macht – du ahnst es vermutlich bereits, du hast nun mit diesem Geheimwissen um die Energie, die man Worten mitgibt ein enorm machtvolles Werkzeug in deinen Händen..


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