Nicht verurteilen

Im Wort „verurteilen" steckt das Wort „teilen".
Beim Teilen wird aus etwas Ganzem, aus einer Einheit, zwei oder mehrere Teile.
Wenn aber etwas aus der Einheit in Teile zerfällt, dann verliert es Kraft. Es entsteht zwar eine Kraft, die die entstandenen Teile wieder zur Einheit streben lässt, aber trotzdem geht die ursprüngliche Einheit, die Kraft des Ganzen zunächst verloren.

Ganz exakt dasselbe geschieht auch in uns, wenn wir etwas verurteilen. Auch wir verlieren etwas von unserer Ganzheit, denn durch das Verurteilen schieben wir etwas (einen Teil) weg von uns. Am deutlichsten sieht man diesen Vorgang symbolisch bei einem Urteil vor Gericht. Beispielsweise wenn durch ein Urteil ein Verbrecher, der zuvor Teil der Gesellschaft war, von der Gesellschaft abgeteilt in ein Gefängnis kommt. Das ganze kostet viel Energie, in dem Fall Geld, denn an sich ist eine Trennung unnatürlich, weil alles mit allem verbunden ist. Eine Trennung (oder Verurteilung) ist also immer eine Illusion, die nicht der kosmischen Wahrheit entspricht. Oder, um es theoretischer zu formulieren: Wir (unser Verstand) verfügen niemals über alle Fakten und sind darum eigentlich gar nicht in der Lage eine Verurteilung auszusprechen.

Wenn es aber eine Illusion ist, dann verbraucht es (immer viel) Energie, um sie aufrecht zu erhalten. Das heißt, desto mehr wir verurteilen, unter desto mehr Energieverlust leiden wir und desto mehr trennen wir uns von dem großen Ganzen.

Und genau dies ist der Grund, warum schon zu allen Zeiten alle großen Gurus gelehrt haben, dass man nicht verurteilen solle. Und zwar in dem Sinne, dass man eine solche wertende innere Haltung die zu einem Verurteilen führt, nicht einnehmen soll. Dadurch verlieren wir unser Kraft und unsere Anbindung an das Göttliche.

Es bedeutet nicht, dass wir etwas nicht wertschätzen sollen, aber es bedeutet, dass wir lernen sollen, den Wert der Dinge zu schätzen, ohne die weniger wertvollen Dinge zu verurteilen.

Es bedeutet, dass wir nicht mehr in gut und böse denken sollen, sondern in gut und besser. Denn, alles ist gut, weil alles aus dem Göttlichen entstanden ist. Diese Geisteshaltung ist übrigens auch als das Positive Denken bekannt.

Nun aber zur heutigen Übung:


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