Sich in die göttliche Ordnung fügen

Also zunächst einmal, wenn hier von göttlicher Ordnung die Rede ist, dann ist damit das Göttliche in dir gemeint, welches ja alles verursacht hat, was dir begegnet. Du (deine Seele) hat entschieden wo, bei wem und unter welchen Umständen du geboren wurdest, und so weiter. Deine Entscheidungen auf tiefsten Seelenebenen haben zu all dem geführt, was in deinem Leben jetzt ist. Wenn es also darum geht sich in die göttliche Ordnung einzufügen, dann ist dies eine Ordnung die du selbst erschaffen oder verursacht hast, du im Sinne von der göttliche Schöpferanteil in dir. Du fügst dich also in dein Leben ein, du fügst dich dem Willen deines eigenen Gottesaspektes - nicht irgendwelchen fremden Göttern.

Nun, wie schaut eine Ordnung aus ?

Ordnungen sind eigentlich kein Geheimnis. Die am weitesten verbreiteten Ordnungen basieren auf:

Es gibt natürlich noch viele viele weitere Ordnungsprinzipien. Je nach dem welches System, Gruppe oder Lebensbereich man betrachtet sind jeweils andere Ordnungsprinzipien sinnvoll und darum relevant.

Was geschieht nun, wenn sich ein Mensch nicht in die jeweils angemessene Ordnung einfügt, wenn er denkt er müsse weiter oben oder weiter unten eingeordnet werden als es ihm zusteht ?

Um diese Frage beantworten zu können, fühle dich in den Energiefluss innerhalb einer geordneten Gruppe ein. Kannst du erkennen, dass die Energie immer von oben nach unten fließt ? so wie Wasser immer den Berg hinab fließt ? Es fließt immer die Energie von den ersten Mitglieder entsprechend der geordneten Reihenfolge nach hinten zu den Mitgliedern die weiter hinten eingeordnet sind. Dasjenige Mitglied, welches sich falsch positioniert hat (im übertragenen Sinne) erhält nicht die optimal mögliche Energie und stört zudem auch den Energiefluss der Gruppe als Ganzes.
Ich weiß, das klingt jetzt alles etwas theoretisch, aber vielleicht kennst du ein Beispiel aus deiner eigenen Umgebung, wo sich jemand nicht so in eine Gruppe einfügt, wie es ihm eigentlich gemäß wäre und du kannst das oben gesagte dann an diesem Beispiel besser nachfühlen, dass es tatsächlich so ist.
In der Realität kann man beobachten dass es auf Dauer immer nur zwei Lösungen gibt: Entweder der Betreffende fügt sich doch noch in den ihm gemäßen Platz oder er fliegt irgendwann ganz aus der Gruppe heraus. (Dies ist übrigens auch ein Grund, warum es so viele Entlassungen gibt wenn es in einem System an der Ordnung mangelt. Ich will jetzt aber nicht allzu weit abweichen..)

  1. Deine heutige Bewusstwerdungsübung besteht nun darin, dass du dir ein paar Systeme näher betrachtest, in denen du Mitglied bist. Wähle dir ein paar für dich relevante Systeme aus, zum Beispiel Familie, Betrieb/Firma/Arbeitsstelle, Verein oder Freundeskreis oder eine Gruppe von der du ein Teil bist.
  2. Und betrachte nun, welche Ordnungsprinzipien für diese Gruppe relevant sind. Alter zum Beispiel ist fast immer relevant, weil mit höherem Alter meist auch mehr Erfahrung und Wissen einhergeht, aber zusätzlich gibt es immer auch andere Reihenfolgen die für eine Gruppe oder System relevant sind.
  3. Überlege dir nun für alle diese Reihenfolgen an welcher Stelle genau dein Platz ist.
  4. Und überlege dir nun, beziehungsweise fühle dich ein, ob es in dir eine Tendenz gibt dich größer oder kleiner als den dir gemäßen Platz zu machen ?
    Nimmst du den dir gemäßen Platz ein ?

  5. Falls nein – dann stelle dir als heutige Übung vor, dass du den dir gemäßen Platz einnimmst.

    Stelle dir vor dass du etwas „kleiner" wirkst als diejenigen vor dir in der Reihenfolge.
    („Kleiner" wird man in dem man sich verneigt)
    und
    Stelle dir vor dass du etwas „größer" wirkst als diejenigen, die in der Reihenfolge nach dir kommen.
    („Größer" wird man dadurch dass man seine Hände segnend erhebt.)

Das symbolische Energieflussprinzip dahinter ist dass man sich verneigt vor denen von denen die Energie kommt, damit deren Segen übers Scheitelchakra einfließen kann. Und man selbst gibt wiederrum den Segen weiter an diejenigen die in der Reihenfolge danach stehen. Durch dieses Einhalten der natürlichen Ordnung kann die Energie am besten ganz hinter durch alle Glieder der Kette zum Beispiel bis zu einem Baby in der Familie oder bei einer Firma zum Produkt fließen und gleichzeitig sind alle Mitglieder an diesen Energiestrom angeschlossen. Wird die göttliche Ordnung eingehalten so ist darum immer für alle am besten gesorgt.

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Kommentare

 
1. Christine schrieb am 06.8.2017:

lieber Andreas,
du meinst also, dass sich die Frau vor ihrem Mann verneigen soll, weil sie von ihm seine Energie empfängt? Ein Teil in mir sagt, ja, genau so funktioniert es in der göttlichen Ordnung zwischen Frau und Mann in der Ehe. Ein anderer- der egoistische Teil?- sagt, allerhand, ich will aber gleichberechtigt sein und mich nicht verneigen müssen. Kannst du dazu bitte noch was sagen, wie du dir die Gleichberechtigung oder Gleichwertigkeit zwischen Mann und Frau in einer Paarbeziehung vorstellst?
 

 
2. Andreas schrieb am 07.8.2017:

Hallo,
ja Gleichberechtigung ist ein Begriff, der in dieser Übung nicht angesprochen wird, das wäre ein anderes Thema.
Wo kommt Gleichberechtigung in der Natur vor ?
Eigentlich nur in Systemen, wo aus Sicht von etwas übergeordnetem alle gleich sind. Zum Beispiel die Sonne gibt ihren Segen gleich an alle weiter (ebenso das Göttliche usw).

>du meinst also, dass sich die Frau vor ihrem Mann verneigen soll

Nur wenn sie der Übung gemäß feststellt, dass sie in der falschen Position ist.

>weil sie von ihm seine Energie empfängt?

Diese ordnenden Energien sind durch das System vorhanden, wir erhalten sie aber nur an der richtigen Position.

lg
 




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